Kaffeefahrt mal anders. Lamadecken und Kochtöpfe, die selbst kochen, gab es leider nicht für die TeilnehmerInnen einer Busfahrt am 12. Juni 2005 des Barnimer Aktionsbündnis gegen Gentechnik. Dafür gab es Felder zu bestaunen, auf denen im April gentechnisch veränderter Mais ausgebracht wurde. Seit diesem Jahr dürfen erstmals gentechnisch veränderte Pflanzen kommerziell in der BRD angebaut werden. Hierbei handelt es sich bisher um den Genmais BT810 der Firma Monsanto. Der BT-Mais bildet ein Gift, dass den…

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Der Spielraum, den die Länder in Sachen Gentechnik- Anbau haben, ist denkbar gering. Ein generelles Verbot sei EU-rechtlich nicht haltbar, glaubt man in Wien, ein diesbezüglicher Vorstoß Oberösterreichs wurde jedenfalls von der EU-Kommission abgelehnt und liegt beim EuGH.Die Stadt Wien setze daher auf eine "Doppelstrategie", erklärt Umweltstadträtin Ulli Sima. Ein Bereich betrifft die gesetzlichen Möglichkeiten. "Wir haben den engen gesetzlichen Rahmen optimal ausgenutzt", sagt Sima zum…

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In Anbetracht einer zu erwartenden steigenden Anzahl von Freisetzungen mitgentechnisch veränderten Organismen (GVO) schreibt die EU-Freisetzungsrichtlinieden zügigen Aufbau einer bundesweiten Umweltüberwachung von GVO an. Die Wirkungen, die vonGVO ausgehen können, sind in ein komplexes Netzwerk von Ökosystem-Komponenteneingespannt, die für Risikobewertung und -management von Gentechnik eineLangzeitbeobachtung erforderlich machen.Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat im Projekt-Modell zum…

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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Forschung für die biologische Sicherheit gentechnisch veränderter Pflanzen in den kommenden drei Jahren mit 10 Millionen Euro. In 24 Projekten solle untersucht werden, wie sich die bei den Pflanzen gentechnisch erzeugte Widerstandsfähigkeit gegen Antibiotika und Herbizide auswirke, teilte das BMBF am Montag in Berlin mit. Die Vermittlung der Forschungsergebnisse solle in einem weiteren Projekt gefördert werden.

BMBF fördert…

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"Im Interesse der Landwirte und der Verbraucher sollen die verantwortbaren Potentiale der grünen Gentechnik weiterentwickelt und für die Nutzung zugelassen werden, wobei die Wahlfreiheit der Verbraucher durch Kennzeichnung zu gewährleisten ist." Diese Vereinbarung haben CDU und FDP in ihren Koalitionsvertrag für ein Regierungsbündnis in Nordrhein-Westfalen (NRW) zum Kapitel "Verbraucherschutz" aufgenommen.Im Interview mit dem Westfälischen Anzeiger bejaht der neue Landwirtschafts- und Unweltminister Eckhard…

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Druckfrische Flyer, "Notwendiger denn je" und "Gentechnikfreie Regionen gründen", gibt es zum Projekt "Gentechnikfreie Regionen in Deutschland". Der erste Flyer stellt das Projekt vor, der zweite wirbt für die Gründung Gentechnikfreier Regionen. Die Flyer können kostenlos beim Bund für Naturschutz Deutschland (BUND) bestellt werden.

