Ökologisch sensible Gebiete wie Biosphärenreservate, National- und Naturparke sowie Naturschutzgebiete müssen dauerhaft vor dem Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen geschützt werden. In einer gemeinsamen Resolution fordern dies die Naturschutz- und Landwirtschaftsverbände AbL, BUND, BÖLW, EUROPARC Deutschland, GeN, Greenpeace und NABU. Die Bundesregierung wird aufgefordert, eindeutige Regelungen zum Schutz der biologischen Vielfalt zu erlassen und sich EU-weit für entsprechende Maßnahmen einzusetzen.

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Die Landwirte, die versehentlich Genmais gesät haben, und Vertreter des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Ländlichen Raum (MLR) in Baden-Württemberg haben sich der Saatgutfirma Pioneer auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt. "Um den betroffenen Landwirten die nicht absehbaren Folgen einer Veröffentlichung der ausgesäten Felder im Standortregister zu ersparen, wurde vereinbart, dass die Maisbestände umgehend kleingehäckselt werden", so Landrat Johannes Fuchs.Die Untersuchungen ergaben einen…

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"Ländliche Entwicklung fördern und Landwirtschaft ohne Gentechnik stärken"lautet eine von sieben Kernforderungen der großen deutschen Umweltverbände an die Parteien zur Bundestagswahl 2005.Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutscher Naturschutzring (DNR), Greenpeace, NABU und WWF erwarten von einer neuen Bundesregierung, dass sie sich einsetzt für den Schutz der biologischen Vielfalt und ein weltweites Verbot der Freisetzung von genmanipulierten Pflanzen."Die Agro-Gentechnik stellt…

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Vermutlich aus Versehen haben Bauern im Rems-Murr-Kreis gentechnisch verunreinigten Mais gesät. Der Mais werde noch vor der Blüte vernichtet, sagte die Sprecherin des Landratamtes, Kerstin Heuschkel, gestern in Waiblingen. Dadurch werde die Verbreitung unterbunden. Das verunreinigte Saatgut der Sorte Clarica stamme aus Kanada von der Firma Pioneer und sei auf 40 Hektar im Kreis gestreut worden. In Baden-Württemberg wurden insgesamt 69 Packungen der Sorte Clarica verkauft, hieß es weiter. "Den Bauern war…

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54 Bauern aus dem luzernischen Santenberg-Gebiet wollen in den nächsten Jahren freiwillig auf den Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen und Tieren auf ihren Betrieben verzichten.Zum Start der Kampagne für die Gentechfrei-Initiative orientierte der Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband LBV die Medien am Montag, 11. Juli in der Mangerie Egolzwil. Präsident Walter Haas vom Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband sowie Vizedirektor Josef Wüest vom Schweizerischen Bauernverband riefen deshalb dazu auf,…

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In Nacht-und-Nebel-Aktionen verwüstete Gen-Felder gab es in der Vergangenheit immer wieder. Nun haben süddeutsche Gentechnik-Gegner erstmals die Vernichtung eines Mais-Ackers in Strausberg bei Berlin im Voraus angekündigt, samt Zeitpunkt, Parzelle - und Namen der Täter.Michael Grolm macht nicht den Eindruck, ein verwirrter Mensch zu sein. Der 33-jährige Berufsimker aus Wurmlingen bei Tübingen weiß genau, was er tut, wenn er für den 31. Juli im Naturpark Märkische Schweiz eine Straftat ankündigt: Zusammen…

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Vom 21.-27. Juli 2005 veranstaltet das Barnimer Aktionsbündnis gegen Gentechnik eine Radtour durchden Osten Brandenburgs, der zur Zeit größten Anbauregion genmanipulierter Pflanzen in Deutschland.Auf 7 Feldern werden insgesamt 123 ha Bt-Mais angebaut. Auf dieser Tour werden dieGentechnikgegnerInnen all diesen Feldern einen Besuch abstatten. Außerdem werden sie die anbauendenLandwirte und Firmen aufsuchen und in den umliegenden Dörfern und Städten auf die Problematikaufmerksam machen."Es geht uns vor allem…

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Neue Recherchen des "Aktionsbündnisses gentechnikfreie Landwirtschaft Berlin-Brandenburg" haben ergeben, dass die TIBO Landwirtschafts GmbH Neutrebbin gegenüberdem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) falsche Angabengemacht hat.Bereits im März 2005 deckte das Aktionsbündnis auf, dass ein großer Teil der Angaben imStandortregister des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)fehlerhaft waren.

