Unter der Leitung von Daniel Garisch vom umweltethischen Netzwerk ProVIVO diskutierten die Landfrau Annegret Rögge, Dr. Waltraut Ruhland, Abteilungsleiterin in der Landwirtschaftskammmer Nordrhein-Westfalen in Bonn, Pastor Christoph Beyer und Dr. Tom Steinlein von der Universität Bielefeld.

Die abendliche Diskussion in Bad Senkelteich mit zahlreichen Beiträgen aus dem Publikum machte deutlich: Langzeitfolgen negativer Art werden befürchtet, die nicht mehr umkehrbar sein würden.

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70 Landwirte auf Radolfzeller Gemarkung hat die Stadt Radolfzell angeschrieben, 45 von ihnen konnten sich für die gentechnikfreie Zone begeistern, darunter auch Landwirte, die Futtermais anbauen. Denn aktuell ist nur gentechnisch veränderter Mais in Deutschland zulässig, somit sind vor allem die Maisbauern gefragt. Das klingt nach "positiver Resonanz", weiß Thomas Körner, Geschäftsführer des NABU Regionalverbands. Dass dennoch nichts aus der gentechnikfreien Zone wird, liegt daran, dass die großen…

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In den Schulkantinen und der Cafeteria des Landratsamtes sollen keine Lebensmittel eingesetzt werden, die gentechnisch veränderte Bestandteile enthalten. Einen entsprechenden Antrag der Grünen billigte der Groß-Gerauer Kreistag in seiner jüngsten Sitzung einstimmig. Falls eine Vergabe an Privatunternehmen erfolge, müsse dies sichergestellt werden, fordern die Grünen.

Sofern dies nicht zugesichert werden könne, müssten die Nutzer beziehungsweise die Eltern darüber informiert werden.

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Der Frage, ob gentechnische Methoden zu verantworten seien wollte die evangelische Kirchengemeinde Diedenbergen in einer Diskussionsrunde zum Thema "Grüne Gentechnik und Christliche Ethik" nachgehen.

Mehrere evangelische Landeskirchen, so auch die EKHN, empfehle den Gemeinden für ihr Pachtland, den Ausbau gentechnisch veränderter Pflanzen zu verbieten, meinte Gesprächsleiter Peter Langelüddecke gleich zu Beginn der Diskussion.

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Anbauversuche mit gentechnisch verändertem Raps und Mais hat das Bundessortenamt an insgesamt 16 Standorten in NRW bis 2004 genehmigt. Bei Rheinsbach, Bad Salzuflen und Wessling betrugen die Anbauflächen mit Mais mehrere Tausend Quadratmeter. Das geht aus einer Antwort des Landwirtschaftsministers Eckhard Uhlenberg auf Anfrage der Grünen und SPD im Landtag hervor. Die Maissorte BT 176 wurde noch freigesetzt, nachdem die Bundesregierung Anfang 2000 entschieden hatte, die Verwendung und den Verkauf der Sorte…

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Der Termin steht und die Aufgabe ist klar. Wenn Rumänien im Januar 2007 der EU beitritt, muss sich das neue Mitglied auch an die europäische Agrargesetzgebung halten. Das bedeutet das Ende für den Anbau gentechnisch veränderten Sojas, denn die ist in der EU verboten.

In Rumänien wird seit Ende der 90er Jahre genmanipuliertes Saatgut verwendet. US-Konzerne wie Monsanto oder Pioneer drängten auf den rumänischen Markt, da es keine Gesetze für den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen gab. Das Ziel war,…

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Seit Montag ist Alexander Clauß aus Emtmannsberg bei Bayreuth unterwegs. Sein Ziel ist Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer in Berlin. Clauß will dem Minister seinen Protest und seine Ablehnung der Grünen Gentechnik selbst übermitteln. Am Samstag dem 14. Oktober gegen 16.00 Uhr endet seine Demonstrationsradtour gegen die grüne Gentechnik vor dem Brandenburger Tor.

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Die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung und eine Landwirtschaft, deren Existenzgrundlage durch Wasser-Knappheit und Klimawandel bedroht scheint, waren Argumente für die „grüne Gentechnik“, die in einer Anhörung des Agrarausschusses ins Feld geführt wurden. Aber auch der Umgang mit den Risiken der gentechnisch veränderten Organismen, die Vermischung mit unveränderten Arten und die ablehnende Haltung der Verbraucher wurden bei der Anhörung mit Wissenschaftlern am Dienstag erörtert.

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Insgesamt 18 gentechnisch veränderte Maissorten sind in den Jahren 1998 bis 2004 an 105 Standorten in Deutschland angebaut worden. Das teilt die Bundesregierung auf Anfrage der Fraktion Die Linke mit. Die Parlamentarier hatten Informationen über Anbauflächen von so genanntem Genmais angefordert, da ein öffentlich zugängliches Standortregister erst seit 2004 existiert.

Nur durch Zufall wurde der jahrelange Geheimanbau von Genmais im Rahmen der Bundessortenprüfung im nordrhein-westfälischen Greven im August…

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Auch der größte Schweizer Detailhändler setzt jetzt bei der Fütterung von Import-Masttieren auf gentechfrei: Die Migros kündigt Greenpeace schriftlich an, ab Mitte 2007 keine Fleisch- und Geflügelprodukte mehr zu verkaufen, die von Tieren stammen, die mit Gentech-Futtermittel gefüttert wurden. Greenpeace ist darüber sehr erfreut und gratuliert der Migros zu ihrem Entscheid.

