Zum Zweiten Gesetz zur Neuordnung des Gentechnikrechts hat der Bundesrat den Vermittlungsausschuss aus mehreren Gründen angerufen. Änderungsbedarf bestehe insbesondere bei den Regelungen zum Standortregister, zur guten fachlichen Praxis beim Umgang mit bereits in Verkehr gebrachten Produkten und bei der Verpflichtung zur Unterrichtung der Öffentlichkeit. So sollen die allgemein zugänglichen Daten aus dem Standortregister soweit reduziert werden, dass nicht für jedermann ohne berechtigtes Interesse erkennbar…

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Seit der Aussaat von gentechnisch verändertem Mais durch vier sächsischeAgrarunternehmen haben viele Bürger in ganz Sachsen auf unterschiedlicheWeise gegen die unkalkulierbaren Risiken dieses Genmaisanbaus protestiert.Das Aktionsbündnis für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in Sachsen,ein Zusammenschluss von engagierten Verbrauchern, Bauern, Umwelt- undBioanbauverbänden hat einen Protestbrief an die Geschäftsführer der vierGenmais anbauenden sächsischen Agrarunternehmen initiiert. In dem Brieffordern die…

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Die Gentechnikfreien Regionen (GFR) in Deutschland stellen eine herausragende Leistung und ein erfolgreiches Konzept dar. Dieses Fazit zieht das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung in einer aktuellen Studie, welche die soziökonomischen Aspekte der freiwilligen Zusammenschlüsse unter Landwirten analysiert.Die Sondierungsstudie zeigt die politisch-rechtlichen Gestaltungsspielräume auf und die ökonomische Bedeutung der bestehenden Regionen. Am Beispiel der Gentechnikfreien Region Uckermarck stellt…

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Am Sonntag, den 4. September treffen sich Gentechnik-Gegner vor demBrandenburger Tor. Sie bringen genmanipulierten Mais mit, den sie vor dem Reichstagablegen wollen - mit der Ankündigung, im kommenden Jahr wieder Felder vomGendreck zu befreien. Der Landwirt Percy Schmeiser aus Kanada und der Gründer derFreiwilligen Gendreckmäher in Frankreich, Jean Baptiste Libouban, treten alsGastredner auf. Ein Workshop zu zivilen Ungehorsam und ein Austausch Aktiver undInteressierter über Perspektiven des Widerstandes…

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Das Schwerpunktthema der Ausgabe August/September 05 bilden die "Gehölze" unter dem Titel "Gentechnik auf dem Holzweg" mit Hintergrundberichten über industriell veränderte Bäume und Wälder. Aus Landwirtschaft und Lebensmittel gibt es kurzeNotizen zum Thema Gentechnikfreie Modellregionen,Bt-Resistenzen, Gv-Reis in China und Rapssaatgut aus Österreich, Meldungen aus Niederösterreich "Gentechnik-Vorsorgegesetz", den USA "Milch-Industrie skeptisch" und Deutschland "Unfreiwilliger Gentech-Anbau". Im Internet ist…

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Ökologisch sensible Gebiete wie Biosphärenreservate, National- und Naturparke sowie Naturschutz- und Natura-2000-Gebiete müssen dauerhaft vor dem Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen geschützt werden. In einer gemeinsamen Resolution fordern dieses die Naturschutz- und Landwirtschaftsverbände AbL, BUND, BÖLW, EUROPARC Deutschland, GeN, Greenpeace und NABU. Die Bundesregierung wird aufgefordert, eindeutige Regelungen zum Schutz der biologischen Vielfalt zu erlassen und sich EU-weit für entsprechende…

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Die Europäische Kommission hat erstmals die Einfuhr (nicht den Anbau) von gentechnisch verändertem Raps als Futtermittel zugelassen. Eine Mehrheit von 13 Mitgliedstaaten hatte im November 2004 gegen die Zulassung gestimmt, 6 Staaten dafür bei 6 Enthaltungen. Die Zulassung hätte nur durch eine 2/3 Mehrheit blockiert werden können. Um unbeabsichtigte Freisetzung der extrem kleinen Saatkörner und deren Auskreuzung zu vermeiden wurden "Empfehlungen" an die beantragende Firma Monsanto gerichtet.

