Auf einem Acker zwischen Heilbronn und Leingarten kann in diesem Jahr kein gentechnisch veränderter Mais ausgesät werden. "Das macht jetzt keinen Sinn mehr", erklärte ein Sprecher des US-Konzerns Monsanto, der auf dem Feld mit Genmais experimentieren will. Gegen das Ansinnen hatte es massive Proteste und Widerstand in Gemeinderäten gegeben. Ein Aktionsbündnis hatte 6000 Unterschriften gesammelt, im Rathaus von Leingarten gingen 1251 schriftliche Einwendungen ein, der Gemeinderat hat sich ebenso wie die…

[+] mehr...

150000 Jobs in der Bio-Branche stehen 500 in der Agro-Gentechnik gegenüber.Höhere Erträge, dauerhafte Schädlingskontrolle, keine Risiken für Umwelt und Verbraucher - keine dieser Versprechen hat die Grüne Gentechnik bislang halten können. Jetzt zeigen Umweltschützer, dass die Manipulation an Nutzpflanzen nicht einmal Arbeitsplätze schafft. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) meldet, dass auch bei verstärkter Anwendung der Gentechnik keine zusätzlichen Jobs entstehen. Das wahre Jobwunder…

[+] mehr...

Mehr als die Hälfte des weltweiten Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen (GVP) geht auf herbizidtolerante Sojabohnen zurück. In Argentinien wird heute fast ausschließlich herbizidtolerantes Soja - besser gesagt: Roundup Ready (RR) Soja der Firma Monsanto - angebaut. Die Freude über die einfache Handhabung des Systems ist aber inzwischen getrübt. Das "grüne Gold" zeigt Ermüdungserscheinungen. Gegen resistente Unkräuter und hartnäckigen Durchwuchs bietet Konkurrent Syngenta indes ein Spritzmittel feil,…

[+] mehr...

Nach wie vor lehnt die Zentralgenossenschaft Raiffeisen Karlsruhe die Annahme von gentechnisch verändertem (GV-)Mais ab, weil ein attraktiver, aufnahmefähiger Markt für GVO-freie Ware in Deutschland und in Frankreich bestehe. Die Landwirte profitierten durch höhere Erzeugerpreise. Seit Mai 2005 liefert das Beteiligungsunternehmen Raiffeisen Kraftfutterwerk Kehl nur noch Mischfutter aus, das aus nicht gentechnisch veränderten Rohstoffen hergestellt ist.

AgriManager

[+] mehr...

Abgeordnete des EU-Parlaments haben unter Federführung der Polnischen Volkspartei PSL eine Deklaration veröffentlicht. Sie fordern das Recht jedes EU-Staates und jeder Region, Import, Anbau und Verkauf von genverändertem Saatgut, Nahrung und Tierfutter vollständig zu verbieten. Die Erklärung muss durch mehr als die Hälfte der Mitglieder des Europäischen Parlaments unterzeichnet werden, um den Status eines offiziellenDokuments zu bekommen. Bis jetzt haben 200 der 732 Abgeordnete unterzeichnet, darunter erst…

[+] mehr...

Der NABU kritisiert die deutschen Bundesländer für die mangelnde Kontrolle bei der Aussaat von genmanipulierten Pflanzen. Die Länder sind nach nationalem und europäischem Recht verpflichtet, eine Umweltverträglichkeitsprüfung für den Gen-Pflanzen-Anbau in Schutzgebieten durchzuführen, wenn dadurch eine Beeinträchtigung dieser Gebiete droht. Bis heute hat keines der Länder die entsprechende Regelung des Paragraphen 34 a des Bundesnaturschutzgesetzes in Landesgesetz umgesetzt.

NABU

[+] mehr...

Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) will in der Bevölkerung verstärkt für die Akzeptanz grüner Gentechnik werben. "Der Mehrwert der grünen Gentechnik wird viel zu wenig vermittelt", sagte Seehofer dem "Focus". Vor wenigen Tagen hat der Minister ein Eckpunktepapier für ein neues Gentechnikgesetz formuliert. Mit den vorgesehenen Änderungen würden sowohl der Schutz des Menschen und der Umwelt als auch die Wahlfreiheit von Verbrauchern und Landwirten untergraben.

