In Nerchau bei Grimma werden vorerst keine gentechnisch veränderten Kartoffeln angebaut. Der Chemiekonzern BASF hat von seinem Vorhaben vorerst Abstand genommen. Man wolle den betreffenden Landwirt, der die Kartoffeln auf seinem Acker hätte aussäen sollen, schützen, begründete eine Unternehmenssprecherin am Dienstag in Ludwigshafen auf ddp-Anfrage den Rückzug des Unternehmens.

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Weiter geht"s: Nachdem Horst Seehofer Ende Februar ein neues Eckpunktepapier zum Gentechnikgesetz vorgestellt hat, liegt nun ein Referentenentwurf für das Gesetz vor. Dieser muss zwischen den Ministerien abgestimmt werden. Ausser dem Bereich der Haftung sind darin alle Punkte abgedeckt.

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Genmais in Dasselsbruch – damit haben die Adelheidsdorfer trotz ihres Widerstandes schon fest gerechnet. Jetzt, kurz vor Aussaat, hat das Bundeslandwirtschaftsministerium die Notbremse gezogen. Das Bundessortenamt befolgt die Anweisung, einen Sicherheitsabstand von 150 Metern zum konventionellen Anbau einzuhalten. Das sei in Dasselsbruch jedoch nicht möglich.

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Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) erklärt die genveränderte Kartoffelsorte "Amflora" für unbedenklich. Das spricht gegen die Bedenken, die die EU-Kommission der kommerziellen Nutzung von Amflora entgegen brachte. Die Autoren der Studie weisen darauf hin, dass es zwar möglich sei, durch Aufnahme von antibiotikaresistenter Nahrung auch Mikroorganismen unempfindlich gegen Antibiotika zu machen. Doch das sei nur einer von vielen Wegen, auf dem sich Resistenzen gegen diese Art von…

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Trotz zahlreicher Proteste der Bevölkerung möchte der US-Konzern in den sechs Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt gentechnisch veränderten Mais aussäen. Auch der NABU protestiert gegen die Aussaat und hat dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) entsprechende Einwendungen vorgelegt.

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Etwa 20 Radler, die am Sonntag vom Löwenberger Bahnhof an einer Protesttour gegen Gentechnik in der Landwirtschaft teilnahmen, diskutieren mit Landwirt Erhard Hinz. Als erste Station hatten sie den Acker seiner Agrar GmbH angefahren und ihn als sichtbares Zeichen für alle Anwohner mit gelben Luftballons markiert.

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Über 700 Menschen protestieren in Beverstedt gegen den Anbau von Gen-Mais. Vor wenigen Wochen war bekannt geworden, dass der Präsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Fritz Stegen, auf seinem Hof in der Nachbargemeinde Bokel testweise gentechnisch veränderten Mais anbauen lassen will.

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Die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 fordert im Rahmen einer spektakulären Aktion auf dem Wiener Heldenplatz den umgehenden Erlass eines österreichischen Importverbots für die Gentech-Raps-Sorten Ms8 und Rf3 sowie deren Nachkommen Ms8xRf3.

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Am Freitag nachmittag haben Anti-Gentechnik-Aktivisten einen Funkturm auf dem Gelände des AgroBioTechnikums in Groß Lüsewitz bei Rostock besetzt und Transparente heruntergelassen. Zwei Kletterer hielten den Turm für mehrere Stunden besetzt. Auf dem Gelände des AgroBioTechnikums sollen in den nächsten zwei Wochen drei Typen von Designerkartoffeln ausgebracht werden.

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Position gegen den Anbau von Genmais bezogen die Grünen am Freitagabend im Norden Groß-Geraus am Versuchsfeld der Justus-Liebig-Universität Gießen. Die Universität will dort auf einer Fläche von 1750 Quadratmetern 60 Maissorten, darunter auch acht gentechnisch veränderte, testen. Bei den Versuchen geht es um Ertragsergiebigkeit.

