Über ein Anbauverbot von gentechnisch veränderten Organismen im Gemeindegebiet von Waldburg hat der Gemeinderat in der letzten Sitzung vor der Sommerpause diskutiert. Die Aussagen schwankten dabei zwischen "das betrifft uns nicht" und dem Wunsch nach mehr Information. Die Entscheidung wurde vorerst vertagt. An Gentechnik scheiden sich die Geister zwischen Befürwortern und absoluten Gegnern. Seit rund drei Jahren engagiert sich das "Bündnis gentechnikfreie Anbauregion Bodensee-Allgäu-Oberschwaben" mit dem…

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Markus Söder (CSU) wehrt sich gegen die Zuständigkeit der EU-Kommission für den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen. "Wenn sich ein Land oder eine Region zur gentechnikfreien Zone erklären möchte, sollte das auch möglich sein", sagte der bayerische Europaminister dem Berliner "Tagesspiegel" (Montagsausgabe). Bisher können Genpflanzen von der EU nach einem Prüfverfahren prinzipiell zugelassen werden. "Einmal zugelassen, darf kein Mitgliedsstaat den Anbau verbieten, es sei denn, er kann neue und klare…

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Eine strikte Einhaltung des Mindestabstandes von 800 Metern zwischen Genmais-Feldern und Schutzgebieten in Brandenburg hat der Naturschutzbund Deutschland (NABU) angemahnt. «Die Landkreise kommen ihrer Verantwortung nicht nach, wenn sie trotz der bekannten Gefahren den Genmais-Anbau an Schutzgebieten erlauben oder tolerieren», kritisierte Landesvorsitzender Tom Kirschey am Donnerstag in Potsdam. Dem Agrarministerium ist ein Fall bekannt, bei dem ein Anbauer den Mindestabstand nicht einhalte.

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Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU) will sich bei der EU-Kommission dafür einsetzen, dass der Anbau von Gentechnik- Pflanzen national geregelt werden kann. Die EU-Kommission solle nach diesen Plänen weiter für die Zulassung und den Import gentechnisch veränderter Produkte zuständig sein, hieß es am Mittwoch aus Regierungskreisen in Berlin. Außerdem solle das Zulassungsverfahren wissenschaftlicher und transparenter werden. Hintergrund ist, dass einige EU-Staaten wie Österreich den Anbau bestimmter…

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Rohstoffe sowie Futtermittel sind teuer geworden. Deshalb soll die EU ihre Einfuhrbestimmungen lockern und Futtermittel, die mit nicht zugelassenen GVO verunreinigt sind, importieren können. So argumentiert die Pro-Gentechnik-Lobby.

Einige Bauern wissen sich lieber selbst zu helfen, anstatt Gentech-Soja aus Übersee zu kaufen. Das Bündnis "Zivilcourage - für einen gentechnikfreien Landkreis Neumarkt" zeigt Alternativen auf, die aus der Region stammen.

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In der heiß geführten Diskussion um den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen sind die Gemüsebauern aus dem Knoblauchsland jetzt in die Offensive gegangen. Mit einem "Schilderwald" will der Nürnberger Bauernverband seinen Verzicht auf grüne Gentechnik dokumentieren.

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In Mecklenburg-Vorpommern sollen in den drei kommenden Wintern gentechnisch veränderte Kartoffeln in die Erde gebracht werden. Wie das Groß Lüsewitzer Unternehmen biovativ heute berichtete, soll damit geklärt werden, ob sich Gentech-Kartoffeln in der kalten Jahreszeit wie konventionelle Kartoffeln verhalten. Eine Frage sei, ob die veränderte Kohlenhydratzusammensetzung eine erhöhte Frostresistenz zur Folge hat. Die veränderten Kartoffeln produzieren einen biologisch abbaubaren Kunststoff. Das Bundesamt für…

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Im Land Brandenburg hat der erste Landwirt Klage gegen ein von Naturschutzbehörden verhängtes Anbauverbot für Genmais eingereicht. Bauer Christoph Plass aus Liebenwalde (Oberhavel) wendet sich gegen einen im März vom brandenburgischen Umwelt- und Agrarministerium verhängten Erlass, in dem deutschlandweit erstmals Mindestabstände zwischen Genmais-Feldern und Naturschutzgebieten definiert wurden – nämlich mindestens 800 Meter. Damit hatte Brandenburg eine Lücke im Gentechnikgesetz des Bundes geschlossen, in…

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Stellt der amerikanische Agrarkonzern Monsanto seine Gen-Mais-Versuche in Werne ein? Fast sieht es danach aus: Denn obwohl das Unternehmen nach eigenen Angaben noch drei bis vier Jahre in Schmintrup aktiv sein darf, lassen Sabotage-Akte von Gentechnik-Gegnern den Konzern zweifeln. Monsanto-Pressesprecher Dr. Andreas Thierfelder am Montag: "Wir werden erst nächstes Jahr kurz vor der Mais-Aussaat entscheiden, ob wir weitermachen."

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Weil im nahe gelegenen Grub gentechnisch veränderter Mais angebaut wird, haben sich die Poinger Imker Ludwig und Manfred Huber dazu entschlossen, keinen Honig mehr zu verkaufen. Grund für diese Entscheidung ist ein Urteil des Verwaltungsgerichts Augsburg vom Mai. Demnach dürfen Imker nur Honig verkaufen, in dem keinerlei Spuren von Genmaterial vorhanden sind. Dies sei aufgrund der Nähe zum staatlichen Genmais-Versuchsfeld in Grub nicht möglich, glauben Ludwig und Manfred Huber.