Aktionsbündnis gentechnikfreie Landwirtschaft Berlin-Brandenburg…

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"Wir werden für die Entwicklung der Bio- und Gentechnologie den notwendigen und verantwortbaren Rechtsrahmen schaffen" so lautet die Ankündigung in dem am Montag vorgestellten CDU/CSU-Wahlprogramm. Diese Aussage fand sich bezeichnender Weise unter dem Punkt "Innovationen". Genauere Aussagen zum Einsatz der Agro-Gentechnik in der Landwirtschaft lieferte das Wahlrogramm nicht. Es ging auch nicht auf die Folgen der gentechnischen Produktion für den Verbraucherschutz ein. Die Formulierung von einer "1 : 1…

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2002 kam im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh BT-Baumwollsaatgut auf den Markt. Nach Angaben des Herstellers und US-Multis Monsanto sei es resistent gegen den Baumwollkapselwurm, den ärgsten Feind der Pflanze. Begleitet wurde die Einführung der BT-Pflanze mit einer groß angelegten Werbekampagne im Fernsehen, im Radio und in den Tageszeitungen. Hunderte von Saatguthändlern reisten übers Land, priesen die Vorzüge des BT-Saatguts an: Höhere Ernteerträge, kein Pestizideinsatz.Im vergangenen Jahr kam es dann…

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Ungeachtet der Proteste von Umweltschützern und Winzern sollen im Elsass genveränderte Weinstöcke angepflanzt werden. Die Weinstöcke sollen gegenüber einer Virus-Krankheit immun sein. Die Winzer fürchten um das Renommée ihres Weins.Dennoch stösst das geplante Experiment bei der AVA, der rund 400 elsässische Winzer angehören, auf Widerstand. «Wir fürchten um den guten Ruf unserer Weine», betonte Verbandspräsident Gérard Boesch. Es gebe keinen Grund, den Freilandversuch ausgerechnet im Elsass zu unternehmen,…

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In den vergangenen Monaten gab es in den Medienverstärkt Meldungen, wonach mit Provitamin A gentechnischangereicherter Reis - so genannter Golden Rice - auch zur Verhütungvon Kinderblindheit beitragen könne. Die dadurch verbreitete Euphoriekann man bei der Christoffel-Blindenmission (CBM), der weltweitgrößten Fachorganisation auf dem Gebiet der Blindheitsheilung und-verhütung, nicht nachvollziehen.

Presseportal: Kein Durchbruch im Kampf gegen Kinderblindheit

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Mit einer Rundfahrt in Amberg haben Biolandwirte und Vertreter des Bund Naturschutz gegen Gentechnik demonstriert. Mit rund 20 Schleppern und landwirtschaftlichen Fahrzeugen zogen sie vom Dultplatz zum Marktplatz. Die Landwirte und Naturschützer nahmen den jüngsten Fall von gentechnisch verunreinigtem Saatgut der Firma Pioneer zu Anlass für die Demonstration mit anschließender Kundgebung.Man frage sich bei einer Risikotechnologie wie der Gentechnik, wenn die Firma Pioneer nicht fähig sei Gentechnikfreiheit…

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Afrikas führende gemeinnützige landwirtschaftliche und wissenschaftliche Organisation, die Africa Harvest Biotech Foundation International will mit neuem genetisch verändertem Sorghum den Hunger von Mio. Menschen stillen. Die Anfang der Woche verschickte Meldung, wonach die von der Bill & Melinda Gates Foundation finanzierte Beihilfe Grand Challenges in Global Health in Höhe von 16,9 Mio. Dollar die Probleme lösen soll, stimmt Experten skeptisch. Nach Ansicht von Umwelt- und Gentechnikexperten verbergen…

