Ein 30-seitiges Schreiben von Bayer Crop Science liefert erste Hinweise auf seine Verteidigungsstrategie im Skandal um den Gentech-Reis LL 601. Das Unternehmen lehnt jegliche Strafbarkeit ab und erklärt, dass äußere Umstände die Verunreinigungen verursachten, die niemand hätte verhindern können: Höhere Gewalt. Ferner läge die Schuld bei den Landwirten, die fahrlässig und leichtsinnig gehandelt hätten.

Landwirte in den USA verklagen Bayer Crop Science auf Schadensersatz in der Höhe von mehreren Millionen…

[+] mehr...

Während die Biotech-Industrie auf ihrem Treffen in Magedeburg darüber diskutiert, wie in ferner Zukunft möglicherweise mit Hilfe der Gentechnik die dringenden Probleme unserer Zeit gelöst werden können, hat die Deutsche Umwelthilfe in Baden-Württemberg bereits das erst Bioenergiedorf umgesetzt. Das Modellprojekt liefert einen beispielhaften Beitrag zum Klimaschutz und kommt auch ohne Gentechnik aus.

[+] mehr...

Steigende Ölpreise, Klimawandel und wachsende Weltbevölkerung sind Entwicklungen, auf die die Biotech-Industrie mit Hilfe der Agro-Gentechnik reagieren will. Auf dem InnoPlanta-Forum 2006 in Magdeburg besprachen Vertreter aus Wissenschaft, Züchtungsforschung und Landwirtschaft die Nutzen und Chancen der grünen Biotechnologie und warben bei den Politikern für mehr Forschungsförderung. Die Risiken der Gentechnik standen dabei nicht auf der Tagesordnung.

[+] mehr...

In der Meys-Fabrik diskutierten Fachleute mit interessierten Bürgern über das Thema Gentechnik in der Landwirtschaft.

Zu der kontroversen Diskussion eingeladen hatte die Lokale Agenda 21. Als Experten auf dem Podium saßen die Fachreferenten Annemarie Volling von der „Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft“ und Joachim Holz von der Landwirtschaftskammer NRW. Dass die Meinungen zu dem heißen Eisen „genmanipulierte Nahrungsmittel“ weit auseinander gehen, zeigte sich auch sehr bald in der Diskussion.

[+] mehr...

Die Gemeinde will die Bauern, die die gemeindeeigenen landwirtschaftlichen Grundstücke auf Markung Burgstall pachten, nicht zwingen, die Pachtflächen gentechnikfrei zu bewirtschaften. Das wurde in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats deutlich, als es um die Neuverpachtung ging, weil die derzeit gültigen Verträge auslaufen.

Im Rahmen der Fragestunde hatte sich eine Bürgerin dafür stark gemacht, die gentechnikfreie Bewirtschaftung sowie die Teilnahme am Ackerrandstreifenprogramm zur Bedingung für eine…

[+] mehr...

Wenn Pflanzen für die Rohstoffproduktion die Pflanzen zur Nahrungsmittelherstellung verdrängen, entsteht ein Hungerproblem. Eine Gruppe von US-Wissenschaftlern meint jetzt, eine Antwort auf das Problem gefunden zu haben: Bei der landwirtschaftlichen Produktion für die Industrie muss halt einfach genug Essbares abfallen. Mit Hilfe der Gentechnik haben sie einen Giftstoff aus den Samen der Baumwollpflanze entfernt. Ohne das Gift lassen sich die Samen als Quelle für Öl und hochwertiges Eiweiß nutzen, berichten…

[+] mehr...

Dem Grünen-Landtagsabgeordneten Franz Untersteller liegen nach eigenen Angaben vertrauliche Unterlagen vor, aus denen hervorgeht, dass es in Bönnigheim "Anbauversuche mit gentechnisch veränderten Maissorten gegeben hat oder gegebenenfalls heute noch gibt".

Untersteller will nun vom baden-württembergischen Landwirtschaftsminister wissen, inwieweit diese Informationen zutreffen.

