Guten Appetit: Der mögliche Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft hat einen heftigen Streit im baden-württembergischen Landtag ausgelöst. Die Grünen wandten sich in einer aktuellen Debatte gegen Freilandversuche."Die Menschen in Baden-Württemberg wollen kein Gen-Food", sagte der Grünen-Abgeordnete Jürgen Walter.Die CDU-Abgeordnete Elke Brunnemer warf den Grünen "Panikmache" vor und plädierte für ein Nebeneinander von Anbaumethoden mit und ohne Einsatz der Gentechnik.

Badische Zeitung

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"Minister Pröll muss die Debatte im EU-Umweltministerrat am 2. Dezember über die Zukunft der Agro-Gentechnik zum Anlass für eine umfassende Kritik nehmen, insbesondere an der Europäischen Lebensmittelagentur (EFSA)," fordert der Landwirtschaftssprecher der Grünen, Wolfgang Pirklhuber.Die Zulassungsanträge der Firmen würden von der EFSA in der Regel positiv beurteilt und die EFSA-Risikobewertung orientiere sich lediglich an den Unterlagen der Zulassungswerber. "Eine unabhängige Risikobewertung existiert…

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Gentechnik in der Landwirtschaft steht ebenfalls auf dem Themenplan für die österreichische EU-Präsidentschaft. Für 2. bis 4. April 2006 ist in Wien ein europäischer "Gentechnikgipfel" geplant. Dabei werde es vor allem um die Frage der Koexistenz, des Nebeneinanders von Gentechnik-Landwirtschaft und konventionellem Ackerbau, gehen.

OÖNachrichten

Wiener Zeitung: Österreich startet neue Initiativen

derStandard.at: Strikt ablehnende Haltung Österreichs zu GVOs

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Tote Saat

Terminator-Saatgut ist durch Gentechnik unfruchtbar gemachtes Saatgut. Das heißt, aus dem gekauften Saatgut wird zwar einmal eine Pflanze, aber deren Samen sind unfruchtbar Terminatortechnik.Die Entwicklung dieser Technologie löste Ende der 90er-Jahre weltweite Empörung und Verbote von diesbezüglichen Freilandversuchen aus. Doch im Hintergrund arbeiteten US-Regierung und Gentech-Multis weiter daran. Jetzt soll Terminator wieder salonfähig gemacht werden. Die neuen Argumente der Konzerne: Wenn das Saatgut…

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Die von Oberösterreich und der Toscana im November 2003 gegründete Allianz der Regionen, die freiwillig auf den Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen im agrarischen Pflanzenbau verzichten wollen, ist mittlerweile auf 36 Mitglieder in ganz Europa gewachsen.Bei der am 1. Dezember in Rennes (Frankreich) abgehaltenen Konferenz der GVO-freien Regionen kamen die Regionen Tirol, Niederösterreich, Abruzzen (Italien), Basse-Normandie (Frankreich), Pays-de-la-Loire (Frankreich) und Piemont (Italien) neu zum…

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In einem offenen Brief wendet sich die Kreisgruppe Höchstadt-Herzogenaurach des Bund Naturschutz an die hiesigen Bundestagsabgeordneten Renate Schmidt (SPD) und Stefan Müller (CSU).Die Kreisgruppe fordert, dass die seit Februar 2005 im Gentechnikgesetz festgelegte gesamtschuldnerische Haftungsregelung erhalten bleibt.Auch wehre sich die Kreisgruppe entschieden gegen einen Haftungsfonds, dessen Höhe die Gentechnikkonzerne selbst festlegen könnten und der aus Steuergeldern (mit-)finanziert werden soll, heißt…

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"Die EU hindert Oberösterreich zwar derzeit noch amtotalen Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft, doch niemandhindert Oberösterreich daran ein gentechnikfreies Qualitätssiegelnach dem Schweizer Vorbild "Suisse Garantie" einzurichten", stelltSP-Klubobmann Dr. Karl Frais fest. Gerade bei einem Aushängeschildder oberösterreichischen Landwirtschaft - den Milchprodukten - seider Umstieg auf völlig GVO-freie Futtermittel laut der Studie derAgentur für Ernährungssicherheit auch kurzfristig möglich.