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In einem Brief an die CSU Landtagsabgeordnete Monika Hohlmeier fordert der ödp-Bundesvorsitzende und Direktkandidat für den Landtag im Wahlkreis 104 München-Milbertshofen neue Aktivitäten Bayerns in Sachen Agro-Gentechnik. Der Zeitpunkt sei jetzt günstig, weil die französische Regierung während ihrer laufenden EU-Ratspräsidentschaft die Möglichkeiten schaffen möchte, damit sich EU-Staaten zu gentechnikfreien Zonen erklären können. Außerdem will Frankreich das Zulassungsverfahren für genmanipulierte Pflanzen…

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Wie das Unternehmen aus St. Louis am vergangenen Donnerstag bekanntgab, hat das US-Landwirtschaftsministerium eine Zulassung für MON 89034 erteilt. Das Produkt soll unter dem Namen YieldGard VT Triple PRO vermarktet werden, das den Farmern voraussichtlich zur Aussaat 2009 zur Verfügung steht. Monsanto zufolge werden damit zwei verschiedene Proteine des Bacillus thuringiensis (Bt), die in der gentechnisch veränderten Pflanze eingebaut wurden, so kombiniert, dass unter der Erde Schutz gegen den…

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CSU und SPD wollen einen Gentechnik freien Landkreis. Der Kreisausschuss hat beide Anträge am Montag passieren lassen. Der Bayerische Bauernverband (BBV) hatte sich im Januar gegen gentechnisch manipulierte Lebensmittel ausgesprochen. Gemäß dem Verband sollen sowohl Stadt als auch Landkreis München frei vom Anbau gentechnisch verändertem Saatguts bleiben.

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Im Wahlkampf wird normalerweise gestritten. In Bayern sind sich die Parteien in einem Thema jedoch offensichtlich einig: Das Bundesland muss gentechnikfrei werden. So erhofft man sich die meisten Wählerstimmen, da Verbraucherinnen und Verbraucher ja bekanntlich Gentechnik im Essen ablehnen und auch die Landwirte in Bayern besonders kritisch sind. Ihre kleinteilige Landwirtschaft ist durch den Pollenflug der Gentech-Pflanzen bedroht. So fordert auch der CSU-Politiker Markus Söder ein Bayern ohne…

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Der zeitlich befristete "Versuchsanbau" einer gentechnisch veränderten Kartoffelsorte könnte im Müritzkreis eine im wahrsten Sinne des Wortes nachhaltige Wirkung haben. Denn nach wie vor sind gentechnisch manipulierte Kartoffeln der Sorte Amflora in Zepkow (Landkreis Müritz) im und auf dem Acker. Darauf wies am Montag die Bürgerinitiative "Müritzregion – gentechnikfrei" hin. BASF versucht mittlerweile, den kommerziellen Anbau der Gentech-Kartoffel mit einer Klage vor dem EU-Gerichtshof durchzusetzen.

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Zumindest scheinen die EU-Nahrungsmittelexperten da kaum Bedenken zu haben. Sie sehen keinen Unterschied zwischen dem Fleisch geklonter Schweine und Rinder und dem "normaler" Tiere. In einem Bericht des wissenschaftlichen Komitees der EU-Behörde für Nahrungsmittelsicherheit (EFSA) in Parma vom Donnerstag empfehlen die Wissenschaftler jedoch umfassende weitere Forschungen.

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Wir Inzeller füttern gentechnikfrei, steht nun an den Ortseingängen. Als erste Gemeinde in der Region erklärte sich Inzell zur gentechnikfreien Zone im Hinblick auf Anbau und Fütterung. Ortsbäuerin Helga Kamml und Landwirt Toni Bauregger übergaben am Dienstag im Inzeller Festzelt 77 Unterschriften an Vizebürgermeister Hans Egger, der derzeit die Amtsgeschäfte führt. Alle Inzeller Imker und Nutzviehhalter, darunter 16 konventionelle Landwirte, 17 Biobauern und etliche Schafzüchter haben unterzeichnet. Die…

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Ein «gentechnikfreies Kaufbeuren» hatte die Fraktion der Grünen im Stadtrat beantragt, wobei es dem Fraktionsvorsizenden Wolfgang Hawel vor allem darum gegangen wäre, «ein Zeichen» zu setzen und sich offenbar ähnlich lautenden Erklärungen der Landkreise Ost- und Oberallgäu anzuschließen. Die Risiken dieser Technologie könnten bis jetzt nicht seriös abgeschätzt werden. Gentechnisch veränderte Pflanzen stellten beispielsweise selbst Pestizide her und deshalb seien in Kalifornien schon drei Viertel aller…

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Am Bad Freienwalder Amtsgericht sind gestern weitere Anklagen gegen die selbsternannten Feldbefreier verhandelt worden. Einer der Angeklagten legte in einem imposanten Vortrag dar, dass die so genannte Feldbefreiung ein geeignetes Mittel sei, um eine Gefahr abzuwenden. Er argumentierte, dass die Gefahr, die von genveränderten Pflanzen ausginge, erheblich größer sei, als die friedliche Aktion im vergangenen Jahr.

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Beim Anbau von gentechnisch verändertem Mais herrscht im Land Brandenburg offenbar ein Regelungs- und Genehmigungschaos. Nach PNN-Informationen wird eine bundesweit einmalige Verordnung des Landesumweltministeriums, in der der Abstand zwischen Genmais-Feldern und Schutzgebieten geregelt ist, im Land unterschiedlich gehandhabt. Auf Nachfrage räumte die Naturschutz-Referentin des Agrarministerium, Barbara Pabelick, gestern ein, dass die Landkreise den Erlass unterschiedlich anwenden.

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