Verbraucherschutzminister Horst Seehofer verkündete in der zurückliegenden Adventszeit eine augenscheinlich messianische Botschaft. "Konventionelle Bauern seien für ihn genauso wichtig wie Ökobauern", und, "Seehofer will den Anbau genveränderter Pflanzen anders als Künast vorantreiben", wird er vom Spiegel zitiert. Mit dieser Äußerung hat Horst Seehofer an Profil gewonnen. Wenn auch nicht zum Guten.

Märkisches Land Bote

<center><a href="http://openpr.de/news/74116.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://openpr.de/news/74116.html</a></center>
[+] mehr...

Griechenland soll nach einer Aufforderung der EU-Kommission sein nationales Verbot für den Anbau von gentechnisch verändertem Mais des US-Biotechunternehmens Monsanto aufheben. Es gebe keine Gründe zur Rechtfertigung des griechischen Verbots, teilte die Kommission am Dienstag mit. Die Regierung in Athen weigert sich bislang, das in der EU zugelassene Saatgut MON 810 zum Anbau freizugeben. Das im vergangenen Jahr eingeführte Verbot soll vorläufig bis Ende 2006 gelten. Die griechische Regierung beruft sich…

[+] mehr...

Das geltende EU-Recht weist beim Anbau von Gen-Pflanzen erhebliche Mängel auf. Zu diesem Ergebnis kommt ein Rechtsgutachten im Auftrag des NABU. "Wenn sich Schäden an Mensch und Natur durch genmanipulierte Pflanzen zeigen, ist nicht gewährleistet, dass und wie die europäische Öffentlichkeit davon erfährt und wer wann das Recht hat, den Anbau zu stoppen. Damit entfällt eine inhaltliche Überprüfung der Zulassungsentscheidungen", lautet das Fazit der Experten.

NABU: Rechtsgutachten zeigt erhebliche Mängel bei…

[+] mehr...

In der kommenden Saison hätte genmanipulierter Reis grossflächig angebaut werden sollen. Doch wegen Sicherheitsbedenken zieht die Regierung die Bremsen. Mehr Forschung sei nötig. Der US-Gigant Kraft foods verspricht zudem, ab 2007 in China nur noch Lebensmittel ohne genmanipulierte Zutaten zu verkaufen. Grund ist die grosse Konsumentenskepsis.

Blauen Institut

[+] mehr...

Gestern wurde das erste sächsische Feld für den Anbau von gentechnisch manipulierten Mais der Sorte MON-810 an das bundesweite Standortregister gemeldet. In Skäßchen, Gemarkung Krauschütz; Flurstück 538-550 soll auf einer Fläche von 10000 qm sogenannter Bt-Mais angebaut werden. "Wir halten den Freiland-Anbau von gentechnisch manipulierten Pflanzen für verantwortungslos, "sagte dazu Milana Müller, Koordinatorin des Aktionsbündnisses für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in Sachsen, "eine Politik, die…

[+] mehr...

"Einzelne Regierungen, ja sogar die Europäische Union als gesamtes Staatenbündnis hätten keine Entscheidungsfreiheit mehr, ob sie die Gentechnik auf den Äckern in ihrem Bereich einführen wollten oder nicht", beklagt Dr. Clemens Dirscherl beim Neujahrsempfangs, zu dem die Liste Mensch und Umwelt im Gemeinderat von Mühlacker eingeladen hatte.Die Weltwirtschaft schaffe bereits Tatsachen, bevor die Politik regulierend eingreife: "Plötzlich war die Gentechnik da und wir hatten noch keine Gesetze." Mittlerweile…

[+] mehr...

In einer gemeinsamen Kampagne fordern mehr als 30 Organisationen aus dem Umwelt-, Entwicklungs- und Agrarbereich, die so genannte "Terminator-Technologie" weltweit zu ächten. Mit diesem neuen gen-technischen Verfahren wollen Saatgutkonzerne Pflanzen unfruchtbar machen und damit verhindern, dass Landwirte einen Teil ihrer Ernte aufbewahren und im folgenden Jahr als Saatgut verwenden. Bisher wird die Anwendung dieser Technik durch ein Moratorium der Biodiversitätskonvention verhindert, doch dieses ist in…

[+] mehr...

