Die Vorstellung, dass Gentechnik-Pflanzen im Essen stecken, löst hierzulande Ablehnung aus. Auch im Tierfutter wollen die meisten Menschen keine Gentechnik haben. Noch größer wäre wohl der Unmut, wenn wir wüssten, wie die gentechnisch veränderte Soja, die meist in europäischen Tierfutter landet, angebaut wird. Was der Anbau für die Umwelt und besonders für die betroffenen Menschen bedeutet, die in der Nähe wohnen, hat die Nichtregierungsorganisation "Grupo de Reflexión Rural" nun in einer Studie…

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Mittelurbach soll zur gentechnikfreien Zone werden. Eine entsprechende Initiative hat jetzt der Ortsbauernverein unter Federführung von Josef Wild gestartet. Alle Urbacher Landwirte haben einer Selbstverpflichtungserklärung zugestimmt, die den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen ausschließt. Mittelurbach folgt damit dem Beispiel von inzwischen mehr als 130 Kommunen und Landkreisen, die auf eine Landwirtschaft ohne Gentechnik setzen.

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60 000 Hektar Reis-Anbaufläche retten! Eine Milliarde Euro Einkommen sichern! Tausende Menschen vor Hunger bewahren! Solche Aussichten klingen während der Weltwirtschaftskrise besonders verlockend. Meist werden sie von der Gentechnik-Industrie in die Welt gesetzt, die damit Werbung für Ihre Produkte machen will. Deren Produkte lassen jedoch seit Jahrzehnten auf sich warten. Diesmal kommen die guten Nachrichten von den Philippinen, einem der ärmsten Länder Asiens. Das dort ansässige Internationale…

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Nach der dritten Niederlage der EU-Kommission bei ihrem Versuch, die heimischen Anbauverbote für zwei Genmaissorten abzuschaffen, verlangt Österreich von Brüssel nun gesetzliche Änderungen: Über die Frage, ob in einem Land eine bestimmte gentechnisch veränderte Sorte angebaut werden darf, solle künftig national entschieden werden dürfen. Das Thema wurde auch bei einem Vier-Augen-Gespräch von Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso und Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann in Wien erörtert.

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Mit zwei Erklärungen wenden sich die Vertreter der evangelischen Kirchengemeinden des Kirchenkreises Perleberg-Wittenberge an die Öffentlichkeit. Sie nehmen darin u.a. Stellung zur Gentechnik. Die Beschlüsse wurden am Samstag auf der Synode in Wittenberge gefasst, wie dessen Vorsitzender Christian Hinze und Superintendent Hans-Georg Furian dazu feststellen.

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Gentechnisch veränderte Lebensmittel müssen nach Ansicht der Verbraucherkommission Baden-Württemberg klarer zu erkennen sein. Zudem sei vonseiten der Landesregierung eine bessere Informationspolitik nötig, forderten die Experten am Montag in Stuttgart. Gentechnikfreie Produkte könnten schließlich auch eine Vermarktungschance sein. Der Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft bleibe kritisch.

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Es sieht schlecht aus für die grüne Gentechnikindustrie in Europa. In diesem Jahr wollen etwa die deutschen Bauern schon wieder weniger von dem Genmais MON 810 anbauen als im Jahr zuvor - auf gerade mal 3.700 Hektar bei einer Gesamtackerfläche von etwa 12 Millionen Hektar. Die taz beschreibt, wie die Kombination aus Verbraucherablehnung, einer sehr aktiven Widerstandsbewegung sowie dem politischen Entscheidungssystem der EU dazu führt, dass Gentechnikpflanzen in Europa keine Chance haben.

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Umweltminister Gabriel hat vor einer Woche eine klare Position bezogen und für ein Anbau-Verbot von Gentech-Mais in Österreich und Ungarn gestimmt. Hierzulande dürfen wir jetzt uns fragen, was aus den Ankündigungen Aigners wird. Die Agrarministerin hatte vor zwei Wochen angekündigt, auch ein Verbot des MON 810 prüfen zu wollen. Durch die EU-Entscheidung am Montag bekommen solche Vorhaben Rückenwind: Was in anderen Ländern geht, muss hier auch möglich sein. Und während draussen die Vöglein zwitschern, tickt…

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Kathleen A. Merrigan, die sich seit Jahren für die Bio-Branche einsetzt, wird neue Vize-Landwirtschaftsministerin, kündigte US-Präsident Obama an. Merrigan war in den neunziger Jahren an der Entwicklung der US-Richtlinien für die Bio-Landwirtschaft beteiligt und arbeitete bisher als Direktorin des Programms Landwirtschaft, Lebensmittel und Umwelt an der Friedman School of Nutrition Science and Policy der Tufts Universität in Boston.

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Das Bundessortenamt in Hannover hatte ab dem Jahr 2006 Freilandversuche mit gentechnisch verändertem Mais durchgeführt. Eine Erzeugergemeinschaft hat wegen des Auskreuzungsrisikos den Kompromiss bewirkt, die Fahnen zu entfernen. Nun sind die Ergebnisse verfälscht und die Versuche werden erstmal für dieses Jahr ausgesetzt.

