Der amerikanische Saatgut- und Agrarchemiekonzern Monsanto Co. hat am Dienstag angesichts der weiterhin stark anziehenden Nachfrage bei Saatgut seine Ergebnisprognose für das laufende Fiskaljahr angehoben. Demnach soll der Gewinn je Aktie aus dem fortgeführten Geschäft im laufenden Fiskaljahr bei 2,70 bis 2,80 Dollar je Aktei liegen, nachdem man zuvor ein EPS von 2,50 bis 2,60 Dollar in Aussicht gestellt hatte. Dabei erwartet man bei Herbiziden einen Bruttogewinn im Bereich von 1,3 bis 1,4 Mrd. Dollar,…

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Forscher haben nach eigenen Angaben erstmals nachgewiesen, dass Schadinsekten in freier Natur gegen das Bt-Gift in gentechnisch veränderten Baumwollpflanzen resistent geworden sind. Die Wissenschaftler um Bruce Tabashnik von der Universität von Arizona in Tucson (USA) präsentieren dort ihre Arbeit. Die Gruppe hatte Baumwollpflanzen in den USA untersucht, die ein zusätzliches Gen aus dem Bodenbakterium Bacillus thuringiensis tragen (Bt-Baumwolle). In den Tests untersuchte Tabashnik, welche Bt-Konzentration…

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Parchim und die Prignitz haben eine weitere gentechnikfreie Region. Bauern von fünf landwirtschaftlichen Betrieben in der Prignitz und im südlichen Landkreis Parchim haben sich dazu zusammengeschlossen. Jörg Grigat vom Siebengiebelhof in Drenkow: "Wir arbeiten ohne Gentechnik für eine hohe Qualität in unseren Nahrungsmitteln. Viele Verbraucher wissen gar nicht, dass schon heute auf der Verpackung zahlreicher Futtermittel der Vermerk steht, dass gentechnisch veränderte Bestandteile enthalten sein können. Auf…

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Die Thüringer SPD steht der Verwendung gentechnisch veränderter Pflanzen zurückhalten gegenüber. "Gentechnik ist ein Merkmal, das dem hervorragenden Ruf der Thüringer Agrarprodukte und Lebensmittel nicht gerecht wird", sagte Dagmar Becker, agrarpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion. "Ich sehe mehr Risiken als Chancen für die Thüringer Landwirtschaft." Sie befürwortet Initiativen von Landwirtschaftsbetrieben zur Bildung gentechnikfreier Zonen. "Ziel muss ein möglichst gentechnikfreies Thüringen auf…

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Die Universität Rostock will ab diesem Frühjahr in Ostdeutschland ein Freilandexperiment mit genmanipuliertem Weizen durchführen. Die Pflanzen, deren Anbau in der Schweiz verboten ist, sollen gegen eine Pilzerkrankung resistent sein. Das Umweltinstitut München warnt vor den Risiken und fordert den Stopp für Pflanzen mit "Killerprotein".

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Wenn am kommenden Freitag das neue Kennzeichnungsgesetz für Lebensmittel "ohne Gentechnik" erwartungsgemäß vom Bundesrat verabschiedet wird, dürfte der neuen Bestimmung nichts mehr im Wege stehen: Ab 1. Mai dürfen tierische Lebensmittel wie Milch, Fleisch und Eier, die ohne gentechnisch veränderte Futtermittel produziert werden, dann die Kennzeichnung "Ohne Gentechnik" tragen.

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Ab sofort gibt es wieder die Greenpeace Anbaukarte. Als Grundlage dienen die im Standortregister des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlichten Daten. Bis letzten Freitag waren dort 4342 Hektar angemeldet. Für diese Fläche erhalten die Gentech-Bauern sogar finanzielle Zuschüsse von der EU. Nach Berechnungen von Greenpeace belaufen sich diese auf etwa 1,2 Millionen Euro. Die Prognosen der Gentechnik-Industrie sind nicht eingetreten, sagt Ulrike Brendel,…

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Nach dem gestern von der französischen Regierung verhängten Anbauverbot für den Monsanto-Genmais MON 810 hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Bundesagrarminister Horst Seehofer aufgefordert, in Deutschland ebenfalls ein solches Verbot durchzusetzen. Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender: "Vom MON 810 gehen große Gefahren für andere Pflanzen und für Tiere aus. Wenn die Regierung in Paris schwerwiegende Bedenken gegen den Anbau des Genmais hat, muss auch die Bundesregierung jetzt…

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Zahlreiche Pollen von Äckern mit Genmais MON 810 des Konzerns Monsanto seien in das Naturschutzgebiet Ruhlsdorfer Bruch östlich von Berlin gelangt, teilte der NABU am Freitag in Berlin mit. Das habe eine Studie im Auftrag des Landesumweltamtes Brandenburg ergeben. Die Naturschützer fordern deshalb einen Abstand zu Genmais von mindestens 1000 Meter. Genmaispollen könnten für gefährdete Schmetterlinge tödlich sein. Der Gentechnikkonzern Monsanto hatte Bedenken zurückgewiesen.

