Der Bund Naturschutz (BN) in Bayern macht sich für eine gentechnikfreie Natur und Landwirtschaft stark. Dazu findet am Freitag, 3. Februar, ab 14 Uhr eine Großdemonstration in Hof statt."Wir wollen gentechnikfrei essen und produzieren." Das ist das Motto, unter dem der BN Demonstrationen, Informationsveranstaltungen und Diskussionen in allen Teilen Bayerns veranstalten will. Die - laut Veranstalter - bayernweit erste Großkundgebung geht am Freitag in Hof über die Bühne.Der Startschuss fällt um 14 Uhr.

Franke…

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"1,2 Millionen Österreicher haben 1997 Anti-Gentechnik-Vokgsbegehren unterschrieben. Wir haben als weltweit erste Molkerei die Gentechfrei-Initiative gestartet und bauen diese nun aus", sagten Tirol-Milch-Obmann Hans Schweiger und Geschäftsführer Andreas Geisler.Seit dem Jahr 2003 waren bereits 700 Milchbauern aus Landeck und Imst auf Gentechnikfreiheit umgestellt, jetzt kam der westliche Teil des Bezirkes Innsbruck-Land bis etwa Höhe Innsbruck (insgesamt nunmehr 1000 Bauern) dazu. "Damit ist bereits halb…

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Das Agrarministerium hofft für diesen Sommer auf eine Einigung mit der Wirtschaft über die Haftung bei Schäden durch den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen. "Ich habe den Eindruck, dass sich die Wirtschaft nach den letzten Gesprächen sehr intensiv Gedanken macht, wie wir zu einem gemeinsamen Nenner kommen", sagte Agrarstaatssekretär Gert Lindemann in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Berlin. Ein Haftungsfonds sei noch nicht vom Tisch.Das Ministerium lehnt die Forderung der…

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Einige Male konnte die Entscheidung verschoben werden, doch am Mittwoch schlägt die Stunde der Wahrheit. Man könnte auch sagen, die Stunde des Freihandels. Ein Genfer Schiedsgericht wird dann aller Voraussicht nach urteilen, dass die Gentechnik-Verbote der Europäischen Union unzulässig sind. Begründung: Der Nachweis gesundheitlicher oder ökologischer Gefährdung konnte nicht erbracht werden.So ist jedenfalls die Einschätzung namentlich nicht genannt werden wollender Top-Leute der am Genfer See ansässigen…

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Die Athener Regierung hat entgegen den Anweisungen und Richtlinien der EU-Kommission die Produktion von gentechnisch verändertem Mais in Griechenland für weitere 18 Monate untersagt.Wie der Radiosender NET am Montag weiter berichtete, handelt es sich um 31 Sorten. Darunter ist auch die Sorte (Hybrid) "Monsanto 810", die von der EU genehmigt worden war. Die Umweltorganisation "Greenpeace" begrüsste den Beschluss des griechischen Vizeagrarministers, Alexandros Kontos. Zur Begründung hiess es, das…

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"Die Folgen sind nicht abzuschätzen, konventionelle Pflanzen können beeinflußt werden." Für Babykkosthersteller Claus Hipp ein Grund auf eine gentechnikfreie landwirtschaftliche Erzeugung zu setzen. "Wir brauchen gentechnisch veränderte Produkte nicht, um große Mengen herzustellen. Deutsche Landwirte produzieren ohnehin schon zu viel." Außerdem sei es historisch gesehen völlig absurd, erklärt Hipp im Interview mit der Welt. In den vergangenen 150 Jahren hätte der Mensch dramatische Veränderungen im Boden…

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Der Bund Naturschutz will 2006 zum Jahr der Gentechnik machen. "Der Kampf gegen die Genmanipulation wird einer unserer Schwerpunkte in diesem Jahr sein", sagte Landesvorsitzender Hubert Weiger. Mit Demonstrationen in verschiedenen bayerischen Städten wollen sich die Naturschützer gegen den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft wenden. "Es ergeht der eindrückliche Appell an den Landwirtschaftsminister, die staatlichen Versuchsgüter nicht mehr einzusetzen", so Weiger.