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Der Groß-Gerauer Kreistag hat sich in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich gegen den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen ausgesprochen. Mit dem Antrag appelliert der Kreistag an Kommunen und Landesregierung, den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen auf ihren Grundstücken zu untersagen.

Grünen-Politiker wollen heute ein "Gen-Mais-Feld" besichtigen. Das Treffen ist um 17.30 Uhr am Schild „Versuchsfeld“ an der Bundesstraße 44 im Norden Groß-Geraus.

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Die Gefahr der Auskreuzung mit konventionellen Pflanzen ist ein Hauptargument gegen den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft. Denn dadurch wäre die gentechnikfreie Landwirtschaft langfristig unmöglich. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts wollen daher Methoden entwickeln, mit denen diese Gefahr durch die Manipulation männlicher Pflanzen gebannt werden kann. Auch wenn der eigentliche Nutzen von Gentech-Pflanzen weiterhin unklar ist.

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Anlässlich der bevorstehenden Entscheidung über einen Freisetzungsversuch mit genmanipulierten Pharma-Erbsen auf dem Gelände der Genbank in Gatersleben hat sich das Umweltinstitut München heute mit einem offenen Brief an Landwirtschaftsminister Seehofer und Umweltminister Gabriel gewandt.

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Es gibt die ersten Rückzieher. Landwirte in der Gemarkung Gutengermendorf und Häsen haben jetzt nicht mehr vor, auf ihren Flächen Gen-Mais anzubauen. Das geht aus dem Standortregister des Bundesverbraucherministeriums hervor. Demnach wurden am 26. März Anbaugebiete im Löwenberger Land mit einer Fläche von 346 178 Quadratmetern für den Gen-Maisanbau zurückgezogen.

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Hunderte Menschen haben gegen das größte bayerische Versuchsfeld mit genmanipulierten Maispflanzen protestiert. Der Gen-Saatguthersteller Monsanto hat sich seit kurzem auf Unterfranken konzentriert, nachdem in Südbayern fast alle privaten Gen-Maisfelder nach massiven Protesten aufgegeben wurden.

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Bei der Demonstration und Kundgebung des Aktionsbündnisses für gentechnikfreie Natur und Landwirtschaft bekundeten 500 Bürgerinnen und Bürger und 50 Landwirte mit Traktoren eindrucksvoll ihre Meinung zu Gentechnik in Landwirtschaft und Lebensmitteln.

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Wo die Erderwärmung zu Regenmangel führt, leidet die Ernte. Oder sie trifft auf gentechnisch veränderte Pflanzen, die auch bei trockenerem Klima wachsen. Farmer in Illinois planen schon jetzt, auf Genmais umzusteigen - zu 30 Prozent höheren Kosten für das Saatgut. Die Genpflanzen kommen mit rund zehn Prozent weniger Regen aus.

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Wie gefährlich ist Genmais wirklich? Diese Frage konnte während einer Informationsveranstaltung am Dienstagabend in Baruth nicht beantwortet werden. Doch sie ist aktuell: Die Darez Agrar GmbH Dornswalde will Genmais auf acht Hektar in der Gemarkung Klasdorf anbauen. Doch inzwischen regt sich Widerstand.

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Statt Insulin mit Hilfe von gentechnisch veränderten Bakterien unter Verschluss herzustellen, möchte eine kanadische Firma gentechnisch veränderte Disteln dafür nutzen. Dadurch sollen Herstellungskosten gespart werden. Mit der Gefahr der Auskreuzung mit anderen Pflanzen wird dabei nicht gerechnet.

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Der Fläming stellt sich dem Trend entgegen. Das geht aus dem Standortregister des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hervor. Für den Landkreis Potsdam-Mittelmark liegt in diesem Jahr keine Registrierung vor. 2006 wurden in der Übersicht noch eine Versuchsfläche der Biologischen Bundesanstalt in Dahnsdorf und ein Acker in Brück, der freilich nicht in geplanter Form bestellt worden ist, geführt.

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