In der Nacht vom 29. April auf den 30. April haben AktivistInnen einen Kartoffelacker in Bütow (Landkreis Müritz) besetzt. Auf dem Feld sollen gentechnisch veränderte Kartoffeln ausgebracht werden. Das wollen die FelbesetzerInnen mit ihrer Aktion verhindern!

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Seit diesem Jahr gilt in Brandenburg zwischen Feldern mit Genmais und Naturschutzgebieten ein Mindestabstand von 800 Metern. Durch diese Regelung sollen z.B. seltene Schmetterlinge geschützt werden. Zahlreiche der bereits im Januar gemeldeten Genmaisfelder liegen innerhalb dieser 800-Meter-Zonen. So auch zwei Felder der Agrargenossenschaft Forst, die dementsprechendam 22. April wieder abgemeldet bzw. entsprechend verkleinert wurden. Doch gleichzeitig meldete die Agrargenossenschaft ein neues Feld als…

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In letzter Minute wurde die Einführung der "Ohne Gentechnik"-Regelung verschoben. Die neue Kennzeichnungsregelung, die Verbraucherinnen und Verbrauchern ermöglicht, beim Einkauf auf Produkte zu verzichten, die mit Gentechnik-Futter hergestellt wurden, durchläuft noch ein EU-Notifizierungsverfahren. Polen und Spanien haben kurz vor Fristablauf Stellungnahmen eingereicht, die nun geprüft werden müssen. Die Regelung wird also nicht, wie erwartet, am 1. Mai eingeführt, sondern aller voraussicht nach erst am 1.…

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Trotz der Feldbesetzung von mehreren Aktivistinnen auf einem Acker bei Northeim, hat das Saatgut-Unternehmen KWS gestern mit Hilfe der Polizei Gentech-Zuckerrüben auf dem Feld ausgesät. Die BesetzerInnen protestierten seit zweieinhalb Wochen gegen die Aussaat der Gentech-Pflanzen. Gestern hatten Sie jedoch gegen 400 Mitarbeiter der KWS keine Chance: Das Feld wurde mit Zäunen abgesperrt und die Gentech-Saat auf 1000 qm ausgebracht. Bis heute um 12.00 haben die Aktivistinnen Zeit, das Feld zu verlassen, sonst…

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Hessen ist gentechnikfrei. Drei Tage nach Beginn der Feldbesetzung brach die Universität Gießen den Versuch gesterrn ab. Ein toller Erfolg für die Initiativen der aktiven Bürgerinnen und Bürger in Hessen, die sich für eine Landwirtschaft ohne Gentechnik einsetzen. Auch die anderen geplanten Versuche in Hessen konnten verhindert werden. Auch in Zukunft sollte Hessen gentechnikfrei bleiben: Mit einem Antrag fordern die Grünen die Landesregierung auf, alles dafür zu tun, damit Hessens Landwirtschaft…

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Am vergangenen Samstag, 26.April 2008 wurde in den Morgenstunden das Genmaiskonstrukt MON 810 zwischen Marsdorf und Medingen ausgesät – dass tatsächlich Gentechmais ausgesät wurde, nimmt auch das SMUl an, dem der Anbau vorab angekündigt wurde. Nicht nur die Proteste der Einwohner auf mehreren Versammlungen im Kreis Radeburg und Weixdorf wurden dadurch mißachtet, sondern der anbauende Betrieb, die Cunnersdorfer Agrar GmbH begeht dadurch vorsätzlich eine Ordnungswidrigkeit.

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Die SPD-Bundestagsfraktion plant eine parlamentarische Initiative für eine Verschärfung der EU-Regelungen zur grünen Gentechnik. Damit solle der Druck auf Bundes­agrarminister Horst Seehofer (CSU) erhöht werden, sich für weitreichende Änderungen des Gentechnikrechts einzusetzen, sagte SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber der Passauer Neuen Presse (Montagausgabe). Seine Fraktion werde im Mai einen Antrag vorlegen. Insbesondere solle eine Rechtsgrundlage dafür geschaffen werden, daß sich Landkreise verbindlich zu…

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An den grünen Hängen des Baskenlandes grast das zottelige Latxa-Schaf – sprich Latscha –, aus dessen Milch der auf den ersten Blick ebenfalls zungenbrecherisch anmutende Idiazabal-Käse gemacht wird. Auf den baskischen Tisch kommen frische Muscheln, Krebse und Fische aus dem Atlantik, regionale Erdäpfel und Bohnen: Es sind – unter anderem mit dem Baskenland, dem Piemont und der Bretagne – die kulinarisch nicht uninteressantesten Regionen Europas, die sich der 2003 von Oberösterreich und der Toskana ins Leben…

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Auf einem von der EU Kommission organisiertes Treffen mit Interessenvertretern am 23. April 2008 zum "zufälligen und technisch unvermeidbaren Vorhandensein" von GVO in Saatgut wurde deutlich, dass sich eine breite Mehrheit der InteressenvertreterInnen dafür ausspricht, dass maximale Saatgut-Reinheit weiterhin in der Gesetzgebung festgeschrieben bleibt.