Projekt "Gentechnikfreie Regionen"

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Auf Deutschlands größter Insel sollen keine gentechnisch veränderten Pflanzen wachsen dürfen. Nach München, Uckermark, und Rhön wird Rügen die viertgrößte genversuchsfreie Zone in Deutschland. Viele Bauern meinen, dass die Risiken der grünen Gentechnik für die Gesundheit und Umwelt nicht abschätzbar sind.Auch in Mecklenburg-Vorpommern haben sich 64 Bauern entschieden, gentechnikfrei zu arbeiten. Auf dem deutschen Bauerntag in Rostock ist eine seltsame Konstellation zu beobachten: Die meisten…

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Die im Biosphärenreservat Rhön liegenden 63 000 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche soll für wenigstens die nächsten drei Jahre gentechnikfrei bleiben. Unterstützt wird die Verzichtserklärung von der länderübergreifenden Verwaltung des Biosphärenreservats Rhön, dem hessischen Bauernverband, der Lebensmittelkette Tegut aus Fulda und der Kelterei Elm aus Flieden. Über tausend Landwirte aus der Region hatten im Vorfeld bereits eine Selbstverpflichtung zum Verzicht auf Gentechnik unterschrieben, um im Sinne…

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Die Initiative mit ihrem fünfjährigen GVO-Moratorium habe in der Volksabstimmung bessere Aussichten denn je. Als Abstimmungstermine für die Initiative "für Lebensmittel aus gentechnikfreier Landwirtschaft" kämen der 27. November 2005 oder der 12. Februar 2006 in Frage, teilte die Schweizerische Arbeitsgruppe Gentechnologie weiter mit. Der Bundesrat dürfte am 29. Juni über das Abstimmungsdatum entscheiden. Das eidgenössische Parlament hatte sich am 17. Juni in der Schlussabstimmung mit 93 zu 92 bei 4…

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"Es gibt bislang unüberschaubare potenzielle Risiken. So lange sollte es keinen Genmais oder Genraps auf den Feldern geben", empfiehlt Agrar-Experte Klaus-Peter Wilbois im Interview mit der taz zum Umgang mit der Agro-Getnechnik.Er weist darauf hin, das zur herkömmlichen Züchtung ein entscheidenner Unterschied besteht:"Bei den klassischen Züchtungen werden die entstandenen Kreuzungsprodukte wieder und wieder ausgesät, bevor sie in den Anbau kommen. Über viele Generationen kann die Pflanze entscheiden, ob…

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Zum Zweiten Gesetz zur Neuordnung des Gentechnikrechts hat der Bundesrat den Vermittlungsausschuss aus mehreren Gründen angerufen. Änderungsbedarf bestehe insbesondere bei den Regelungen zum Standortregister, zur guten fachlichen Praxis beim Umgang mit bereits in Verkehr gebrachten Produkten und bei der Verpflichtung zur Unterrichtung der Öffentlichkeit. So sollen die allgemein zugänglichen Daten aus dem Standortregister soweit reduziert werden, dass nicht für jedermann ohne berechtigtes Interesse erkennbar…

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Zum Schutz von ökologischem Saatgut und zum Erhalt einer gentechfreien Landwirtschaft hat die Stiftung Fintan im zürcherischen Rheinau das Projekt "Gen Au Rheinau" lanciert. Unterstützt wird das Projekt von Greenpeace und Biosuisse.Das Saatgut müsse nachhaltig und umfassend geschützt werden, hiess es am Proklamationstag der Stiftung Fintan auf dem Hof des grössten Bio-Produzenten und Biosaat-Züchters der Schweiz.Die Freiluftwerkstatt für gentechfreies Saatgut, die an der Grenze zu Deutschland gelegen ist,…

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Ob die Gentechnik ausgereift ist, ist umstritten. Ein Antrag zu dem Thema, den die Waberner Gemeindevertreter am Donnerstag diskutierten, ist es jedenfalls noch nicht. Er wurde zurück in den Ausschuss verwiesen.Aus selbigem war er allerdings zuvor einstimmig gekommen, trug Ausschussvorsitzender Erik Itter vor. Die Pachtverträge für gemeindeeigene Flächen sollten danach so verändert werden, dass darauf kein gentechnisch verändertes Saatgut verwende werden dürfe. Außerdem solle die Gemeinde selbst keine…

