Hans Zacharias, Biobauer, zeigte anhand eines Falles aus Kanada auf, zu welchen Auswüchsen die Patentierung führen kann. Die großen Saatgut-Konzerne wollten Bauern und Verbraucher von ihren patentgeschützten Gen-Pflanzen abhängig machen. Bisher hätten Landwirte das Recht, aus ihrer Ernte Saatgut aufzubewahren und im nächsten Jahr wieder auszusäen. In Zukunft sollten die Bauern kein Saatgut mehr vermehren dürfen und müssten für jede Aussaat von neuem Lizenzgebühren zahlen.

Oberpfalznetz

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Können wir den manipulierten Lebensmitteln bald nicht mehr entkommen? Diese Frage stellte sich die Frauen-Union Sulzbach-Rosenberg und lud zu einem Diskussionsabend mit kompetenten Partnern ein. Eine klare Absage erteilten alle Diskussionsteilnehmer in diesem Zusammenhang der Patentierung von Pflanzen oder Tieren. Und sie waren sich einig, dass vor allem eine genaue Kennzeichnung von Lebensmitteln notwendig sei.

Oberpfalznetz

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Während die Regierung den Anbau von gentechnischen Pflanzen vorantreiben will, fehlenzentrale Regeln zum Schutz der unbelasteten Lebensmittelerzeugung im Gentechnikgesetz.In ihrer aktuellen Studien "Koexistenz im landwirtschaftlichen Alltag" untersucht dieArbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft bislang unbeachtete Quellen derVerunreinigung:Über Dienstleister wie Maschinenringe und Lohnunternehmer, können Bauern auchschlagkräftige Landmaschinen für Aussaat, Pflege und Ernte einsetzen. Doch genau…

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Vor dem Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen in Genf klagt der Bauer Percy Schmeiser die kanadische Regierung an, Menschenrechte der Verbraucher und Landwirte zu verletzen. "Mit der Einführung dieser Genpflanzen haben die kanadischen Bauern jegliche Selbstbestimmung verloren," begründet Schmeiser seine Vorwürfe im Interview mit dem Naturkostmagazin Schrot & Korn. "Ihr Land wird mit Gen-Raps und Gen-Soja kontaminiert, mit allen negativen Konsequenzen: zerstörte Ernten, zerstörte Existenzen.

Schrot &…

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Im Basler Rheinhafen sind heute die ersten eintausend Tonnen Soja aus Brasilien eingelaufen, die ohne Zerstörung von Tropenwald, ohne Gentechnik und sozial gerecht produziert worden sind. Damit gibt es auf dem europäischen Markt erstmals Futtersoja, das nach den so genannten Basler Kriterien hergestellt wurde, die der WWF maßgeblich mitentwickelt hat.

WWF

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Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) hat entschieden, die Arbeiten an der Koexistenzverordnung vorerst einzustellen.Der Grund ist das laufende Gentech-Moratorium. Die Verordnung sollte das Nebeneinander von landwirtschaftlicher Produktion mit und ohne Gentechnik regeln.

Agrigate

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Für ein fünfjähriges Moratorium für die kommerzielle Nutzung von Gentechnik in der Landwirtschaft machen sich Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag stark. Als Vorbild diene die Schweiz, heißt es in der Initiative weiter.Da Deutschland anders als die Schweiz ein EU-Mitgliedstaat ist, werde sich die Bundesregierung allerdings auf EU-Ebene für einen solchen gesetzlich angeordneten Aufschub der kommerziellen Nutzung der Gentechnik einsetzen müssen.

Antrag der Grünen "Moratorium für Gentechnik in der…

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Das Präsidium der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften fordert, die gesetzlichen Vorschriften zur Sicherheit und Transparenz im Gentechnikgesetz für Forschungsversuche im Freiland aufzuweichen. Im Wesentlichen geht es ihm um drei Punkte: 1. Produkte mit Spuren von GVOs, die aus experimentellen Freisetzungen stammen, sollen in den Handel gelangen dürfen, wenn es sich nicht vermeiden lässt, 2. Die Standorte der Versuchsfelder sollen vor der Öffentlichkeit geheim gehalten werden und 3. Das…

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Rund 100 Menschen haben am Sonntagmittag in Greven gegen den Anbau von Genmais demonstriert. Teils mit Traktoren, teils zu Fuß, zog die Gruppe zu einem Feld im Ortsteil Schmedehausen, wo der Genmais angebaut wird. Dort reihten sich die Demonstranten zu einer Menschenkette am Maisfeld auf. Der Anbau berge Gefahren, so der Tenor der Gentechnik-Gegner. Fehler des gentechnisch veränderten Maises seien nicht wieder rückgängig zu machen, sei der Mais erst einmal verbreitet. Außerdem bedeute Genmais für die…

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Die Kirschen, die Peter Hinze (Die Linke-PDS) den Abgeordnetenkollegen aller Fraktionen des Kreistages Potsdam-Mittelmark zur Sitzung am Donnerstag serviert hatte, waren schnell aufgegessen. Nur Bündnisgrüne und Sozialisten hielten sich demonstrativ zurück. Das Obst stammte aus einem Garten, in dessen unmittelbarer Nachbarschaft gentechnisch veränderter Mais angebaut wird.Mit der Aktion wollte Peter Hinze, von Berufs wegen den Agrarbetrieben nah, seinen Antrag für einen gentechnikfreien Landkreis stützen.…

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Gentechnik-Kritikerinnen und -kritiker aus der gesamten Bundesrepublik, aus Polen und Frankreich werden vom 28. bis 30. Juli zum gentechnikfreien Wochenende im und am Festen Haus in Badingen erwartet. Höhepunkt wird die "Feldbefreiung" am 30. Juli sein."Ich werde selbst als Feldbefreier aktiv werden und am 30. Juli Genmaispflanzen in Badingen ausreißen", kündigte Michael Grolm, Diplom-Agraringenieur und Berufsimker aus Tübingen an. Er gehört der Initiative "Gendreck-weg" an, die zu dem Aktionswochenende…

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In einem Schreiben vom vergangenen Mittwoch hat Julia Kühn, ihres Zeichens Vorsitzende der Bürgerinitiative "Genmais freies Rheinstetten", weitere 1.258 Unterschriften gegen den Anbau von gentechnisch verändertem Mais in Forchheim an das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum in Stuttgart übergeben.Zusammen mit den 4.113 Unterschriften, die Kühn Mitte April an Minister Hauk übergeben hatte, haben sich nun 5.371 Bürger gegen den Genmais-Versuch ausgesprochen.

