Bundesministerin Maria Rauch-Kallat hat die österreichische Verbotsverordnung für gentechnisch veränderten Ölraps GT73 unterzeichnet.Diese Rapssorte wurde von der Europäischen Kommission am 31.08.2005 zum Inverkehrbringen in der EU für Verarbeitungszwecke zugelassen, obwohl sich am Umweltministerrat am 20.12.2004 eine sehr klare Mehrheit (Staaten- und Stimmenmehrheit) gegen diese Zulassung ausgesprochen hatte.Als Probleme wurden am Umweltministerrat das Fehlen von toxikologischen oder allergologischen…

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Ein altes Projekt wird derzeit von der norwegischen Regierung aus der Schublade geholt: Im inneren der Insel Spitzbergen (Svalbard) nördlich des Polarkreises soll in einer Höhle die genetische Vielfalt der Saaten aller bekannten Kulturpflanzen angelegt werden. Mehr als zwei Mio. Saatgutproben sollen nach Angaben des Global Crop Diversity Trust dort gelagert werden. Zu den Geldgebern des Projekts zählen unter anderem auch Dupont und Syngenta, zwei Agrarmultis, die auch zahlreiche Patente von genetisch…

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Mit einem so genannten "Oster-Spaziergang" demonstrierte das "Bündnis für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in der Kurpfalz" am Sonntag auf den Feldern rund um den Ladenburger Stadtteil Neubotzheim gegen Gen-Mais. Insgesamt rund 100 besorgte Bürger, darunter der Grünen-Landtagsabgeordnete Uli Sckerl (Weinheim), protestierten trotz Regens friedlich gegen den geplanten Sortenversuch des Landwirtschaftsministeriums. In den Gewannen "Kirchfeld" und "Alter Hof" ist ab Ende April erstmals der Einsatz von…

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Mehr als 400 Demonstranten haben gestern nach Schätzung der Polizei an einem Ostermarsch der ödp gegen gentechnisch veränderte Lebensmittel teilgenommen. Von Sammerei aus wanderten sie 2,5 Kilometer nach Hausberg bei Haarbach (Lkr. Passau). Dort soll auf 20 000 Quadratmetern Genmais angebaut werden. Dies wäre das größte Feld mit genmanipulierten Pflanzen in Niederbayern, das zweitgrößte in Bayern.Bereits im Vorfeld stieß der Landwirt damit auf heftige Proteste. Die Genmais-Gegner befürchten, dass sich die…

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Mehr als 5.800 Unterschriften hat gestern das Aktionsbündnis "Bürger für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in der Kurpfalz" und die Bürgerinitiative (BI) "Genmais freies Rheinstetten" an Landwirtschaftsminister Peter Hauk übergeben.Anlässlich der beiden geplanten Anbauversuche von gentechnisch verändertem Mais mit Beteiligung des Landes in Ladenburg (Rhein-Neckar-Kreis) und Rheinstetten (Kreis Karlsruhe) hatte das Aktionsbündnis und die BI innerhalb weniger Wochen die Unterschriften gesammelt.

Karlsruher…

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Langzeitauswirkungen von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) sollen zukünftig genauer untersucht werden.Diesen Auftrag hat die EU-Kommission am 12. April der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) erteilt, die in der EU für die Risikoanalyse zuständig ist. Die Kriterien für die Zulassung von weiteren GVO würden ergänzt, betonte laut dem österreichischen Agrarpressedienst AIZ eine Sprecherin der Kommission. Die Wissenschafter der EFSA sollten verstärkt Langzeitauswirkungen von GVO und ihren Einfluss…

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Die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat sich für die Aufhebung von Importverboten für gentechnisch veränderte Mais- und Rapssorten ausgesprochen, die in mehren EU-Staaten gelten.Schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen und Tieren wären durch die Zulassung im Fall aller fünf betroffenen Sorten "nicht wahrscheinlich", erklärte die EFSA am Mittwoch in einer Stellungnahme in Brüssel. Umweltminister Josef Pröll - derzeit EU-Ratsvorsitzender - erklärte über seinen Sprecher gegenüber…

