Der Abgeordnete Peter Bleser, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der Unionsfraktion im Bundestag, übernimmt eine Patenschaft für ein Bt-Maisfeld. Im Rahmen der von der Arbeitsgemeinschaft Innovative Landwirte im InnoPlanta e.V. (InnoPlanta AGIL) ins Leben gerufenen Patenschaftsinitiative unterstützt er landwirtschaftliche Betriebe, die gentechnisch veränderten Bt-Mais anbauen. Bleser übernimmt die Patenschaft für ein Feld des Landwirts Jörg Piprek aus Brandenburg.

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Der Entwurf für ein neues Gentechnik-Gesetz in Frankreich wird der französischen Nationalversammlung nicht vorgelegt. Wie der französische Online Dienst Terre-Net mitteilt, begründete Landwirtschaftsminister Dominique Bussereau dies vergangene Woche mit dem gefüllten Terminkalender des Gremiums. Den Gesetzentwurf hatte der Senat in erster Lesung bereits im März angenommen.

Inhalte des Gesetzentwurfes, wie die Definition von Regeln zur Koexistenz von konventionellem und gentechnisch verändertem Pflanzenbau…

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Aktuell schreckt gentechnisch veränderter Reis Bürger und Kontrollbehörden auf. Die Umfragewerte sind seit Jahren stabil: Zwei von drei EU- Bürgern lehnen Gentechnik in Nahrungsmitteln ab. Ob Landwirtschaft ohne Gentechnik noch möglich ist, darüber streiten Experten. Das wird sich im nächsten Jahr in Rumänien zeigen. Bauern ernten dort seit 1999 gentechnisch veränderte Sojabohnen. Doch mit dem Beitritt zur EU müssen sich die Sojabauern umstellen.

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Landwirte müssen künftig möglicherweise für Umweltschäden haften, auch wenn sie dabei die Regeln der guten fachlichen Praxis eingehalten haben. Dass sieht der Entwurf für ein Umweltschadensgesetz vor, den das Bundeskabinett beschlossen hat.

Kern des Entwurfs, mit dem die EU-Umwelthaftungsrichtlinie in nationales Recht umgesetzt werden soll, ist aus landwirtschaftlicher Sicht eine verschuldensunabhängige Haftung für Schäden an Wasser, Boden und Biodiversität, die von "potenziell gefährlichen" Tätigkeiten…

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Gentechnik ja, aber nur unter strenger Beobachtung. Das hat die bayerische CSU-Landtagsfraktion beschlossen. Man wolle das Potenzial nicht aus den Augen verlieren, sagte der federführende Parlamentarier Marcel Huber, aber die Risikoabsicherung sei ungenügend. So müssten die EU-Zulassungsverfahren transparenter werden und die Anwendungen per Internet und klarer Kennzeichnung auf dem Endprodukt verfolgbar sein.

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Gentechnisch veränderter Reis der Sorte LL 601 aus den USA ist nun auch in Bremen und Rheinland-Pfalz nachgewiesen worden, teilten die Behörden am Freitag mit. Damit steigt die Zahl der betroffenen Bundesländer auf vier: Auch in Baden-Württemberg und Niedersachsen waren die Körner zuvor entdeckt und aus den Regalen entfernt worden.

Nach Angaben des Verbraucherschutzministeriums in Mainz wurden 15 Proben untersucht. Davon hätten insgesamt sechs Proben - vorwiegend aus Geschäften, aber auch aus dem…

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Gewinner des Wettbewerbs "20 Gute Beispiele" der die Initiative "Gentechnikfreie Zone Uckermark".

"Wir wollen gute Beispiele nachhaltiger Entwicklung bekannter machen, zum Nachahmen motivieren und Anregungen für neue Ideen geben", so Stefan Richter Jurymitglied und Geschäftsführer der GRÜNEN LIGA Berlin.

Die Initiative "Gentechnikfreie Zone Uckermark" wurde im Januar 2004 von Landwirten gegründet, die sich zur Nichtverwendung gentechnisch veränderter Organismen verpflichtete. Mit derzeit 40 sowohl…

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Die Große Koalition findet keinen Konsens über den Einsatz von gentechnisch manipuliertem Saatgut. Die Verabschiedung des Gentechnik-Gesetzes könnte deshalb bis ins nächste Jahr verschoben werden.

Verbraucherminister Horst Seehofer (CSU) sieht das geplante neue Gentechnikgesetz trotz unterschiedlicher Auffassungen innerhalb der Koalition im Zeitplan. "Wir sind gerade in der Ressortabstimmung", sagte Ministeriumssprecherin Ulrike Hinrichs am Mittwoch in Berlin. "Weil es in einem Paket behandelt wird, liegen…

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Ungarn wird zunächst an seiner Ablehnung von gentechnisch veränderten (GV-)Pflanzen festhalten, berichtet das Budapest Business Journal (BBJ). Ein Gesuch der EU-Kommission, das Verbot in Ungarn aufzuheben und den Import von GV-Mais zu ermöglichen, scheiterte diese Woche bei einer Abstimmung in Brüssel. Ein Sprecher des ungarischen Landwirtschaftsministeriums sagte daraufhin, dass die Ablehnung von GV-Pflanzen in Ungarn langfristig nicht zu halten sei, teilt die Zeitung weiter mit.

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Statt sich dem dringlichen Problem von gentechnisch verunreingtem Saatgut zu stellen, setzt die Regierung auf Zensur.

