Mit deutlicher Mehrheit, aber immerhin fünf Gegenstimmen und zwei Enthaltungen, hat sich die Stadtverordnetenversammlung Strausberg gegen die Anwendung der grünen Gentechnik auf der Gemarkung der Stadt ausgesprochen. 23 Stadtverordnete stimmten für eine Beschlussvorlage der Fraktion Alternative Jugend/Grüne unter dem Titel-Motto: "Strausberg - natürlich gentechnikfrei".

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Der Einsatz von Gentechnik in der ökologischen Landwirtschaft ist verboten. Doch was ist, wenn sich durch zufällige oder unvermeidbare Umstände trotzdem gentechnisch veränderte Organismen in Bio-Produkten wiederfinden? Dies ist eine der Fragen, über die das EU-Parlament und die Kommission im Rahmen der neuen EU-Bio-Verordnung streiten.

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Am westlichen Rand der Landeshauptstadt bewirtschaftet die Prüfstelle Magdeburg des Bundessortenamtes 60 Hektar Acker- und Grünfläche. Auf dem 15 Hektar großen Prüffeld werden in diesem Jahr neben Zuckerrüben, Kartoffeln, Getreide und Gemüse erstmals auch Maissorten angebaut, darunter auch gentechnisch veränderte Sorten.

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Der Erzeugerverband Bioland hat erstmals die NRW-Standorte von gentechnisch veränderten Pflanzen aus den Jahren 1997 bis 2001 veröffentlicht. Nordrhein-Westfalen sei mit sieben Standorten bei Gen-Raps in den Kreisen Unna, Lippe, Paderborn und dem Hochsauerland betroffen, erklärte der Landesvorsitzende Heinz-Josef Thunecke am Donnerstag in Hamm. Gen-Zuckerrüben seien an vier Standorten in Köln, Lippe, im Erftkreis und Kreis Heinsberg angebaut worden.

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"Die EU-Kommission stimmt dem Inverkehrbringen nicht zu", sagte Ursula Huber, Pressereferentin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz über die genveränderte Kartoffel "Amflora". Genehmigungsfähig wäre höchstens ein Freisetzungsversuch, doch der dürfe sich nur auf wenige Quadratmeter beschränken, nicht aber auf insgesamt 150 Hektar wie geplant. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) bestätigte dies auf Nachfrage jedoch nicht. Das BVL sei…

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Die EU-Kommission hat am 26. März die Einfuhr und Verwendung von drei genmanipulierten Rapssorten als Tierfutter genehmigt. Die Ölrapssorten Ms8, Rf3 und Ms8xRf3 vom Bayer-Konzern dürfen allerdings nicht in der EU angebaut oder als Lebensmittel verwendet werden. Zuvor hatten sich die EU-Agrarminister nicht für oder gegen eine Genehmigung einigen können. Daher entschied nun die Kommission.

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Weil der Pollenflug gentechnisch veränderter Pflanzen vor den Landesgrenzen nicht halt macht, wollen grüne Parlamentarier aus Baden-Württemberg und vier Schweizer Grenzkantonen im Bodenseeraum eine grenzüberschreitende gentechnikfreie Schutzzone für Saatgut eingerichtet haben.

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Warum denn nicht gleich? Auch mit intelligenter Züchtung können wir Pflanzen herstellen, die besser auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten sind. Mithilfe von Markern werden die genetischen Eigenschaften aufgespürt und die geeigneten Pflanzen miteinander gekreuzt. So können sehr viel schneller gewünschte Sorten hervorgebracht werden als bei der herkömmlichen Züchtung. Auf den Einbau fremder Gene, wie bei der Gentechnik, wird beim Smart Breeding verzichtet.

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Ein weltweites Verbot von Patenten auf Saatgut und Tiere fordert heute ein neues Bündnis aus Bauernverbänden sowie Umwelt- und Entwicklungshilfeorganisationen. Landwirte geraten in zunehmende Abhängigkeit von Konzernen, die Patente auf Saatgut und Nutztiere besitzen. Das Europäische Patentamt (EPA) hat bereits hunderte Patente auf gentechnisch veränderte und herkömmliche Pflanzen erteilt. Das EPA will nun darüber entscheiden, ob die Züchtung konventioneller Pflanzen generell patentierbar ist.

