Seit 20 Jahren warnt Florianne Koechlin vor der Gentechnologie. Die Schweizerin ist Biologin und Mitglied des Schweizer Ethikrats. Jetzt überrascht sie mit ihrem Buch "Zellgeflüster", in dem sie ein neues Weltbild vertritt: Pflanzen kommunizieren, lernen, erinnern sich, sind vielleicht gar intelligent.Es ist ein kritisches Buch zum Thema Gentechnik, dass aber nicht pauschal verurteilt. Mitte der 1990er Jahren setzte Koechelin sich vehement in einer großen Kampagne gegen den Einsatz von Genmanipulation im…

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Die EU-Kommission hat eine gentechnisch veränderte Maissorte des US-Konzerns Pioneer als Futtermittel zugelassen. Dies ist Voraussetzung für eine allfällige Einfuhrgenehmigung der Sorte als Lebensmittel.SPÖ-Umweltsprecher Kai Jan Krainer forderte die Regierung Österreichs am Donnerstag dazu auf, ein "sofortiges Importverbot" für die gentechnisch veränderte Maissorte 1507 des Konzerns Pioneer zu erlassen, den die EU-Kommission als Futtermittel genehmigt hat. Die Genehmigung sei "unverantwortlich", sagte…

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Die Bundesregierung soll sich für eine europaweit einheitliche Kennzeichnung von Gen-Saatgut einsetzen. Eine entsprechende Aufforderung verabschiedete am Freitag der Bundesrat. Demnach soll in der EU ein einheitlicher Schwellenwert vereinbart werden, ab dem gentechnisch veränderte Organismen in Saatgut etikettiert werden müssen. Bislang gebe es keine solche Festlegung, teilte der Bundesrat weiter mit.Die Initiative Save our Seeds nimmt es mit Besorgnis zur Kenntnis, dass in dem vom Bundesrat angenommenen…

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Anstatt das Hungerproblem zu lösen, bringt die Gentechnik nach Ansicht der Hilfswerke Kleinbauern in den Ländern des Südens in Bedrängnis. Die Hilfswerke befürworten deshalb ein Ja zur Gentechfrei-Initiative als ein Signal der Unterstützung. Vertreterinnen der in der Alliance Sud zusammengeschlossenen Hilfswerke bezeichneten am 4. November in Bern die Gentechnik als ungeeignet, um die Ernährungsprobleme in Entwicklungsländern zu lösen. Sie widersprachen damit den Argumenten der Gegner der Vorlage vom 27.…

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"Die für die Menschen schädlichen Auswirkungen der Gentechnik bei den Nahrungsmitteln sind erst in rund 30 Jahren feststellbar."Mit diesem Kernsatz begründete Hans Zacharias, Biolandwirt und Landessprecher des Biorings Mittelfranken-Oberpfalz, warum er zusammen mit dem Bund Naturschutz (BN) vehement für eine umweltgerechte gentechnikfreie Landwirtschafts- und Verbraucherpolitik eintritt.Wie Marion Ruppaner, BN-Landwirtschafts-Referentin, erläuterte, gibt es in Bayern derzeit knapp 30 gentechnikanbaufreie…

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"Wir sind so frei!" Tafeln mit dieser Aufschrift zieren seit diesem Frühjahr viele Felder in Oberösterreich. Gemeint ist damit keineswegs die Tatsache, dass Österreich dieses Jahr den fünfzigsten Jahrestag der Unterzeichnung des Staatsvertrags und damit der endgültigen nationalen Souveränität nach dem Zweiten Weltkrieg begeht. Vielmehr wollen die Bauern damit ein sichtbares Zeichen gegen gentechnisch veränderte Pflanzen (GV- Pflanzen) setzen. Und nur wer sich mit seiner Unterschrift verpflichtete, für ein…

