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<title>Informationsdienst Gentechnik</title>
<subtitle>Nachrichten zur Gentechnik</subtitle>
<updated>2012-02-07T11:59:22Z</updated>
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    <name>Informationsdienst Gentechnik</name>
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  <title type="text">Frankreich führt Ohne-Gentechnik-Label ein</title>
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  <published>2012-02-06T13:50:00Z</published>
  <updated>2012-02-06T13:50:00Z</updated>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/mFmNackLssY9LkpYUC7VcTX9QpCXY7UHYXUU9Wcr.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/mFmNackLssY9LkpYUC7VcTX9QpCXY7UHYXUU9Wcr.jpg" alt="Eier ohne Gentechnik" title="Deutsche Eier mit 'Ohne Gentechnik'-Kennzeichnung, Foto: Edeka Südwest" /><!-- </a> -->Frankreich führt eine Kennzeichnung für Produkte ein, die ohne Gentechnik hergestellt wurden. &#x201e;Sans OGM&#x201c; darf dann auf pflanzlichen Produkten stehen, wenn sie weniger als 0,1% gentechnisch veränderte Organismen zufällig oder unvermeidbar enthalten. Tierische Produkte werden entsprechend einer Verunreinigung der Futtermittel von 0,1% bzw. 0,9% ausgewiesen. Auch für die Honig-Produktion werden Regeln eingeführt. Honig darf nur als gentechnikfrei gekennzeichnet werden, wenn im Umkreis von drei Kilometern vom Bienenstock keine gentechnisch veränderten Pflanzen wachsen. Die Verbraucherorganisation UFC Que Choisir begrüßt die neue Kennzeichnungsregelung, da sie es Verbrauchern ermöglicht, ihren Interessen beim Einkauf bewusster Nachdruck zu verleihen.
Auch in Deutschland gibt es eine Ohne-Gentechnik-Kennzeichnung, die am Markt immer mehr Bedeutung erlangt. Die Lebensmittelindustrie reagiert damit auf die Wünsche der Verbraucher.<ul><li><a href="http://www.agrarheute.com/frankreich-gentechnik" title="Frankreich: Neue Regeln für ohne Gentechnik">Agrarheute: Frankreich: Neue Regeln für ohne Gentechnik</a></li><li><a href="http://www.keine-gentechnik.de/dossiers/ohne-gentechnik.html" title="'Ohne Gentechnik'-Kennzeichnung">Infodienst Dossier: 'Ohne Gentechnik'-Kennzeichnung</a></li></ul>
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  <title type="text">EU-Zulassungen: Stehen Gentechnik-Tiere vor der Tür?</title>
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  <published>2012-02-02T15:45:00Z</published>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/TessKXHtrVmhbEYPbmhXrLUmYMPNUNfAsVsTNReA.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/TessKXHtrVmhbEYPbmhXrLUmYMPNUNfAsVsTNReA.jpg" alt="Genfisch" title="Von gentechnisch veränderten Fischen verspricht sich die Industrie großen Profit." /><!-- </a> -->Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) hat Richtlinien für die Bewertung von gentechnisch veränderten Tieren veröffentlicht. Die EU stellt sich offenbar darauf ein, dass Anträge auf Zulassung von Gentech-Tieren demnächst gestellt werden, und will für diesen Fall gerüstet sein. Wie schon bei gentechnisch veränderten Pflanzen geht die Behörde davon aus, dass sie Merkmale konventioneller und gentechnisch veränderter Tiere grundsätzlich miteinander vergleichen kann, um eine Risikobewertung durchzuführen. Ein Bündnis aus Verbraucher-, Umwelt-, Bauern- und Tierschutzverbänden fordert eine öffentliche Debatte über die Sicherheitsbewertung der Tiere, bevor eventuelle Zulassungsprozesse starten. In einem offenen Brief an EU-Kommissar Dalli formulieren sie die spezifischen Anliegen der Verbände. Bisher wurden noch keine Anträge auf Zulassung in der EU gestellt. In den USA ist die Genehmigung von Gentech-Lachs höchst umstritten und wurde im letzten Moment gestoppt.<ul><li><a href="http://www.topagrar.com/news/Schwein-News-EU-Leitlinien-zur-Bewertung-transgener-Tiere-erstellt-704146.html" title="EU: Leitlinien zur Bewertung transgener Tiere erstellt">top agrar online: EU: Leitlinien zur Bewertung transgener Tiere erstellt</a></li><li><a href="http://www.testbiotech.de/sites/default/files/Input%20of%20Testbiotech%20and%20FOE%20on%20food%20and%20feed%20from%20GE%20animals_0.pdf" title="Joint input of Testbiotech and Friends of the Earth Europe input on food derived from genetically engineered animals">Testbiotech und Friends of the Earth Europe: Stellungnahme</a></li><li><a href="http://db.zs-intern.de/uploads/1328195732-12_01_27_testbiotech_foe_dalli_letter.pdf" title="Open letter about EU&#x2019;s assessment of GM animals">IFOAM, FOE, testbiotech etc.: Open letter about EU&#x2019;s assessment of GM animals</a></li></ul>
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  <title type="text">Testbiotech: EU-Gentech-Zulassungen im Sinne der Industrie</title>
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  <published>2012-02-02T12:30:00Z</published>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/X4MEkTN33AeEYykAybyRx4X7eLspbWQWryYWNHnb.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/X4MEkTN33AeEYykAybyRx4X7eLspbWQWryYWNHnb.jpg" alt="Mais" title="Die Zulassung von Gentech-Pflanzen ist in der EU sehr umstritten." /><!-- </a> -->Der Verein Testbiotech hat einen erneuten Beleg dafür, dass die Risikobewertung der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) nicht den wissenschaftlichen Standards entspricht. Dies  ist das Ergebnis einer Analyse der Originaldokumente, die Monsanto für die Prüfung des Gentech-Mais MON89034X und MON88017 eingereicht hatte. Der Gentech-Konzern gibt laut Testbiotech selbst zu, dass die Untersuchungen nicht in &#x201e;Übereinstimmung mit den Standards der Good Laboratory Practice (GLP)&#x201c; durchgeführt wurden. Der EFSA-Experte Joe Perry kritisiert außerdem die Daten, die für die Zulassung herangezogen wurden und von dem industrienahen International Life Science Institute (ILSI) stammen. Den Daten könne man nicht trauen, so der Gentechnik-Experte der EFSA. Der Gentech-Mais wurde dennoch als sicher bewertet und von der EU-Kommission zugelassen. &#x201e;Während inzwischen sogar Stellungnahmen von Experten der EFSA zeigen, dass die derzeitige Risikobewertung durch ihre Behörde nicht ausreichend ist, verteidigt die EU-Kommission immer noch die Prüfberichte der EFSA. In welchem Interesse handelt die Kommission da eigentlich?&#x201c;, fragt Christoph Then von Testbiotech. Seine Organisation hatte bereits im Sommer letzten Jahres zusammen mit GeneWatch (UK) Beschwerde bei der Kommission eingereicht. Da diese abgewiesen wurde, gibt es nun einen gemeinsamen Brief an den zuständigen Kommissar Dalli.<ul><li><a href="http://db.zs-intern.de/uploads/1328182235-Pressemitteilung_Testbiotech_GeneWatch_Februar_2012.pdf" title="Monsantos Daten entsprechen nicht den wissenschaftlichen Standards">testbiotech: Monsantos Daten entsprechen nicht den wissenschaftlichen Standards</a></li><li><a href="http://www.testbiotech.de/sites/default/files/letter_Commission_SynthiToxStax.pdf" title="Open Letter to EU Commissioner John Dalli about authorisation for MON 89034 × MON 88017 maize">testbiotech: Open Letter to EU Commissioner John Dalli about authorisation for MON 89034 × MON 88017 maize</a></li><li><a href="http://www.keine-gentechnik.de/dossiers/efsa-reform.html" title="EFSA-Reform">Infodienst Dossier: EFSA-Reform</a></li></ul>
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  <title type="text">Dänemark will Änderung zum EU-Gentechnik-Recht voranbringen</title>
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  <published>2012-02-01T09:45:00Z</published>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/krNAeQtnPK9khRPYW4ERMsbhQW7NFhErsnLU99FP.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/krNAeQtnPK9khRPYW4ERMsbhQW7NFhErsnLU99FP.jpg" alt="No GMO in Europe!" title="Nationale Anbauverbote sollen gesetzlich einfacher geregelt werden." /><!-- </a> -->Der Prozess um ein geändertes EU-Gentechnikrecht geht in eine neue Runde. Die dänische Ratspräsidentschaft legte nun ein Kompromisspapier zur Regelung der nationalen Gentechnik-Anbauverbote vor. Das Papier schlägt Absprachen zwischen den Antragstellern und einzelnen Mitgliedsstaaten vor, nach denen die Hersteller des gentechnisch veränderten Saatguts auf den Verkauf in dem jeweiligen Land verzichten sollen. Möglichst schon im März beim EU-Umweltministerrat soll eine Entscheidung herbeigeführt werden.
