Befürworter und Gegner der Grünen Gentechnik tauschten am Dienstagabend in Seelow ihre Argumente aus. Scheinen die jeweiligen Standpunkte fest abgesteckt und nicht miteinander vereinbar, geht es in der Praxis um ein geregeltes Nebeneinander.
Die Informationsveranstaltung zum Anbau von gentechnisch verändertem Mais, zu der der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter am Dienstagabend ins Hotel Brandenburger Hof eingeladen hatte, kam bis zur Diskussion einer gut inszenierten Werbeveranstaltung gleich. Nicht…

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Der Landkreis Oder-Spree bleibt gentechnikfrei. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Landesverband Brandenburg begrüßte den Rückzug der Anbaufläche und forderte ein generelles Anbauverbot. 10 Hektar Gen-Mais sollten in Heinersdorf, südöstlich von Müncheberg angebaut werden.Laut Angaben des BUND werden in Brandenburg über 100 000 Hektar Mais angepflanzt, davon seien 447 Hektar gentechnisch verändert. Rund 150 Landwirte hätten sich zum gentechnikfreien Anbau verpflichtet.

Märkische Oderzeitung

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Beim Verkauf seines Gentech-Saatguts schreibt der US-Agrokonzern Monsanto eine schriftliche Vereinbarung zwischen dem Landhandel und den Landwirten vor. Der Genmais-Landwirt übernimmt demnach die Verantwortung im Falle einerVerunreinigung anderer Felder. Außerdem verpflichtet er sich, dem Landhandel Namen undAdressen derjenigen Bewirtschafter mitzuteilen, die im Umkreis von 100 Meter zu seinerGenmais-Anbaufläche konventionellen Mais anbauen. "Der Genmais-Anbauer wird so zum'informellen Mitarbeiter' für den…

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Gentechnik-Gegner wie Biobäuerin Hildegard Apfelbeck aus Otzing sind "sehr erleichtert": In Aholming wird nun doch kein Genmais angebaut. Die Fläche - zuletzt waren nur noch 550 von den ursprünglich 22 000 Quadratmetern gemeldet - ist am 16. Mai komplett aus dem offiziellen Standortregister für Freisetzungsversuche gentechnisch veränderter Sorten zurückgezogen worden.

Passauer Neue Nachrichten

Donau-Anzeiger: Gentech-Mais zurückgezogen, Anbau von Gentech-Kartofflen genehmigt

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Das französische Landwirtschaftsministerium hat 17 neue Programme zur Forschung und Entwicklung von gentechnisch verändertem (GV-)Mais und Tabak genehmigt. Die Versuche sollen sich vor allem auf die Beobachtung der GV-Pflanzen unter natürlichen Bedingungen konzentrieren. Dabei handelt es sich in der Mehrzahl um Pflanzen, die resistent gegen den Befall mit Insekten sind. Darüber hinaus sind Freisetzungsversuche mit Pflanzen, die pharmazeutische und chemische Substanzen produzieren oder die einen…

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Diese Woche wird Landwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) Gespräche mit der Wirtschaft führen, damit diese sich erklärt, ob sie zur Einrichtung eines Haftungsfonds bereit ist. "Bisher scheut hier die Wirtschaft die Verantwortung," erklärt der Minister im Interview mit der WirtschaftsWoche. Nach den Gesprächen mit Saatgutherstellern, -nutzern und der Versicherungswirtscht soll sich entscheiden, wie Deutschland in den nächsten Jahren mit der grünen Gentechnik verfahren wird. Die Freisetzungsversuche in…

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Ganz im Zeichen der Gentechnik stand der Informationsabend der Bürgergruppe Erlstätt. Bernhard Hennes wies eindringlich auf die Gefahren des Einsatzes von gentechnisch verändertem Saatgut in der Landwirtschaft hin.Das Saatgut werde von den großen Chemiekonzernen in der Regel mit höheren Erträgen angepriesen. Letztendlich aber führe die Verwendung des gentechnisch veränderten Saatguts zur Abhängigkeit von den großen Chemiekonzernen, da die Landwirte durch entsprechende Lizenzverträge gebunden…

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Mehr als 90 texanische Baumwollbauern haben Monsanto, Delta & Pine Land und Bayer CropScience wegen weitgehender Ernteausfälle verklagt. Monsanto hatte es unterlassen, die Bauern von einem Defekt in seiner Genbaumwolle zu unterrichten. Für die Präsidenten der Farmerverbände von Kansas, North Carolina, Texas und Oklahoma kein Grund zur Kritik. Im Gegenteil: Bei einem Besuch im Oderbruch den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen geworben. Man verstehe in den USA die Blockadehaltung in Europa und auch in…

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Der Gemeinderat Maierhöfen hat dem Antrag des Ortsbauernobmanns Hans-Peter Frommknecht zugestimmt, mit einem Schild am Ortseingang die Gemeinde als gentechnikfreie Region auszuweisen. Die Maierhöfener Landwirte verpflichten sich, auf gentechnisch verändertes Futter und Saatgut zu verzichten.