Karlsruher Anzeiger

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Der Bundesminister für Landwirtschaft, Horst Seehofer (CSU), hat die kommerzielle Nutzung der Gentechnik in der Landwirtschaft grundsätzlich in Zweifel gezogen und sich damit erstmals offen gegen den von Bundeskanzlerin Merkel (CDU) geforderten Kurs gestellt.In einem Zeitungsgespräch sagte Seehofer am Wochenende, er wolle die Nutzung genveränderter Produkte nicht fördern. Er habe vielmehr "sehr viel Verständnis" für die Kritiker der Gentechnik und die Einrichtung sogenannter "gentechnikfreier Zonen".

Berline…

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Die von Lebensmittelkontrolleuren beim Empfang der DLG-Feldtage beschlagnahmten Tüten mit Popcorn enthielten keine gentechnisch veränderten Partikel. Gentechnik-Kritiker hatten ihn bei einer Protestaktion ausgeteilt.Mitarbeiter des Amts für Veterinärwesen und Verbraucherschutz hatten auf Anweisung des Umweltministeriums am Dienstagabend während einer Protestaktion des Aktionsbündnisses "Keine Gentechnik auf Hessens Feldern und in Hessens Lebensmitteln" zehn der dort verteilten Popcorntüten aus dem Verkehr…

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Gentechnisch veränderte Pflanzen sind auf landwirtschaftlichen Flächen, die der Stadt Hürth gehören, künftig tabu. In einem Beschluss hat der Hauptausschuss dem Antrag der Fraktion der Grünen zugestimmt, dass die Stadt den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen auf landwirtschaftlichen Flächen, die ihr gehören, verbietet. Bei künftigen Pachtverträgen soll diese Verbotsklausel in den Vertrag eingeschlossen werden.SPD und FDP stimmten dem Grünen-Antrag zu, die CDU stimmte dagegen.

Kölner Stadt-Anzeiger

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Die Gentechnik spielt bei den Landwirten im Kreis Segeberg bisher noch keine Rolle. Und das soll auch so bleiben. Die Kreispolitiker beschäftigen sich derzeit mit einem Antrag der Grünen-Fraktion, die den Kreis Segeberg zu einer gentechnikfreien Region machen will. Einige Landwirte sind bereits vor einigen Wochen gegen Genmanipulationen vorgegangen: Die Fläche des ehemaligen Amtes Wensin nördlich von Bad Segeberg ist zunächst für ein Jahr eine gentechnikfreie Region. Diese Landwirte gehören zu den knapp 25…

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Der Marburger Magistrat hat sich mit einem von Oberbürgermeister Egon Vaupel, Bürgermeister Dr. Franz Kahle und Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach unterzeichneten Schreiben an die deutschen Mitglieder des Europa-Parlaments mit der Bitte um Unterstützung einer Deklaration zum Verbot des Imports, Anbaus und Verkaufs genveränderter Organismen gewandt.Die Stadt unterstützt das lokale Bündnis für eine gentechnikfreie Region Marburg-Biedenkopf. Mit Selbstverpflichtungserklärungen von Landwirten, Landhändlern,…

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Die Bundesregierung mahnt eine intensivere Forschung mit genveränderten Pflanzen an - auch auf dem Acker. Ob die Hersteller für Schäden auch haften werden, ist unklar. Experten halten die Marktchancen der grünen Gentechnik für weit überschätzt.Das Büro für Technikfolgenabschätzung beim Bundestag winkt ab: Gentechnisch veränderte Pflanzen könnten nicht die erhofften Chancen bringen. Deren Marktpotenziale würden häufig überzeichnet, hieß es. Die Experten stellten einen Bericht über Potenziale der nächsten…

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"Mit unrealistischen Forderungen nach einer absolutenRisikofreiheit verspielen wir in Deutschland die Chancen, die dieGrüne Gentechnik für die nachhaltige Entwicklung von Landwirtschaftund Industrie bietet", erklärte Präsident Manfred Nüssel beimDeutschen Raiffeisentag in Karlsruhe. Von der Bundesregierung erwartet der DRV klare Regeln für dieKoexistenz von konventionellem Landbau, ökologischem Landbau undLandbau mit gentechnisch veränderten Pflanzen.

Deutscher Raiffeisenverband

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Für den Anbau in Deutschland sind weitere gentechnisch veränderte Maissorten mit Maiszünslerresistenz zu erwarten. Für Monsanto stehen zurzeit acht Bt-Sorten im ersten Wertprüfungsjahr des Bundessortenamtes, berichtete Dr. Andreas Thierfelder von der Monsanto Deutschland GmbH, Düsseldorf, bei einem Pressegespräch anlässlich der DLG-Feldtage in dieser Woche. Zum Anbau in diesem Jahr ist bereits eine Monsanto-Maissorte zugelassen, die nach Angaben des Unternehmens auf etwa 970 ha angebaut wird.

AgriManager

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