Das Land Brandenburg will verstärkt auf Bioenergie setzen, um seine Energieversorgung von Braunkohle, Erdgas und Erdöl unabhängiger zu machen. Das hat Agrarminister Dietmar Woidke (SPD) gestern in Potsdam angekündigt. Woidke machte gar keinen Hehl daraus, dass das Land bei der Ausweitung des Anbaus von Energiepflanzen klar auf die grüne Gentechnik setzt.

Lausitzer Rundschau

Tagesspiegel

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Greenpeace legte eine Auswertung aktueller Forschungsergebnisse zu Gen-Mais-Sorten vor, die eine Vielzahl negativer Umwelteffekte belegt. Die Literaturstudie gibt zudem Aufschluss darüber, dass die Auswirkungen des Gen-Maises auf die biologische Vielfalt in Europa von den Zulassungsbehörden bisher nicht geprüft wurden. Im Oktober läuft die Genehmigung für den auch in Deutschland auf 950 Hektar angebauten Gen-Mais MON810 aus. Auf Basis der wissenschaftlichen Befunde fordert Greenpeace, dass die Neuzulassung…

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Die bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft plant, gentechnisch veränderte Kartoffeln in den Gemeinden Manching, Reichertshofen und Geisenfeld (Landkreis Pfaffenhofen) freizusetzen. Der BN lehnt den Versuch als überflüssig und gefährlich ab.

PM Bund Naturschutz in Bayern e.V.

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Inhalt und Ton der Verlautbarung zur Grünen Gentechnik erinnerten weit mehr an das Agieren interessierter Industrieunternehmen oder -verbände als an das einer wissenschaftlichen Einrichtung. Und das Präsidium der BBAW befände mit ungebührlicher Arroganz und in abwertender Weise über Landwirte, die dem Trend-Ruf zu den schönen neuen Transgenen nicht folgen möchten.

PM Vereinigung Deutscher Wissenschaftler e.V.

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Der Europa-Abgeordneter Kreissl-Dörfler (SPD) wirft der Dachorganisation der Landwirte vor, auf Kosten der Bio-Bauern Lobbyismus für Gentechnik zu betreiben. Es gebe keinerlei Vorteile für die Landwirtschaft. Im Gegenteil bekämen Bio-Bauern enorme Probleme.

Der Neue Tag

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Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften stellt fest, dass es sich bei der Grünen Gentechnik beim jetzigen Stand der Wissenschaft um keine Technologie handelt, die als Risiko-Technologie einzustufen wäre. Eine solche Unbedenklichkeitserklärung widerspricht nicht nur dem nationalen wie internationalen Forschungsstand, sondern selbst dem aktuellen Gentechnologiebericht des eigenen Hauses.

Telepolis

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Das Landgericht Neuruppin hat gegen den Initiator der Anti-Gentechnik-Kampagne "Gendreck weg", Michael Grolm, eine einstweilige Verfügung erlassen. Grolm hatte angekündigt gentechnisch verändertem Mais bei einer "freiwilligen Feldbefreiung" am 30. Juli in Badingen (Oberhavel) zu zerstören. Ein Anwalt der sonst für Monsanto tätig ist hatte sie beantragt.

Oranienburger Generalanzeiger

Märkische Allgemeine

PM Innoplanta

Abstimmung über Anbau von Gentech-Pflanzen

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Gentechnisch veränderte Kartoffelsorten sind seit Anfang Juni auf einem Feld in Oberviehhausen angebaut - ein Versuch verschiedener wissenschaftlicher Institute. Die Biobauern Helmut Fritsche aus Aholming und Max Apfelbeck aus Pielweichs haben mit den Wissenschaftlern diskutiert, welche Sicherheitsmaßnahmen die Ausbreitung der transgenen Pflanzen verhindern sollen.

Osterhofener Zeitung

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Im geplanten Gentechnikgesetz soll durch private Absprachen von den gesetzlichen Vorgaben abgewichen werden können. Demzufolge solle z.B. der vorgeschriebene Abstand verringert werden können, wenn sich zweiNachbarn verständigen und beiderseitige Zustimmung erreichtwird. So Horst Seehofer in einer Rede vor dem Wirtschaftsrat der CDUin Berlin.

Agra-Europe

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Die Bundesgeschäftsführerin der Grünen, Steffi Lemke, fordert eine Stärkung der Verbraucherrechte beim Anbau von genveränderten Lebensmitteln. Sie lehnte vehement einen Vorstoß von CDU und Teilen der SPD ab, künftig auch nicht zu Ende getestete, gentechnisch veränderte Organismen vermarkten zu dürfen.