[+] mehr...

Am 22. November 2006 ist Horst Seehofer ein Jahr im Amt, doch die Feuerprobe muss der Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erst noch bestehen: die Novellierung des Gentechnikgesetzes ist noch nicht vom Tisch. "Hier wird sich zeigen, ob der Minister für die Interessen von Verbrauchern, Bauern und Umwelt gerade steht, oder ob sie der High-Tech-Initiative der Forschungsministerin geopfert werden", kommentiert Hans Hohenester, Präsidiumsvorsitzender von Naturland die Bewährungsprobe des…

[+] mehr...

Die Öffentlichkeit kann bis zum 9. Dezember ihre Bedenken über die Zulassung der BASF-Kartoffel Amflora als Futter- und Lebensmittel an die EU-Kommission richten. Die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) hat dafür die Unterlagen zur Risikobewertung und die von BASF vorgeschlagenen Kontrollmaßnahmen im Internet veröffentlicht.

Den Vorschlag, die gentechnisch veränderte Sorte zum Anbau zuzulassen, hat die EU-Kommission auf Empfehlung der EFSA bereits den Mitgliedstaaten unterbreitet. Die erste…

[+] mehr...

Vorarlbergs Landwirtschaft ist auch im Jahr 2006 nach dem Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung im Anbau gentechnikfrei, stellt Landesrat Erich Schwärzler auf Grund der vorliegenden Ergebnisse von heuer durchgeführten Probenziehungen fest. "Alle 30 Stichproben von Maisflächen in Vorarlberg waren sauber, das heißt, dass keine gentechnisch veränderten Organismen auf diesen Ackerflächen nachgewiesen wurden", so Schwärzler.

[+] mehr...

Angeregt von dem Film "Leben außer Kontrolle" entwickelte sich bei der gemeinsamen Veranstaltung der Waginger Gemeinderatsliste "ödp und Parteifreie Wähler" und des Bund Naturschutz eine recht lebhafte Diskussion.

Ödp-Ortsvorsitzender Georg Huber betonte, er sei sehr froh, dass in Europa erst ein paar Prozent der landwirtschaftlichen Fläche mit gentechnisch verändertem Saatgut bepflanzt sei: "Anders als in Amerika, können wir bei uns den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen noch verhindern, wenn die…

[+] mehr...

Eine Recherche des NRW-Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) legt eklatante Informationsdefizite der Behörden über den Anbau genmanipulierter Pflanzen in den zurückliegenden Jahren offen. „Von 1997 bis 2004 wurden einer Auflistung des NRW-Umweltministeriums zufolge in 42 Fällen genmanipulierter Mais oder Raps angebaut. 22 dieser Standorte werden bis heute geheim gehalten und Bauern wie die übrige Bevölkerung tappen weiterhin in Dunkeln“, kritisiert Klaus Brunsmeier,…

[+] mehr...

Ein der Umweltschutzorganisation Greenpeace zugespieltes vertrauliches Rechtsgutachten zeigt, was sich die Industrie von Ministerin Schavan ( CDU) wünscht. Danach zieht die Industrie für sich keine Konsequenz aus dem Gen-Reis Skandal. Im Gegenteil: der Verband der Chemischen Industrie fordert die Bundesregierung auf, Auskreuzungen aus Forschungsexperimenten mit Gentech-Pflanzen zu legalisieren. Die EU verbietet dagegen strikt, dass Gentech-Pflanzen ohne Zulassung - dazugehören auch Gen-Versuchspflanzen,…

[+] mehr...

Die SPD-Bundestagsfraktion fordert von Bundeslandwirtschaftminister Horst Seehofer (CSU), ins neue Gentechnikgesetz besondere Schutzklauseln für die gentechnikfreie Landwirtschaft aufzunehmen. „Wir müssen die Koexistenz wirksam sichern. Wer auf herkömmliche Art und Weise anbaut, darf nicht auch noch dafür bezahlen müssen, dass er nachweist, dass seine Ernte gentechnikfrei ist“, erklärte SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber gestern im Gespräch mit der PNP. Eine entsprechende Regelung sei von Seehofer bei der…

[+] mehr...