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Griechenland ist eines der Länder, wo der gentechnisch veränderte Mais der Linie MON 810, der in diesen Tag in Deutschland ausgebracht wird, verboten ist. Und das wird auch in den nächsten 2 Jahren so bleiben. Letzte Woche wurde das griechische Verbot verlängert und auf 70 Mais-Sorten ausgeweitet. Der griechische Agrarminister Alexandros Kondos begründete das Verbot mit möglichen gesundheitlichen Risiken sowie mit der Bedrohung für die Imkerei. In Griechenland werden ca. 16% des europäischen Honigs…

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Entgegen seiner Ankündigung von Donnerstag hat der baden-württembergische Landwirtschaftsminster Hauk das seit Donnerstagmorgen besetzte Genfeld in Rheinstetten-Forchheim am Freitagnachmittag von der Polizei räumen lassen. Eine halbe Hundertschaft Polizisten trieb die DemonstrantInnen vom Acker und fällte den 10 Meter hohen Holzturm. "Der Anbau von Genmais ist offenbar nur mit polizeilicher Gewalt durchzusetzen", sagte Feldbesetzer Hannes Weidmann: "Hauk stellt sich gegen die Mehrheit der Bevölkerung und…

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Eigentlich ist die Region Kitzingen mit ihrem trockenen und warmen Klima berühmt für guten Wein. Jetzt aber macht der Landkreis andere Schlagzeilen: Gen-Mais soll dort auf etwa 90 Hektar angebaut werden. Das warme Klima begünstigt den Maiszünsler, einen gefürchteten Schädling in Mais-Monokulturen, den einige Landwirte nun mit gentechnisch veränderten, resistenten Maissorten in den Griff bekommen wollen.

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Während Fachleute weltweit nach Lösungen für die Nahrungsmittelkrise suchen, scheint Volker Kauder das Patentrezept schon gefunden zu haben. Mithilfe der Gentechnik soll das Angebot an Nahrungsmitteln schnell gesteigert werden, fordert der Fraktionsvorsitzende der Union im Bundestag. Doch mit diesem Bekenntnis zur Biotechnologie stößt Kauder nicht nur bei Forschern und Gentechnik-Unternehmern, sondern auch bei Politikern der eigenen Fraktion auf Unverständnis.

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Besetzt wurde am Donnerstag Morgen das Gentechnik-Versuchsfeld in Rheinstetten-Forchheim. Rund zwei Dutzend Gentechnik-Kritiker haben einen zehn Meter hohen Turm und ein Zeltdorf auf dem Acker errichtet. Damit wollen sie die Aussaat von gentechnisch verändertem Mais verhindern. "Wir werden bleiben, bis der Versuch abgesagt oder es zu spät für die Aussaat ist", kündigt Florian Hurtig, einer der Besetzer, an.

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Nachdem die Fluorn-Winzelner Landwirte im Vorjahr die erste gentechnikfreie Zone im Kreis Rottweil installiert haben, ziehen jetzt die Oberndorfer Landwirte nach.59 Landwirtschaftsbetriebe aus dem gesamten Stadtgebiet wollen auf den Anbau gentechnisch veränderten Saatguts verzichten Die 59 Landwirte bewirtschaften derzeit eine Gesamtfläche von etwa 2700 Hektar.

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Vier Genversuchsfeldern sollte es dieses Jahr in Hessen geben. Drei wurden bereits verhindert: BürgerInneninitiativen in Niedermöllrich (bei Wabern) und Rauischholzhausen (Ebsdorfergrund) stoppten den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen von Monsanto und der Uni Gießen. Eine spektakuläre Feldbesetzung vom 30. März bis 18. April brachte dem Gen-Gerstenversuch in Gießen ein jähes Ende. Damit bleibt nur noch die Versuchsstation der Uni Gießen am Woogsdammweg in Groß Gerau (nördlicher Stadtrand an der B 44).…

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Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat nun auch den Anbau von gentechnisch verändertem Mais bei Üplingen genehmigt. Der Kreisvorstand von Bündnis 90 / Die Grünen nannte die Entscheidung "einen rabenschwarzen Tag für die Magdeburger Börde".

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Auf Initiative des Bauernverbandes hat sich die Arbeitsgemeinschaft Agro-Gentechnikfreier Landkreis Miesbach gegründet. 16 Verbände sind mit dabei. Mit Groß-Plakaten an den Landkreis-Grenzen, Demonstrationen und bei Informationsveranstaltungen will die Initiative auf die Gefahren der Agro-Gentechnik hinweisen.

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Vom 12. bis 16. Mai 2008 findet in Bonn die 4. Konferenz der Mitglieder des Cartagena-Protokolls über biologische Sicherheit (MOP 4) statt. Das Protokoll regelt den grenzüberschreitenden Verkehr mit gentechnisch veränderten Organismen. Der NABU hat die Bundesregierung als Gastgeber der Konferenz aufgefordert, sich für eine nachhaltige Sicherung der biologischen Vielfalt einzusetzen. Es seien dringend Haftungsregelungen für den internationalen Handel mit Gen-Pflanzen erforderlich! Auf der NABU-Tagung…

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MON 810 heißt der gentechnisch veränderte Mais, der resistent sein soll gegen den Schädling Maiszünsler, von dem aber nach Ansicht von Kritikern auch eine Gefahr unter anderem für Bienen und Kleinorganismen im Boden ausgeht. Der umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Ludwig Wörner, forderte gestern das Landwirtschaftsministerium und die Staatsregierung auf, "die Finger von diesem Dreckszeug zu lassen". Das Argument, dass die Staatsregierung den Anbau von Genmais nicht einfach verbieten könne,…

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