Freie Presse

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Das Umweltinstitut München hat dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) 5500 Einwendungen gegen einen geplanten Freisetzungsversuch mit genmanipulierten Kartoffeln überstellt. Der Versuch soll im oberbayerischen Olching (Landkreis Fürstenfeldbruck) durchgeführt werden. Verfahrensfehler des BVL haben verhindert, dass die Pflanzen schon in diesem Jahr auf den Acker kommen.

PM Umweltinstitut München

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Als Ergebnis einer Kleinen Anfrage der PDS im Schweriner Landtag hatte das Landwirtschaftsministerium erklären müssen, wie es die Gentechnik im Landfördert: durch die pachtfreie Überlassung von 30 ha Ackerland, 2,7 Millionen Euro für das Agrobiotechnikum in Groß Lüsewitz, die Überlassung von Gerätschaften im Wert von einer Million Euro und dem Landes-"Eigenanteil" von 25 Prozent an der Förderung aus demEuropäischen Fond für Regionale Entwicklung. Im gleichen Zeitraum wurde die Umstellungsförderung auf den…

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Eine dänische Studie zeigt, dass Überreste von genmanipuliertem Mais im Boden einen signifikanten negativen Effekt auf die Lebensgeschichte von Regenwürmern haben. Sie beeinträchtigen das "Ausbrüten" der Kokons. Die Forscher fordern ausgedehnte Studien, denn Regenwürmer spielen im Boden-Ökosystem eine zentrale Rolle.

Studie Applied Soil Ecology (engl.)

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Entgegen diverser Medienberichte will Horst Seehofer (CSU) laut Ministerbüro das Gentechnikgesetz nicht "entschärfen". So sind etwa die ursprünglich angedachten Änderungen an der gesamtschuldnerischen Haftung wieder vom Tisch. Gentech-Bauern sollen aber erst ab einer Verunreinigung von 0,9 Prozent haften.

telepolis

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Seit dem 7. Juli ist das oö. Gentechnik-Vorsorgegesetz in Kraft. Es soll den Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) erschweren. Ein direktes Verbot gilt damit aber nicht, denn das Gentechnik-Verbotsgesetz ist im letzten Herbst vom Europäischen Gerichtshof gekippt worden.

ORF

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Skepsis in der Bevölkerung, neue Untersuchungsergebnisse, ungeklärte Haftung: Die CSU wechselt ihren Kurs bei der grünen Gentechnik. Sogar Landwirtschaftsminister Josef Miller rät Bauern vom Genmais. ab

Welt am Sonntag

taz

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111.401 Unterschriften gegen Genfood übergab der Verband der Bio-Supermärkte gestern im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz an den Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Peter Paziorek in Vertretung von Minister Seehofer. Von Mitte Februar bis Mitte April lagen in mehr als 200 Bio-Supermärkten und Vitalia-Märkten Unterschriftenlisten aus, in die sich Kunden eintragen und damit deutlich machen konnten, dass sie keine Gentechnik auf ihren Tellern wollen.

PM Biosupermärkte

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Bayerns Regierung macht bei Genmais eine Rolle rückwärts: Die Bauern sollen auf den Anbau verzichten. Der Freistaat hält aber neue Freilandversuche für notwendig.Bei allem Streit um die grüne Gentechnik kann die Opposition CSU-Agrarminister Josef Miller nicht vorwerfen, dass er nicht gelehrig sei. Denn aus den staatlichen Freilandversuchen mit genverändertem Mais zieht der 64-Jährige klare Schlüsse.Neue Ergebnisse zeigem dass, der genveränderte Mais viel massiver auskreuzt als gedacht. Bei 55 Meter liegt…

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Gentechnisch veränderte Lebensmittel werden von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung strikt abgelehnt. Das bekräftigt eine aktuelle repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Produkt + Markt im Auftrag der Naturkost-Zeitschrift "eve - ernährung vitalität erleben". Danach lehnen 85 Prozent der befragten Bio-Konsumenten den Einsatz der Agrar-Gentechnik ab. Bei Verbrauchern, die selten auf Bio-Produkte zurückgreifen, sind es 72 Prozent.Warum die klare Ablehnung der sehr risikobehafteten…

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Zum "Tafeln für Bio und gegen Genfood" hatte Ecovin-Nahe, der regionale Verband für ökologisch produzierende Weingüter auf die Roseninsel eingeladen. Unter dem blühenden Laubengang ließen sich Verbraucher, Winzer und Politiker Erdbeertiramisu, Dinkelsalat und Öko-Wein schmecken um ein Zeichen für eine Gentechnik freie Landwirtschaft zu setzen."Wenn die Gentechnik eingeführt wird, gibt es für Verbraucher und Landwirte keine Wahlfreiheit mehr", erläuterte Ecovin-Winzer Hans-Peter Müller aus Volxheim.

Allgemein…

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