Frieden auf den Feldern. Das war das Motto einer weiteren Veranstaltung gegen den Anbau von genverändertem Mais im Landkreis Kitzingen. Schon im dritten Jahr in Folge ist der Weinlandkreis das Zentrum des Anbaus von Mon 810, gentechnisch verändertem Mais der Firma Monsanto, in Bayern.

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Die Mahnwache gegen die Versuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen am Aggrobiotechnikum Groß Lüsewitz geht weiter. Bis zum 20.04.2009 wird dort weiter über Gentechnik und die Machenschaften der Gentechnikfirmen diskutiert. Über die Osterfeiertage werden vielfältige, bunte Aktionen und Veranstaltungen stattfinden um gegenseitige Information auszutauschen, sich zu vernetzen und um Öffentlichkeit zu schaffen. Die Mahnwache befindet sich direkt am Rande des Ackers in Sagerheide, der am 03.04.2009 von…

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Zur Teilnahme am Ostermarsch für "Frieden auf den Feldern ohne Agro-Gentechnik" am Ostermontag um 14.30 Uhr in Prichsenstadt rufen Bündnis 90/ Die Grünen in Landkreis und Stadt Schweinfurt auf. "Es sollte uns ein Anliegen sein, dass in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, nämlich in Prichsenstadt, keine gentechnisch veränderten Pflanzen unwiderruflich in der Natur und der Landwirtschaft freigesetzt werden. Der Pollenflug kennt keine Landkreisgrenzen", heißt es in einer Pressemitteilung der Grünen.

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Im April soll die Aussaat des Gen-Mais Mon 810 in Deutschland beginnen. Einziger Standort in Thüringen: Felder des Bundessortenamtes, Prüfstelle Dachwig. Wie in den Jahren zuvor, wenn es darum ging, genmanipulierte Pflanzen aufs Feld zu bringen, regt sich Protest, deutschlandweit auch entlang der Fahner Höhen. Mitglieder der Bürgerinitiative "Gentechnikfreie Region Fahner Höhe" wollen kommenden Donnerstag, 16. April, in Dachwig über die geplante Aussaat informieren: 20 Uhr im Saal des Gemeindehauses.…

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Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner macht es richtig spannend. Mitte nächster Woche will sie über ein Anbau-Verbot des MON 810 entscheiden. Das kündigte ihr Ministerium gestern an. So machen Gentechnik-Kritiker zu Zeit gewaltig Druck: AktivistInnen verfolgen Frau Aigner bei jedem öffentlichen Termin, Verbände überreichen ihr Studien zu den Risiken des Gentechnik-Maises, tausende von Protest-E-Mails erreichen das Ministerium und schließlich kletterten AktivistInnen von Greenpeace gestern auf den…

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Das Saarland soll eine gentechnikfreie Zone werden. In dieser Hinsicht haben sich in den vergangenen Tagen sämtliche Landtagsfraktionen und auch Umweltminister Stefan Mörsdorf (CDU) ausgesprochen. Bereits im Anschluss an die Agrarministerkonferenz von Magdeburg Ende März hatte Mörsdorf auf seine Aktivitäten gegen die Aussaat gentechnisch veränderter Pflanzen hingewiesen: „Wir haben das Thema in die bundesweite Diskussion gebracht und Mitstreiter gefunden. Ich erwarte, dass Agrarministerin Ilse Aigner, die…

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Starke Worte gebrauchten BetreiberInnen und PolitikerInnen am gestrigen Tag, als gentechnikkritische AktivistInnen ein Versuchsfeld am Agrobiotechnikum nahe Rostock besetzten. Landes-Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus kritisierte Feldbesetzungen als "gewalttätige und illegale Aktionen", während die FDP-Bundestagsabgeordnete Happach-Kasan ganz ähnlich von "kriminellen und rechtswidrigen Aktionen" sprach. Besonders schwer wog die Stellungnahme der Geschäftsführerin des die Versuche durchführenden…

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Es wird eng für die CSU. Nun steigen Ihnen die AktivistInnen von Greenpeace schon auf's Dach und fordern ein Anbau-Verbot von Gentechnik-Pflanzen. Landwirtschaftsministerin Aigner muss in den nächsten Tagen den Anbau verbieten, will sich ihre Partei nicht völlig unglaubwürdig machen. Parteikollegen Söder und Seehofer wettern in Bayern munter gegen die Gentechnik, in Berlin scheut sich Frau Aigner jedoch, endlich klare Entscheidungen zu treffen. Unterdessen prüft Aigners Behörde einen Monsanto-Bericht, den…

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Der Landkreis Deggendorf soll frei von Agro-Gentechnik bleiben. Das ist das Ziel der knapp 100 Interessierten, die am Samstagabend zum Gasthaus Thalhauser gekommen sind und »Zivilcourage Deggendorf« gegründet haben. 85 Unterstützer hatten sich in die Unterschriftenlisten eingetragen, eine Handvoll davon meldeten sich als Aktive.