Die Neue Epoche (ap)

die…

[+] mehr...

"Diese Freisetzungsversuche führen zwangsläufig zu einer weiten Verbreitung genveränderter Pflanzen", kritisiert Ulrich Brehme, Sprecher des BAK Gentechnik der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp), den Gen-Rapsversuch bei Groß Lüsewitz in Mecklenburg in der Nähe eines Naturschutzgebietes. Raps verbreitet sich als einheimischer Kreuzblütler leicht in viele einheimische Wildpflanzen und alle Kohlarten weiter. Für das Wildkraut Ackersenf und für Kohl ist dies bereits in Großbritannien passiert.

Ökologisch-Dem…

[+] mehr...

Wissenschaftler warnen vor dem Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen beim Anbau nachwachsender Rohstoffe für die Energieversorgung.Mit dem geplanten Anbau von transgenem Mais für Biokraftwerke würde der heftig umstrittenen Gentechnik das Einfallstor in die Landwirtschaft geöffnet, sagte Guido Nischwitz, Experte für Regionalentwicklung an der Universität Bremen, am Mittwoch auf einer Fachtagung auf der Insel Vilm.

förderland

Hintergrund:BUND, AbL, iaw: Nachwachsende Rohstoffe - Einfallstor für die…

[+] mehr...

Ein Fünftel des Versuchsfeldes mit genmanipulierter Gerste der Uni Gießen haben Gentechnikkritiker befreit. An den Wurzeln der herausgerissenen Pflanzen kann aber noch festgestellt werden, ob in ihrem Umfeld ausreichend nützliche Pilze wachsen, was ein Ziel des Versuchs ist. Welchen Ertrag die Versuchspflanzen bringen könnten, werden die Wissenschaftler nicht mehr exakt feststellen können. Allerdings ist dieses Ergebnis für die Sicherheitsforschung wenig relevant.Der Versuch ist äußerst umstritten. Der…

[+] mehr...

Zurzeit verzichten die Landwirte im Havelland darauf, genmanipulierte Pflanzen, die später als Tierfutter oder Lebensmittel in die Nahrungskette gelangen, anzubauen. Das sagte Udo Folgart, Präsident des Landesbauernverbandes und Vorsitzender des Kreistagsausschusses für Landwirtschaft, bei einer Sitzung des Ausschusses in Rathenow.Ob das in Zukunft so bleibt, ist offen. Folgart sprach sich dafür aus, "dass wir uns neuen Technologien nicht verschließen". Dies sei die offizielle Position des…

[+] mehr...

Über eine größere Distanz hinweg als ursprünglich vorgesehen, untersucht die Landesanstalt in Forchheim eine Auskreuzung von Genmais-Pflanzen auf konventionelle Nachbarfelder. Die weiteste Entfernung zwischen den Testfeldern beträgt nach einer Neuanordnung des Versuchsanbaus jetzt 350 Meter. Die Initiative Genmais freies Rheinstetten und der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hatten Landwirtschaftsminister Peter Hauk aufgefordert, die Koexistenz umfassender zu untersuchen. Für künftige Versuche sprechen…

[+] mehr...

Einen Newsletter zur Gentechnik speziell für Verarbeitungsunternehmen bietet jetzt das "Projekt Gentechnikfreie Regionen in Deutschland". Der Newsletter wird über die wichtigsten Ereignisse aus Politik, Wirtschaft, Anbau und Freisetzung informieren und verarbeitungsrelevante Themen aufgreifen.Mit dem Newsletters reagiert das Projekt auf den verstärkten Wunsch der Verarbeitungsunternehmen nach gebündelten Informationen zum Thema Agro-Gentechnik, denn das Thema gewinnt in der Branche immer mehr an Gewicht.…

[+] mehr...

Der Vorstand der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ist gerade dabei, den Expertenrat neu zu besetzen. Die Behörde, die die Schlüsselrolle bei der Markteinführung gentechnisch veränderter Nahrungsmittel besetzt, geriet zunehmend in die öffentliche Kritik, da viele der Wissenschaftler in enger Beziehungen zur Gentech-Industrie stehen. "Die EFSA gab bisher für jeden Antrag grünes Licht, obwohl es fast in jedem Fall aus Mitgliedsländern Sicherheitsbedenken gab", erklärt Adrian Bebb,…

[+] mehr...