SPD…

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Die Mitglieder des Netzwerkes der GVO-freien Regionen Europas haben anlässlich einer Konferenz in Rennes eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. Die Mitglieder formulieren darin die dauerhafte Sicherung der gentechnikfreien Landwirtschaft als eines ihrer Hauptanliegen und ebenso den Schutz der biologischen Vielfalt und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Gentechnik.Dem Netzwerk gehören bisher 35 Regionen in sechs europäischen Ländern an. Im November 2003 haben sich die ersten zehn Mitglieder unter…

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Der Nutzen gentechnisch veränderter Organismen (GVO) und mit der Aussaat verbundene Risiken werden in einem nationalen Forschungsprogramm untersucht.Bundesrat Pascal Couchepin hat erste Schritte eingeleitet. Vorgesehen ist ein Finanzrahmen von 12 Millionen Franken. Nach der Abstimmung vom letzten Sonntag wünsche der Bundesrat, dass die Forschenden ihre Arbeiten schnell beginnen.

Nachrichten.ch

Standard.at: Die Tugend des Entscheidens in der Schweiz

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Gebietsfremde Arten (Neobiota) sind im Gegensatz zu einheimischen Pflanzen- und Tierarten erst durch den Einfluss des Menschen auch nach Europa gekommen. Diese Neobiota bergen unterschiedliche potentielle Gefahren für die biologische Vielfalt. In manchen Fällen verändern oder vernichten sie sogar ganze Ökosysteme.Dieselben Prozesse können auch mit gentechnisch veränderten Organismen (=GVO) ablaufen. Gentechnisch veränderte Pflanzen übertragen dann durch unkontrollierte genetische Vermischung ihre…

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Oberösterreich wird gegen die Aufhebung des Gentechnik-Verbotsgesetz durch den Europäischen Gerichtshof (EuGH) berufen. Das gaben Landeshauptmann Josef Pühringer (V) und Umweltlandesrat Rudi Anschober (G) im Anschluss an eine einstimmige Entscheidung in der Sitzung der Landesregierung Montagnachmittag in Presseaussendungen bekannt. Als Rechtsmittelgründe würden Verfahrensfehler und eine Verletzung des Gemeinschaftsrechts durch das Gericht erster Instanz geltend gemacht.

derStandard.at

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Die bestehenden Gentechnikgesetze sollen bestehen bleiben und die Kennzeichnungspflicht sowie die Haftungsfrage müssen ausgeweitet werden - darin waren sich die Mitglieder bei der Diözesanversammlung der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) in Passau einig.Prof. Dr. Anton Moser, langjähriger Leiter des Biotechnologieinstituts in Graz, informierte über Gentechnik. Dabei kritisierte Moser den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft: 2Eine friedliche Koexistenz mit Gentechnik-Anwendern wäre nur möglich,…

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Die Gentechfrei-Initiative dankt dem Schweizer Volk für das klare Ja zur Initiative. Dieses Ja ist Beweis für die politische Kraft der Allianz zwischen Bauern-, Konsumenten- und Umweltorganisationen. Die Initiative fordert die Bundesbehörden auf, dem Volkswillen Rechnung zu tragen und die Agrar- und Handelspolitik in den nächsten fünf Jahren auf Gentechfreiheit auszurichten. Die Trägerorganisationen der Gentechfrei-Initiative werden die Umsetzung aktiv begleiten.

Telepolis: Keine Gentechnik auf Schweizer…

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Für dieÖsterreichische Bundesregierung ist das Schweizer Gentechnik-Nein eine klareBestätigung ihres Kurses, so Landwirtschaftsminister Josef Pröll."Was wir jetzt in Österreich brauchen ist nichtProfilierungswettkampf der Parteien untereinander sondern weiterhinein gezieltes Lobbying auf allen europäischen Ebenen und insbesonderebei den jeweiligen Schwesterparteien."