Mitteldeutsche…

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"Wir haben den Markt bisher trefflich umgangen", kritisierte Dr. Theo Jachmann heute die deutsche Politik in Sachen Grüner Gentechnik. Mit einem Regierungswechsel nach der bevorstehenden Bundestagswahl werde hoffentlich hier ein Sinneswandel eintreten, sagte er am Mittwoch auf einer Veranstaltung der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie (DIB) in Frankfurt/M. Als Vorstandsmitglied der DIB und Geschäftsführer der Syngenta Agro GmbH, Maintal, wollte Jachmann jedoch keine Aussage zugunsten einer oder…

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Argentinien hat eine gentechnisch veränderte (GV-)Maissorte der Schweizer Syngenta International AG, Basel, zum Anbau zugelassen. Der Mais GA21 ist resistent gegen den Herbizidwirkstoff Glyphosat. Argentiniens Landwirtschaftsminister Miguel Campos erhofft sich durch die Zulassung, dass die Produktionskosten für Mais sinken und argentinische Landwirte vermehrt Mais und weniger Soja anbauen, berichtet Agra Europe London. Das könnte dazu beitragen, das derzeit bestehende Problem langjähriger, bodenauslaugender…

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Zur Berufung des früheren Siemens-Chefs Heinrich von Pierer zum Leiter eines möglichen "Rates für Innovation und Wachstum" für eine mögliche Kanzlerin Angela Merkel erklärt der Grüne Hans-Josef Fell: "Unklar bleibt, worauf von Pierer seine Ansicht stützt, die Gen- und Biotechnologie sei pauschal innovativ. Obwohl er selbst auf diesem Gebiet keinerlei Kompetenzen vorweisen kann, beschimpft er die Grünen hier als Bremser." Die Grünen befürchten, dass mit von Pierer auch der Stammzellenforschung und der…

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Vor derFirmenzentrale des Molkereikonzerns Müllermilch in Aretsried beiAugsburg protestiert Greenpeace heute gegen die Verfütterung vongenmanipuliertem Mais an Milchkühe. Die Umweltschutzorganisation hatvergangene Woche aufgedeckt, dass Gen-Maisbauern aus Brandenburg undSachsen ihre Milch an die Großmolkerei liefern. Damit der umstritteneMais nicht an Milchkühe verfüttert wird, haben Verbraucher in bislangsechs deutschen Städten den Greenpeace-Protest unterstützt und sichletzte Woche mit Protestschildern…

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Wer Nutzpflanzen gentechnisch optimieren und nutzen will, der muss wissen, wie sich die gentechnischen Veränderungen in der Natur auswirken. Das BMBF fördert hierfür die Entwicklung spezifischer Analyseverfahren.Rund vier Millionen Euro wird das Unternehmen BioOK in den kommenden drei Jahren erhalten, um Bewertungen gentechnisch veränderter Organismen durchzuführen, die für eine Zulassung in Lebens- und Futtermittel und für den Anbau vorgesehen sind.Eigentliche Nutznießer der subventionierten…

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Gentechnische Spuren im Saatgut? Wilhelm Eckei und Ingrid Schürmann-Ulmke aus Fröndenberg wollten absolute Sicherheit und haben bei den Unternehmen nachgefragt. Das Fazit: Die meisten verweigern die Herausgabe von Untersuchungsergebnissen.Der heimische Landwirt Eckei macht am Beispiel Raps - in diesen Tagen ist nach der wochenlangen Schlechtwetterphase endlich die Aussaat möglich - das Dilemma deutlich: "Wir Bauern fordern, dass die Saatgutfirmen endlich genaue Angaben auf den Verpackungen machen." Dabei…