Marktplatz Oberbayern

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Mit vielfältigen Aktionen wird das im "Bündnis Bayern für gentechnikfreie Natur und Landwirtschaft" in den kommenden Wochen seinen Einsatz für eine gentechnikfreie bayerische Landwirtschaft unterstreichen. Nach dem Motto: "Wir wollen gentechnikfrei essen und produzieren" wird es Demonstrationen, Informationsveranstaltungen und Diskussionen in allen Teilen Bayerns geben.Größere Kundgebungen sind geplant für * Hof, 3. Februar 2006, 14.00 Uhr * Ingolstadt, 3. März 2006, 11.00 Uhr * Marktheidenfeld, Passau…

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Die Steigerungsrate im Absatz von Bio-Produkten überraschte selbst die Fachleute: Um 18 Prozent ist der Verkauf von ökologischen Lebensmitteln in Berlin und Brandenburg 2005 gegenüber 2004 gestiegen.Eine Gefahr sieht die Branche allerdings durch den wachsenden Anteil von Anbauflächen für genmanipulierte Pflanzen. Noch bewegt sich die betroffene Fläche mit rund 800 Hektar auf sehr niedrigem Niveau. "Dennoch könnte das Image der Brandenburger Landwirtschaft Schaden nehmen", räumt Ministeriumssprecher Jens-Uwe…

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Der im Frühjahr geplante Anbau von gentechnisch verändertem Mais in Liebenwalde und Zehdenick stößt auf Widerstand. Die Linkspartei.PDS Oberhavel und der brandenburgische Landesverband des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) lehnen den Anbau von gemanipuliertem Mais ab.Wie bereits berichtet soll auf mehr als 250 Hektar Fläche Genmais ausgesät werden. "Damit entstünde einer der größten Genmais-Standorte in Brandenburg", sagt Sabine Kühns vom BUND Brandenburg. In ganz Brandenburg sei bisher…

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Schleswig-Holstein wird nicht mehr im europäischen Verband gentechnikfreier Regionen mitarbeiten. Das bestätigte das Umweltministerium in Kiel am Montag. "Der Austritt schädigt Schleswig-Holstein als vertrauenswürdigen landwirtschaftlichen Standort und als Werbeträger für eine gesunde Umwelt", kritisierte der umweltpolitische Sprecher der Grünen- Fraktion, Karl-Martin Hentschel.

Bündnis90/Die Grünen im Landtag Schleswig-Holstein

Kleine Anfrage zum Austritt Schleswig-Holsteins aus dem europäischen Verband…

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Karlsruhe - Segen oder Fluch? Bei genveränderten Produkten scheiden sich wahrlich die Geister. Kritiker des Gen-Saatguts werden als fortschrittsfeindlich beschimpft, die Gegenseite wirft den Befürworten Verantwortungslosigkeit vor. Dabei sind einige Tatsachen, egal auf wessen Seite man steht, unumstößlich. Zu einen macht die Veränderungen in den Genen den Mais widerstandfähiger gegen Schädlinge, zum anderen jedoch gibt es derzeit keine längerfristigen Studien über die Wirkung des veränderten Saatguts auf…

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Ein Wiedersehen mit Weiden. Vor 15 Jahren arbeitete Dr. Joachim Eder hier für eine Austernpilz-Firma. Nun soll der Diplom-Agraringenieur für den Anbau ganz anderer Pflanzen verantwortlich sein: Gen-Mais. Versuchsweise auf 100 Quadratmetern in Almesbach. Am Montag reiste Eder schon vorab von Weihenstephan zur alten Wirkungsstätte. Seine Mission: "die Diskussion versachlichen".