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Spanische Forscher haben sich jetzt eine neue Methode ausgedacht, Früchte an Bäumen wachsen zu lassen. Genauer gesagt: Es geht um Zitronen. Manch einem werden sie eines Tages vielleicht auch sehr sauer schmecken. Denn es kann durchaus passieren, dass die Früchte an den gentechnisch veränderten Zitrusbäumen auf den Markt kommen, ohne dass sie als Gentechprodukt gekennzeichnet werden müssen.

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"Nein!", antwortet die Agrar-Expertin der Grünen Bärbel Höhn auf die Frage, ob die Agro-Gentechnik in Deutschland ausgeweitet werden soll. "Die Risiken sind kaum abschätzbar. Sie löse kein dringendes Problem hier in Deutschland und ein Zusatznutzen für die Verbraucher sei nicht in Sicht.

"Ja!", erklärt die CSU-Forschungspolitiker Katherina Reiche in der Zeitung Rheinischer Merkur. "Sie ist eine Leittechnologie der nächsten Jahrzehnte."

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LL601 - der illegale Gen-Reis aus dem Hause Bayer, der in Deutschland und Europa für einen Lebensmittelskandal gesorgt hat, ist nun auch in anderen Regionen der Welt gefunden worden. Untersuchungen im Auftrag von Greenpeace haben ergeben, dass auch Reisprodukte im Nahen Osten durch den Gen-Reis verunreinigt sind. LL601-Reis war allein zu Testzwecken in den USA angebaut worden.

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Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer nahm am 06.10. an der Sitzung der Fachkommission für nachhaltige Entwicklung des Ausschusses der Regionen teil. Im Mittelpunkt stand dabei die Stellungnahme des Ausschusses zum "Koexistenzbericht" der Europäischen Kommission, in dem es um die Vereinbarkeit von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) mit herkömmlicher und biologischer landwirtschaftlicher Produktion geht.

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Die EU-Kommission verfolgt weiter ihr Ziel, die nationalen Anbau- und Verkaufsverbote zu kippen. Im konkreten Fall geht es um den Bann der Genmaissorten Mon 810 und T 25 in Österreich. Die EU-Kommission hält die landwirtschaftlichen Produkte für unbedenklich und pocht deshalb darauf, dass sie auch in Österreich erlaubt werden.

Die Entscheidung liegt nun beim Ministerrat. Mit einer qualifizierten Mehrheit für oder gegen die Verbote rechnen die Experten nicht. Dann hat die Kommission das letzte Wort.

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Über die Gentechnik informierte am Samstag auf dem Stadtsteinacher Bauernmarkt der Kreisvorsitzende des Bundes Naturschutz (BN), Wolfgang Schenker, und der BN-Regionalreferent Tom Konopka bei einem gentechnikfreien Frühstück. Schützenhilfe erhielten sie dabei vom Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes, Hermann Mohr. Auch er machte sich dafür stark, dass der Landkreis Kulmbach eine gentechnikfreie Zone bleibt.

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Ein Biobauer aus Bayreuth protestiert mit einer Radtour quer durch Deutschland von Bayreuth nach Berlin gegen die Pläne der Bundesregierung, das Gentechnikgesetzs aufzuweichen. Das Leipziger Aktionsbündnis lädt alle ein, ihn mit einer Protestaktion gegen Agrogentechnik in Leipzig am kommenden Mittwoch, 11.Oktober, ab 17.30 Uhr auf dem Nikolaikirchhof zu empfangen. Alexander Claus möchte auf seiner Tour auf die Problematik der Einführung von Gentech-Produkten in der Landwirtschaft aufmerksam machen und deren…

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Mit vertraglichen Lösungen zwischen den Saatgutunternehmen und den Landwirten will das Bundesverbraucherschutzministerium das Problem der Haftung bei Verunreinigung lösen. "Die großen Lösungen haben sich nicht bewerkstelligen lassen. Jetzt denken wir über direktvertragliche Regelungen beziehungsweise ,Verbändevereinbarungen' nach", bestätigte Peter Paziorek (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Verbraucherministerium. Nach Informationen der "Rheinischen Post" rechnet das Ministerium mit einer…

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Alle Reis-Importe aus den USA sollen verpflichtend kontrolliert werden. Das fordert die EU-Kommission nach den jüngsten Genreis-Funden. Man wolle mit den US-Behörden eine einvernehmliche Lösung - notfalls würden die Kontrollen aber auch alleine durchgesetzt.

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Die Ratsversammlung von Portimão hat am 28.9. beschlossen, den Anbau von genmanipulierten Pflanzen im Concelho Portimão nicht zuzulassen. Damit folgt sie dem Kreis Loulé, der sich am 27.9. ebenfalls gegen den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen aussprach. Für den Bezirk Aljezur gilt dies bereits seit geraumer Zeit. Alle Bezirke wollen in die "Rede Europeia Livres de Transgénicos" ( Europäisches Netz frei von gentechnisch veränderten Pflanzen) aufgenommen werden.

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