2010 hatte die EU-Kommission einen Vorschlag zur Änderung des Gentechnikrechts vorgelegt, der deutliche Mängel aufwies und von vielen Seiten kritisiert wurde. Im Juli letzten Jahres hatte daraufhin das Europäische Parlament beschlossen, den EU-Mitgliedsstaaten die Möglichkeit eines rechtsicheren und umfassenden Verbots gentechnisch veränderter Pflanzen einzuräumen. Die Änderungsvorschläge stammten von der liberalen Abgeordneten Lepage. Nun ist der Rat aufgefordert, sich mit den vom Parlament vorgeschlagenen Änderungen zu befassen.<ul><li><a href="http://www.agrarheute.com/gvo-anbau" title="EU-Präsidentschaft strebt Entscheidung über GVO-Anbau an">agrarheute: EU-Präsidentschaft strebt Entscheidung über GVO-Anbau an</a></li><li><a href="http://www.keine-gentechnik.de/dossiers/kommissions-vorschlaege-zum-eu-gentechnikrecht.html" title="Kommissions-Vorschläge zum EU-Gentechnikrecht">Infodienst: Kommissions-Vorschläge zum EU-Gentechnikrecht</a></li></ul>
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  <title type="text">KWS Saat AG setzt weiter auf Gentechnik</title>
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  <published>2012-01-30T12:55:00Z</published>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/AVRnMKNtk7f4tKCWcXhV3AmFYtyRtYRKxfxXpams.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/AVRnMKNtk7f4tKCWcXhV3AmFYtyRtYRKxfxXpams.jpg" alt="Witzenhäuser Studierende" title="Witzenhäuser Aktivisten protestieren immer weiter gegen das Gentechnik-Geschäft der KWS. (Quelle: Philip Brändle)" /><!-- </a> -->Die großen Gentechnik-Konzerne ziehen sich aus Europa zurück. Nur die KWS Saat AG hält weiterhin an ihren Freisetzungen fest. Der Saatgut-Konzern hat für den Zeitraum von sieben Jahren Versuche mit seiner gentechnisch veränderten Zuckerrübe beim Bundesamt für Verbraucherschutz beantragt. Zwar will die KWS 2012 angeblich keine Freilandversuche durchführen, dennoch setzt sie trotz massiver Verbraucherablehnung offensiv auf die Agro-Gentechnik. Andere Unternehmen geben den europäischen Markt mittlerweile wegen ablehnender Verbraucherhaltung auf. So kündigte Monsanto an, erst mal kein Gentechnik-Saatgut mehr in Frankreich zu verkaufen und entließ letztes Jahr seinen für Deutschland zuständigen Unternehmenssprecher. Die BASF will gar ihre gesamte Gentechnik-Sparte in die USA verlegen. Dabei gab es noch 2010 Aufwind für die gentechnisch veränderte Stärke-Kartoffel Amflora, als die EU-Kommission sie endlich zum Anbau zuließ. Doch der Protest vor Ort und peinliche Verunreinigungs-Pannen vermasselten den Marktstart. 
Einige Aktivisten müssen sich dennoch mit den Nachwehen des Anbaus herumschlagen: Sie wurden wegen des Schleuderns von Bio-Kartoffeln auf den Gentech-Acker verurteilt und gehen nun in Berufung. Am Freitag, den 3. Februar um 11 Uhr findet am Landgericht Neubrandenburg die öffentliche Verhandlung statt.<ul><li><a href="http://db.zs-intern.de/uploads/1327578945-12_01_26_witzenhaeuser_pm_kws.pdf" title="BASF und Monsanto geben auf - KWS investiert">Witzenhäusern Agrar-Studierende, Landwirte und Gärtner für eine gentechnikfreie Landwirtschaft: BASF und Monsanto geben auf - KWS investiert</a></li><li><a href="http://apps2.bvl.bund.de/cgi/lasso/fsl/display.lasso?azrki=6786-01-0215" title="Freisetzungsvorhaben GV-Zuckerrübe">BVL: Freisetzungsvorhaben GV-Zuckerrübe</a></li><li><a href="http://db.zs-intern.de/uploads/1327924073-12_01_29_mueritzregion_pm_basf.pdf" title="Gutes neues Jahr!">Bürgerinitiative Müritzregion &#x2013; gentechnikfrei: Gutes neues Jahr!</a></li><li><a href="http://www.keine-gentechnik.de/dossiers/kartoffel-eh92-527-1.html" title="Hintergrund Gentech-Kartoffel">Infodienst: Hintergrund Gentech-Kartoffel</a></li><li><a href="http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/basf-rueckzug-kws-saat-bleibt-bei-gruener-gentechnik/6088164.html" title="BASF-Rückzug: KWS Saat bleibt bei grüner Gentechnik">Wirtschaftswoche: BASF-Rückzug: KWS Saat bleibt bei grüner Gentechnik</a></li></ul>
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  <title type="text">EU-Zulassungsverfahren: Kommissions-Vorschlag ungenügend</title>
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  <published>2012-01-26T14:05:00Z</published>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/emFFkQmPKf3fF3PMWFYLekVhC3LeQtMpamtc73Ma.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/emFFkQmPKf3fF3PMWFYLekVhC3LeQtMpamtc73Ma.jpg" alt="EU-Fahne" title="Die EU ist für die Zulassung von gentechnisch veränderten Organismen zuständig. (Foto:Informationsdienst Gentechnik)" /><!-- </a> -->Das EU-Zulassungsverfahren für gentechnisch veränderte Pflanzen muss dringend überarbeitet werden. Nun hat sich die EU-Kommission des Problems angenommen und neue Vorschriften für die Risikobewertung von Gentech-Pflanzen vorgeschlagen. Verbindliche EU-Standards sind bisher nicht gegeben. Vorgeschrieben ist lediglich die Prüfung durch die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA), die die Pflanzen jedoch stets als sicher bewertet. Im Anschluss sind die EU-Mitgliedsstaaten sich meist uneinig über die Zulassung, woraufhin die EU-Kommission im Alleingang entscheiden darf. In der Regel folgt sie der Meinung der EFSA und lässt die Pflanzen für den EU-Markt zu. Diesen für EU-Bürgerinnen und -Bürger wenig durchsichtigen Prozess beobachtet der Verein Testbiotech sehr ausführlich. Er hat auch das 72 Seiten starke Dokument der EU-Kommission begutachtet und kritisiert die vorgeschlagenen Regelungen als unzureichend. So fehlen beispielsweise Langzeitstudien, die gesundheitliche Risiken gezielt untersuchen. Sogenannte Stacked Events, also Gentech-Pflanzen, in denen mehrere Genkonstrukte kombiniert sind, müssen gesondert getestet werden. Außerdem fordert Testbiotech, auch ethische und soziale Auswirkungen bei der Zulassung zu berücksichtigen und ruft die Industrie auf, sich an einer umfänglichen Zulassungsprüfung, die eine Gefährdung von Mensch und Umwelt ausschließt, finanziell zu beteiligen.<ul><li><a href="http://www.testbiotech.de/node/614" title="Vorgesehene Änderungen reichen nicht aus">testbiotech: Vorgesehene Änderungen reichen nicht aus</a></li><li><a href="http://www.keine-gentechnik.de/dossiers/efsa-reform/interview-mit-christoph-then.html" title="Interview mit Christoph Then zur EU-Zulassungspraxis">Infodienst: Interview mit Christoph Then zur EU-Zulassungspraxis</a></li><li><a href="http://www.testbiotech.de/sites/default/files/impl.%20rules%20Jan%202012%20%20COM-AC_DR%282011%29D008307-02_EN_0.pdf" title="EU Commission's draft for implementing regulation">EUROPEAN COMMISSION: EU Commission's draft for implementing regulation</a></li><li><a href="http://www.keine-gentechnik.de/dossiers/efsa-reform.html" title="EFSA-Reform">Infodienst Dossier: EFSA-Reform</a></li></ul>
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  <title type="text">Monsanto stoppt Verkauf von Gentech-Mais in Frankreich</title>
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  <published>2012-01-25T14:30:00Z</published>
  <updated>2012-01-25T14:30:00Z</updated>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/n3kRFMNmknA4CHpLrT7PFm3VrxeTbYyyVbLYHVes.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/n3kRFMNmknA4CHpLrT7PFm3VrxeTbYyyVbLYHVes.jpg" alt="Proteste in Frankreich" title="Proteste gegen Gentechnik in Frankreich, Foto: Jean-François Roux, Faucheur volontaire" /><!-- </a> -->Der Saatgut-Konzern Monsanto hat angekündigt, ab diesem Jahr kein MON 810-Saatgut in Frankreich zu verkaufen. Seit 2008 hätte das Unternehmen weder Gentech-Saatgut verkauft, noch damit experimentiert. 2012 und auch in den nächsten Jahren gäbe es keine guten Geschäftsbedingungen für einen Verkauf des gentechnisch veränderten Saatguts. Die Behörden sind bereits über den Schritt informiert. Die französische Regierung hatte angekündigt, an dem Anbau-Verbot festzuhalten, obwohl es eine gerichtliche Entscheidung gibt, die das Verbot für unrechtmäßig erklärt. Am Montag hatten rund 100 Aktivisten einen Standort Monsantos besetzt, weil sie die baldige Auslieferung des Gentech-Saatguts an Landwirte befürchteten. Der Regierung warfen sie Untätigkeit vor, da die Aussaat-Saison bevorsteht, und bis jetzt kein neues Verbot verhängt wurde.<ul><li><a href="http://www.reuters.com/article/2012/01/24/us-gmo-france-monsanto-idUSTRE80N1NI20120124" title="Monsanto says won&#x2019;t sell GMO maize in France in 2012">Thomson Reuters, USA: Monsanto says won&#x2019;t sell GMO maize in France in 2012</a></li><li><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,810782,00.html" title="Französische Aktivisten besetzen Monsanto">SPIEGEL ONLINE: Französische Aktivisten besetzen Monsanto</a></li><li><a href="http://www.francesoir.fr/actualite/societe/monsanto-pas-de-mais-transgenique-en-france-en-2012-177577.html" title="Monsanto : Pas de vente de mais transgenique en France en 2012">France Soir: Monsanto : Pas de vente de mais transgenique en France en 2012</a></li></ul>
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  <title type="text">Aigner stimmt für die Zulassung von Gentech-Soja</title>
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  <published>2012-01-23T15:15:00Z</published>
  <updated>2012-01-23T15:15:00Z</updated>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/EbmYWEMppYLtFHWtVKy99ULUKrA9H9cFbhcTnpFX.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/EbmYWEMppYLtFHWtVKy99ULUKrA9H9cFbhcTnpFX.jpg" alt="Raising Resistance" title="Der Film 'Raising Resistance' zeigt den Widerstand von Kleinbauern in Paraguay gegen den Anbau gentechnisch veränderter Soja in ihrem Land." /><!-- </a> -->Zu Recht demonstrierten am Wochenende Tausende Menschen gegen Gentechnik und die Eu-Agrar-Politik der Bundesregierung. Denn gegen ihren Willen hat die Mehrheit der EU-Mitgliedsländer letzte Woche, darunter auch Deutschland, Spanien, Niederlande und Großbritannien, für die Zulassung von vier gentechnisch veränderten Soja-Pflanzen gestimmt. Nach dem Willen der Agrarindustrie sollen die Gentech-Pflanzen als Futter- und Lebensmittel nach Europa importiert werden. Verschiedene Verbände hatten schon im Vorfeld davor gewarnt, dem Antrag zuzustimmen, weil Pestizid-Rückstände auf den Soja-Pflanzen dadurch in die Nahrungskette gelangen können. Der Anbau bedeute ein Risiko für die damit arbeitenden Landwirte sowie für die biologische Vielfalt. Drei der Soja-Pflanzen sind durch die gentechnische Veränderung resistent gegen Herbizide gemacht. Christoph Then von dem Verein Testbiotech weist darauf hin, dass die Anwendung einiger dieser Spritzmittel in Deutschland bereits verboten ist bzw. bald verboten wird.