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"Yes, you can" - "Ja, Sie können das", rief der Hofkirchener Futterhändler Josef Feilmeier seinem Publikum im Licher Bürgerhaus zu. Die Abwandlung des Schlachtrufs des US-Präsidenten Barack Obama ist für den gelernten Bankkaufmann, Landwirtschaftsmeister und ehemaligen Warengeschäftsführer einer Genossenschaft die Aufforderung, sich dem Versuch der Agroindustrie entgegenzustemmen, gentechnisch veränderte Organismen in die Landwirtschaft und damit letztlich in den menschlichen Nahrungskreislauf einzuführen.…

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ie Naturland Länderversammlungen in Hessen und Nordrhein-Westfalen haben gestern die Bundesregierung aufgerufen, jetzt den Gen-Mais MON 810 auch in Deutschland zu verbieten. Am Montag hatte der Umweltministerrat in Brüssel mit Zweidrittelmehrheit entschieden, das Anbauverbot für MON 810 in Österreich und Ungarn nicht aufzuheben. "Jetzt ist Deutschland an der Reihe, um das größte Freiluftexperiment mit ungewissem Ausgang noch rechtzeitig zu stoppen", fordert Hans Hohenester, Naturland Bauer und…

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Holzauge, bleib wachsam! Das sagen sich deutschlandweit Gegner der Gentechnik. In Thüringen, das sich nach Angaben von Frank Augsten, Landessprecher der Grünen, gerade zum vierten gentechnikfreien Bundesland nach Hessen, Niedersachsen und dem Saarland entwickelt, gilt die Devise ebenfalls. Hat sich doch gerade einer der mächtigsten Landwirte im Freistaat, Bauernverbandspräsident Klaus Kliem, zur "grünen Gentechnik" bekannt. Die wird allerdings nur noch in kleinem Stil in Dachwig betrieben. Bald, so hofft…

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Für große Begeisterung bei Österreichs Agrariern sorgte die Entscheidung des EU-Umweltministerrates, dass die Anbauverbote für die gentechnisch veränderten Maissorten MON810 und T25 in Österreich weiterhin bestehen bleiben. Berlakovichs Verhandlungserfolg findet große Anerkennung Zahlreiche Landwirtschaftsvertreter aus den Bundesländern gratulierten Ressortchef Niki Berlakovich zu diesem historischen Erfolg im Sinne von Natur und Produktion. Mit den Gentechnik-Vorsorgegesetzen der Bundesländer sei zwar eine…

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Im Kampf gegen grüne Gentechnik ist Resignation nicht angebracht. "Die Zukunft liegt in unserer Hand", sagte der Landhändler Josef Feilmeier in Ulm. Landwirte können selbst bestimmen, ob sie gentechnikveränderte Lebensmittel produzieren oder nicht. Wenn sie Händlern weder solche Futtermittel noch solches Saatgut abnehmen, haben ihre Hersteller keine Chance, den Markt zu erobern. Statt dessen können Landwirte die Vielfalt der Pflanzen und Tiere der bäuerlichen Kulturlandschaft erhalten, genau wie ihre…

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Von einem großen Tag war die Rede und Vize-Landrat Anton Klotz freute sich über eine "Sternstunde". Stolz verkündeten die Initiatoren - allen voran stellvertretende Kreisbäuerin Elisabeth Koch - die "agro-gentechnikfreie Anbau- und Fütterungsregion Oberallgäu-Kempten". Zuvor hatten 1600 von 2200 Landwirten eine freiwillige Erklärung unterzeichnet. Darin versichern sie, kein manipuliertes Saatgut und Futter einzusetzen (siehe auch Allgäu-Rundschau). «Der Verbraucherwille wendet sich zunehmend gegen…

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Es ist geschafft! Beim EU-Ministerrat gab es am Montag 282 Gegenstimmen (von insgesamt 345), womit der Vorschlag der Kommission, das Gentechnik-Anbau-Verbot in Ungarn und Österreich zu kippen, abgewendet werden konnte. Tausende von aktiven Menschen dürfen sich auf die Schulter klopfen, denn sie hatten sich an die zuständigen Minister gewandt und sie aufgefordert, sich heute gegen Gentechnik in Europa stark zu machen. Die Entscheidung war spannend, da sich in den letzten Tagen mehr und mehr Länder gegen eine…

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Den Namen Mon810 kannte lange Zeit nur eine kleine, verschworene Gemeinde. Obwohl das Unbehagen gegen gentechnisch veränderte Pflanzen auf Acker und Teller seit Jahren groß ist. Doch bislang konnten die Gentechnikkonzerne getrost auf zwei Konstanten setzen: Auf das Gestrüpp des europäischen Gentechnikrechts und auf die eher diffuse Ablehnung der Bevölkerung. Tatsächlich ist relativ undurchschaubar, welche europäische oder nationale Ebene jeweils verantwortlich sind für Zulassung und Risikoabschätzung von…

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Bayerns Umweltminister Markus Söder (CSU) fordert ein Verbot für gentechnisch veränderte Pflanzen in ganz Deutschland. "Wir können Gentechnik-Anbaufreie Zone werden, wenn wir es nur beschließen", sagte Söder dem Hörfunksender Antenne Bayern nach einer Entscheidung der EU-Umweltminister am Montag in Brüssel, wonach Österreich und Ungarn künftig den Anbau von Genmais verbieten dürfen. Bislang habe es immer geheißen, dies sei rechtlich nicht möglich. "Es ist möglich, und deshalb sollten wir diesen Weg jetzt…

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Die Agro-Gentechnik als Geißel der Menschheit? Bei einem Referat vor regionalen Umweltaktivisten aus Naturschutzgruppen und Landwirtschaft hat der Agrarspezialist Christoph Fischer, Initiator der Bewegung "Zivilcourage", eindringlich vor der Macht der Saatgutkonzerne gewarnt. Fischer war am Montagabend im Baarer Sportheim Hauptredner bei der Gründungsversammlung der "Zivilcourage" im Großraum Ingolstadt (siehe Bericht im Bayernteil). Er nutzte die Einladung regionaler Vertreter des Bundes Naturschutz zu…

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