Mitte Februar hat der Bundesrat dem Gentechnikgesetz zugestimmt. Zu den beschlossenen Maßnahmen gehört u. a. die Einführung eines Etiketts „Ohne Gentechnik" – ein Qualitätssiegel für Nahrungsmittel tierischen Ursprungs, das besagt, dass die Tiere keine gentechnisch veränderten Futtermittel erhalten haben. Experten rechnen damit, dass die ersten Produkte mit dem neuen Siegel schon bald auf den Markt kommen werden. Als eines der ersten Unternehmen beabsichtigt Wiesenhof, Deutschlands Geflügelmarke Nr. 1,…

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Die Stadt Bernau wird ihre landwirtschaftlichen Flächen künftig nur noch an Pächter abgeben, die keine gentechnisch veränderten Pflanzen anbauen. Dies haben die Stadtverordneten beschlossen. Zur Debatte steht außerdem, dass städtische Einrichtungen wie Kindergärten künftig gentechnikfreie Lebensmittel ausgeben.

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Nach Berichten des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, München, hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit im vergangenen Jahr über 1.000 Biolebensmittel unter die Lupe genommen.

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Die Kritik wächst, Widerstand formiert sich: Der geplante Feldversuch mit gentechnisch verändertem Mais auf einem Acker bei Sickte hat eine kontroverse Debatte ausgelöst. In einer Informationsveranstaltung des Aktionsbündnisses "Kein Genmais in Sickte" am Dienstagabend im Herrenhaus trugen Kritiker ihre Bedenken vor. Am selben Ort hatte das Julius-Kühn-Institut Braunschweig wenige Wochen zuvor über den Feldversuch informiert.

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»Und es geht doch - Gentechnikfreie Fütterung«. Über dieses Thema informierte auf Einladung des Kreisbauernverbandes Reutlingen der Landwirt, Landhändler und Futtermittelhersteller Josef Feilmeier rund dreißig Interessierte. Von Hofkirchen bei Passau aus hat der gelernte Banker in den vergangenen Jahren 220 Vorträge in Deutschland, Österreich und der Schweiz gehalten.

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Selten wurde nach einer Vorführung der Ökofilmtage so heftig diskutiert. Noch während der Streifen „Die Grenzen des Erlaubten“ im Seminarraum der Naturschutzstation in Rühstädt über die Leinwand flimmerte, rutschten einige Zuschauer unruhig auf ihren Sitzen herum.

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Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm hat sich für den Aufbau eines Brandenburger Informationszentrum über Genprodukte eingesetzt. Eine solche staatliche Anlaufstelle wäre ein Ort des Dialogs zwischen Bauern und Verbrauchern, erklärte die agrarpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion am Mittwoch in Potsdam. In dem Zentrum sollte über die Folgen von gentechnisch veränderten Lebensmitteln aufgeklärt werden. Die Landesregierung müsse sich zudem bundespolitisch sowie bei der Europäischen…

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Das Bündnis "Gentechnikfreie Region Fürth Stadt und Land" hat im nördlichen Landkreis seine Ziele vorgestellt. Bei einer Information in Obermichelbach blieben die Öko-Aktivisten nicht unter sich: Neben Imkern und Landwirten äußerten auch Kommunalpolitiker ihr Unbehagen gegenüber der "Grünen Gentechnik".

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Die Mitglieder zweier Amöneburger Ausschüsse thematisierten in ihrer gemeinsamen Sitzung am Montag den geplanten Genmais-Versuch in Rauischholzhausen und Solarenergie. Bau- sowie Haupt- und Finanzausschuss tagten gemeinsam, nachdem die Stadtverordnetenversammlung die Anträge zu den beiden Themen zurück in die Ausschüsse verwiesen hatte. Um sich informieren zu lassen, hatten die Amöneburger Marburgs Bürgermeister Dr. Franz Kahle als Referent zur Gentechnik und Volker Klös vom Marburger Verein…

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Sie wollen sicher sein, dass Ihr Essen ohne Gentechnik hergestellt wurde? Dann fordern Sie Ihren Hersteller auf, Produkte ohne Gentechnik anzubieten und zu kennzeichnen! Bisher konnten Verbraucherinnen und Verbraucher - außer es waren Bio-Produkte - nicht wissen, ob sie mit dem Kauf von Produkten den Anbau von Gentech-Pflanzen unterstützen. Mit dem neuen Gentechnikgesetz haben Hersteller die Möglichkeit, die Produktion "Ohne Gentechnik" auf ihren Produkten zu kennzeichnen. Fordern Sie gentechnikfreie…

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Der mit 2500 Euro dotierte TAGBLATT-Umweltpreis 2007 geht an den Hagellocher Bauern und Gentechnik-Kritiker Christian Reutter. Denn dass in der Region Neckar-Alb kein gen-manipuliertes Saatgut auf den Acker kommt, haben die hiesigen Verbraucher ganz wesentlich Christian Reutter, dem Vorsitzenden des Tübinger Kreisbauernverbandes zu verdanken.