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Der Anbau von genetisch veränderten Organismen wird vom Geschäftsbereich Landwirtschaft im Rems-Murr-Kreis nicht empfohlen. In dem kleinstrukturierten Gebiet ist die Koexistenz von genveränderten und konventionellen Pflanzen ohne gegenseitige Beeinträchtigung praktisch unmöglich, heißt es in einer Stellungnahmen des Umweltausschusses. Zudem seien die langfristigen Folgen von genetisch veränderten Lebensmitteln noch nicht ausreichend erforscht und die Auskreuzung von Genpflanzen mit Wildpflanzen stelle ein…

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Das Projket Gentechnikfreie Regionen hat Brigitte Elbe aus Maierhöfen zur Landwirtin des Montas gewählt. Das heißt, eigentlich ist sie gar keine Landwirtin, sondern eine normale Bürgerin. Aber seit nunmehr knapp zwei Jahren engagiert sie sich dafür, dass die Gemeinde Maierhöfen Gentechnikfreie Region wird. Inzwischen haben fast alle Landwirte die Selbstverpflichtungserklärung unterschrieben.

Projekt Getechnikfreie Regionen

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Wenn das Schweizer Stimmvolk am 27. November die Initiative für «Lebensmittel aus gentechnikfreier Landwirtschaft» annehmen sollte, so betrifft dies vor allem die Aussaat gentechnisch veränderten (GV) Saatguts in der Landwirtschaft. Freisetzungsversuche zu Forschungszwecken dürften nach wie vor unter den bereits geltenden strengen Bestimmungen durchgeführt werden. Denn der Initiativtext hält fest, dass keine "gentechnisch veränderten vermehrungsfähigen Pflanzen, Pflanzenteile und Saatgut, welche für die…

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In Australien mehren sich die Fälle von herkömmlichen Rapssaatgut, das mit Samen von Gen-Pflanzen verunreinigt ist. Die irrsinnige Reaktion der Politik: Toleranzlevel heraufsetzen. Für die nächsten beiden Anbausaisons gilt ein Anteil von 0,5 Prozent Verunreinigung als hinnehmbar, danach dann nur noch 0,1 Prozent. Gentechnikexperte John Hepburn von Greenpeace Australia sieht darin einen Freibrief für die Gentechnikkonzerne.

Greenpeace

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Nach jahrelangem Streit wollen Union und SPD in der landwirtschaftlichen Gentechnik an einem Strang ziehen. Die Koalitions-Unterhändler zur Agrar- und Verbraucherpolitik hätten sich auf Neuregelungen verständigt, hieß es am Donnerstag aus Teilnehmerkreisen. Offizielle Bestätigungen gab es nicht.Dem Vernehmen nach ist "davon auszugehen, dass die Haftungsfragen für Genpflanzen produzierende Landwirte entschärft werden sollen". Die Arbeitsgruppe unter Leitung des designierten Verbraucherministers Horst…

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Bei der Podiumsdiskussion über die grüne Gentechnik mit einer außerordentlich hohen Zuschauerbeteiligung am letzten Dienstag in der Aula der FH-Eberswalde wurde deutlich, dass die stillschweigende Verbreitung von GVO in der Landwirtschaft das öffentliche Aufsehen in der Region erregt. Dabei steht fest, dass etwa 70 % der Verbraucher und Verbraucherinnen die Gentechnik nicht wollen. Während der Diskussion ist das mehrfach durch Zuschauerkommentare, kritische Fragen und durch viel Beifall für Heiner Petersen…

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So viel Genmais wie noch nie, hieß es, würde dieses Jahr in Bayern angebaut. Die Prognose hat sich nicht bestätigt: Viele Landwirte haben ihre ursprünglich gemeldeten Flächen wieder zurückgezogen. Anders sieht die Sache bei Futtermitteln aus. Wer im Stall auf gentechnisch verändertes Soja verzichten will, muss mit dem Widerstand der Konzerne rechnen.Über 20 gentechnikfreie Regionen gibt es bereits in Bayern. Die Landwirte darin verpflichten sich, keine Gen-Pflanzen anzubauen und kein gentechnisch…