Oberpflaznetz

Oberpflaznetz:Gen-Mais "nur unter Glas"

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"Die gesamte Oberpfalz soll gentechnikfreie Zone werden." Diese Forderung hat der Oberpfälzer Bezirksverband von Bündnis 90/Die Grünen am Freitagabend bei seinem Delegiertentreffen im Amberger Altstadthotel aufgestellt. Die rund 30 Teilnehmer verabschiedeten eine entsprechende Resolution, die von MdL Maria Scharfenberg und Jürgen Mistol vom Kreisverband Regensburg vorbereitet worden war und nun im Landtag eingebracht werden soll.

Oberpfalznetz

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Die ÖDP hat auf ihrem Landesparteitag in Eichstätt eine Petition gegen den Genmais-Anbau auf Bayerns Feldern gestartet.Das Formular werde derzeit ausgelegt, um Unterschriften zu sammeln, sagte ein Sprecher der Partei. Damit will man der Petition mehr Gewicht verleihen. Die Eingabe solle dann bis Anfang März dem bayerischen Landtag zugestellt werden. Mit der Aktion will die ÖDP durchsetzen, dass eine gentechnikfreie landwirtschaftliche Produktionsweise als Ziel der Landesplanung festgeschrieben wird.

Nürnberg…

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Der Bauernverband (BBV) im Unterallgäu spricht sich nach wie vor gegen den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft aus. Anders als der deutsche Bauernverband und der bayerische Landwirtschaftsminister Josef Miller wendet sich die klare Mehrheit der hiesigen Landwirte gegen die Verwendung gentechnisch veränderten Saatgutes. Die auf Bundesebene derzeit wieder heiß diskutierte "grüne Gentechnik" war auch Thema beim Unterallgäuer Bauerntag in Benningen.

Memmingen Online

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In ganz Baden-Württemberg gibt es derzeit fünf Kommunen, in denen gentechnisch veränderter Mais wächst. Und nun soll Leingarten hinzukommen. Monsanto, Hersteller von Saatgut und Pflanzenschutzmitteln, hat im Gewann "Annungsgrund" eine Parzelle gepachtet. Besitzer des Areals ist ein Landwirt aus Heilbronn-Frankenbach.Dort sollen verschiedene genveränderte Maissorten getestet werden. Monsanto will aber auch das Pflanzenschutzmittel "Roundup Ready" testen und Anwendungsempfehlungen für dieses Produkt…

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Landwirtschaftsminister Josef Miller (CSU) sieht beim Einsatz von Genmais derzeit keinen Nutzen für die Landwirte. "Im Moment bringt die Gentechnik keine großen Vorteile", sagte Miller am Donnerstagabend in München. Der Maiszünsler, zu dessen Bekämpfung der Genmais entwickelt wurde, sei auch anders in den Griff zu bekommen. Der Schädling könne außer durch den Einsatz von chemischen Mitteln auch durch einen Wechsel der Fruchtfolge oder Unterpflügen der Maisstoppeln eingedämmt werden.

Bietigheimer Zeitung

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Mit dem Angebot, die Anschubfinanzierung für einen Gentechnikhaftungsfonds zu übernehmen, will die Biotechnologiebranche laut Berichten der FAZ vom 26.01.06 Minister Seehofer zu einer Aufweichung bestehender Haftungsregelungen im Gentechnikgesetz bewegen. Dabei soll die Beweislast auf die Schultern traditionell und ökologisch wirtschaftender Landwirte verlagert werden. Landwirte, die gentechnisch veränderte Pflanzen anbauen, sollen zudem von der Haftung befreit werden, wenn sie sich an eine bisher nicht…

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Campact startet Online-Aktion gegen Verdunklungsparagrafenim neuen Gentechnik-GesetzDas Online-Netzwerk Campact ruft Bürger/innen auf, sich online in die Beratungenzur Neufassung des gestern in den Bundestag eingebrachten Gentechnik-Gesetzes einzumischen. Dieses regelt die Informationspflicht von Behörden undUnternehmen bei Gentechnik-Skandalen und setzt den im deutschen Gentechnik-Gesetz noch fehlenden Teil der EU-Freisetzungsrichtlinie um. In den nächstenzwei Wochen wird der Ausschuss für Ernährung,…

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