Roberto Requiao, der konservative Governeur des südlichen brasilianischen Bundesstaates Parana hat "im Interesse der Öffentlichkeit" ein 120 ha großes Grundstück in Santa Tereza do Oeste, auf dem der Agrarmulti Syngenta gentechnische Experimente durchgeführt hatte, enteignet. Er will das Gelände jetzt in ein agro-ökologisches Ausbildungsbildungszentrum für Kleinbauern umwandeln.

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Glaubt man der Industrie und manchen Politikern, so ist der Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft ein Segen für die Menschheit: Nie mehr Hunger in der Welt, nie mehr Pflanzenschutzmittel, dafür aber viele neue Arbeitsplätze, so lauten die Verheißungen. Von einem Riesengeschäft der Chemie- und Lebensmittelkonzerne mit unkontrollierbaren Folgen gehen hingegen die Gegner aus. Einer von ihnen ist Georg Sedlmaier, der zum Thema vor Mitgliedern der Belmer KAB, kfd und Kolping referierte. Der von ihm…

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In Kürze soll die EU entscheiden, ob BASF eine gentechnisch modifizierte Kartoffel auf dem Acker testen darf. Besonders lukrativ ist die Knolle nicht - aber politisch bedeutsam.

„Mit der Zulassung der Gentech-Kartoffel und der Abschaffung von Österreichs Anbauverboten für Gentech-Mais will die Europäische Kommission der Gentechnik-Industrie noch schnell ein Geschenk unter den Weihnachtsbaum legen“, kritisiert Steffen Nichtenberger, Gentechnik-Experte von Greenpeace.

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'Mit großer Empörung' reagiert der BUND am nördlichen Kaiserstuhl auf die geheimen Genmaisversuchen in Endingen, die jetzt bekannt wurden. "Eine derartige Geheimhaltungspolitik entspricht nach unserer Ansicht nicht den Gepflogenheiten eines demokratischen Staates im Umgang mit den Bürgern und Bürgerinnen", beklagt sich der BUND in einer Mitteilung. Kein Wunder, dass die Reaktion der Naturschützer heftig ausfällt, wird doch der bergige, wegen des dort wachsenden Weins bekannte Kaiserstuhl zwischen Rheinebene…

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Landwirtschaftsminister Horst Seehofer gibt der Gentech-Lobby nach. Mit dem neuen Gengesetz soll vor allem die Forschung und die Entwicklung von neuen Pflanzen gefördert werden. Leidtragende werden gentechfrei produzierende Landwirte sein.

Für den Naturschutzbund Nabu ist das von Landwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) geplante neue Gentechnikgesetz ein Paradigmenwechsel. Nicht mehr der Schutz von Mensch und Umwelt stehe im Vordergrund des Gesetzes, sondern die Förderung des kommerziellen Anbaus und…

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Wissenschaftler am Max Planck Institut für molekulare Pflanzenphysiologie haben der Bundestagsabgeordneten Andrea Wicklein und ihrer Kollegin Elvira Drobinski-Weiß (beide SPD) ihr Leid über zu wenig Geld und zu viele Sicherheitsauflagen für die Gentechnik-Forschung geklagt. Dafür luden sie beide nach Golm ein und gaben ihnen eine Gratisführung durch ihr Institut.

Andrea Wicklein zeigte Verständnis für die Belange der Forscher. Sie lobte die Öffentlichkeitsarbeit der Golmer Forscher. Weniger Sympathie…

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Eigentlich sollte es um die "gentechnikfreie Erzeugung als Chance für die regionale Landwirtschaft" gehen. Die Podiums-Diskussion in Wolpertshausen vom Bündnis Gentechnikfreies Hohenlohe kreiste aber eher um Grundsatzfragen. Mehr als 100 Besucher kamen.

Landwirte profitierten, wenn sie gentechnikfreie Produkte anbauten, sagte Hermann Ritter, Landwirt und Vorstand im Badischen Bauernverband. Die Betriebe in der Rheinebene könnten den französischen Markt mit Mais beliefern und der verlange Ware, die nicht…

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Der Arbeitskreis "Grüne Gentechnik" der Lokalen Agenda 21 hat sich deshalb in Gesprächen mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des EU-Agrarausschusses, Friedrich-Wilhelm Gräfe zu Baringdorf aus Spenge, mit der Thematik beschäftigt. Ziel sei es, so die Agenda-Mitglieder, die Bürger, die zu 85 Prozent diese Gentechnik ablehnen, zu informieren.

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Der Arbeitskreis "Grüne Gentechnik" der Lokalen Agenda 21 hat sich deshalb in Gesprächen mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des EU-Agrarausschusses, Friedrich-Wilhelm Gräfe zu Baringdorf aus Spenge, mit der Thematik beschäftigt. Ziel sei es, so die Agenda-Mitglieder, die Bürger, die zu 85 Prozent diese Gentechnik ablehnen, zu informieren.

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Hat die Universität Hohenheim auf dem Maisversuchsfeld zwischen Eckartsweier und Hesselhurst und in Rheinau-Linx in der Nähe der Bodersweierer Gemarkung genveränderten Mais gezogen? Dieser Frage geht nun das Offenburger Landratsamt nach, nachdem der Kehler Grünen-Kreisrat Gerd Baumer mit seinem Fraktionskollegen Thomas Herdt die Behörde um Aufklärung gebeten hatte.

