Die Mitglieder des Erzeugerrings Osterhofen und Umgebung für Qualitätsgetreide und Speisemais sind gereizt und aufgebracht. Die Meldung, dass in der Region auf 22,85 Hektar Genmais angebaut werden soll (die OZ berichtete), ist für sie ein Schock. Denn die 80 Mitglieder produzieren jedes Jahr 80 000 bis 100 000 Doppelzentner Mais. In Mühlen wird daraus Maisgries hergestellt, aus dem Snacks, Babynahrung oder Frühstücksflocken produziert wird. Die Landwirte des Erzeugerrings garantieren für Gentechnik-freie…

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Auf 200 Hektar wollen Bauern in Vorpommern Berichten zufolge in diesem Jahr Genmais anbauen. 50 Hektar sollen in der Raminer Agrar GmbH mit gentechnisch verändertem Mais bestellt werden. Das Unternehmen war bereits 2004 und 2005 am Probeanbau beteiligt. Zwei bis drei weitere Betriebe der Region würden den Anbau in Erwägung ziehen, wird Raminer Geschäftsführer Harald Nitschke zitiert. Der Genmais solle verfüttert oder in einer Biogasanlage eingesetzt werden.

Nordkurier

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Bauern und staatliche Güter in Bayern haben in diesem Jahr bereits für rund 40 Hektar den Anbau gentechnisch veränderter Maispflanzen angemeldet. Bis gestern Nachmittag gingen rund 25 Meldungen aus dem Freistaat beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ein, wie die Internetseite der Behörde ausweist. Der Bund Naturschutz (BN) in Bayern und die Grünen im bayerischen Landtag lehnten den Anbau des Genmaises erneut strikt ab. Die langfristigen Folgen seien weiter unklar.

Bietigheimer…

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Österreich will trotz eines Beschlusses der EU-Kommission vom Juni 2005 die Genraps-Sorte GT73 verbieten. "Eine dahingehende Verordnung ist ab heute in Begutachtung", sagte der Sprecher von Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat (V), Christoph Hörhan, am Montag. Die Begutachtungsfrist dauert vier Wochen."Wir wollen Österreich gentechnikfrei halten", sagte die Ministerin, die auch Klagen aus der EU in Kauf nehmen will. Man habe die besseren Argumente, derzeit sei weiters eine aktuelle Studie in Arbeit, die…

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Zu der Gentechnikplattform www.transgen.de gibt es jetzt das englischsprachige Pendant im Internet. Mit dem GMO-Compass will die EU-Kommission nach eigenen Angaben zu einer sachbezogenen und verantwortungsvollen Meinungsbildung zum Thema GV-Lebensmittel in der Gesellschaft beitragen. Offizielle Betreiber der Webseite sind die Genius GmbH und TransGen. Die Genius GmbH hat den "Gesprächskreis Grüne Gentechnik" initiiert, ein Plädoyer für den Einsatz der Agro-Gentechnik zur Verteidigung der Interessen der…

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Auch Südafrika will den Umgang mit genetisch veränderten Organismen gesetzlich regeln. Der Entwurf des Gesetzes wurde jetzt erstmals im Parlament diskutiert. In In dem Gesetz werden erstmals Regeln für Entwicklung, Produktion und Gebrauch genetisch veränderter Organismen sowie Sicherheitsüberprüfungen im Interesse der Verbraucher vorgeschrieben. Eine Kennzeichnungspflicht ist aber nicht ausdrücklich vorgesehen.

Neues Deutschland

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Die Bio-Branche boomt. Doch der mögliche kommerzielle Anbau von Gentech-Sorten in Deutschland sorgt für Aufregung. Der Babynahrungs-Hersteller Dr. Claus Hipp stellte im Vorfeld der Grünen Woche gar die Standortfrage, sollten in Deutschland nicht mehr ausreichend unbelastete Rohstoffe zu angemessenen Preisen angeboten werden können. Die strittigen Fragen rund um die grüne Gentechnik will Österreich während des mit Jahreswechsel übernommenen EU-Ratsvorsitzes verstärkt aufgreifen.

Telepolis

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Die Gentechnik-Kennzeichnungsverordnung (BGBl. II Nr. 5/2006) enthält flankierende Maßnahmen zu der mit der Gentechnikgesetznovelle BGBl. I Nr. 126/2004 erfolgten Umsetzung der Freisetzungsrichtlinie 2001/18/EG und stellt eine Neufassung der bisherigen aus dem Jahr 1998 stammenden und im Jahr 2002 novellierten Gentechnik-Kennzeichnungsverordnung dar.Sie regelt im besonderen die Kennzeichnung von (vermehrungsfähigen) GVOs bzw. von Produkten, die solche GVO enthalten und die nicht als Arzneimittel, als…

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Bio-Bauern und Lebensmittelhersteller beobachten mit großer Sorge, dass der Bund per Gesetz den Anbau von gentechnisch veränderten Feldfrüchten erleichtern könnte. Die Befürchtungen gehen so weit, dass den Öko-Landwirten im Freistaat die Absatzmärkte wegbrechen könnten. "Wenn Hipp bei uns nicht mehr kauft, dann ist das eine Katastrophe", meint ein regionaler Bio-Vermarkter nach dessen Ankündigung, unter allen Umständen gentechnikfrei zu bleiben.

Nürnberger Neueste Nachrichten: Gentechnik bringt Bio-Branche…

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Der stellvertretende SPD-Fraktionschef Ulrich Kelber hat die Union vor unwägbaren Risiken bei einem Ausbau der "grünen Gentechnik" gewarnt. "Wer mit Gentechnik arbeitet, muss sicherstellen, dass er nicht einem anderen, der ohne Gentechnik arbeiten will, die Ernte zerstört", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Zugleich gestand er ein: "100 Prozent Sicherheit ist nicht möglich."Trotzdem wollen Union und SPD das Gentechnikgesetz reformieren und so die Gentechnik in der Landwirtschaft befördern.