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'Es wird Krieg geben in den Dörfern', sagt Biobäuerin Annemarie Duske. 'Es gibt keine friedliche Koexistenz mit der Gentechnik.' Mehr als 300 Bürger haben sich am Donnerstagabend in Rauischholzhausen versammelt, um die Pläne der Justus-Liebig-Universität (JLU) zu durchkreuzen. Das Uni-Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung will ab Ende April genmanipulierten Mais auf dem Versuchsgut Rauischholzhausen bei Marburg aussäen. Im Auftrag des Bundessortenamtes sollen Ertrag und Qualität geprüft werden. Um…

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Das neue Gentechnikgesetz wurde Ende Januar vom Bundestag verabschiedet. Was kommt nun? Der Bundesrat entscheidet endgültig am 15.2. und Bundespräsident Horst Köhler muss das Gesetz unterschreiben. Für uns alle steht die Anbausaison 2008 vor der Tür und mit ihr die bis dahin in Kraft getretenen Regelungen des neuen Gesetzes. Deshalb heißt es, sich und andere darüber informieren, was Gesetz ist, wo Gentech-Mais wächst und was man dagegen tun kann. Erster Schritt: Verschaffen Sie sich einen Überblick, ob in…

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Wissenschaftler dürfen in Zürich-Reckenholz zu Forschungszwecken Gentechweizen anbauen. Das Bundesamt für Umwelt hat dies gestern bewilligt. Doch Greenpeace und Kleinbauern geben ihren Kampf nicht auf.

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Die Bürgermeister Andreas Schulz (Ebsdorfergrund) und Dr. Franz Kahle (Marburg) laden für den heute Donnerstag, 7. Februar, ab 20 Uhr in die Mehrzweckhalle Rauischholzhausen ein. Durch eine Diskussion mit Fachleuten aus verschiedenen Verbänden und Interessengruppen bieten sie der Bevölkerung aus dem Landkreis eine Möglichkeit, sich umfangreich über die Gentechnik im Allgemeinen und über den geplanten Genmais-Versuch der Universität Gießen auf dem Rauischholzhäuser Versuchsgut zu informieren.

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Inzwischen bietet das Standortregister des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit einen vollständigen Überblick über den geplanten Genmaisanbau in diesem Jahr. Standen Anfang Februar 2007 noch 101 Felder mit insgesamt 2107 Hektar im Standortregister, sind es diesem Jahr nur noch 89 Felder mit 1961 Hektar. Das ist ein Rückgang um 7 %. Wie viel Genmais in diesem Jahr tatsächlich auf Brandenburgs Feldern angebaut wird, lässt sich aber jetzt noch nicht sagen, da in den nächsten Monaten…

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Der Imker Karl-Heinz Bablok aus Kaisheim ist mit seinen Bienen geflüchtet - weg von den staatlichen Genmaisfeldern. Wenn die fleißigen Insekten an warmen Tagen wieder ausfliegen, werden sie im knapp acht Kilometer entfernten Leitheim auf Nektarsuche gehen. Karl-Heinz Bablok kämpft für seinen Honig.Der 51-Jährige hat seine Kästen auf einen Anhänger verfrachtet, der jetzt auf dem Grund des Bundes Naturschutz steht. In seinem Umkreis wird wohl im Mai kein gentechnisch veränderter Mais angebaut, dessen Pollen…

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Der Landkreis Gotha ist Standort von Versuchsflächen für Genmais in Dachwig und Friemar. Eine neue Qualität des Genmaisanbaus wird durch einen ersten Antrag der Agrarprodukte Großfahner e.G. erreicht, die Genmais für Futterzwecke im Frühjahr auf insgesamt 18 Hektar zwischen Gierstädt und Großfahner ansäen lassen will. Darauf weist Tino Sauer vom Nabu-Ortsverband Großfahner hin.

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Im Rahmen einer Greenpeace-Aktion gegen Gentech-Mais in Bukarest sind heute früh sechzehn Aktivisten der Umweltorganisation, darunter auch drei Österreicher, von der Polizei verhaftet worden. Die Aktivisten hatten auf dem Triumph-Bogen, einem Bukarester Wahrzeichen, ein zehn mal acht Meter großes Transparent gespannt, mit dem - ganz nach österreichischem und französischem Vorbild - ein Importverbot für gentechnisch veränderten Mais gefordert wird.

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Ein Anti-Gentechnik-Bündnis in Bayern fordert Bundesagrarminister Seehofer dazu auf, den Genmais MON810 des US-Konzerns Monsanto in Deutschland zu verbieten. Mit zahlreichen Protestaktionen wollen Gentechnik-Gegner in den kommenden Monaten gegen den Anbau von Genmais in Bayern protestieren. Zum Start der Kampagne hat das so genannte Bündnis Bayern für gentechnikfreie Natur und Landwirtschaft nach eigenen Angaben etwa 33 000 Protestunterschriften gesammelt.

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Am Mittwoch gründeten Landwirte aus dem Landkreis die Bürgerinitiative "Gentechnikfreie Region Marburg-Biedenkopf". Ziel der Initiative ist es, die geplanten Versuche der Universität Gießen mit gentechnisch verändertem Mais zu verhindern. Erst vor wenigen Tagen erfuhren besorgte Bürger, dass die Justus-Liebig-Universität Gießen auf ihrem Versuchsbetrieb Schloss Rauischholzhausen in Ebsdorfergrund Sortenversuche der gentechnisch veränderten Maissorte MON 810 plant.

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Das Saatgutunternehmen Monsanto behauptet, das französische Verbot des MON 810 sei illegal und schädlich für die ganze Branche. Wissenschaftliche Beweise für die Gefahren würden fehlen. Frankreich trägt laut Monsanto eine enorme Verantwortung, wenn sie die Schutzklausel gegen den Gentech-Mais MON 810 erhebt. Die französische Regierung hatte vor zwei Wochen ein Anbau-Verbot verhängt, weil ein Wissenschaftsausschuss Gefahren für die Umwelt und die Gesundheit der Menschen bei der Freisetzung des MON 810 sieht.

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