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Beherrsche die Nahrung und du beherrscht die Menschen - dieser Satz von Henry Kissinger ist es, den Josef Feilmeier immer wieder zitiert. Feilmeier ist Landwirt, und als solcher sollte er eigentlich über die Nahrung herrschen. Doch er befürchtet, dass das in Zukunft nicht mehr möglich sein wird. Er wird vielleicht anderen die Kontrolle überlassen müssen.Seine Revolution gegen die "grüne" Gentechnik ist bereits in vollem Gange.Im Frühjahr hat er die "Gentechnikfreie Anbauzone Passau/Freyung/Deggendorf"…

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Wovor Tagwerk seit Jahren immer wieder warnt, wie zuletzt bei der Aktion "Tafeln! gegen Gentechnik" Anfang September in Dorfen, das ist nun in Rumänien eingetreten: Laut eines Berichts der Umweltschutzorganisation Greenpeace ist der Anbau von genmanipuliertem Soja dort außer Kontrolle geraten.In Deutschland lehnt die große Mehrheit der Verbraucher und Landwirte Gen-Pflanzen im Essen und auf dem Acker ab. Denn für sie bringt die Gentechnik keine Vorteile. Deshalb, so Rittershofer, sei die Aufklärung über die…

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Niederösterreich tritt Initiative für gentechnikfreie Regionen bei Plank: Weiterer konsequenter Schritt in SachenGentechnikfreiheitAm 29. und 30. November 2005 wird in Rennes (F)eine Fachkonferenz und ein Treffen der politisch zuständigenMandatare des "Netzwerkes der Gentechnikfreien Regionen" stattfinden.Anlässlich dieses Termines wird Landesrat Dipl. Ing. Josef Plank fürNiederösterreich die Beitrittsurkunde zumNetzwerk der Regionen unterzeichnen:"Damit setzt Niederösterreich einen weiteren…

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Innerhalb der Union wird diskutiert, die Zuständigkeit für die Agro-Gentechnikvom Verbraucher- ins Wirtschaftsministerium zu verschieben."Das ist völlig unangebracht", so Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des BÖLW, "dennbereits mit den bestehenden Regelungen zur Gentechnik sind die Interessen der Verbraucherund Landwirte - Wahlfreiheit und Koexistenz - gefährdet. Beim geplanten Wechsel derZuständigkeit droht der Verbraucherschutz vollends ganz auf der Strecke zu bleiben und denrein…

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Das "Terminator"-Verfahren zur Behandlung von Saatgut führt dazu, daß die Ernte steril ist, daß also der Samen, der aus der behandelten Saat wächst, nicht ausgesät werden kann. Diese Technologie dient dazu, den Verkauf von Saatgut besser zu kontrollieren. "Saatguthersteller wollen damit verhindern, daß die Landwirte Saatgut aus ihrer eigenen Ernte verwenden", erklärt Christoph Then, Gentechnikexperte bei Greenpeace, die Strategie der Konzerne im Interview mit der Jungen Welt. "Die Konzere wollen die Bauern…

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Der Umwelt- und Verkehrsausschuss des Kreistags hat eine Erklärung der Verwaltung zur Gentechnik einstimmig angenommen. Danach wird der Rems-Murr-Kreis nicht, wie ein Antrag von Bündnis 90/Die Grünen nahelegt, zum gentechnikfreien Landreis erklärt.Begründung: Für einen solchen Schritt fehlen die rechtlichen Grundlagen. Gleichzeitig wird aber ausdrücklich festgehalten, dass Lebensmittel aus genetisch veränderten Organismen vom Großteil der Verbraucher nicht gewünscht werden und die langfristige Folgen von…

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Das Europäische Patentamt in München hat einemPatentantrag zur Sterilisierung von Saatgut durch die so genannte"Terminator"-Technologie statt gegeben. Nach Recherchen vonGreenpeace umfasst das Patent EP 775212 B vom 5. Oktober 2005 allePflanzen, die gentechnisch so manipuliert wurden, dass ihre Samennicht mehr keimen können. Angemeldet wurde unter anderem ein"Verfahren zur Herstellung eines nicht lebensfähigen Samens". Einmalgeerntete und wieder ausgesäte Samen können nach diesem Verfahrenkeine neuen…

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