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Die Entscheidung des Umweltrates, die nationalen Schutzklauseln für den gentechnisch veränderten Genmais Bt176 nicht aufzuheben ist eine schallende Ohrfeige für die EU-Kommission. Erstmalig hat der Rat wirklich Rückgrat bewiesen, und ist der widersprüchlichen und hanebüchenen Entscheidungsvorlage der Kommission nicht gefolgt, die trotz Antibiotikaresistenz und Instabilität der genetischen Struktur einer Aufhebung der Ländermoratorien empfohlen hatte.Dabei geht die Gemeinsamen Europäischen Forschungsstelle…

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Die japanische Regierung meldete am Donnerstag, in den Mais-Importen aus den USA die Maissorte Bt-10 identifiziert zu haben. Dies sei die dritte Lieferung des gentechnisch nach dem Verfahren des Schweizer Agrarchemiekonzerns Syngenta manipulierte Maisimport in jüngster Vergangenheit. Bt-10 sei in Japan nicht zugelassen, weshalb der Import unterbunden werden müsse. Der Importeur müsse die entsprechende Lieferung nun vernichten oder zurück in den USA versenden, so das japanische Landwirtschaftsministerium.…

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Im Skandal um den vor kurzem bekannt gewordenen Anbau von gentechnisch verunreinigtem Mais in Bayern hat der BN heute Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft München erstattet. Der Bund Naturschutz möchte durch die Strafverfolgung klären lassen, ob sich der Verdacht bestätigt, dass von den Verantwortlichen der Firma Pioneer eine ungenehmigte Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) durch ahnungslose Landwirte verschuldet wurde.

Bund Naturschutz (BN) erstattet Strafanzeige gegen den…

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Pflanzen mit verändertem Gencode seien nicht gefährlicher als die konventionellen bzw. könnten sogar gesundheitsfördernde Wirkung haben, heißt es in einer am Donnerstag in Genf veröffentlichten Studie. Doch auch die WHO steht dem Einsatz von GMO nicht uneingeschränkt positiv gegenüber. Immerhin seien einige der für GMO verwendeten Gene zuvor nicht Bestandteil unserer Nahrungskette gewesen und "könnten potenzielle Risiken für die menschliche Gesundheit und Entwicklung mit sich bringen", so die WHO - und…

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Die Umweltorganisation Greenpeace hat vor Gericht durchsetzen können, vertrauliche Dokumente des Saatgutkonzerns Monsanto über eine neue Sorte von genmanipuliertem Mais einsehen zu dürfen. Heute hat Greenpeace die brisanten Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt. Danach könne genmanipulierter Mais gesundheitsschädlich sein, so die Umweltorganisation.Es geht um Fütterungsversuche, die die Firma Monsanto an Ratten durchgeführt hat, die Firma Monsanto wollte um jeden Preis verhindern, dass diese…

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CDU und FDP wollen den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft fördern - sehr zum Ärger von Umweltschützern. Doch ein neues Urteil des OVG Münster gibt den Gentech-Gegnern AuftriebDie Gentechnik-Offensive der neuen Landesregierung erhält einen Dämpfer: Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster hat entschieden, dass die Umweltschutzorganisation Greenpeace Einsicht in eine bislang geheim gehaltene Studie der Firma Monsanto erhalten muss. Nach Greenpeace-Angaben belegt die Studie, dass genmanipulierter…

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Am 30. Mai gaben die Vereine zur Förderung der Agrobiotechnologie Finab und InnoPlanta bekannt, daß in sechs deutschen Bundesländern auf insgesamt 300 Hektar gentechnisch veränderter Mais ausgesät worden sei, sogenannter Bt-Mais. Der Großteil der Ernte sei für die kommerzielle Nutzung gedacht, ein kleinerer Teil werde für wissenschaftliche Zwecke angebaut. In ihrer Pressemeldung, die recht bemüht nach Erfolgsmeldung klingt, klagen Finab und Inno-Planta über das deutsche "Gentechnik-Verhinderungsgesetz" und…

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