So sehr sich Richterin Katharina Platzeck auch bemühte, die Verhandlung wie eine ganz normale auf ihrem vollen Terminplan zu behandeln: Alle Begleiterscheinungen sprachen dagegen. So waren die Angeklagten und ihre rund 25 Unterstützer vom Bahnhof bis zum Amtsgericht im brandenburgischen Bad Freienwalde von einer Hundertschaft Polizisten eskortiert worden. Die Beamten harrten anschließend den ganzen Tag mit ihren Mannschaftswagen vor dem Gebäude aus – wohl, um die Gentechnikgegner um den Berufsimker Michael…

[+] mehr...

Gentechnisch veränderte Lebens- und Futtermittel werden in der Europäischen Union zur Chefsache. Mit dem seit Monaten schwelenden Streit um die Zulassung von Genmais oder Genkartoffeln sollen sich die europäischen Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfel Mitte Dezember befassen. Das kündigte der französische Umweltminister und amtierende EU-Ratsvorsitzende Jean-Louis Borloo nach einem informellen Treffen der europäischen Umweltminister in Saint-Cloud an. Grund sind die gravierenden Zweifel vieler…

[+] mehr...

In der Nacht zum Freitag (4. Juli 2008) haben Gentechnik-Gegner erneut zugeschlagen und Teile der Versuchsfläche in Rheinstetten zerstört. Hierzu bekannte sich das Kommando Biene Maja. Trotz Bewachung des Feldes gelang es den Aktivisten 5000 m² der Versuchsfläche zu zerstören. In der Erklärung des Kommandos Biene Maja heißt es: "Wir haben in der Nacht zum 4. Juli ca. 5000 m² der Genmaisversuchsfläche in Rheinstetten-Forcheim zerstört. Einen Teil davon haben wir plattgetramelt, der andere Teil ist so…

[+] mehr...

"Was für Europa nicht gut ist, kann auch für Afrika nicht gut sein", damit zog Ravindra Gujjula (SPD-Landtagsmitglied) die Bilanz unter einer kurzen Gen-Mais-Debatte, zu der der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Bernd Zimmermann im Haus der Generationen in Hoppegarten eingeladen hatte.

[+] mehr...

In Paris diskutieren an diesem Wochenende die EU-Umweltminister über gentechnisch veränderte Organismen (GVO). Frankreich fordert mehr Entscheidungsfreiheit für die Mitgliedstaaten. In der Wissenschaft ist ein anderer Streit entbrannt: Auf dem von der Gemeinsamen EU-Forschungsstelle (GFS) im italienischen Como veranstalteten weltweit 1. GVO-Analysekongress hatte man versucht, die Analysemethoden für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) global zu harmonisieren. Ohne Erfolg!

[+] mehr...

Unter dem Motto "Bernau pflanzt sich frei" startete eine Schar engagierter Bürger aus Bernau eine Aktion gegen die Gentechnik. Mit dabei waren MdL Barbara Rütting und Philipp Bernhofer vom Bund Naturschutz. Da Gentech-Pflanzen einen Mindestabstand von 300 Metern zu konventionellen Pflanzen einhalten müssen, entstand die Idee, Bernau quasi gentechnikfrei zu pflanzen. Eine Idee, die funktioniert hat!

[+] mehr...

Vor dem Hintergrund steigender Nahrungsmittelpreise sollte die EU erwägen, mehr auf die Biotechnologie einschließlich gentechnisch veränderter Agrarrohstoffe zu setzen, um die Produktion auszuweiten. Das erklärte Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel am Donnerstag bei einer Konferenz zur Nahrungsmittelkrise in Brüssel. Die Ratschläge des Weltagrarrates (IAASTD) gehen in eine andere Richtung. Für das Expertengremium liegt die Zukunft in einer Rückbesinnung auf natürliche, regionale und nachhaltige…

[+] mehr...