"Gentechnik- Hände weg von unserem Essen", unter diesem Titel läuft bereits seit 01. September eine bundesweite Protestaktion der ödp. Mittels Postkarten an das Verbraucherministerium in Berlin können sich engagierte Bürgerinnen und Bürger gegen die geplante und schleichende Einführung von Gentechnik in der Landwirtschaft zur Wehr setzen.

Ökologisch Demokratische Partei Kreisverband Heidenheim

Postkarte und Bestelladresse

[+] mehr...

Auf der diese Woche in Berlin beginnenden "Grünen Woche" will der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine symbolische Volksabstimmung zur Gentechnik durchführen. Nach Schweizer Vorbild können die Besucher der größten europäischen Landwirtschaftsmesse dabei über die Alternative "Ja, ich will gentechnikfrei essen" oder "Nein, ich will Gen-Food essen" abstimmen. Die Ergebnisse der Besucherbefragung will der Umweltverband nutzen, um Bundesagrarminister Horst Seehofer und Bundeskanzlerin Angela…

[+] mehr...

Österreichs EU-Präsidentschaft bekommt es mit einem heiklen Thema zu tun. Im Februar wird ein Spruch der Welthandelsorganisation (WTO) im Streit um gentechnisch veränderte Organis- men (GVO) erwartet. Österreich könnte zur Zulassung von Gentechnik gezwungen werden.Eigentlich hätte schon diese Woche ein Spruch der WTO in dieser Sache gefällt werden sollen, aber zum dritten Mal wurde nun die Entscheidung verschoben. Aber egal, wie der Beschluss ausfällt, es wird auf jeden Fall EU-weit eine Debatte über den…

[+] mehr...

Der US-amerikanischen Saatgut- und Pflanzenschutzkonzern Monsanto, St. Louis, verbucht weiter stürmisches Wachstum. Dazu tragen sowohl Saatgut und Gentechnik sowie das Herbizid Roundup bei. Nach den gestern vorgelegten Zahlen für das 1. Quartal des Geschäftsjahres 2006 (September/August) hat Monsanto in den Monaten September bis November 31 Prozent mehr Umsatz erzielt als im gleichen Quartal des Vorjahres.

AgriManager

[+] mehr...

Gegenüber dem Vormonat vergrößerte sich die Fläche aller erfassten Gentechnikfreie Regionen geringfügig von 722.600 ha LF auf rund 727.800 ha LF. Diese Zuwächse sind auf die Erweiterung der "Gentechnikfreien Region im Biosphärenreservat Schaalsee" zurückzuführen.In dieser Region konnten zusätzliche sechs Landwirte sowie der Zweckverband "Schaalsee-Landschaft" für die gentechnikfreie Bewirtschaftung gewonnen werden. Insgesamt werden dort nun rund 7.300 ha LF durch 13 Landwirte garantiert gentechnikfrei…

[+] mehr...

Das Projekt "Gentechnikfreie Regionen" hat Herbert Karch aus Bern zum Landwirt des Monats gewählt. Er ist von Beruf Agrar-Ingenieur, was man in der Schweiz mit Augenzwinkern auch als "studierten Bauern" bezeichnet. Herbert Karch führt selbst keinen Bauernbetrieb, sondern leitet seit 17 Jahren die Geschäftsstelle der Schweizer Kleinbauern-Vereinigung und lobbyiert beim Bundesparlament in Bern für mehr Biolandbau und artgerechte Tierhaltung.Bis Ende November 2005 leitete er die Kampagne für die Schweizer…

[+] mehr...

Heute geht die öffentliche Vernehmlassung zu einer Verordnung zu Ende, die den Umgang mit Gentech-Pflanzen in der Landwirtschaft regeln soll. In ihrer Stellungnahme kritisiert die Umweltorganisation Greenpeace den bundesrätlichen Entwurf zur so genannten Koexistenzverordnung scharf und setzt sich für einen echten Schutz gentechfreier Lebensmittel-Produktion ein. Der Entwurf des Bundesrates würde das Ende der Schweizer Biolandwirtschaft einläuten und der Gentech-Kontamination Tür und Tor öffnen.