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Erstmals setzt eine Futterfabrik komplett auf die Herstellung gentechnikfreier Tiernahrung. Das Raiffeisen-Kraftfutterwerk in Würzburg reagiert damit auf den Druck von Händlern und Landwirten.Nach Darstellung des stellvertretenden Geschäftsführers der Raiffeisen-Kraftfutterwerke Süd, Ulrich Steinruck, ist der Impuls zur Umstellung von der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch-Hall ausgegangen. Die dort arbeitenden Landwirte haben sich im Rahmen der Qualitätsfleischerzeugung verpflichtet, auf…

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Für eine Mehrheit der Deutschen sind genmanipulierte Lebensmittel nichts anderes als "Frankenfood" - ein im Labor zum Leben erwecktes Monster, das Gesundheit und Umwelt gefährdet. Für den amerikanischen Saatgutkonzern Monsanto geht es um Leben und Tod. "Das Überleben von Millionen von Menschen steht auf dem Spiel", mahnt das Unternehmen - und verheißt nichts Geringeres als eine zweite grüne Revolution.Aber können die Versprechen auch eingehalten werden? Gentechnik sei kein Wundermittel, heißt es selbst bei…

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Gegen gentechnisch veränderte Organismen (GVO) gibt es in vielen EU-Mitgliedstaaten weiterhin erhebliche politische Vorbehalte. Die Europäische Kommission will am Mittwoch erörtern, wie sie dem Rechnung tragen kann ohne die EU-Gesetzgebung zu verändern.Umweltkommissar Stavros Dimas will gemeinsam mit seinem für Gesundheit und Verbraucherschutz zuständigem Kollegen Markos Kyprianou erreichen, dass die einschlägigen Rechtsvorschriften auch tatsächlich voll ausgeschöpft werden. Sie schlagen vor, dass die…

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Der Oberbürgermeister der Stadt Rheinstetten, Gerhard Dietz, beruft sich auf die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der Europäischen Union, kurz FFH-Richtlinie, um das Projekt noch zu stoppen.In einem Brief an Baden-Württembergs Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Peter Hauk, schreibt Dietz, dass hinsichtlich des geplanten Anbauversuchs eine Verträglichkeitsprüfung nach Paragraph 34 des Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) "zwingend erforderlich" sei. Der Paragraph 34 BNatSchG bestimmt, dass Projekte und…

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Bei der Frühjahrs-Ortsgruppenversammlung des Bund Naturschutz im Landkreis Schwandorf ging es um den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft. Arnold Kimmerl kritisierte das Vorhaben der Bayerischen Staatsregierung, in staatseigenen Betrieben auf Versuchsflächen genmanipuliertes Saatgut auszubringen. Damit werde der Verunreinigung benachbarter Felder durch Pollenflug Tür und Tor geöffnet.

Oberpfalznetz

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In den USA stammen siebzig Prozent der Lebensmittel aus dem Gentech-Anbau. Das Land scheint dabei besonders bemüht, eine für den Verbraucher erkennbare Kennzeichnung zu verhindern: Die Vereinigten Staaten sind Ursprungsland und Inhaber der wichtigsten Patente und weltweit mit Abstand die Gentech-Nr.1. Auf rund 50 Millionen Hektar, 55 Prozent aller Felder, wachsen gentechnisch veränderte Pflanzen - überwiegend Soja und Mais. In Nebraska gibt es Mais so weit das Auge reicht. Bauern, die nicht mitmachen…