Auch in diesem Jahr wird in Ladenburg-Neubotzheim wieder gentechnisch veränderter Mais angebaut. Neben Karlsruhe-Rheinstetten ist dies der letzte Standort gentechnisch veränderter Organismen (GVO) in Baden-Württemberg und der einzige in der Kurpfalz. "Mit dem vom Land beauftragten Versuchsanbau in Neubotzheim versuchen der Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer und der baden-württembergische Landwirtschaftsminister Hauk das gentechnisch veränderte Saatgut als Option zu retten. Dabei gibt es in ganz…

[+] mehr...

Für Bauern, die wissen wollen, ob in der Nähe ihres Hofes Gentech-Pflanzen wachsen, kommt sie ein bisschen spät: die Karte, die das Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) jetzt aus dem öffentlichen Standortregister für gentechnisch veränderte Pflanzen erstellt hat. Bislang gab es ähnliche Karten nur von Greenpeace und Andreas Seidel (www.xzcute.com).

Während Greenpeace die aktuellen Anbauflächen von Gentech-Mais auf einer sehr übersichtlichen und genauen Karte darstellt, setzt…

[+] mehr...

Lebensmittel von Tieren, die mit gentechnikfreien Pflanzen gefüttert wurden, dürfen seit Mai mit dem Label "Ohne Gentechnik" gekennzeichnet werden. In einem aktuellen Marktcheck hat die Verbraucherzentrale Hessen regionale Markenfleischprogramme auf den Verzicht von gentechnisch veränderten Futtermitteln und die entspre-chende Kennzeichnung überprüft. Das Ergebnis: Über zwei Drittel der konventionellen Programme setzt noch auf Gentechnik. "Wir fordern insbesondere die landeseigene Marketinggesellschaft MGH…

[+] mehr...

Die Kleeblattstadt macht sich zum Mitstreiter im Kampf gegen die Gentechnik. Einstimmig hat der Stadtrat am Mittwochnachmittag beschlossen, einem entsprechenden Zusammenschluss beizutreten. Zwar gibt es in dieser Gegend derzeit noch keinerlei Anbau veränderten Saatguts - das Bündnis aber möchte erreichen, dass dies so bleibt. "Menschen verschiedener Zielgruppen" sollen über die Risiken informiert werden, Verbraucher und Landwirte Unterstützung erhalten, die sich dem Trend verweigern.

[+] mehr...

Der Anbau von Gentech-Mais in Deutschland ist nach wie vor erlaubt. Und das, obwohl die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher Gentechnik im Essen ablehnt und der Anbau des Gentech-Maises MON 810 wegen möglicher Gefahren für die Umwelt höchst umstritten ist. Deshalb wächst der Widerstand und mehr und mehr Menschen wehren sich gegen Gentechnik in ihrer Region, organisieren sich in Initiativen und gründen gentechnikfreie Regionen.

Werden auch Sie aktiv! Bestellen Sie unsere Postkarten und unterstützen…

[+] mehr...

Ein paar Zuckerrüben haben in Northeim vor einigen Wochen für viele Diskussionen, Demonstrationen und einen großen Polizeieinsatz geführt. Dabei ging es aber nicht um irgendwelche Rüben, sondern um gentechnisch veränderte Pflanzen, die das Einbecker Unternehmen KWS Saatzucht AG auf einem Feld an der Northeimer Westumgehung ausgesät hat. Die Diskussion über Für und Wider der so genannten Grünen Gentechnik soll jetzt fortgesetzt werden: Bei einer Podiumsdiskussion in der Northeimer Stadthalle werden am…

[+] mehr...

In der großen Koalition kündigt sich neuer Streit an. Die SPD verlangt Nachbesserungen an der erst im Juli 2007 beschlossenen Novelle des Gentechnikrechts. Seit Wochen stehen die Landwirtschaftsexperten der SPD bei den Unionskollegen auf der Matte: Die nach langem Ringen verabschiedete nationale Gentechnik-Novelle müsse durch Klarstellungen auf EU-Ebene ergänzt werden. Die SPD fordert unter anderem die Möglichkeit der Einrichtung von verbindlichen Gentechnikfreien Regionen und eine Überarbeitung des…

[+] mehr...