Im Vorfeld der Demonstration am Samstag lief das erste Mal der Dokumentar-Film &#x201e;Raising Resistance&#x201c; im Kino. Er zeigt eindrucksvoll, wie Kleinbauern in Paraguay gegen den Anbau von Gentech-Soja kämpfen, der ihre Lebensgrundlage zerstört.<ul><li><a href="http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/FREMDE-FEDER-CHRISTOPH-THEN-Gentechnik-bleibt-ein-Thema;art4306,1303310" title="Christoph Then: Gentechnik bleibt ein Thema">Südwest Presse Online: Christoph Then: Gentechnik bleibt ein Thema</a></li><li><a href="http://www.testbiotech.org/efsa/newsletter" title="EFSA GMO Watch - January 2012">testbiotech: EFSA GMO Watch - January 2012</a></li><li><a href="http://www.db.zs-intern.de/uploads/1326789253-GVO Neuzulassungen.pdf" title="EU entscheidet über Neuzulassungen">testbiotech: EU entscheidet über Neuzulassungen</a></li><li><a href="http://www.raising-resistance.info/" title="Raising Resistance">Website: Raising Resistance</a></li></ul>
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  <title type="text">Trotz Schnee und Regen: 23.000 Menschen demonstrieren in Berlin</title>
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  <published>2012-01-21T14:50:00Z</published>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/eCQMWYaFPnpbccMsQNEEnyAH3CsbaxxLQbVHVQfh.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/eCQMWYaFPnpbccMsQNEEnyAH3CsbaxxLQbVHVQfh.jpg" alt="Wir haben es satt 2012 vor dem Kanzleramt" title="Vor dem Kanzleramt versammelten sich heute 23.000 Menschen." /><!-- </a> -->Ein scheinbar nicht endender Demo-Zug schlängelte sich heute entlang der Spree vom Hauptbahnhof bis vor das Kanzleramt. 23.000 Menschen haben es satt und protestierten in Berlin gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung. Schnee und Regen konnte die gut gelaunte Masse nicht davon abhalten, gemeinsam für eine nachhaltige Landwirtschaft ohne Gentechnik zu demonstrieren. Mit einem bunten und tanzenden Fahnen- und Schilder-Meer zeigte die kritische Agrar-Bewegung, dass sie sich nicht unterkriegen lässt - weder von der Agrarindustrie noch den Entscheidungsträgern der Politik. Landwirtschaftsministerin Aigner hatte zur Eröffnung der Grünen Woche noch versucht, die Demonstration zu diskreditieren. Die Kritiker würden eine Schlacht von gestern schlagen, so Aigner. &amp;quot;Eine Milliarde Menschen auf der Welt sind nicht satt&amp;quot;, so die Agarministerin, die jedoch verkennt, dass die Demonstrantinnen und Demonstranten genau dafür die Verantwortung auch in der heimischen Landwirtschaft sehen. Denn Tier-, Umweltschützer und Landwirte haben es satt, dass gentechnisch veränderte Soja aus Monokulturen importiert wird, um hier billiges Fleisch zu produzieren, statt dass der Bevölkerung in ärmeren Ländern das Ackerland für ihre Lebensmittelproduktion zur Verfügung steht.<ul><li><a href="http://www.wir-haben-es-satt.de/start/home/" title="Startseite">Wir haben es satt!: Startseite</a></li><li><a href="http://www.keine-gentechnik.de/aktionen/fotos-wir-haben-es-satt-demo-2012.html" title="Foto-Galerie &amp;quot;Wir haben es satt&amp;quot;- Demo">Infodienst: Foto-Galerie &amp;quot;Wir haben es satt&amp;quot;- Demo</a></li><li><a href="http://www.taz.de/Proteste-zur-Gruenen-Woche/!85968/" title="Proteste zur Grünen Woche: Aigner attackiert Agrar-Demo">taz.de: Proteste zur Grünen Woche: Aigner attackiert Agrar-Demo</a></li><li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=WDN8JPurWT4" title="Wir haben es satt! 2012">YouTube: Wir haben es satt! 2012</a></li></ul>
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  <title type="text">Tausende demonstrieren morgen in Berlin: Wir haben es satt!</title>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/fmf3r93sREQsmpfbW7kFHeyLR3UA4ncVsKn7bfLx.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/fmf3r93sREQsmpfbW7kFHeyLR3UA4ncVsKn7bfLx.jpg" alt="Ciolos" title="EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos diskutierte heute in Berlin mit der Zivilgesellschaft über die EU-Agrarreform." /><!-- </a> -->Morgen ist es so weit: In Berlin treffen sich tausende Menschen, um gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung zu demonstrieren und eine tiergerechte und nachhaltige EU-Agrarpolitik ohne Gentechnik zu fordern. Über 90 Organisationen rufen dazu auf, bei der bevorstehenden EU-Agrar-Reform die Menschen in der Landwirtschaft in den Mittelpunkt der Politik zu stellen. EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos kam bereits heute nach Berlin und hat sich den Fragen der Zivilgesellschaft gestellt. Ca. 130 Bürgerinnen und Bürger kamen zu der Diskussionsveranstaltung im Kongresszentrum. Umweltgerechte und nachhaltige Politik stehe für ihn nicht im Widerspruch zur Wettbewerbsfähigkeit, so der EU-Kommissar. Die Teilnehmer forderten den Kommissar auf, soziale und ökologische Kriterien bei der Reform ausreichend zu berücksichtigen und sich nicht dem Druck der Bundesregierung sowie der Agrarindustrie zu beugen. Am Nachmittag überreichte das &#x201e;Wir haben es satt&#x201c;-Bündnis Bundesagrarministerin Aigner 75.000 Unterschriften für eine grünere und gerechtere Vergabe der EU-Agrarsubventionen.<ul><li><a href="http://db.zs-intern.de/uploads/1327073531-PR_German_ 20012012.pdf" title="Pressemitteilung: ARC2020">Pressemitteilung: ARC2020</a></li><li><a href="http://www.fr-online.de/meinung/leitartikel-die-neue-agrarwende,1472602,11478174.html" title="Die neue Agrarwende">Frankfurter Rundschau: Die neue Agrarwende</a></li><li><a href="http://www.wir-haben-es-satt.de/start/home/" title="Startseite">Wir haben es satt!: Startseite</a></li><li><a href="http://www.meine-landwirtschaft.de/index.php?id=2552#c26976" title="Video: Dacian Ciolos bei Meine Landwirtschaft">Meine Landwirtschaft: Video: Dacian Ciolos bei Meine Landwirtschaft</a></li></ul>
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  <title type="text">Patent-Antrag heute endlich im Bundestag</title>
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  <published>2012-01-19T10:45:00Z</published>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/WUf3RRKLrKkbNfPb4R9kR3XPfn7NxPRMfRFRfhYs.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/WUf3RRKLrKkbNfPb4R9kR3XPfn7NxPRMfRFRfhYs.jpg" alt="Tomaten" title="Tomaten als Erfindung? Der Bundestag soll sich nun dagegen ausprechen." /><!-- </a> -->Heute wird im Bundestag ein interfraktioneller Antrag eingebracht, der sich gegen die Patentierung von konventionell gezüchteten Tieren und Pflanzen richtet. Über ein Jahr wurde an dem Antrag gearbeitet, obwohl sich alle Parteien grundsätzlich darin einig sind, Patente auf Tiere und Pflanzen verhindern zu wollen. Der Bund ökologische Lebensmittelwirtschaft begrüßt den Schritt demnach auch als &#x201e;längst überfällig&#x201c; und geht mit seinen Forderungen über die Inhalte des Antrags hinaus: 
Auch gentechnisch veränderte Organismen müssen von der Patentierbarkeit ausgenommen werden. Denn dies sei die eigentliche Triebfeder bei der Entwicklung von Gentechnik-Pflanzen: Nachbau der Ernte zu verhindern sowie Züchter mit ihrer Arbeit zu behindern. Auch der LINKEN fehlt der Hinweis auf Biopatent, die auf einer gentechnischen Arbeit beruhen. Die Partei trägt den Antrag dennoch mit. An der Miteinreichung wurde die Partei jedoch wegen des Unvereinbarkeitsbeschlusses der Unionsfraktion gehindert.<ul><li><a href="http://www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_dok/0,,59787,00.pdf" title="Keine Patentierung von gezüchteten landwirtschaftlichen Nutztieren und -pflanzen">spdfraktion.de: Keine Patentierung von gezüchteten landwirtschaftlichen Nutztieren und -pflanzen</a></li><li><a href="http://www.boelw.de/pm+M5dda6c921af.html" title="BÖLW fordert Ausweitung auf gentechnisch veränderte Pflanzen und Tiere">BÖLW: BÖLW fordert Ausweitung auf gentechnisch veränderte Pflanzen und Tiere</a></li><li><a href="http://www.kirsten-tackmann.de/index/presse/4842907.html" title="Biopatente: Schwarz-gelb setzt Kalten Krieg im Bundestag fort">Die LINKE: Biopatente: Schwarz-gelb setzt Kalten Krieg im Bundestag fort</a></li><li><a href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/083/1708344.pdf" title="Antrag: Keine Patentierung von konventionell gezüchteten landwirtschaftlichen Nutztieren und -pflanzen">Deutscher Bundestag: Antrag: Keine Patentierung von konventionell gezüchteten landwirtschaftlichen Nutztieren und -pflanzen</a></li><li><a href="http://harald-ebner.de/startseite/?no_cache=1&amp;amp;expand=387106&amp;amp;displayNon=1&amp;amp;cHash=6556d98864543d7225d4a808a83532a0" title="Bundestag handelt endlich">Grüne: Bundestag handelt endlich</a></li><li><a href="http://www.keine-gentechnik.de/dossiers/patente.html" title="Hintergrund Patente in der Landwirtschaft">Infodienst: Hintergrund Patente in der Landwirtschaft</a></li></ul>