N-TV

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93 Prozent der Besucher der Grünen Woche wollenkeine Gentechnik in Lebensmitteln. Das ist das Ergebnis einer vomBund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) durchgeführtenBefragung auf der heute zuende gehenden größten europäischenAgrarmesse. In einer "symbolischen Volksabstimmung", an der sich rund2000 Messegäste beteiligten, ließ der BUND nach Schweizer Vorbildzwischen den Alternativen "Ja, ich will gentechnikfrei essen" und"Nein, ich will Genfood essen" wählen.

Bund für Umwelt und Naturschutz…

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Auch im Jahr 2006 planen Bauern in Brandenburg den Anbau von gentechnisch veränderten Maispflanzen. Im Standortregister des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) waren bis zum 22. Januar etwa 560 Hektar an 25 verschiedenen Standorten angemeldet. Brandenburg nähme somit, wie im vergangenen Jahr, die traurige Spitzenreiterrolle im bundesweiten Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen ein.

Aktionbündnis für gentechnikfreie Landwirtschaft in Berlin-Brandenburg

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In Vietnam könnte bald der Anbau von gentechnisch veränderten (GV-)Pflanzen, insbesondere Mais, Sojabohnen und Baumwolle, möglich sein. Noch in diesem Jahr will die Regierung ein entsprechendes gesetzliches Regelwerk verabschieden, berichtet Agra Europe London. Nach dem Gesetzentwurf ist zwar eine Kennzeichnung der Produkte vorgesehen, ein Schwellenwert jedoch nicht, weder für die Ernteprodukte noch für Verarbeitungsprodukte. Bislang werden in Vietnam keine GVO angebaut.

AgriManager

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Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Regionalverband Mittlerer Oberrhein in Karlsruhe protestiert gegen den für dieses Frühjahr geplanten Anbau von genmanipuliertem Mais in Lichtenau im Kreis Rastatt. Das Vorhaben ist laut BUND bislang das einzige dieser Art in der Region.

ka-news.de

BUND: Protest gegen Versuch eines Gen-Mais-Anbaus in Lichtenau

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In Weiden formiert sich Widerstand gegen den geplanten Freilandversuch mit gentechnisch verändertem Saatgut. Die Grünen-Stadträtin Gisela Helgath hat Aktionen, wie etwa eine Mahnwache, angekündigt, sollte auf dem Grund der landwirtschaftlichen Lehr- und Versuchsanstalt Almesbach tatsächlich Gen-Mais angesät werden.

Oberpfalznetz

Oberpfalznetz: Mahnwachen wegen Maisfeld

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Ökolandverbände und die Grünen im Landtag haben die Landesregierung am Donnerstag zu einem klaren Bekenntnis für den Biolandbau aufgefordert. Angesichts sinkender Fördermittel könnten nicht mehr alle Projekte in der Landwirtschaft gefördert werden, sagte der Agrarpolitiker Jürgen Walter in Stuttgart. Auch die von Agrarminister Peter Hauk (CDU) beschworene Koexistenz verschiedener Produktionsweisen - wie Gentechnik und Ökolandbau - sei im Südwesten aus Haftungsgründen unmöglich, teilten die Verbände Demeter…

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Auf 18,25 Hektar soll heuer in Osterhofen gentechnisch veränderter Mais angebaut werden. "Bezogen auf die alten Bundesländer ist Osterhofen im Landkreis Deggendorf der Ort mit der größten Genmais-Anbaufläche", bilanziert ödp-Landesgeschäftsführer Urban Mangold.Insgesamt sind für den Landkreis Deggendorf 22,85 Hektar angemeldet, alle in Osterhofen sowie den Nachbargemeinden Aholming und Künzing. Zum Vergleich: 2005 waren es laut Josef Freundorfer vom Landwirtschaftsamt Deggendorf in ganz Bayern genau 13,9…

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Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat das Standortregister für Gentechnik-Versuchsflächen aktualisiert. Demnach befindet sich das größte für 2006 neu geplante Genmais-Areal Bayerns in der Nähe von Osterhofen (Kreis Deggendorf). Es besteht aus zwei Äckern mit einer Gesamtfläche von 182 000 Quadratmetern.

Oberpfalznetz

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Die Gen-Mais-Welle schwappt auf die nördliche Oberpfalz über. Nachdem vor vier Jahren in der Nähe von Donaustauf (Kreis Regensburg) gentechnisch veränderte Zuckerrüben auf Herbizidtoleranz getestet wurde, soll in diesem Frühjahr am Stadtrand von Weiden Gen-Mais zu Versuchszwecken ausgesät werden.Die Fläche mit der Schlagbezeichnung "Greuthacker", die die landwirtschaftliche Versuchsanstalt Almesbach bestellt, ist nach Angaben des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit zwar nur 100…

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Der von Verbraucherminister Horst Seehofer am Mittwoch im Kabinett vorgelegte Entwurf zum Gentechnik-Gesetz soll verhindern, dass Gentechnik-Skandale publik gemacht werden können. Der neue Paragraph 28a sieht zahlreiche Ausnahmeregelungen vor, um die Öffentlichkeit nicht unterrichten zu müssen. Er verstößt damit gegen die europäische Gentechnik-Richtlinie 2001/18/EG, die Transparenz vorschreibt. Das geht aus einer juristischen Stellungnahme im Auftrag von Greenpeace hervor.

Greenpeace

ngo-online: Kabinett…

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