In der Uckermark wächst erstmals Genmais. Die Wartiner Landwirtschaftsgesellschaft hat in der Gemarkung Wartin auf zehn Hektar genveränderten Mais ausgesät.Der Betrieb baut darüber hinaus auf 90 Hektar auch herkömmlichen Mais an. Den Angaben zufolge soll der Genmais nicht verfüttert werden, sondern als Silage in eine Biogasanlage gehen.

Märkische Oderzeitung

[+] mehr...

Bei einer Feldbesichtigung im baden-württembergischen Oberboihingen haben Umweltschützer genmanipulierte Maispflanzen aus einem Acker gerissen und biologischen Mais gesät. Eine Bioland-Bäuerin, deren Betrieb in direkter Nachbarschaft zum Versuchsfeld der Nürtinger Fachhochschule liegt, hat in einem Video ihre Motivation, die Aktion zu unterstützen, erklärt.Nachdem eine Klage gegen den Anbauversuch erfolglos blieb, will sie sich mit der Feldbefreiung gegen eine gentechnische Verunreinigung ihrer Erzeugnisse…

[+] mehr...

Auf dem Genversuchsfeld in Gießen ist es am Pfingstwochenende nach Darstellung der Polizei zu keinen Ausschreitungen gekommen.Eine Gruppe, die sich "FeldbefreierInnen" nennt, hatte die Zerstörung des Feldes über Pfingsten angekündigt. Die offiziell angemeldete Mahnwache einer anderen Kritiker-Gruppe am Rand des Feldes war am Freitagabend abgebrochen und verboten worden. "Am Sonntag haben wir aber außerhalb der Sichtweite des Feldes auf einem Spazierweg Bio-Lebensmittel verteilt und Spaziergänger über die…

[+] mehr...

Kreisvorsitzender Erich Prechtl und Edeltraud Nachbar-Fieweger waren als Delegierte des Berchtesgadener Landes auf der jüngsten Landesversammlung des Bundes Naturschutz. Gemeinsam mit weiteren 240 Delegierten forderten sie die Ausweitung und den gesetzlichen Schutz gentechnikfreier Regionen.Bisher beruhen die Initiativen für gentechnikfreie Regionen auf Selbstverpflichtungserklärungen der Landwirte.Deren Zahl in Bayern wächst. Schon fast in jedem zweiten Landkreis gibt es Initiativen, insgesamt gut 30

Chiemg…

[+] mehr...

Das Aktionsbündnis für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in Oberhavel hat eine Informationsveranstaltung der Gentechnik-Befürworter am vergangenen Montag scharf krisiert."Gegenargumente waren wohl nicht erwünscht", sagte Jörg Ditt vom Aktionsbündnis, da es keine öffentliche Ankündigung und keine Einladung an die Gegner gab."Dennoch haben sich die Befürworter des Anbaus in bemerkenswerter Weise selbst entlarvt", so der Gentechnik-Gegner. Mit der seit Jahrzehnten bewährten Pflügetechnik könne der…

[+] mehr...

Experimentelle Gen-Pflanzen sollen zukünftig ohne gesundheitliche Sicherheitsprüfung in die Nahrungskette gelangen dürfen. Dies geht aus einem geheimen Entwurf des angekündigten Grundsatzpapiers des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur Gentechnik in der Landwirtschaft hervor, das Greenpeace vorliegt.

Greenpeace

Greenpeace: Seehofer-Ministerium plant Rechtsbruch

BUND:Seehofer will geltendes EU-Recht bei Freisetzung gentechnischveränderter Organismen brechen

BÖLW: Diskussionsstand im Seehofer-Ministerium zur…

[+] mehr...

Wir nehmen Datenschutz ernst!
Unsere Seiten nutzen in der Grundeinstellung nur technisch-notwendige Cookies. Inhalte Dritter (YouTube und Google Maps) binden wir erst nach Zustimmung ein.
Cookie-Einstellungen | Impressum & Datenschutz

OK