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  <title type="text">Industrie plant Marktzulassung von Golden Rice</title>
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  <published>2012-01-18T14:00:00Z</published>
  <updated>2012-01-18T14:00:00Z</updated>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/Lft3RcyVPQxWxk7a4erFNUybfHbcUQFLR3EfXT9F.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/Lft3RcyVPQxWxk7a4erFNUybfHbcUQFLR3EfXT9F.jpg" alt="Reis" title="Die Gentech-Industrie verspricht sich viel von gentechnisch verändertem Reis. Foto: Christian Seidel/pixelio.de" /><!-- </a> -->Der sogenannte &amp;quot;Golden Rice&amp;quot; steht möglicherweise vor seiner Marktzulassung. Dies berichtet die Verbraucherorganisation foodwatch. Nachdem der umstrittene Reis 2011 versuchsweise auf den Philippinen angebaut wurden, soll er nun kommerziell auf den Markt kommen. Die Gentechnik-Industrie verspricht sich vom Anbau des Reises Hilfe für Menschen mit Vitamin-A-Mangel.  Kritiker verweisen hingegen auf das Risiko des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen und auf die vielseitigen Ursachen von Mangelernährung. Das Reis-Projekt bewerten sie eher als eine Image-Kampagne der Industrie. Diese wirft den Kritikern wiederum vor, das Leben von Kindern zu gefährden, wenn der Anbau des Reises verhindert wird.
Ein heute von foodwatch veröffentlichter Report wirft wichtige Fragen auf, die vor einer möglichen Markteinführung geklärt werden sollten. So liegen der Öffentlichkeit bisher keine Fütterungsstudien vor, stattdessen wurde der Reis an chinesischen Kindern getestet. Nach wie vor sei außerdem unklar, inwiefern die im Reis produzierten Carotinoide vom menschlichen Körper verwertet werden können.<ul><li><a href="http://foodwatch.de/presse/pressearchiv/2012/foodwatch_report/index_ger.html" title="Gentechnik-Industrie will umstrittenen Goldenen Reis ohne ausreichende Prüfung der Risiken einführen">foodwatch: Gentechnik-Industrie will umstrittenen Goldenen Reis ohne ausreichende Prüfung der Risiken einführen</a></li><li><a href="http://foodwatch.de/foodwatch/content/e36/e68/e49228/e49238/e49244/gen-reis_2012deutsch_final_ger.pdf" title="Report: Golden Lies - Das fragwürdige Golden Rice-Projekt der Saatgutindustrie">foodwatch: Report: Golden Lies - Das fragwürdige Golden Rice-Projekt der Saatgutindustrie</a></li></ul>
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  <title type="text">EU entscheidet über GVO-Soja-Zulassung</title>
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  <published>2012-01-17T09:35:00Z</published>
  <updated>2012-01-17T09:35:00Z</updated>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/UcWLPkrYFWkCKWXbVEA3eRpKkAPThmVrNt4ayF77.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/UcWLPkrYFWkCKWXbVEA3eRpKkAPThmVrNt4ayF77.jpg" alt="GV-Soja Anbau in Argentinien" title="Soja(Photo:Franz Haindl/Pixelio)" /><!-- </a> -->Am heutigen Dienstag entscheiden die EU-Mitgliedsstaaten in Brüssel über die Zulassung von vier Varianten gentechnisch veränderter Soja für die Verwendung in Futter- und Lebensmitteln. Friends of the Earth Europa und Testbiotech fordern in einem gemeinsamen Brief die Mitgliedsstaaten dazu auf, diese Anmeldungen zurückzuweisen. Rückstände aus Spritzmitteln könnten in die Nahrungskette gelangen. Zudem führt die Zulassung insbesondere der herbizidresistenten Pflanzen zu resistenten Unkräutern und neuen Pflanzenkrankheiten, was ein erhebliches Risiko für Landwirte und die biologische Vielfalt darstellt. Die Risikobewertung durch die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA weist bei den vorliegenden Fällen erhebliche Schwächen auf. So wurden beobachtete unbeabsichtigte Veränderungen der Pflanze sowie das festgestellte Risiko für das Immunsystem im Fall der insektengiftigen Sojabohne MON87701 entweder nicht genauer untersucht oder als irrelevant abgetan. <ul><li><a href="http://www.db.zs-intern.de/uploads/1326789253-GVO Neuzulassungen.pdf" title="EU entscheidet über Neuzulassungen">testbiotech: EU entscheidet über Neuzulassungen</a></li><li><a href="http://harald-ebner.de/agro-gentechnik/?no_cache=1&amp;amp;expand=386601&amp;amp;displayNon=1&amp;amp;cHash=96999385d60aa137723ae65c1abf6882" title="Keine Zulassung für giftige Gen-Soja, Frau Aigner">Harald Ebner: Keine Zulassung für giftige Gen-Soja, Frau Aigner</a></li></ul>
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  <title type="text">Gentechnik-Kartoffeln in Deutschland sind Vergangenheit</title>
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  <published>2012-01-16T12:30:00Z</published>
  <updated>2012-01-16T12:30:00Z</updated>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/NMEHTpEM3QHXxXmHtbMN9yrexL4TFEQAPpH93MLs.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/NMEHTpEM3QHXxXmHtbMN9yrexL4TFEQAPpH93MLs.jpg" alt="Foto Amflora-Feld Zepkow Anfang September" title="Amflora-Feld in Zepkow, Mecklenburg-Vorpommern am 09.09.2010 (Foto:Infodienst)" /><!-- </a> -->Die Unternehmenszentrale der BASF Plant Science geht in die USA, die Entwicklung und Kommerzialisierung der Gentechnik-Kartoffeln Amflora, Amadea und Modena werden gestoppt. Dies teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Gentechnik-Kritiker verbuchen die Flucht nach Amerika als Erfolg ihrer Arbeit. Die umstrittene und mit Misserfolg gekrönte Gentechnik-Kartoffel Amflora hat den Konzern 13 Jahre Wartezeit auf eine Zulassung, jährlich etwa 150 Millionen Euro und viel Kritik wegen Gesundheitsgefahren eingebracht. Die nicht zugelassene hauseigene Gentechnik-Kartoffel Amadea hat zudem einen  Verunreinigungsskandal produziert. Die Knolle entpuppte sich als extrem pilzanfällig und wenig erfolgversprechend. Nun will sich der Konzern auf Projekte konzentrieren, die  Ertragssteigerung und Stresstoleranz der Pflanzen versprechen. Er will die Partnerschaft mit Monsanto intensivieren und die Forschung in Deutschland auf die Genidentifizierung ausbauen. Das Gen-ethische Netzwerk (GeN) freut sich. Christoph Potthoff, Mitarbeiter des GeN fasst zusammen: &amp;quot;Wir werden diesem Geschäftszweig keine Träne hinterher weinen&amp;quot;. Er wertet diese Entscheidung als Eingeständnis einer Niederlage gegen die deutsche und europäische Zivilgesellschaft, von der immer wieder breiter Protest gegen den Anbau ausging.<ul><li><a href="http://www.basf.com/group/pressemitteilungen/P-12-109" title="BASF konzentriert Pflanzenbiotechnologie-Aktivitäten">BASF: Pressemitteilung</a></li><li><a href="http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/bye-bye_basf_plant_science_keine_traene_des_GeN" title="Bye-bye! BASF Plant Science! - Keine Träne des GeN">Gen-ethisches Netzwerk, Germay (GeN): Bye-bye! BASF Plant Science! - Keine Träne des GeN</a></li><li><a href="http://www.keine-gentechnik.de/dossiers/kartoffel-eh92-527-1.html" title="Hintergrund Gentech-Kartoffel">Infodienst: Hintergrund Gentech-Kartoffel</a></li><li><a href="http://db.zs-intern.de/uploads/1326796501-12_01_17_abl_pm_basf.pdf" title="Gentechnikkritische Bewegung bleibt wachsam">AbL: Gentechnikkritische Bewegung bleibt wachsam</a></li><li><a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video1045584.html" title="BASF-Tochterunternehmen wird in die USA verlegt">tagesschau.de: BASF-Tochterunternehmen wird in die USA verlegt</a></li></ul>