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Die AgroGentechnikfreie Region Weilheim-Schongau, die die gentechnikfreie Landwirtschaft erhalten will, ist für den Umweltpreis der Bayerischen Landesstiftung vorgeschlagen worden. Am 15. Juni 2008 ist sie ausgerufen worden, die Agrogentechnikfreie Region Weilheim-Schongau. Die rund 60 Mitveranstalter aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt- und Naturschutz, Verbraucher, Handel, Handwerk und Kirchen repräsentieren rund 50 Prozent der Landkreis-Bevölkerung. Jetzt ist der Verbund für den Umweltpreis der…

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Ausgerechnet das Bundesamt, welches eigentlich die Verbraucherrechte schützen soll, musste sich nun von einem Gericht zurechtweisen lassen, dass es rechtswidrigerweise seit Jahren die Einsicht in Akten verweigert hat. Zwei Gentechnikkritiker hatten das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)verklagt, weil dieses ihnen mit fadenscheinigen Gründen den Zugang zu den Akten nicht gewähren wollte. Doch nach einem Hinweis des zuständigen Verwaltungsgerichtes in Braunschweig lenkte das BVL…

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Zwischen CSU und FDP bahnt sich eine Auseinandersetzung über die Agro-Gentechnik an. Während Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP) forderte, der Freistaat müsse auch in Zukunft die entsprechende Forschung fördern, lehnte die CSU dies ab. "Wir wollen, dass Bayern eine gentechnikfreie Zone wird", sagte Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) bei der CSU-Vorstandsklausur im Kloster Banz. Deshalb würden von 2010 an die staatlichen Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen eingestellt. An…

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Der Beirat des Biosphärenreservats hat kürzlich ein Positionspapier in Sachen Gentechnik-Anbau beschlossen. Darin appelliert der Beirat an die Landwirte, im Gebiet des Biosphärenreservats auf den Anbau von gentechnisch veränderten Organismen zu verzichten. Für den Beirat ist dies ein klares Bekenntnis zu einer Gentechnikfreien Region, in dem "eine große Chance liegt, die landschaftlichen, kulturellen, sozialen und ökonomischen Werte und Funktionen des Biosphärenreservats nicht nur zu erhalten, sondern im…

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Wählerinnen und Wähler in Bayern sind auf der Hut. CSU-Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner wird an ihrer Haltung gegenüber einem Gentechnik-Mais-Verbot gemessen. Das ist ein Ergebnis einer Emnid-Umfrage im Auftrag von Campact unter 534 bayerischen Bürgerinnen und Bürgern. Demnach glauben 77% und sogar 79% der CSU-Wählerinnen und -Wähler, dass es der CSU Wählerstimmen kosten wird, wenn Frau Aigner ein Verbot des MON 810 nicht durchsetzt. 72% aller Bayern und 76% aller CSU-Wählerinnen und Wähler fordern ein…

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Der Protest gegen Gentechnik in Polen bekommt immer mehr Unterstützung. Nun hat sich sogar eine deutsche Biobäuerin dem Hungerstreik mehrerer polnischen Aktivistinnen angeschlossen. In Polen wurden 2008 bereits ca. 3000 ha Gentechnik-Mais angebaut, obwohl er dort verboten ist. Mittlerweil acht Bäuerinnen und Bauern kämpfen deshalb um ihre Existenz. Denn der Gentechnik-Mais breitet sich unkontrolliert aus und bedroht die bäuerliche gentechnikfreie Landwirtschaft. Ein Problem, mit dem Biobäuerinnen…

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Kurz vor der Aussaat von gentechnisch veränderten Maissamen in Unterfranken gehen Gentechnik-Gegner in die Offensive. In einem offenen Brief appellierten Mitglieder der Initiative "Gendreck-weg" an drei Landwirte aus dem Landkreis Kitzingen, auf den Anbau von gentechnisch verändertem Mais der Sorte MON 810 zu verzichten. Die Naturschützer boten in dem Schreiben den Landwirten einen Saat-Tausch an. Die MON 810-Samen könnten am 18. April auf dem Marktplatz in Kitzingen gegen ihrer Ansicht nach unbedenkliches…

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Am Freitag, den 03. April 2009, hatten Gentechnik-GegnerInnen ein Versuchsfeld des Agrobiotechnikums bei Groß Lüsewitz (nahe Rostock) besetzt. Erst in den Abendstunden wurde die Besetzung auf Weisung des Agrobiotechnikums von der Polizei geräumt. Die AktivistInnen sehen in dieser Aktion den Beginn einer längeren Kampagne. Ab heute 14:00 Uhr ist eine Mahnwache auf dem Spielplatz in Sagerheide direkt an den Versuchsfeldern angemeldet.

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Es gibt moralische, rechtliche, wissenschaftliche, also zahlreiche vernünftige Gründe, den Anbau des Gentechnik-Maises in Deutschland zu verbieten: Verbraucherablehnung, wirtschaftliche Schäden, neue wissenschaftliche Studien zu Risiken des Anbaus und nicht zuletzt diverse EU-Länder, die ein Anbauverbot bereits durchgesetzt haben. All dies wurde in den letzten Wochen und Monaten durch aktuelle Studien belegt und politisch bestätigt (siehe Hintergrund MON 810). Doch Frau Aigner will sich nicht entscheiden…

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Auf einer breiten Basis sollen in der Stadt die Anstrengungen gegen die Gentechnik in der Landwirtschaft zum Schutz der Verbraucher und der Bauern verstärkt werden. In Almoshof wurde jetzt das «Bündnis gentechnikanbaufreie Region Nürnberg« offiziell aus der Taufe gehoben.

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Beim Bezirks-Imkertag in Esselbach (Lkr. Main-Spessart) klagte der Bundes- und Bezirksvorsitzende der Imker, Peter Maske (Schwarzach), dass die Politik bis jetzt nichts unternommen habe, den Bienenhonig vor einer Anreicherung mit Pollen von gentechnisch verändertem Mais zu schützen. Er setzt deshalb große Hoffnung auf eine Unterredung mit Bayerns Umweltminister Markus Söder diesen Montag. Der habe eigenen Worten zufolge die Absicht, Bayern beim Bund als gentechnikfreie Zone auszuweisen.

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