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Die Gegner suchen Wege, um den Anbau von Gen-Mais in Bokel zu stoppen. Imker wollen per Klage eine einstweilige Verfügung erwirken, um die Aussaat zu verhindern. Andere möchten die Nordmilch überzeugen, aus Prestigegründen so lange keine Milch von Fritz Stegen abzunehmen, bis er den Testversuch auf seinem Acker abbläst.

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Erneut zum Versuchsfeld wird die Gemeinde Hohenhameln: Auf dem Flurstück Gehrbuschfeld unweit von Clauen will das Bundessortenamt mit Sitz in Rethmar (Region Hannover) Genmais anbauen. Der Gemeinderat folgte einstimmig einem Antrag der Grünen/FDP, wonach für die Bevölkerung eine Informationsveranstaltung zum umstrittenen Projekt angeboten werden soll.

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Das Umweltinstitut München kritisiert die Überlegungen zur Evakuierung der Genbank in Gatersleben (Sachsen-Anhalt). Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat, wie erst jetzt bekannt wurde, im vergangenen November das Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) aufgefordert, die von ihm betriebene Genbank zu verlagern. Zeitgleich hatte die Behörde jedoch einen Versuch mit genmanipuliertem Weizen in unmittelbarer Nähe genehmigt. Das Umweltinstitut München…

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Der vor kurzem gefundene Genreis ist dem US-Landwirtschaftsministerium zufolge vom deutschen Pharma- und Chemiekonzern Bayer entwickelt worden. LLRICE604 sei in Proben einer beliebten Reissorte entdeckt worden, teilte das Ministerium am Donnerstag mit.

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Die Gemeindevertreter in Zepkow wollen keine Genkulturen auf gemeindeeigenen Flächen – ebenso wenig wie die Wredenhagener und jetzt auch die Finckener. Auf jeweiligen Sitzungen haben die Abgeordneten Beschlüsse verabschiedet, nach denen Bauern, die von der Gemeinde Flächen gepachtet haben, keine genveränderten Kulturen anbauen dürfen. Fincken, Zepkow und Wredenhagen folgen damit dem Beispiel der Stadt Röbel.

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Präsident Lula da Silva gibt dem Drängen der Industrie nach und erleichtert die Zulassung von Gentech-Lebensmitteln. Der Bayer-Genmais "Liberty Link" steht vor der Freigabe. Kritiker bemängeln die Verunreinigung konventioneller Pflanzen

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Der Anbau genveränderter Pflanzen im Osten Deutschlands steigt stetig an. Dabei wird die Meinung der VerbraucherInnen und der Bevölkerung aufgrund fehlender Lobby häufig nicht berücksichtigt. Die Bundesversammlung der KLJB machte Anfang März im brandenburgischen Alt-Buchhorst auf die Problematik der Agro-Gentechnik und auf die besondere Situation in Brandenburg aufmerksam.

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Der Chemiekonzern BASF und der US-Saatguthersteller Monsanto haben eine langfristige Zusammenarbeit bei der Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von Gentech-Pflanzen angekündigt. Dadurch wird BASF beispielsweise ermöglicht, Vertriebswege und Versuchsflächen von Monsanto zu nutzen. Die gemeinsamen Projekte werden von beiden Partnern je zur Hälfte finanziert, BASF streicht jedoch nur 40% der Erträge ein.

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Die Gen-Mais-Sorte Mon 810 wird in diesem Frühjahr zu Forschungszwecken an drei Standorten in unserer Region angebaut: in Sickte, Lehre-Wendhausen und Braunschweig. Dagegen protestiert das Bündnis für die gentechnikfreie Landwirtschaft in Lüneburg.

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Der Anfang März im Handel entdeckte Zierfisch "Glofish" wurde nun von den Behörden in Deutschland sichergestellt. Die Leuchtfische sollten in einem Kieler Fachgeschäft verkauft werden. Weil Vertrieb und Zucht in Europa nicht erlaubt sind, drohen dem Händler bis 50.000 Euro Bußgeld und sogar Haft.

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Gentechnik ausser Kontrolle? Noch nie gab es so viele Lebensmittel-Verunreinigungen mit gentechisch veränderten Organismen wie letztes Jahr. Laut einer Studie von GeneWatch und Greenpeace wurden 2006 insgesamt 24 Fälle von Verunreinigungen aufgedeckt - darunter neun Mal illegaler Anbau oder Verkauf.

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