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  <title type="text">Imker in Frankreich fordern Gentechnik-Verbot</title>
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  <published>2012-01-10T12:25:00Z</published>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/mFYt7WsmKpYnfLm9AbPXFL9RmX74tX3V7rf3Ms9T.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/mFYt7WsmKpYnfLm9AbPXFL9RmX74tX3V7rf3Ms9T.jpg" alt="Biene auf Passionsblume" title="Bienen sammeln auch nicht zugelassenen Gentech-Pollen." /><!-- </a> -->Dutzende Menschen drangen Ende letzter Woche in die Räumlichkeiten von Monsanto Frankreich ein, um den Verkauf und den Anbau von Gentechnik-Pflanzen zu stoppen. Mit der gewaltlosen Besetzung der französischen Zweigstelle des Gentechnik-Konzerns erwirkten Imker mit Hilfe von Gentechnik-Kritikern und Landwirten einen Gesprächstermin mit der Umweltministerin Nathalie Kosciusko-Morizet am kommenden Freitag. Die Imker fürchten um ihren Honig und wollen vor allem den Anbau des Gentechnik-Maises MON 810 im Frühjahr verhindern. Denn seit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes im September 2011 ist Honig, der mit Pollen des Gentechnik-Maises verunreinigt ist, nicht mehr verkehrsfähig, da er derzeit keine ausreichende Lebensmittelzulassung besitzt. Das MON 810-Anbauverbot wurde in Frankreich gerichtlich aufgehoben. Die französische Regierung will jedoch weiter daran festhalten.<ul><li><a href="http://www.ladepeche.fr/article/2012/01/07/1255541-monbequi-mais-ogm-un-commando-d-apiculteurs-envahit-monsanto.html" title="Monbéqui. Maïs OGM : un commando d'apiculteurs  envahit  Monsanto - Tarn-et-Garonne">La Dépêche: Monbéqui. Maïs OGM : un commando d'apiculteurs  envahit  Monsanto - Tarn-et-Garonne</a></li><li><a href="http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24393.html" title="Frankreich will Anbauverbot für Gentechnik-Mais aufrechterhalten">Informationsdienst Gentechnik: Frankreich will Anbauverbot für Gentechnik-Mais aufrechterhalten</a></li><li><a href="http://www.bienen-gentechnik.de/" title="Webseite zu Bienen und Gentechnik">Bienen &amp;amp; Agro-Gentechnik: Webseite zu Bienen und Gentechnik</a></li></ul>
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  <title type="text">Lettland so gut wie gentechnikfrei</title>
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  <published>2012-01-09T08:35:00Z</published>
  <updated>2012-01-09T08:35:00Z</updated>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/QXkbnU7PALMcyHE49FAkps9e9RssYsfQNPMTAK9C.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/QXkbnU7PALMcyHE49FAkps9e9RssYsfQNPMTAK9C.jpg" alt="Lettland" title="In Lettland sollen keine gentechnisch veränderten Pflanzen wachsen. Foto: Dieter Schütz/pixelio.de" /><!-- </a> -->In Lettland haben nahezu alle Verwaltungsbezirke (Novads) beschlossen, bis Ende 2012 gentechnikfrei zu sein. In 101 Novads wird dann der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen auf kommunalen Flächen verboten sein, berichtet ein Berater des lettischen Umweltministeriums. Diese Bezirke haben die obligatorischen Anbau-Regeln bereits umgesetzt und können nun nach einer Gesetzesänderung durch lokale Referenden Anbau-Verbote durchsetzen. Die Ablehnung von Agro-Gentechnik ist in Lettland besonders groß. In einer vom Umweltministerium durchgeführten Umfrage sprechen sich über 90% der Bevölkerung gegen einen Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen aus.<ul><li><a href="http://www.allaboutfeed.net/news/latvia-on-the-brink-of-complete-ban-of-gmo-products-12634.html" title="Latvia on the brink of complete ban of GMO products">All About Feed, The Netherlands: Latvia on the brink of complete ban of GMO products</a></li><li><a href="http://www.gmo-free-regions.org/gmo-free-regions/latvia.html" title="GMO-free news Lativa">gmo-free-regions.org: GMO-free news Lativa</a></li></ul>
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  <title type="text">Deutscher Honig frei von Gentechnik-Pollen</title>
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  <published>2012-01-02T12:30:00Z</published>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/aTmAexXLx3am79ynA7QeFfVXaaCQ9QLffxALFxp4.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/aTmAexXLx3am79ynA7QeFfVXaaCQ9QLffxALFxp4.jpg" alt="Honig" title="Honig kann leicht durch Gentech-Pollen verunreinigt werden" /><!-- </a> -->Der neue Ökotest zum Thema Honig zeigt: Gentechnik ist nicht kontrollierbar, wenn sie einmal freigesetzt wird. In 14 von 20 Honig-Proben wurden Spuren von Gentech-Pollen gefunden. Gezielt suchte Ökotest nach Honig aus Südamerika, denn dort werden massenweise Gentechnik-Pflanzen angebaut. So fanden die Experten denn auch in allen verunreinigten Honigen Pollen der gentechnisch veränderten Soja-Pflanze Roundup Ready. Deutscher Honig ist hingegen frei von Gentechnik-Verunreinigungen, da hierzulande kaum noch gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden. Vom Markt genommen werden müssen die verunreinigten Honige jedoch nicht, denn die Gentech-Soja ist in der EU als Lebensmittel zugelassen. Eine rechtliche Klarstellung des EuGH vom September letzten Jahres gibt vor, dass Honig mit nicht als Lebensmittel zugelassenen Pflanzen-Pollen nicht verkehrsfähig ist.<ul><li><a href="http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=99118;bernr=04;co=" title="Testberichte Gen-Technik in Honig">www.oekotest.de: Testberichte Gen-Technik in Honig</a></li><li><a href="http://www.bienen-gentechnik.de/" title="Webseite zu Bienen und Gentechnik">Bienen &amp;amp; Agro-Gentechnik: Webseite zu Bienen und Gentechnik</a></li></ul>
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  <title type="text">Azoren erklären sich gentechnikfrei</title>
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  <updated>2011-12-29T12:10:00Z</updated>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/hNkksFMPEW9Kbcn4kfLRrNbNY7PFPpE7UHfKMsVQ.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/hNkksFMPEW9Kbcn4kfLRrNbNY7PFPpE7UHfKMsVQ.jpg" alt="Azoren" title="Auf den Azoren sollen keine gentechnisch veränderten Pflanzen wachsen. Foto:thinkpink/pixelio.de" /><!-- </a> -->Die Regierung der Azoren hat beschlossen, die Inseln gentechnikfrei zu halten. Das Vorsorgeprinzip soll eingehalten werden, um die Wirtschaft und Natur vor möglichen Schäden zu bewahren, die durch die Einführung von gentechnisch veränderten Pflanzen hervorgerufen werden können. Die neue Regelung untersagt daher jeglichen Anbau sowie Züchtung von Gentech-Pflanzen. Davon ausgenommen sind wissenschaftliche Untersuchungen, die dem öffentlichen Interesse dienen.<ul><li><a href="http://www.azores.gov.pt/Portal/formularios/imprimir/?ID={2088F8A7-59F7-4B8F-93C7-18B56C4981B9}" title="Government wants the Azores free from genetically modified organisms">azores.gov.pt: Government wants the Azores free from genetically modified organisms</a></li></ul>
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    <name>Informationsdienst Gentechnik</name>
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  <title type="text">EU-Kommission lässt neue Gentech-Pflanzen zu</title>
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  <published>2011-12-23T12:00:00Z</published>