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Mit Sorge registrieren "Brot für die Welt" und weitere Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen die Absicht der CDU und der FDP, den Einsatz der Gentechnik in Entwicklungsländern zu verstärken. Anstelle der Gentechnik, die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in die Abhängigkeit von Großkonzernen treibe, setzen die Organisationen auf die Förderung nachhaltiger und lokal angepasster Produktionsmethoden.Die künftige Bundesregierung sollte sichnachdrücklich dafür einzusetzen, dass von Nahrungsmittelkrisen…

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Erst waren es nur zehn geknickte Gen-Maispflanzen in Rotthalmünster, jetzt geht es um sehr viel mehr. Gestern Nachmittag musste ein Mitarbeiter der Höheren Landbauschule feststellen, dass auf drei Anbauflächen mit einer Größe von jeweils drei auf sieben Meter der Mais niedergetreten war. Schon im ersten Fall hatte das Kommissariat Staatsschutz der Kripo Passau die Ermittlungen aufgenommen. Weil es hier um Gentechnik geht. Und bei allen Verstößen in diesem Bereich ist das Kommissariat Staatsschutz zuständig.

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"Freiwillig ohne Gentechnik" - unter diesem Mottohaben die Stadt Wien, die LGV Frischgemüse und die WienerLandwirtschaftskammer im März eine Plattform gegründet, um das WienerGemüse auch künftig gentechnikfrei zu halten. "Bisher ist gut einDrittel der Wiener Bauern der Allianz beigetreten, die restlichenwerden nun nochmals herzlich dazu eingeladen", zieht UmweltstadträtinUlli Sima am Freitag bei einem gemeinsamen Pressegespräch mitVertretern der LGV Frischgemüse und der Wiener Landwirtschaftskammereine…

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Das Rezept dieses genussvollen Events ist einfach: Am Sonntag, den 11.September, stellen alle Teilnehmer dieser Aktion Tische an zentralen Plätzen zu einer langen Tafel auf. Der Tisch wird mit einer weißen Tischdecke und einem Blumenstrauß gedeckt. An diesen Tischen essen die Menschen gemeinsam Gerichte, die sie vorher selbst zubereitet haben oder die dort angeboten werden - selbstverständlich aus ökologischen Zutaten und natürlich ohne Gentechnik.

Bund ökologische Lebensmittelwirtschaft

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Wenn in Deutschland in größerem Umfang genmanipulierter Raps angebaut würde, könnte nach Ansicht von Wissenschaftlern ein schwer zu bekämpfendes Problemunkraut entstehen und der herkömmliche Rapsanbau gefährdet werden.Noch ist gentechnisch veränderter Raps in Deutschland nicht allgemein zugelassen, sondern wird erst in Freilandversuchen erprobt. Falls die manipulierten Sorten in größerem Stil eingesetzt werden, droht nach Ansicht des nationalen Forschungsverbundes GenEERA eine schleichende Ausbreitung auf…

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Eine Hauptsorge beim parallelen Anbau von konventionellen und gentechnisch veränderten (GV-)Feldfrüchten ist es, dass die konventionellen Pflanzen oder Ernten durch die GV-Pflanzen «verunreinigt» werden könnten. Einer solchen Vermischung sollen etwa Sicherheitsabstände zur Verringerung des Risikos von Pollenflug zwischen konventionellen und GV-Feldern dienen, auf denen zur gleichen Zeit die gleichen Arten angebaut werden. Doch nicht nur der parallele Anbau kann ein Problem darstellen, sondern auch der…

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Nach Greenpeace-Recherchen beziehen die zwei großen deutschen Molkereien Müller und Landliebe/Campina Milch von fünf landwirtschaftlichen Betrieben, die derzeit auch den genmanipulierten Mais MON810 anbauen. Damit der umstrittene Mais nicht an die Milchkühe verfüttert wird, protestiert Greenpeace am Dienstag an einem Gen-Maisacker bei Seelow in Brandenburg. Die Aktivisten haben eine Kuh-Attrappe in das Feld gestellt, in deren gläsernem Magen Gen-Maisfratzen stecken. Greenpeace fordert die Molkereien auf,…

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