Der Westallgäuer

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In Hawaii entfernten gestern Greenpeace-Aktivisten und lokale Bauern gentechnisch veränderte Papaya vom Feld eines Öko-Landwirts. Der Hintergrund: Im tropischen Surferparadies wird es für Papaya-Bauern zunehmend schwer, die süßen Früchte ohne Gentechnik anzubauen. Und das, obwohl vor allem in Europa niemand die genmanipulierten Früchte essen will. Doch die Versprechungen von US-Konzernen haben dazu geführt, dass sich die Gen-Papaya in Hawaii mittlerweile so verbreitet hat, dass selbst die Felder von…

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"Wir wollen keinen Gen-Mais auf unseren Äckern. Die ökologischen und ökonomischen Risiken sind unberechenbar", betonte der Regionalchef des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Geschäftsführer für den Mittleren Oberrhein, Achim Schwind. Er ist auch Sprecher des Bündnisses "Gentechnikfreie Region Mittlerer Oberrhein". Das Bündnis zählt Schwind zufolge inzwischen mehr als 1300 Unterstützer, darunter 43 Gruppen und Institutionen und 23 Landwirte.Auch Orte wie Rheinstetten, Karlsbad,…

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In Deutschland wird auch dieses Jahr weniger genmanipulierter Mais angebaut als angekündigt. Bis Februar wurden im staatlichen Anbaukataster zwar etwa 2.000 Hektar Gen-Mais-Aussaat angemeldet. Laut Kataster wurden aber auf lediglich rund 1.000 Hektar Gen-Mais ausgebracht. Mais wächst in Deutschland auf etwa 1,7 Millionen Hektar. Nach Greenpeace-Recherchen beteiligen sich neben staatlichen Einrichtungen nur eine kleine Anzahl von Privatbetrieben am Anbau.

Greenpeace

Greenpeace: Karte mit den…

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Der "Rat für Innovation und Wachstum" wird sich in seiner nächsten Sitzung mit der "grünen Gentechnologie" befassen. Das kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach dem ersten Treffen des von ihr gegründeten Innovationsrats an. Den Technologietransfer zwischen Forschung und Wirtschaft will die Bundesregierung zu einem zentralen Thema der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2007 machen.Der Innovationsrat, Vertreter aus Wirtschaft und Politik, soll der Regierung in Zukunft Vorschläge…

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Der Druck kommt aus der Heimat: zum Beispiel aus dem niederbayerischen Wahlkreis von Landwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU). In Ingolstadt-Eichstätt zeigen die Bauern der grünen Gentechnik die rote Karte. Sie haben ihre gentechnikfreie Zone "unbefristet verlängert", weil die "Agro-Gentechnik wegen wirtschaftlicher, sozialer, gesundheitlicher und ökologischer Risiken abzulehnen" sei.Nach Information der dpa strebt Seehofer angesichts der Skepsis in der Bevölkerung einen Kompromiss für den Anbau von…

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Bad Rappenau verbietet in neuen Pachtverträgen ausdrücklich, dass auf landwirtschaftlichen Flächen gentechnisch verändertes Saatgut ausgebracht werden darf. In Frage kommen damit fünf Prozent der möglichen Anbauflächen auf städtischer Gemarkung.Falls kein Pächter seinen Vertrag vorzeitig kündigt, kommt die Klausel erst im Jahr 2013 zum Einsatz. Ulrich Schneider - GAL-Gemeinderat, der für seinen Antrag erst beim dritten Mal die nötige Zustimmung bekam - hatte deshalb gehofft, dass das Verbot auch in laufende…

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Michendorfer Einwohner wollen am Freitag, 27. Mai, ein Zeichen setzten im Kampf für Felder ohne Gentechnik. Geplant ist eine Radtour von Michendorf nach Deutsch Bork. In der Umgebung des kleinen Ortes zwischen Beelitz und Brück sollen künftig gentechnisch veränderte Pflanzen ausgesetzt werden sollen.

Potsdamer Neueste Nachrichten

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Etwa 40 Einwohner und Gäste waren zu der Informationsveranstaltung gekommen, zu der die Bürgerinitiative "Demminer Land - gentechnikfrei" eingeladen hatte. Sie wollte auf Gefahren aufmerksam machen, wenn die Ivenacker Landwirtschafts-Betriebsgesellschaft & Co KG genveränderten Mais bei Zolkendorf anbaut.Die Ivenacker Pastorin Marion Grant teilte mit, dass der Verkaufsleiter des Saatgut-Herstellers die Einladung ausgeschlagen hatte: Mit der Begründung, dass solche Veranstaltungen immer gleich abliefen, und…

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Der Grenzwert für Verunreinigungen von Bioprodukten mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) war eine der grösseren Kontroversen, als die EU-Agrarminister am 22. Mai 2006 zum ersten Mal über die neue EU-Bioverordnung diskutierten.Der GVO-Grenzwert von 0,9% für konventionelle Erzeugnisse müsse für den Biolandbau sehr viel schärfer formuliert werden, forderten mindestens zehn Mitgliedstaaten im Rat.EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel hielt dem entgegen, man dürfe die Auflagen für den Biolandbau in…

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Unter dem Motto "gentechnikfrei genießen" hat das "Bündnis Bayern für gentechnikfreie Natur und Landwirtschaft", eine breite Allianz vieler gesellschaftlicher Gruppen, gemeinsam mit konventionellen und ökologischen Bauern in den letzten Monaten mit einer Vielzahl von Schlepperdemonstrationen und Veranstaltungen in ganz Bayern gegen den drohenden Anbau von Genmais mobil gemacht. Der klare Erfolg: eine Vielzahl von Landwirten hat ihre Absicht, insektengiftigen Genmais anzubauen, zurückgezogen.

Bund Naturschutz…

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Im Forchheimer Kreisausschuss wurde jüngst von der SPD-Fraktion die Frage nach dem Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen im Landkreis Forchheim aufgeworfen. Peter Weißenberger, zuständiger Mann im Landratsamt, gibt Auskunft: Im Forchheimer Landkreis gebe es keinen Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen. Zwar sei der Anbau solcher Pflanzen nur anzeige- und nicht genehmigungspflichtig; die vorhandene Liste von Gen-Anbau-Standorten enthalte jedoch keine Orte im Landkreis Forchheim.Weißenberger sieht auf…

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