  <updated>2011-12-23T12:00:00Z</updated>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/X4MEkTN33AeEYykAybyRx4X7eLspbWQWryYWNHnb.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/X4MEkTN33AeEYykAybyRx4X7eLspbWQWryYWNHnb.jpg" alt="Mais" title="Die Zulassung von Gentech-Pflanzen ist in der EU sehr umstritten." /><!-- </a> -->Die EU-Kommission hat vier neue gentechnisch veränderte Pflanzen für den EU-Markt zugelassen. Es handelt sich um eine Baumwollart und drei Maissorten, die für Lebens- und Futtermittel verwendet, nicht aber angebaut werden dürfen. Das Zulassungs-Verfahren verlief wie gewohnt: Die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde hatte die Pflanzen für sicher erklärt. Die Mitgliedsländer konnten sich auf eine Zulassung nicht einigen, woraufhin der Kommission die Entscheidung überlassen wird. Diese sprach sich nun für die Zulassung aus. EU-Bürgerinnen und Bürger dürften dies überwiegend als bitteres Weihnachtsgeschenk ansehen. Denn die Mehrheit von ihnen spricht sich immer wieder gegen gentechnisch veränderte Pflanzen aus. Und die Lebensmittelindustrie reagiert: Immer mehr Hersteller achten mittlerweile auch beim Tierfutter auf gentechnikfreie Ware.<ul><li><a href="http://www.agrarheute.com/genpflanzen-467360" title="Neue Genpflanzen für Europa zugelassen">agrarheute.com: Neue Genpflanzen für Europa zugelassen</a></li><li><a href="http://www.keine-gentechnik.de/dossiers/efsa-reform.html" title="EFSA-Reform">Infodienst Dossier: EFSA-Reform</a></li></ul>
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  <title type="text">Brasilien liefert auch 2011 ausreichend gentechnikfreie Soja</title>
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  <published>2011-12-22T16:20:00Z</published>
  <updated>2011-12-22T16:20:00Z</updated>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/hFnRWUpYUmFtEVbKcRPKQ4RVUxWtmmPpLUXepeXF.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/hFnRWUpYUmFtEVbKcRPKQ4RVUxWtmmPpLUXepeXF.jpg" alt="Kühe im Stall" title="Brasilien produziert ausreichend gentechnikfreie Soja für den europäischen Markt." /><!-- </a> -->Der Markt für gentechnikfreie Soja weitet sich aus. Dies berichtet das Beratungsunternehmen TraceConsult, das regelmäßig über die Verfügbarkeit von gentechnikfreier Soja aus Brasilien informiert. So hat das Zertifizierungs-Unternehmen für gentechnikfreie Soja-Produkte, Cert ID, kürzlich seine Zahlen für 2011 veröffentlicht. Demnach steigt der gentechnikfreie Sektor und ist laut Cert ID-Geschäftsführer Augusto Freire auch ausbaufähig. Neben den 7,7 Mio. Tonnen Soja, die sein Unternehmen zertifiziert, stünden noch beträchtliche Mengen zur Verfügung, die bloß nicht an die Abnehmer gebracht werden, weil der Kontakt zu den Anbietern nicht hergestellt sei. Laut Freire ist Brasilien in der Lage, für viele Jahre die europäische Nachfrage an gentechnikfreien Soja-Erzeugnissen zu decken. <ul><li><a href="http://www.traceconsult.com/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=179%3Acertified-soy-volumes-vs-brussels-brain-wash-eng-2011-12-12&amp;amp;catid=47%3Anewsticker&amp;amp;Itemid=50&amp;amp;lang=de" title="Zertifizierte Soja-Mengen gegen Brüsseler Gehirnwäsche">TraceConsult: Zertifizierte Soja-Mengen gegen Brüsseler Gehirnwäsche</a></li><li><a href="http://www.cert-id.com.br/wp-content/uploads/2011/11/Brazil-Non-GM-Certification-Volume-2011-ENG_5.pdf" title="Cert ID-certified non GM Soy Bean Meal and other Soy Products">Cert ID: Cert ID-certified non GM Soy Bean Meal and other Soy Products</a></li></ul>
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  <title type="text">EFSA-Direktorin für Unabhängigkeit der Behörde</title>
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  <published>2011-12-21T10:35:00Z</published>
  <updated>2011-12-21T10:35:00Z</updated>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/UehL7xUPryT9THhVKRpfM7tHAXEYVT7k3AxPxMbA.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/UehL7xUPryT9THhVKRpfM7tHAXEYVT7k3AxPxMbA.jpg" alt="Mais Fragezeichen" title="Testet die EFSA Gentechnik-Pflanzen unabhängig?" /><!-- </a> -->In einer Umfrage des Nachrichten-Portals FoodNavigator.com haben sich 66% der Leserinnen und Leser dafür ausgesprochen, dass die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) sogenannte Drehtür-Fälle verhindern sollte. Eine von ihnen ist die Geschäftsführende Direktorin der EFSA, Catherine Geslain-Lanéelle. Sie versicherte gegenüber FoodNavigator.com, dass die EFSA alle potenziellen Interessens-Konflikte ihrer Mitarbeiter verhindern wolle. Die EFSA ist immer wieder in die Kritik geraten, weil Mitarbeiter kurz nach ihrer Tätigkeit als Risikobewerter der Behörde zur Industrie wechselten oder sogar gleichzeitig beide Tätigkeiten ausübten. Anfang Dezember hatte sich der europäische Bürgerbeauftragte einer Beschwerde des Vereins Testbiotech angeschlossen, die die Drehtür-Fälle zwischen der EFSA und der Biotech-Industrie anprangert. Die unabhängige Kontrolle von Gentech-Pflanzen muss in Zweifel gestellt werden, wenn EFSA-Mitarbeiter gleichzeitig direkt oder indirekt für die Industrie arbeiten, die diese Pflanzen vermarkten.  <ul><li><a href="http://www.foodnavigator.com/Legislation/EFSA-head-votes-Yes-in-our-poll-the-agency-should-block-its-staff-from-taking-up-revolving-door-jobs?utm_source=copyright&amp;amp;utm_medium=OnSite&amp;amp;utm_campaign=copyright" title="The agency should block its staff from taking up revolving door jobs">foodnavigator.com: The agency should block its staff from taking up revolving door jobs</a></li><li><a href="http://www.testbiotech.de/independence" title="testbiotech: Chronologische Liste der Dokumente zur Unabhängigkeit der EFSA">testbiotech: testbiotech: Chronologische Liste der Dokumente zur Unabhängigkeit der EFSA</a></li><li><a href="http://www.keine-gentechnik.de/dossiers/efsa-reform.html" title="EFSA-Reform">Infodienst Dossier: EFSA-Reform</a></li></ul>
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  <title type="text">Bundesamt verbietet Pestizid-Zusatzstoff, aber nicht Fertigprodukt</title>
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  <published>2011-12-20T12:55:00Z</published>
  <updated>2011-12-20T12:55:00Z</updated>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/VHpFcyn7RHL4aeRxVXcNrA3Krn4X9sfFTrLyh3NU.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/VHpFcyn7RHL4aeRxVXcNrA3Krn4X9sfFTrLyh3NU.jpg" alt="Trecker Spritzmittel" title="Foto: stock.xchng, mordoc" /><!-- </a> -->Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat sechs Zusatzstoffe für Pestizide verboten. Es handelt sich um tallowaminhaltige Stoffe, die Risiken für Menschen und Umwelt bergen. Werden sie Pestiziden zugesetzt, erhöht das deren Toxizität. Zwar dürfen die Tallowamine nicht mehr einzeln verkauft werden, fertig gemischte Pestizide bleiben jedoch weiterhin auf dem Markt. Dies bestätigte ein Sprecher des BVL gegenüber der taz. Für Nordrhein-Westfalens Landwirtschaftsminister Johannes Remmel ist dies ein Skandal. Der Unterschied zwischen dem gesonderten Verkauf und dem Verkauf von fertigen Pestiziden ist nicht nachvollziehbar. Weiterhin verkauft werden dürfte beispielsweise das Totalherbizid Roundup mit dem Wirkstoff Glyphosat, das schon seit Längerem in der Kritik steht. Besonders ausgiebig kann Roundup auf gentechnisch veränderten Pflanzen gespritzt werden, die gegen das Gift resistent sind. Als Tierfutter importiert gelangen diese Pflanzen auch hierzulande in die Nahrungskette.<ul><li><a href="http://www.taz.de/Bundesamt-verbietet-Pestizid-Verstaerker/!84033/" title="Bundesamt verbietet Pestizid-Verstärker: Gefährliche Pflanzenschutzmittel">taz.de: Bundesamt verbietet Pestizid-Verstärker: Gefährliche Pflanzenschutzmittel</a></li><li><a href="http://www.bvl.bund.de/DE/04_Pflanzenschutzmittel/05_Fachmeldungen/2011/psm_streichung_zusatzstoffe.html?nn=1471850" title="Widerruf der Listung tallowaminhaltiger Zusatzstoffe zu Pflanzenschutzmitteln">BVL: Widerruf der Listung tallowaminhaltiger Zusatzstoffe zu Pflanzenschutzmitteln</a></li><li><a href="http://www.keine-gentechnik.de/dossiers/roundup.html" title="Hintergrundinfos zum Roundup-Einsatz und Gentechnik-Pflanzen">Infodienst: Hintergrundinfos zum Roundup-Einsatz und Gentechnik-Pflanzen</a></li></ul>
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  <title type="text">Schweiz: Gentech-Raps breitet sich unkontrolliert aus</title>
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  <published>2011-12-19T16:30:00Z</published>