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Mit zwei Vorträgen setzte die Bürgerinitiative für eine gentechnikfreie Region Marburg-Biedenkopf am Montagabend ihre Aktivitäten fort. Der geplante Genmaisversuch der Universität Gießen im Rahmen von Sortenprüfungen spielte in der Gaststätte Nau nur eine untergeordnete Rolle. Es ging den Referenten um weit mehr: um die Warnung vor der Vorherrschaft von international agierenden Konzernen über unsere Lebensmittel – mit der Waffe der Gentechnik.

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Das hätte Lucinda Quispealaya nicht gedacht. Regierung und die große Agrarlobby in ihrem Heimatland erzählen der Bäuerin aus Peru ständig, dass Europa nach gentechnisch veränderten Futtermitteln schreit. Hier, im Kuhstall des niedersächsischen Milchbauern Wilhelm Manke in Kirchlinteln bei Bremen erfährt sie die Wahrheit: "Wir brauchen unverändertes Soja", sagt der Landwirtschaftsmeister. So beginnt im Melkstand und später in der bäuerlichen Wohnstube ein direkter Nord-Süd-Dialog, der Aha-Erlebnisse an den…

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Leuchtend gelbe Plakate machten seit Mitte der Woche in fast allen Orten der Gemeinde Ebsdorfergrund auf den zweiten "Sonntagsspaziergang gegen Genmais" aufmerksam. Am Sonntag folgten trotz widriger Witterungsverhältnisse 250 Menschen dem Aufruf der Bürgerinitiative "Gentechnikfreie Region Marburg Biedenkopf". Verhindert werden soll der Anbau von fünf neuen Sorten gentechnisch verändertem Mais, zu Zwecken einer Sortenwertprüfung, auf den Versuchsfeldern von Rauischholzhausen.

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"Diese Entscheidung ist dringend notwendig für unsere Welt", kommentierte Gemeinderätin Maria Abele die Entscheidung Laubens, sich zur "Gentechnikfreien Anbauregion Allgäu" zu bekennen. Mit 48:2 Stimmen hatte dies bereits Mitte 2007 der Kreistag getan, einzelne Gemeinden waren in den vergangenen Monaten gefolgt. Nach dem einstimmigen Beschluss im Gemeinderat sollen nun laut Bürgermeister Berthold Ziegler entsprechende Gespräche mit Lebensmittel verarbeitenden und vertreibenden Betrieben, mit den ansässigen…

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Brandenburg ist deutscher Meister. Zum vierten Mal in Folge. Die Disziplin allerdings, in der es den Titel errungen hat, ist umstritten: Brandenburg ist größtes deutsches Anbaugebiet für genetisch veränderten Mais. 1992 Hektar haben märkische Bauern beim Bundesamt für Verbraucherschutz derzeit für den Anbau der von dem US-Konzern Monsanto entwickelten Maissorte Mon-810 angemeldet – 45 Prozent der gesamtdeutschen Fläche.

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Die ökologisch ausgerichtete Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall hat sich einiges vorgenommen: Vom 22. bis 24. August wollen Bühler und seine Bauern in Wolpertshausen (Kreis Schwäbisch Hall) unter dem Namen "Rock for Nature" ein dreitägiges Benefiz-Open-Air-Konzert für eine gentechnikfreie Landwirtschaft veranstalten. Großes Vorbild: Woodstock. Die Veranstalter erwarten bis zu 50.000 Besucher.

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Das für dieses Frühjahr von der Universität Rostock geplante Freisetzungsexperiment mit genmanipuliertem Weizen erweist sich als immer riskanter. Kanadische Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, dass Weizen über deutlich größere Entfernungen auskreuzen kann als bislang bekannt. Das Umweltinstitut München warnt daher vor einer Kontamination der Nahrungskette mit transgenem Material.

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Der Lieblingsfeind der Ökoszene hat angesetzt, sein Burger-Image abzulegen. Doch Verbraucherschützer kritisieren den Einsatz von Gentechnik und das Kaffee-Gütesiegel.

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Die bayerische Staatsregierung soll sich für die rechtliche Anerkennung gentechnikfreier Zonen einsetzen. Das hat die Landtags-SPD gestern in München gefordert. Knapp 50 Regionen in Bayern hätten sich bereits für gentechnikfrei erklärt. Da es jedoch keine rechtliche Grundlage für solche Zonen in Deutschland gebe, müsse dies abgesichert und die Zuständigkeit auf die Länder übertragen werden, sagte der SPD-Verbraucherexperte Ludwig Wörner. Er verlangte von der Staatsregierung, sich dafür im Bundesrat stark zu…

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