"Es ist ein Anliegen vieler Menschen, dass die gentechnikfreie Landwirtschaft erhalten bleibt und nicht wirtschaftlichen Interessen weniger global agierender Agro-Großfirmen geopfert wird." Deshalb startet der Kreisverband des Bund Naturschutz Schwabach am Samstag von 9 bis 12 Uhr auf dem Marktplatz eine Unterschriftenaktion.

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Es wird ein Wettlauf mit der Zeit! Der brandenburgische Landwirt Jörg Piprek wurde am Freitag vom Verwaltungsgericht Frankfurt Oder verurteilt, seinen kurz vor der Blüte stehenden Gen-Mais unterzupflügen. Der wächst nämlich in einem Naturschutzgebiet und in unmittelbarer Nachbarschaft dazu. Greenpeace fordert den Bauern jetzt auf, der Verfügung sofort nachzukommen und den Gen-Mais noch vor der Blüte zu vernichten.

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foodwatch hat vor einer Filiale von McDonald's in Berlin gegen die Fütterung der Burger-Kühe mit gentechnisch veränderten Futtermitteln protestiert. Symbolisch lieferte foodwatch gentechnikfreies Futter an McDonald's und legte ein Angebot der Firma Imcopa vor. Diese führt jeden Monat 150.000 Tonnen als gentechnikfrei zertifiziertes Soja nach Europa ein und könnte den Bedarf von McDonald’s problemlos decken. Durch das gentechnikfreie Futter würden nur geringfügige Mehrkosten von etwas mehr als einem Cent pro…

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Die Früchte der Campact-Aktionstour können auch in Nordrhein-Westfalen geerntet werden. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Reinhard Schultz nahm die Einladung zu einer Veranstaltung von Landwirtin Waltraud Angenendt im Kreis Warendort an und nutze die Chance, seine Bedenken gegenüber der Gentechnik in der Landwirtschaft zu äußern. Campact hatte ihn zuvor im Rahmen der Aktionstour aufgefordert, zum Gentechnikgesetz Stellung zu beziehen.

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Um den Genmais der Sorte MON 810 des US-Konzerns Monsanto bahnt sich in Mecklenburg-Vorpommern ein Streit an. Der Mais wächst im Land auf rund 700 Hektar. Agrarminister Till Backhaus (SPD) will die Ernte in die Biogasproduktion geben. Damit sei der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) aber nicht einverstanden, teilte Agrarreferent Burkhard Roloff am Dienstag mit.

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Das Boot hat abgelegt, jetzt sollen möglichst viele mit reingeholt werden zur Kreuzfahrt gegen den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft. Auf Betreiben von Bund Naturschutz und BioRing Amberg-Sulzbach hat sich ein "Bündnis Zivilcourage" formiert, das sich als erstes Zwischenziel die Schaffung eines gentechnikfreien Landkreises gesetzt hat. Die Initiatoren folgen so dem Beispiel von Neumarkt.

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Landwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) rückt vom Ziel der großen Koalition ab, das strenge Gentechnikrecht zugunsten einer breiteren Anwendung gentechnischer Verfahren in der Landwirtschaft zu lockern. In einem Gespräch mit dem Handelsblatt wandte sich Seehofer vor allem gegen eine Liberalisierung des strengen Haftungsrechts. Damit nähert er sich auf einem wichtigen Politikfeld den Grünen an.

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Fast alle Bauern in den Oberallgäuer Gemeinden Diepolz, Missen-Wilhams und Obermaiselstein haben sich bereit erklärt, auf grüne Gentechnik zu verzichten. Auf den Feldern werden also künftig keine gentechnisch veränderten Pflanzen gesät - die Gemeinden werden damit zu gentechnikfreien Anbauregionen.

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In einer neuen Publikation kritisiert das Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika (FDCL) den jüngst bekannt gewordenen Vorschlag eines deutschen Zertifizierungssystems für Biokraftstoffe. Danach könnten Biotreibstoffe ein Nachhaltigkeitszertifikat erhalten und in Deutschland fossilem Benzin oder Diesel beigemischt werden, auch wenn bei ihrer Produktion Gentechnik und hochgiftige Pestizide eingesetzt und die Gewerkschaftsrechte verletzt werden.

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Enttäuschung bei den Genmais-Gegnern in Niedermöllrich. Die Bundestagsabgeordneten Bernd Siebert (CDU) und Gerd Höfer (SPD) waren am Montagabend zu einem Gespräch mit den Aktivisten der Bürgerinitiative und des Aktionsbündnisses ins Dorfgemeinschaftshaus gekommen. Allzu tiefe Einblicke in die laufenden Beratungen zur Reform des Gentechnik-Gesetzes ließen sie jedoch nicht zu.