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Zwei Tage lang diskutierten 700 Experten über Fragen der Koexistenz zwischen biologischer, konventioneller und Gentech-Landwirtschaft bei einer EU-Konferenz. Konkrete Ergebnisse gab es nicht. Aufhorchen ließ allerdings EU-Umweltkommissar Stavros Dimas, der Schwachstellen bei der Beurteilungspraxis von GVO durch die umstrittene EFSA (European Food Safety Authority) ortete. Während Österreich große Skepsis gegenüber der Möglichkeit "des friedlichen Nebeneinanders" an den Tag legt, betonten offizielle…

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Beim weltweiten Protesttag gegen Agro-Gentechnik haben Öko-Gruppen, Bio-Landwirte und Wissenschaftler aus mehr als 40 Ländern auf die Gefahren aufmerksam gemacht, die durch den Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut ausgehen.Allein in Düsseldorf zogen am Freitag rund 300 Gentechnik-Gegner mit Traktoren und Anhängern vom Saatgut- und Chemiekonzern Monsanto zum nordrhein-westfälischen Landtag und überreichten den Landtagsfraktionen eine Unterschriftenliste

Neues Deutschland

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Der niederländische Landwirtschaftsminister Dr. Cees Veerman hat eine staatliche Beteiligung an einem Haftungsfonds für die grüne Gentechnik in Aussicht gestellt. Wie aus einem Schreiben des Ministers an die zweite Kammer des holländischen Parlaments hervorgeht, erwägt er eine begrenzte Garantieübernahme. Sie soll greifen, falls die von den beteiligten Wirtschaftskreisen in den Fonds einzuzahlenden Mittel nicht ausreichen, um etwaige Schäden aus dem Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen zu begleichen. Dr.…

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Die Stadt Pfaffenhofen will nicht, dass auf ihren eigenen Grundstücken gentechnisch verändertes Saatgut ausgebracht wird und damit ihren guten Ruf als "Öko-Stadt" weiter stärken. Ein entsprechendes Empfehlungsschreiben soll demnächst an alle Pächter städtischer Flächen versandt werden, zeitgleich will man vom Landratsamt die rechtlichen Möglichkeiten der Stadt in dieser Frage prüfen lassen.

Donaukurier

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Im Kampf gegen Gentechnik in der Landwirtschaft setzen Gegner aus der Region offenbar auf die Unterstützung von Bauernpräsident Sonnleitner.Bei dessen gestrigen Besuch in Osterhofen im Landkreis Deggendorf haben Mitglieder der Interessensgemeinschaft "Gentechnikfreie Lebensmittel" Sonnleitner eine entsprechende Resolution übergeben. Das Nebeneinander natürlicher Nutzpflanzen mit gentechnisch veränderten Organismen sei nicht möglich, heißt es darin. Veränderungen durch genmanipulierte Pflanzen liesen sich…

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Franz Obermeyer, Mitinitiator der Aktion "Gentechnikfreier Chiemgau" ruft zum Widerstand auf. "Wir müssen uns wehren und das Bewusstsein von Bauern und Verbrauchern schärfen", appellierte er. So höre der Bt-Mais von Monsanto nach seiner Ausbringung nicht mehr auf, Gift zu produzieren."Keiner will die Gentechnik in Nahrungs- und Futtermittel", sagt Obermeyer auf der Info-Veranstaltung "Neues von der Gentechnik" von "Forum Ökologie" in Heiligkreuz.. Aber wer wolle sie dann eigentlich und warum? Die Antwort…

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Am heutigen Montag, dem 10.4.2006, findet in Neuburgweier eine Bürgerversammlung statt, die sich noch einmal mit dem vom Landwirtschaftsministerium betriebenen Versuchsfeld für den Anbau von Genmais beschäftigt. Die Abgeordneten des Gemeinderats Rheinstetten hatten sich mehrheitlich dagegen ausgesprochen, ebenso wie eine Bürgerinitative und die Landtagsabgeordnete Rastätter der GRÜNEN.

Stattzeitung für Südbaden

Karlsruher Anzeiger: Minister Hauk verteidigt Versuchsanbau

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