Lebensministerium Österreich

Österreichischer Bauernbund: Minister Pröll vertritt Österreich in Sachen Gentechnik optimal

Grüne Österreich…

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Gentechnikfrei soll das Steirische Vulkanland mit seinen insgesamt 75 Gemeinden in den vier Bezirken Feldbach, Radkersburg, Fürstenfeld und Weiz bleiben. 45 Gemeinden haben entsprechende Beschlüsse bereits gefasst. "Bis zum Jahresende wollen wir auf 65 aufstocken und bis zur Anbauzeit im kommenden Frühjahr möchten wir, dass flächendeckend alle 75 Gemeinden dabei sind - das ist das Ziel. Wichtig ist, dass die Gemeinden alle Grundbesitzer die entsprechenden Erklärungen unterschreiben lassen"", so der…

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Grell, laut und bunt kommt der TV-Werbespot des Saatgut-Multis Monsanto daher. In der Regionalsprache Telugu, die im südindischen Bundesstaat Andhra Pradesh gesprochen wird, wirbt der Zeichentrickspot für das gentechnisch veränderte Baumwollsaatgut Bollgard, das Monsanto zusammen mit seinem indischen Partner Mahyco vertreibt.Die westliche Konzerne erobern den indischen Markt mit genmanipulierten Nutzpflanzen. Nach Mißernten, Hungerskatastrophen und Selbstmordwellen wächst dort der Widerstand gegen die grüne…

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Für den Ausgleich von Verlusten wegen Verunreinigungen mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in landwirtschaftlichen Produkten hat die EU-Kommission erstmals Beihilfen genehmigt. Bauern in Dänemark, in deren Produkten sich unabsichtlich GVO-Verunreinigungen befinden, dürfen nach Mitteilung der Brüsseler Behörde vom Mittwoch an für solche Verluste zu 100 Prozent entschädigt werden. Solche Beihilfen tragen nach Ansicht der Kommission zu einer erfolgreichen Kooexistenz von gentechnisch veränderten mit…

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"Die Österreichische Landwirtschaft steht vor einemScheideweg: Sie profiliert sich als europaweite Vorreiterin für einegentechnikfreie Qualitätsproduktion oder konkurriert mitindustrieller Gentech-Massenware", kommentiert der Agrarsprecher derGrünen Wolfgang Pirklhuber, den heutigen Endbericht der AMA-Studie.Er fordert BM Pröll und BMin Rauch-Kallat auf, gentechnikfreieFuttermittel in allen Produktionsbereichen zu ermöglichen und einKonzept für eine flächendeckend gentechnikfreie Fütterung vorzulegen.

Die…

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Maputo, die Hauptstadt von Mosambik, ist nicht gerade ein Zentrum des Welthandels - nur wenige Schiffe verlieren sich im weitläufigen Hafen. Mit dem Export kann das Land nach wie vor kaum Geld verdienen, was hier umgeschlagen wird, sind Hilfslieferungen - Mais, Zucker, Bohnen und andere Grundnahrungsmittel sollen hungernden Menschen auf dem Land zu Gute kommen. Die Hilfen kommen vom Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen.Entladen wird hier auch Mais aus den USA - gentechnisch veränderter Mais.

Deutsch…

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Alle Bauern und Bäuerinnen der Gemeinde Barberêche erklären sich noch vor der Abstimmung vom 27. November über die Gentechfrei-Initiative zur gentechfreien Landwirtschaftszone. Damit wohnt unter anderen auch die Familie von Bundesrat und Initiativ-Gegner Joseph Deiss in gentechfreier Umgebung. Somit übe der Bundesrat bereits die Koexistenz mit gentechfreien Bauern, titelt die Schweizerische Arbeitsgruppe Gentechnologie (SAG) augenzwinkernd in ihrer Medienmitteilung vom 23. November.

Schweizer Bauer

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