Die Stadt Lahr hat sich gegen Gentechnik ausgesprochen. Der Gemeinderat hat drei vom BUND-Ortsverband Lahr erarbeitete Punkte gegen die schleichende Verbreitung gentechnisch veränderter Nahrungsmittel beraten und folgte in allen drei Punkten dem BUND.

Weiterhin prüft der Gemeinderat den Beitritt der Stadt Lahr zum bereits bestehenden Aktionsbündnis Gentechnikfreie Region Oberrhein.

[+] mehr...

Der Kreis-Landwirtschaftsausschuss von Oder-Spree hat bekannt, dass beim Sprechen über den Anbau von gentechnisch verändertem Saatgut viel Bauchgefühl im Spiel ist. Das Fachwissen zum Thema sei spärlich gesät, so die Kommunalpolitiker. Letztlich hat der Ausschuss es abgelehnt Oder-Spree zur gentechnikfreien Zone zu erklären, dabei ist die Meinung einiger Landwirte und Betriebsleiter eine andere. Gentechnikfreie Zone? "Auf jeden Fall" sagt Uwe Ring von der Grabs-und Ring GbR.

[+] mehr...

Gentechnisch veränderter Mais ist von 1999 bis 2002 auf einem Acker der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung und Grünlandwirtschaft in Aulendorf getestet worden. Entsprechende Informationen des Grünen Kreistagsmitglieds Siegfried Spangenberg aus Wangen haben sich gestern bestätigt.

Bei den Versuchen ging es laut Willi Wurth, in Aulendorf zuständig für das "Sortenversuchswesen mit Futterpflanzen", um so genannte "Wertprüfungen". Dabei hätten die Wissenschaftler auf einer relativ kleinen…

[+] mehr...

Sachsen-Anhalts Agrarministerin Petra Wernicke kann nicht nachvollziehen, dass ein Jahr nach Amtsantritt von Horst Seehofer die angekündigte Novelle des Gentechnikgesetzes noch immer völlig unklar ist. Die CDU-Politikerin räumte gegenüber Agra-Europe ein, dass sich der Bundeslandwirtschaftsminister intensiv um eine Lösung der Haftungsfrage und einen von der Wirtschaft getragenen Haftungsfonds bemüht habe, den es aller Voraussicht nach nicht geben werde. Umso mehr hofft sie, dass die geplanten…

[+] mehr...

Die Regierung hat einen Gesetzentwurf erarbeitet, der die Bevölkerung vor dem möglichen Gesundheitsrisiko genmanipulierter Lebensmittel schützen soll.

Wie Erziehungsminister Nangolo Mbumba vor kurzem zur Begründung der Novelle in der Nationalversammlung mitteilte, werde die Biotechnologie weltweit größere Veränderungen herbeiführen als dies bisher z.B. durch neue Errungenschaften in der Informatik der Fall gewesen sei. Schließlich werde die neue Technologie nicht nur in der Nahrungsmittelproduktion,…

[+] mehr...

Gentechnik-Gegner haben dem steirischen Landtagspräsidenten Siegfried Schrittwieser (SPÖ) eine Petition übergeben, die sich gegen die Freisetzung und Anwendung gentechnisch manipulierter Organismen in der Steiermark richtet.

Die überparteiliche "Aktionsgemeinschaft gegen Gentechnik" (AGG) fordert unter anderem, "bestehendes Recht so auszulegen und anzuwenden, dass eine wirklich gentechnikfreie Zone dabei herauskommt". Die Petition wurde von mehreren tausend Menschen unterschrieben.

[+] mehr...

Wir nehmen Datenschutz ernst!
Unsere Seiten nutzen in der Grundeinstellung nur technisch-notwendige Cookies. Inhalte Dritter (YouTube und Google Maps) binden wir erst nach Zustimmung ein.
Cookie-Einstellungen | Impressum & Datenschutz

OK