  <updated>2011-12-19T16:30:00Z</updated>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/fFYCmQt9Ln3htCMRKQYsRUXQkeWFrF3HfUKQCUkf.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/fFYCmQt9Ln3htCMRKQYsRUXQkeWFrF3HfUKQCUkf.jpg" alt="Rapsblüte an Hamburger Straße" title="Rapssamen breiten sich leicht unkontrolliert aus." /><!-- </a> -->Der Anbau von Gentechnik-Pflanzen ist in der Schweiz verboten. Dennoch wurde gentechnisch veränderter Raps gefunden, der wild an einem Bahndamm wuchs. Wahrscheinlich gingen die Samen beim Transport mit Güterwagen verloren und säten sich dann unkontrolliert aus. Der Anbau von Gentech-Raps ist sehr umstritten, weil Raps-Samen sich besonders leicht verbreiten. Es sei daher nur eine Frage der Zeit, bis sich die gentechnisch veränderten Pflanzen auch an anderen Stellen wiederfinden, sagte die Biologin Nicola Schoenenberger im Schweizer Fernsehen. Labore und Transporte sollten besser kontrolliert werden, fordert die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft Gentechnologie (SAG). Sie befürchtet außerdem die Auskreuzung mit anderen verwandten Wildarten.<ul><li><a href="http://www.gentechnologie.ch/cms/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=316%3Aunbewilligte-gentech-pflanzen-ausserhalb-von-labors-und-an-bahnhoefen-in-der-schweiz&amp;amp;catid=12%3Aschadkat&amp;amp;Itemid=34" title="Unbewilligte Gentech-Pflanzen ausserhalb von Labors und an Bahnhöfen in der Schweiz">SAG: Unbewilligte Gentech-Pflanzen ausserhalb von Labors und an Bahnhöfen in der Schweiz</a></li><li><a href="http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/12/16/Schweiz/Illegaler-Gentech-Raps-auf-Schweizer-Bahndaemmen" title="Illegaler Gentech-Raps auf Schweizer Bahndämmen">Tagesschau - Schweizer Fernsehen: Illegaler Gentech-Raps auf Schweizer Bahndämmen</a></li></ul>
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  <title type="text">Gentechnikmais: Aigner versichert Imkern Anbauverbot</title>
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  <published>2011-12-16T13:30:00Z</published>
  <updated>2011-12-16T13:30:00Z</updated>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/U9RFFeeXT4KYhfYkFQ3xcPkfbYYACanxyAT9e4WT.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/U9RFFeeXT4KYhfYkFQ3xcPkfbYYACanxyAT9e4WT.jpg" alt="Imker auf Demonstration Planet Diversity" title="Imker sorgen sich um ihr Naturprodukt, den Honig." /><!-- </a> -->In einem 6-Augen-Gespräch zwischen Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und Imkern, wurden Möglichkeiten erörtert, die Verunreinigung des Honigs durch Pollen von Gentechnik-Pflanzen zu verhindern. Vertreten wurden die Imker durch die Präsidenten des Deutschen Imkerbundes e. V., Peter Maske, und des Deutschen Berufs und Erwerbs Imker Bundes e. V., Manfred Hederer. Die Ministerin sicherte in diesem Rahmen das Aufrechterhalten des Anbau-Verbots von Gentechnik-Mais MON 810 zu. Auch der Anbau von Gentechnik-Raps soll nicht erlaubt werden. Gegenstand des Gespräches waren auch Maßnahmen für die Einschränkung des Pollenaustrages durch Pflanzen von Freilandversuchen. Dieses Jahr fanden 23 Versuche in 4 Bundesländern mit Gentechnik-Pflanzen auf einer Gesamtfläche von 8 Hektar statt. Durch den Anbau unter Glas oder das Entfernen der Pollenfahnen vor der Blüte könnte man einem illegalen Polleneintrag in den Honig entgegenwirken. Denn seit dem im September 2011 gefallenen Honig-Urteil darf kein Honig mehr in den Verkehr gebracht werden, der Pollen von Gentechnik-Pflanzen enthält, die nicht als Lebensmittel zugelassen sind. Bei vielen Imkereibetrieben hat dies zu großer Unsicherheit hinsichtlich der künftigen Vermarktung von Honig geführt.<ul><li><a href="http://www.deutscherimkerbund.de/phpwcms_ftp/Aignertreffen_14_12_11.pdf" title="MON 810-Anbauverbot in Deutschland bleibt Aigner und Imkerpräsidenten tauschen sich zu Problemen der Bienenzucht aus">Deutscher Imkerbund: Pressemitteilung</a></li></ul>
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  <title type="text">Danone-Verpackung aus Gentechnik-Mais</title>
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  <published>2011-12-15T09:30:00Z</published>
  <updated>2011-12-15T09:30:00Z</updated>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/AeTAFLnRahATFKbpWQK7LWprxyCPCMexMTQQa9fA.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/AeTAFLnRahATFKbpWQK7LWprxyCPCMexMTQQa9fA.jpg" alt="Maisfeld dicht" title="Activia-Joghurt-Becher werden aus Gentechnik-Mais hergestellt." /><!-- </a> -->Zumindest wirbt Danone nun nicht mehr mit seinem umweltfreundlichen Joghurt-Becher. Dies hatte die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) gerichtlich durchgesetzt, weil die PLA-Verpackung laut DUH im Vergleich zu herkömmlichen Bechern keine Vorteile für die Umwelt bringt. Ganz im Gegenteil: Der Activia-Becher aus PLA verursacht laut DUH doppelt so viel Müll wie Becher aus herkömmlichem Kunststoff. Danone hält jedoch an seinem Verpackungs-Konzept fest. Empört sind die Umweltschützer auch über die Herstellung der Verpackungen, weil bei den Rohstoffen nicht auf die Trennung von gentechnikfreiem und gentechnisch verändertem Mais geachtet wird. Danone hatte angekündigt, den Anbau von gentechnikfreiem Mais zu fördern, indem eine für seine PLA-Verpackung entsprechende Menge gvo-freier Mais eingekauft wird. Diese wird laut DUH jedoch in einer amerikanischen Produktionsanlage verarbeitet, in der auch gentechnisch veränderter Mais verwertet wird. Der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch ruft Verbraucherinnen und Verbraucher daher zum Boykott dieser Produkte auf.<ul><li><a href="http://www.presseportal.de/pm/22521/2165385/danone-verpackt-activia-joghurt-weiterhin-in-bechern-aus-genmanipulierten-maispflanzen" title="Danone verpackt Activia-Joghurt weiterhin in Bechern aus genmanipulierten Maispflanzen">Presseportal.de: Danone verpackt Activia-Joghurt weiterhin in Bechern aus genmanipulierten Maispflanzen</a></li><li><a href="http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/23551.html" title="Danone Joghurt bald ohne Gentechnik">Infodienst Gentechnik: Danone Joghurt bald ohne Gentechnik</a></li><li><a href="http://www.wwf.de/unternehmen/danone/" title="Strategischer Partner Danone">WWF-Deutschland: Strategischer Partner Danone</a></li></ul>
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  <title type="text">Anti-Gentechnik-Demo versperrt KWS-Eingang</title>
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  <published>2011-12-14T15:35:00Z</published>
  <updated>2011-12-14T15:35:00Z</updated>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/LK3yMRUCyXKcRVnFEWYQNCQX7enrTCnaLfrrRHtL.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/LK3yMRUCyXKcRVnFEWYQNCQX7enrTCnaLfrrRHtL.jpg" alt="Sitzblockade vor der KWS-Zentrale" title="Sitzblockade vor der KWS-Zentrale, Foto: kws-gentechnikfrei.de" /><!-- </a> -->Die Aktionäre der KWS wurden bei der heutigen Hauptversammlung von rund 100 Demonstrantinnen und Demonstranten begrüßt, die gegen die Gentechnik-Politik des Saatgutkonzerns protestierten. Mit einer Sitzblockade wurde der Haupteingang versperrt, und die KWS-Aktionäre mussten durch die Hintertür ins Gebäude. &#x201e;Gentechnik durch die Hintertür&#x201c; war dann auch der Aufhänger der Aktion. Die Junge Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft sowie die Initiative &#x201e;Witzenhäuser Agrar-Studierende, Landwirte und Gärtner für eine gentechnikfreie Landwirtschaft&#x201c; spielten auf die Forderung der KWS Saat AG an die Politik an, eine Verunreinigung von Saatgut mit Gentechnik zuzulassen. Damit, so die Initiativen, solle Gentechnik durch die Hintertür eingeführt werden, obwohl eine Mehrheit der Bevölkerung Agro-Gentechnik ablehnt.<ul><li><a href="http://gentechnikfrei.files.wordpress.com/2011/11/pm-kws-hv-2011_kopf_k.pdf" title="Studenten und Bauern protestieren gegen Gentechnik">kws-gentechnikfrei.de: Studenten und Bauern protestieren gegen Gentechnik</a></li><li><a href="http://kws-gentechnikfrei.de/" title="www.kws-gentechnikfrei.de">Witzenhäusern Agrar-Studierende, Landwirte und Gärtner für eine gentechnikfreie Landwirtschaft: www.kws-gentechnikfrei.de</a></li></ul>
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  <title type="text">Koalition trödelt mit Patent-Antrag</title>