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Verbraucherinnen und Verbraucher sind der Meinung, dass umweltfreundliche Produktion und artgerechte Tierhaltung zu den wichtigsten Aufgaben der Landwirte in Deutschland gehören. Die Nutzung der Gentechnik finden nur zehn Prozent der Befragten bedeutsam. Dies ergibt eine Umfrage der TSN emnid, die der Deutsche Bauernverband heute präsentierte.

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Greenpeace hat im Juli 2007 am Europäischen Patentamt in München Einspruch gegen ein Patent auf Sonnenblumen eingelegt. Der US-Konzern Pioneer hatte im Oktober 2006 ein Patent auf normale Sonnenblumen erhalten, die nicht gentechnisch verändert worden sind. Der Einspruch von Greenpeace erfolgt vor dem Hintergrund einer geplanten Grundsatzentscheidung darüber, ob normale nicht gentechnisch veränderte Tier- oder Pflanzenarten patentiert werden dürfen.

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Knapp ein halbes Jahr nach Gründung von Zivilcourage Vogelsberg verzichten schon über 170 Landwirte mit einer Gesamtfläche von über 10.000 ha per Unterschrift freiwillig auf den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen. Ebenso setzen sie keine gentechnisch veränderten Futtermittel ein. Immer mehr Landwirte im Vogelsberg erkennen, daß sie durch die Agrogentechnik keine Vorteile erlangen können.

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Gentechnikgegner haben am Montag mit einer Protestaktion vor dem Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin gegen den Anbau von erbgutveränderten Pflanzen demonstriert. Zwei Aktivisten hätten am Vormittag an Fahnenmasten ein Transparent mit der Aufschrift "Seid Unkraut im Getriebe - Gegen illegalen Genmais" vor dem Gebäude in der Wilhelmstraße in Mitte gehisst, sagte eine Sprecherin der Initiative Gendreck-weg in Berlin.

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Die Kunden an Berliner Pommes-Buden können nach einem Beschluss des Verwaltungsgerichts auf bessere Informationen zu gentechnisch verändertem Frittierfett hoffen. Die Richter haben den Eilantrag eines Großhändlers aus Reinickendorf abgelehnt, der den Behörden keine Informationen über seine Abnehmer von Fetten aus gentechnisch veränderten Sojabohnen geben wollte.

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Das Gentechnik-Eckpunktepapier der Bundesregierung hält Peter Großmann-Neuhäusler, Vorsitzender des DLG-Arbeitskreises Bio-Produktion und Vermarktung, für absolut unbefriedigend. In einer kleinstrukturierten Landwirtschaft sei es sehr schwierig, Grenzwerte für Verunreinigungen mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) einzuhalten, sagte der Biolandwirt bei einer Veranstaltung des Arbeitskreises in Hessen.

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Mit seiner gentechnisch veränderten Stärkekartoffel Amflora hat der Chemiekonzern BASF kein Glück. Erst verweigerten die EU-Umweltminister dem Chemieunternehmen die europaweite Zulassung für den kommerziellen Amflora-Anbau. Wenige Tage später musste die BASF die auf einen Kartoffelacker in Zepkow (Mecklenburg-Vorpommern) ausgebrachten Amflora-Knollen vernichten. Die gentechnisch veränderten Knollen waren "versehentlich", wie die BASF mitteilte, auf dem falschen Acker gelandet.

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Die MAZ wird in den nächsten Wochen Antworten suchen auf die Frage: "Umweltgerecht leben, was heißt das eigentlich?". Die Beiträge dazu werden immer mit dem Logo "Natürlich Havelland" kombiniert sein. Das Themenspektrum ist dabei breit. Zum Auftakt der Serie stand Saskia Dellwing, Sprecherin von Bioland Berlin-Brandenburg auch zum Thema Gentechnik im Havelland Rede und Antwort.

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Gentechnik weckt geteilte Gefühle in der Region: Während Gentechnikgegner zurzeit ein "Gentechnikfreies Wochenende" in Neuwustrow ankündigen und mit einer freiwilligen Feldbefreiung zum zivilen Ungehorsam ermuntern, fürchten die anderen übermotiviertes Handeln.

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"Das ist ein wegweisendes Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) in Karlsruhe und ein weiterer, sehr wichtiger Erfolg für die Bauern, die sich mit uns gegen zu hohe Nachbaugebühren beim Saatgut zur Wehr setzen", so kommentierte Georg Janßen, Geschäftsführer IG Nachbau. Der X. Zivilsenat hat in dieser Woche festgestellt, dass die vom Bund der Deutschen Pflanzenzüchter (BDP) und die von ihm beauftragte Saatgut - Treuhandverwaltungs GmbH (STV) seit 1998 erhobenen Nachbaugebühren im so genannten gesetzlichen…

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