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Nach dem Start des Anbaus von genverändertem Weizen in Sachsen-Anhalt haben erste Bäckereien in Deutschland ihre Lieferanten aufgefordert, die gentechnikfreie Herkunft von Getreide nachzuweisen. Die Zulieferer müssten eine „Unbedenklichkeitsbescheinigung“ von Roggen und Weizen geben, sagte Klaus Borchers, Landesinnungsmeister des Bäckerinnungs-Verbandes Niedersachsen/Bremen, der in Hannover erscheinenden „Neue Presse“ am Dienstag. Bäckereien in Hannover äußerten sich demnach ähnlich.

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Ob sich das Projekt Amflora, eine gentechnisch veränderte Kartoffel für Industrie-Stärke, ökonomisch für BASF lohnen wird, erscheint fraglich.

"Für uns kommt eine Verarbeitung von Amflora zurzeit nicht in Frage", sagt der Geschäftsführer von Südstärke Richard Lenk. Sein Unternehmen beliefere wie die meisten Stärkehersteller in Deutschland auch die Lebensmittelindustrie und die fordere gentechnikfreie Produkte. " Wenn bekannt würde, dass wir in unserem Betrieb gentechnisch veränderte Kartoffeln verarbeiten,…

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Die Reisproduzenten in Thailand und Vietnam – gemeinsam die weltgrößten Reisanbauländer – haben sich im Rahmen eines Moratoriums dazu bekannt, ausschließlich gentechnikfreien Reis anzupflanzen. Dies gab die Umweltschutzorganisation Greenpeace bekannt.

Während Greenpeace die Entscheidungen in Thailand und Vietnam begrüßt, wird die jüngste Entscheidung des US-Landwirtschaftsministeriums verurteilt, die gentechnisch veränderte Reissorte LL 601 in den USA zuzulassen.

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Das Netzwerk "Borken ohne genmanipulierten Mais" hat der Bundestagsabgeordneten Ingrid Arndt-Brauer (SPD) und der Landtagsabgeordneten Stefanie Wiegand seinen Aufruf mit 1937 Unterschriften übergeben.

Die anderen Abgeordneten werden informiert, ebenso wie Bundeslandwirtschaftsminister Dr. Seehofer, Bundessortenamt, Landwirtschaftskammer und Bauernverbände, sowie der Landwirt, auf dessen Feld der Anbau erfolgte.

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Heftig waren die Reaktionen in der Öffentlichkeit im Januar: Auf einem Acker der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt Almesbach sollte gentechnisch veränderter Mais angebaut werden. Schnell bildete sich ein Aktionsbündnis gegen Gentechnik in der Landwirtschaft. Insgesamt 3621 Unterschriften wurden schon vier Wochen später in der Weidener Innenstadt und in den Monaten darauf bei Veranstaltungen und in Geschäften gesammelt.

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Medienmeldungen, nach denen ohne Kenntnis der Öffentlichkeit in den Jahren 1999 bis 2002 (vielleicht auch bis 2004) in ganz Baden-Württemberg gentechnisch veränderter Mais im Freilandversuch angebaut wurde, lassen die Ortenauer Grünen nicht ruhen. In einem Schreiben an Landrat Klaus Brodbeck wollen die Grünen wissen, in wie vielen Fällengentechnisch veränderte Organismen in der fraglichen Zeit im Ortenaukreis angebaut wurden. Dabei soll auch bekannt gegeben werden, um welche konkreten Flächen welcher Größe…

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Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) will Forschern den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen erleichtern und der Öffentlichkeit den Zugang zu Informationen über betroffene Felder erschweren. Dies geht aus den Eckpunkten Seehofers zur Novelle des Gentechnikgesetzes hervor, die der Berliner Zeitung vorliegen. Die Eckpunkte sollen nach Informationen dieser Zeitung möglichst im Dezember von Bundeskabinett beschlossen werden.

"Es wäre unvernünftig, sich aus der Entwicklung neuer…

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Die US-Landwirtschaftsbehörden haben eine in Europa umstrittene Genreis-Sorte des Chemiekonzerns Bayer offiziell zugelassen.

Im Sommer waren mehrere Fälle bekannt geworden, bei denen der gentechnisch veränderte Reis illegal von den USA nach Europa gelangte. Daraufhin entbrannte eine Debatte um den illegalen genmanipulierten Reis in Lebensmitteln. Nach den Funden in Deutschland und in mindestens acht weiteren EU-Ländern sprach sich die EU-Kommission für verpflichtende Kontrollen aller Reis-Importe aus den…

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Im Gewächshaus des Potsdamer Forschungszentrums des Biotechnologie-Unternehmens Bayer Crop Science fühlt man sich wie in der türkischen Sauna. Das Kraut von Raps, Reis und Kartoffeln schießt in die Höhe. Um den Einsatz von Stärke als nachwachsendem Rohstoff geht es bei Forschungen, die in Potsdam mit genetisch veränderten Kartoffeln durchgeführt werden. Partner dabei ist der weltgrößte Stärkehersteller Avebe. Um die Pflanzen gentechnisch zu verändern, werden ihnen in ihrem Erbgut veränderte Bodenbakterien…

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Die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen schlägt vor, den Odenwaldkreis als gentechnikfreie Region zu etablieren. Dies würde den Odenwaldkreis als Standort aufwerten und positiv von anderen Regionen unterscheiden. Gentechnikfreie Zonen sollten als Chance, so die Grünen, für die Regionalvermarktung und den Tourismus in unserer Region genutzt werden. Der Begriff "Odenwaldkreis – gentechnikfreie Region" wäre ein positiver Werbeeffekt für den Landkreis.

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