Greenpeace…

[+] mehr...

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat das im Internet für Jedermann zugängliche Standortregister überarbeitet, in dem die Flächen verzeichnet sind, auf denen gentechnisch veränderte Pflanzen regulär angebaut oder zu wissenschaftlichen Zwecken freigesetzt werden. Das Standortregister des BVL ist bereits seit Februar 2004 online. Mit der neu frei geschalteten Version wird die bisherige Tabelle von einer Datenbank abgelöst, die Interessierten und Betroffenen eine Sortierung…

[+] mehr...

Sie sind überzeugt, dass es ihnen gelingt: Der Landkreis Lörrach soll zu einem Gentechnik-freien Landkreis werden, was die Landwirtschaft betrifft. Der BUND in Rheinfelden, allen voran Thomas Lindenthal, schart Mitstreiter um sich, um zu verhindern, das gentechnisch verändertes Saatgut im Landkreis zum Einsatz kommt.Anette Kneer und Thomas Lindenthal wollten mit der BUND-Aktion zunächst nur einen gentechnik-freien Dinkelberg erreiche, doch schnell habe man erkannt, dass die Aktion auf den gesamten Landkreis…

[+] mehr...

Für das Jahr 2005 zieht der Bund Naturschutz in Bayern eine insgesamt positive Bilanz. Ermutigend nennt der BN insbesondere die starke Bewegung in vielen Teilen Bayerns gegen Gentechnik in der Landwirtschaft. Nirgends in Deutschland gebe es so viele Gebiete, in denen die Bauern freiwillig den Verzicht auf diese auch vom Verbraucher nicht gewünschte Technologie erklärt haben. BN-Landeschef Hubert Weiger erinnerte die CSU daran, dass sie schon vor 15 Jahren Bayern zum "Feinkostladen Europas" machen wollte.…

[+] mehr...

Laura Krouse, eine Farmerin aus Mount Vernon im amerikanischen Bundesstaat Iowa, hat für ihren Mais hart gekämpft - eine rare Sorte namens Abbe Hill Seed Corn, die seit fast 100 Jahren auf ihren Feldern angebaut wird. Sie pflanzte den Mais gut geschützt in der Mitte ihrer 30 Hektar großen Farm. Sie pflanzte ihn zu Zeiten an, zu denen sonst niemand in der Gegend Mais anpflanzte. Sie ließ die Qualität jedes Jahr in einem Labor testen. 2001 brachten diese Tests dann zum ersten Mal eine schlechte Nachricht: Das…

[+] mehr...

Wir versuchen seit einiger Zeit, hier in der Rhön eine flächendeckende gentechnikfreie Zone zu etablieren und haben die große Mehrheit der Bauern hinter uns. Auch die Kreisbauernverbände stehen inzwischen hinter dieser Idee, und wir hatten, das war meine Hoffnung vor einem Jahr, auch viel Resonanz außerhalb der Rhön erzielen können. Es ging von uns aus ein Impuls ins Land. Leider ist es aber wie vor einem Jahr: Die ersten 80 Prozent der Kollegen machen mit, die restlichen 20 Prozent leider nicht. Darunter…

[+] mehr...

"Die Gentechnik ist ein Verbrechen gegen die gesamte Menschheit, so schrieben 13 Nobelpreisträger im März 2005 an die Regierung Busch, anlässlich der Zwangsverordnung im Irak. Die Bauern mussten alles Saatgut verbrennen und Gen-saatgut der Firma Monsanto kaufen. Mit der GT. wird das alte Saatgut welches unser Überleben über jahrtausende gesichert hat, für immer vernichtet. Dieser Vorgang ist nicht reversibel. Die GT zielt auf totes Saatgut, welches nur einmal keimt. Wir müssen dann jedes Jahr neues Saatgut…

[+] mehr...

Wir nehmen Datenschutz ernst!
Unsere Seiten nutzen in der Grundeinstellung nur technisch-notwendige Cookies. Inhalte Dritter (YouTube und Google Maps) binden wir erst nach Zustimmung ein.
Cookie-Einstellungen | Impressum & Datenschutz

OK