Der Anbau der eiweißreichen Futterpflanzen Leguminosen geht in dramatischer Weise zurück, fast alle deutschen Züchter haben aufgegeben, sich um das Saatgut zu kümmern. Dabei wäre es auch für den konventionellen Landbau dringend notwendig, mehr Leguminosen an-zubauen. Deshalb rufen die Vereinigung Ökologischer Landbau und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, die Politik dazu auf, den Anbau von Körnerleguminosen zu unterstützen. Dadurch könnte der Import von eiweißreichen Futtermitteln um mehr…

[+] mehr...

Welche Position man auch einnimmt in der Frage genetischer Manipulation von landwirtschaftlichen Nutzpflanzen, die DLG-Feldtage sind das Podium, auf dem Gespräche zustande kamen. Von der Publicity hat auch die Bürgerinitiative profitiert. Nahezu ständig sind Jens Elliger und seine Mitaktivisten umzingelt gewesen von Neugierigen. Danny kam kaum hinterher, Aufklärungsbroschüren des BUND nachzulegen, so rasant nahm der Stapel ab. Insbesondere das Interesse jener Landwirte, die aus dem gesamten Bundesgebiet als…

[+] mehr...

Früher als die Polizei erwartete, begannen gestern die Freiwilligen Feldbefreier bei Kitzingen mit ihrer Arbeit. Über 60 Gentechnikgegnerinnen und Gegner hatten auf Schlaf in der Nacht verzichtet und in der Nähe eines Genmaisfeldes zwischen Lindelbach und Westheim in einem Waldstück auf den Morgen gewartet. Um 6:30 Uhr begannen die Gentechnikgegner die Gen-Maispflanzen herauszuziehen und zu zertreten. Fast alle trugen eine Bantammais-Pflanze mit sich. Feldbefreier Erasmus Müller: "Wir sind nicht hier, um…

[+] mehr...

In Brandenburg wird in diesem Jahr deutlich weniger Genmais angebaut als ursprünglich beantragt. Das teilte gestern Peter Rudolph vom brandenburgischen Umweltministerium mit: "Der Anbau war insgesamt für rund 2000 Hektar angemeldet worden. Für rund 600 Hektar wurden die Anträge inzwischen zurückgezogen."

[+] mehr...

Am Mittwoch haben deutsche und französische Landwirte ihren Protestzug gegen die Verbreitung von gentechnisch verändertem Saatgut gestartet. Nach einer Kundgebung vor dem EU-Parlament in Straßburg fahren die etwa 50 Demonstranten jetzt rund 300 km mit Traktoren bis nach Westheim bei Kitzingen. Der bunte Zug aus Deutschland und Frankreich will erreichen, dass Genmais – wie in Frankreich schon geschehen – auch im restlichen Europa verboten wird. Der Trek macht Halt an verschiedenen Stationen. Interessierte…

[+] mehr...

Auf gemeindeeigenen Flächen ist Gentechnik fortan tabu. Das hat der Gnarrenburger Rat jetzt mit 13 zu 8 Stimmen beschlossen. Es ist vor allem ein symbolischer Akt, denn tatsächlich geht es um lediglich vier Hektar. Dennoch wurde im Rat engagiert diskutiert. Von einer Gewissensfrage sprach etwa SPD-Ratsherr Volker Kullik, während FDP-Mann Dr. Peter Fröhlich die Debatte eher als Glaubensfrage ansieht.

[+] mehr...

Wir nehmen Datenschutz ernst!
Unsere Seiten nutzen in der Grundeinstellung nur technisch-notwendige Cookies. Inhalte Dritter (YouTube und Google Maps) binden wir erst nach Zustimmung ein.
Cookie-Einstellungen | Impressum & Datenschutz

OK