Vor einigen Wochen unterband die Regierung eine Informationsanzeige über gentechnikfreies Saatgut, die der Verein "Save our Seeds" im neuen Berliner Bio-Einkaufsführer aufgeben wollte; dieser wird vom Landwirtschaftsministerium finanziell unterstützt. Als Begründung nennt das Ministerium in seiner Antwort auf die Anfrage, erlaubt seien nur Anzeigen, die nur "neutral" informieren und nicht…

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Trotz der jüngsten Aufregung über den Genreis LL601 will der Bayer-Konzern sein Geschäft mit gentechnisch verändertem Saatgut weiter ausbauen. Für die Zukunft schließt er auch das Angebot gentechnisch veränderter Gemüsesorten nicht aus. «Unserer Überzeugung nach ist das eine reine Frage der Zeit», sagte Bayer-CropScience-Chef Friedrich Berschauer am Dienstag in Monheim.

Schon heute gehört Bayer mit gentechnisch verändertem Baumwoll- und Raps-Saatgut zu den Marktführern in Nordamerika.

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Deutsche Firmen reagieren auf gentechnisch veränderte Ware und weichen zunehmend auf Lieferanten anderer Länder aus. Nach den zahlreichen Rückrufaktionen im Einzelhandel droht den US-Reisherstellern der Absturz auf dem deutschen Markt. "Wir werden im kommenden Jahr komplett auf US-Ware verzichten und stattdessen Lieferungen aus Südamerika beziehen", sagte Rolf Eick, Geschäftsführer von Rickmers Reismühle, im FTD-Interview.

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"Wir wollen keine gentechnischen Verunreinigungen in dem wichtigsten Grundnahrungsmittel Weizen, weil dies die Land- und Lebensmittelwirtschaft existentiell bedroht", erklärt Georg Janßen, Bundesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), zur geplanten Freisetzung von GV-Weizen in Sachsen-Anhalt. "Angesichts des aktuellen Skandals um den gentechnisch veränderten (GV) Reis ist die Freisetzung von GV-Weizen eine Kampfansage an die gentechnikfreie Land- und Lebensmittelwirtschaft -…

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Gentechnisch veränderter Raps gilt unter Experten als besonders auskreuzungsfreudig und deshalb als kaum koexistenzfähig. Minister Horst Seehofer sprach sich deshalb in der Vergangenheit immer wieder gegen einen Anbau in Europa aus. Im Agrarministerrat stimmte Deutschland jetzt aber für die Zulassung der GV-Rapssorten Ms8, Rf3 und Ms8xRf3 der Firma Bayer aus. Bei einer Absegnung durch die EU-Kommission könnte dadurch erstmals gentechnisch veränderter Rapssamen in die EU gelangen. Kritiker sind empört.

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Nach einem Patt im EU-Agrarrat könnte Brüssel erstmals die Einfuhr gentechnisch veränderter Rapssamen zulassen. Bei einem Treffen der EU-Agrarminister stimmten am Montag zwar 13 überwiegend kleinere Mitgliedstaaten gegen eine Zulassung des Bayer-Produkts. Sie brachten aber gegen die Befürworter - darunter Deutschland - keine qualifizierte Mehrheit zustande, wie aus Diplomatenkreisen verlautete. Damit liegt die Entscheidung nun bei der Kommission, die vermutlich die Zulassung erteilen wird.

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Es sind nur zwei einzelne Maisstauden, die im Garten des Plochinger Umweltzentrums stehen. Doch sie könnten viele werden. Denn anders als Hybrid-Sorten kann die alte Sorte "Golden Bantam" aus seinen Körnern nachgezüchtet werden. Außerdem ist er nicht genmanipuliert. Elena Schuppert, Absolventin des Freiwilligen Ökologischen Jahres, hat die beiden Pflanzen im Rahmen der bundesweiten Aktion Bantam-Mais gepflanzt.

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Gegen die Klagen von Farmern in den USA gegen die US-Tochtergesellschaft Bayer CropScience LP werde sich das Unternehmen mit Nachdruck verteidigen, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bayer CropScience AG, Friedrich Berschauer. Bayer sei der Überzeugung, dass das Unternehmen verantwortlich und in Einklang mit allen einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen gehandelt habe. Vor diesem Hintergrund könne er keine weiteren Details zu dem Thema geben, erklärte Berschauer.

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Das Umweltinstitut München hat dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) heute mehr als 27.000 Einwendungen gegen einen geplanten Freisetzungsversuch mit genmanipuliertem Weizen in Gatersleben (Sachsen-Anhalt) überstellt. Das BVL als zuständige Genehmigungsbehörde wird dringend aufgefordert, den entsprechenden Antrag des Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben abzulehnen. Nie zuvor hat das BVL mehr Einwendungen gegen einen Freisetzungsversuch…

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Die Eppendorf Biochip Systems GmbH hat ein Nachweisverfahren für gentechnisch veränderte Organismen (GVOs) entwickelt, welches sowohl die derzeit EU-zugelassenen GVOs nachweist als auch das Vorhandensein nicht zugelassene GVOs prüft. Nach Angabe des Herstellers können mit dem Test "60 Prozent aller in der Literatur bekannten GVOs" gefunden werden. 40 Prozent bleiben auch mit der neuen Methode unentdeckt. Ebenso können keine GVOs nachgewiesen werden, mit denen die Unternehmen experimentieren, und die sie…

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Der illegale Gen-Reis der Bayer AG aus den USA wird in Deutschland und Europa immer häufiger gefunden. Greenpeace fordert deshalb von Bundesverbraucherminister Horst Seehofer und den Landwirtschaftsministern der EU im Interesse der Verbraucher schleunigst darauf zu reagieren: Langkornreis aus den USA muss aus europäischen Supermarktregalen verbannt werden!

Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA räumte ein, dass die Unterlagen über den LL601-Reis nicht ausreichend sind, um eine vollständige Risikoanalyse…

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