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  <published>2011-12-13T16:00:00Z</published>
  <updated>2011-12-13T16:00:00Z</updated>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/Ca7cVML4cnfAPKAEWEeYn4RcHT3em7PExMANseLT.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/Ca7cVML4cnfAPKAEWEeYn4RcHT3em7PExMANseLT.jpg" alt="Stoppt Patente auf Leben! Demo-Aktion Infoticker" title="Stoppt Patente auf Leben! Infodienst-Aktion auf der Agrar-Demo in Berlin am 22.1.2011." /><!-- </a> -->Patente auf Pflanzen und Tiere müssen verhindert werden, darüber scheinen sich alle einig zu sein. Auch der wissenschaftliche Beirat des Bundeslandwirtschaftsministeriums warnte kürzlich vor den Gefahren der Patentierung von Lebewesen und forderte eine rechtliche Klarstellung, dass herkömmliche Züchtungsverfahren nicht patentiert werden dürfen. Die politischen Aktivitäten im Bundestag konzentrieren sich seit letztem Jahr auf einen interfraktionellen Antrag. Nun sind bereits über eineinhalb Jahre vergangen, ohne dass der Antrag in das parlamentarische Verfahren eingebracht wurde. Der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, Matthias Miersch, und der Agro-Gentechnik-Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Harald Ebner, wenden sich daher heute in einem offenen Brief an die Koalitionsfraktionen, die ihrer Meinung nach für das nur zögerliche Vorankommen des Prozesses verantwortlich sind. Wertvolle Zeit sei verloren gegangen, in der weiterhin fragwürdige Patente erteilt werden. Die Abgeordneten lassen der Regierungskoalition noch bis Weihnachten Zeit, einen beschlussfähigen Antragsentwurf vorzulegen und wollen ansonsten im Januar einen eigenen Antrag einbringen.<ul><li><a href="http://db.zs-intern.de/uploads/1323788423-11_12_12_spd_gruene_offener_brief_patente.pdf" title="Offener Brief: Interfraktioneller Antrag Biopatente">SPD, Grüne: Offener Brief: Interfraktioneller Antrag Biopatente</a></li><li><a href="http://www.keine-gentechnik.de/dossiers/patente.html" title="Hintergrund Patente in der Landwirtschaft">Infodienst: Hintergrund Patente in der Landwirtschaft</a></li></ul>
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  <title type="text">Schweizer Ethik-Kommission sieht Risiko bei Gentech-Pflanzen</title>
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  <published>2011-12-12T15:30:00Z</published>
  <updated>2011-12-12T15:30:00Z</updated>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/TKAUm9RcWpxmnterYpfL4MCKkUmmKtnT9nHEFWhb.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/TKAUm9RcWpxmnterYpfL4MCKkUmmKtnT9nHEFWhb.jpg" alt="Schweiz gentechnikfrei" title="Schweiz gentechnikfrei, Foto: SAG" /><!-- </a> -->Die Ethikkommission in der Schweiz ist der Meinung, dass gentechnisch veränderte Pflanzen nie abschließend als sicher beurteilt werden können. Da in zwei Jahren das Schweizer Gentechnik-Moratorium ausläuft, wird im Vorwege bereits darüber diskutiert, ob es vertretbar ist, GV-Pflanzen anzubauen. Die Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH) ist eine unabhängige Experten-Kommission, die die Schweizer Behörden berät. Sie führt in einem heute veröffentlichten Bericht aus, dass für eine angemessene Risikobewertung nach wie vor nicht ausreichend Daten vorhanden sind. Durch epigenetische Effekte sei stets mit unerwarteten Wirkungen zu rechnen. Daher sei beim Gentech-Anbau eine typische Risikosituation gegeben. Die Kommission plädiert deshalb für einen sehr vorsichtigen und schrittweisen Umgang mit Gentechnik-Pflanzen. Jeglicher Anbau müsse von einem kontinuierlichen Monitoring begleitet werden.<ul><li><a href="http://bazonline.ch/schweiz/standard/GentechPflanzen-bleiben-heisse-Kartoffeln/story/10803283" title="Gentech-Pflanzen bleiben heisse Kartoffeln">Baseler Zeitung: Gentech-Pflanzen bleiben heisse Kartoffeln</a></li><li><a href="http://www.ekah.ch/fileadmin/ekah-dateien/dokumentation/gutachten/EKAH_Ethische_Anforderungen_an_Freisetzungen_D_111202.pdf" title="Ethische Anforderungen an die versuchsweise und kommerzielle Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen">EKAH: Ethische Anforderungen an die versuchsweise und kommerzielle Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen</a></li></ul>
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  <title type="text">UN rügt GV-Soja Einsatz in Argentinien</title>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/UcWLPkrYFWkCKWXbVEA3eRpKkAPThmVrNt4ayF77.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/UcWLPkrYFWkCKWXbVEA3eRpKkAPThmVrNt4ayF77.jpg" alt="GV-Soja Anbau in Argentinien" title="Soja(Photo:Franz Haindl/Pixelio)" /><!-- </a> -->Am 13. November reichten die argentinische NGO GRR und die Gründerin des internationalen Netzwerkes Aktion GENKlage, Christiane Lüst, einen gemeinsamen Parallelbericht beim UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte ein. Der Bericht erhebt Anklage gegen Argentinien und dessen Anbau von genetisch veränderter Soja, welcher die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte der argentinischen Bevölkerung verletzt. Nach dreiwöchiger Sitzung hat das UN-Komitee nun die &#x201e;Concluding Observations&#x201c; veröffentlicht, in der es die argentinische Regierung auffordert, Menschenrechtsverletzungen, u.a. auch verursacht durch die Nutzung von GVO in der Landwirtschaft, umgehend zu stoppen und die traditionellen Anbaumethoden der indigenen Bauern zu erhalten.<ul><li><a href="http://www.db.zs-intern.de/uploads/1323444848-Parallelreport Argentina - PM deutsc he Version.pdf" title="Lüst reicht GEN-Klage ein">Aktion GENKlage: Lüst reicht GEN-Klage ein</a></li><li><a href="http://www2.ohchr.org/english/bodies/cescr/cescrs47.htm" title="Committee on Economic, Social and Cultural rights">UN: Committee on Economic, Social and Cultural rights</a></li></ul>
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    <name>Informationsdienst Gentechnik</name>
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  <title type="text">Folgen des EuGH-Urteils: Chile führt Standortregister ein</title>
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  <published>2011-12-09T16:10:00Z</published>
  <updated>2011-12-09T16:10:00Z</updated>
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    <!-- <a href="http://db.zs-intern.de/archive/NTLasFfhsr9tbte73e4fP7EfNb3WVeeKRpEatEKC.jpg"> --><img src="http://db.zs-intern.de/preview/NTLasFfhsr9tbte73e4fP7EfNb3WVeeKRpEatEKC.jpg" alt="Honig" title="Honig, der Pollen des MON810-Maises enthält, ist nicht verkehrsfähig. (Photo: Infodienst)" /><!-- </a> -->Der chilenische Dienst für Landwirtschaft und Tierhaltung (SAG) hat ein Standortregister ins Leben gerufen, damit Imker sich über den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen informieren können. Das chilenische Landwirtschaftsministerium hat somit auf die Besorgnis der Imkerverbände reagiert. Diesen entstehen aufgrund des jüngsten Urteils des Europäischen Gerichtshofes Probleme mit dem Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen. Denn Honig, der in der EU nicht zugelassene Gentechnik-Pollen enthält, darf hierzulande nicht mehr verkauft werden.  Die EU ist größter Importeur für chilenischen Honig und das soll auch weiterhin so bleiben. Der Präsident des nationalen Imkernetzwerkes hat die Einführung durch den SAG sehr begrüßt, weil die Imker bald feststellen können, ob ihre Bienenstöcke in der Nähe von Gentechnik-Feldern stehen und mit gentechnisch verändertem Pollen verunreinigt sein können. Er fügte hinzu, dass parallel an weiteren Mitteln gearbeitet werde, um die Lebensmittelsicherheit von chilenischem Honig zu gewährleisten.<ul><li><a href="http://www.sag.cl/OpenNews/asp/pagDefault.asp?argInstanciaId=1&amp;amp;argNoticiaId=1174&amp;amp;argEdicionId=10" title="SAG ENTREGA HERRAMIENTA A APICULTORES PARA UBICAR COLMENAS EN LUGARES DONDE NO EXISTAN CULTIVOS OGM">Servicio Agrícola y Ganadero (SAG): Pressemitteilung</a></li></ul>
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