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Makelloses Obst und Gemüse in leuchtenden Farben mit langer Haltbarkeit sind für Verbraucher verdächtig. Sie wollen garantiert gentechnisch unveränderte Nahrungsmittel. Das wünschten 70 Prozent der Verbraucher, meint der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlanden (BUND). Das wird auch von einigen Landwirten so gesehen. Die Verfechter gentechnikfreier Regionen, in Mecklenburg sogar mit Unterstützung durch Umweltminister Wolfgang Methling, verbünden sich für eine gentechnikfreie Anbauregion auf der Basis…

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Im Rahmen einer Klausursitzung des SPD-Arbeitskreises Ernährung und ländlicher Raum in Gärtringen forderte die SPD-Landtagsfraktion ein "genfreies baden-Württemberg".Unter der Federführung ihres Vorsitzenden, des Landtagsabgeordneten Gerd Teßmer und der Gärtringer Landtagsabgeordneten Birgit Kipfer, machten sich die Landtagsabgeordneten der SPD für eine baden-württembergische Landwirtschaft stark, die freiwillig auf den Anbau von genveränderten Organismen (GVO) und den Einsatz von Futtermitteln mit…

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Genmanipulierter BT-Reis ist bisher weltweit in keinem einzigen Land zugelassen, auch nicht in China. Nach Presseberichten wurde allerdings in China illegal gentechnisch veränderter Reis aufgefunden. Nach Eurostat-Zahlen importierte die EU im Jahr 2003 immerhin 15.000 Tonnen Reis aus China. Die Europaabgeordnete Hiltrud Breyer hat bei der Kommission nachgefragt, welche Maßnahmen zum Schutz des europäischen Marktes vor unerwünschten Importen ergriffen werden. Herr Kyprianou, Kommissar für Gesundheit und…

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In der Frage der Gentechnik ist der neue NRW-Landwirtschaftsminister, Eckard Uhlenberg, wenig verbraucherfreundlich. Zwar lehnt die große Mehrheit der Verbraucher jede Form von Gentechnik in der Landwirtschaft ab, CDU und FDP befürworten jedoch ausdrücklich die Ausweitung: "Hier kommt ein Stück Realität in der Landespolitik an. Man hat auf europäischer Ebene den Rahmen gesetzt für Gentechnik in der Landwirtschaft, da können wir doch nicht so tun, als ob uns dieser Rahmen nicht interessiert. Wir können ja…

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Mit dieser Aktion wollen wir - Verbände der Ökologischen Lebensmittelwirtschaft, Umweltschutzorganisationen, Verbraucherzentralen und viele weitere Organisationen - öffentlich und deutlich zeigen, wie groß in Deutschland die Unterstützung für eine Landwirtschaft im Einklang mit der Natur ist und wie deutlich Gentechnik in der Lebensmittelproduktion abgelehnt wird.Dazu werden am 11. September 2005 in möglichst vielen Orten des Landes Verbraucherinnen und Verbraucher eine Mahlzeit aus ökologischen…

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Das Oberlandesgericht (OLG) Köln sprach Greenpeaceheute erneut das Recht zu, Produkte des Milchkonzerns Müller als"Gen-Milch" zu bezeichnen. Obwohl Müller genmanipulierteFuttermittel an die Milchkühe verfüttern lässt, wollte der Konzernbereits vergangenes Jahr Greenpeace die Verwendung des Begriffs"Gen-Milch" gerichtlich untersagen lassen. Das OLG Kölnentschied jedoch am 28. Oktober 2004, dass Müller-Produkte alsGen-Milch bezeichnet werden dürfen, da ein "von Gentechnikbetroffenes Produkt vorliege."

Greenpea…

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