Der Streit um den Anbau von Gentech-Weizen auf dem Gelände des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben geht in eine neue Runde. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat das Institut als Eigentümer der Genbank aufgefordert, die Vermehrungsflächen für die Genbank zu verlagern, weil sich Freisetzung und Genbank widersprechen. Darauf haben Gentechnik-Kritikerinnen seit dem Bekanntwerden der Freisetzung hingewiesen. Dass daraus folgen…

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In den Baumwollfeldern der USA macht sich ein Unkraut breit, das gegen das Monsanto-Herbizid Round Up mit seinem Wirkstoff Glyphosat resistent ist. Es handelt sich um sogenannten Palmer Amaranth, eine Pflanze, die zwei bis drei Meter hoch wachsen kann und der Baumwolle keinen Platz lässt. Erste Farmer mussten bereits ihre Felder aufgeben.

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Mit seinen Gentechkartoffeln hat der Chemiekonzern BASF dieses Jahr kein Glück. Noch Anfang des Jahres ging der Konzern davon aus, in diesem Frühjahr erstmals seine Stärkekartoffel Amflora großflächig in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern anbauen zu dürfen. Daraus wird jetzt nichts. Die EU-Kommission hat plötzlich Bedenken bekommen und will erst noch ein Gutachten einholen.

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Müllverbrennung und Genmais erschweren das Vermarkten des "lieblichen Taubertals". In der idyllischen Urlaubsregion zwischen Rothenburg und Wertheim können zwei heftig umstrittene Projekte den erfolgreichen Bemühungen um einen sanften Tourismus schaden.

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Superintendent und Moderator Hans-Georg Furian hatte sich grundlos Sorgen gemacht. Gleich zu Beginn der Podiumsdiskussion um die Vor- und Nachteile der Gentechnik in der Landwirtschaft am Donnerstag äußerte er die Befürchtung, es komme wohl kaum eine kontroverse Debatte zustande, da kein Vertreter der Firma BASF im Podium sitze. Doch er hatte nicht mit Hartmut Lossin gerechnet. Der Landwirt gab sich freimütig als Befürworter der grünen Gentechnik zu erkennen.

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Grüne Gentechnik, der Eingriff in die Genstruktur der Pflanzen, ist heftigst umstritten. Das zeigen nicht nur die nachfolgenden Beiträge zum Gentechnik-Blog der EZ, sondern auch eine aktuelle Unterschriftenaktion des Nabu-Landesverbandes gegen den Anbau von gentechnisch verändertem Mais auf den Versuchsfeldern der Hochschule Nürtingen bei Oberboihingen.

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Heute veranstaltet die Bundestagsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN vor dem Hintergrund der Aufweichung des Gentechnikgesetzes die Veranstaltung "Gentechnikfreie Produktion sichern". Von Vertreterinnen und Vertretern der Imker über die Umweltverbände, die Bauernschaft bis zum Landwirtschaftsministerium sind alle wichtigen Akteure auf dieser Tagung vertreten.

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Mit dem Geographischen InformationsSystem Gentechnisch Veränderter Organismen (GIS-GVO) wurde u.a. der aktuelle Datenbestand des Standortregisters ausgewertet und neues thematisches Kartenmaterial zur Entwicklung der Gentechnik-Landwirtschaft von 2005 bis 2007 erstellt.

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Eigentlich sollte das Papier am 14. März im EU-Parlament abgestimmt werden. Doch die Ageordneten schickten das Pro-Gentechnik-Papier des finnischen EU-Abgeordneten Kyösti Virrankoski zurück in den Agrarausschuss. Dort soll es erneut überarbeitet werden.

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Noch bis zum 19. April können Einwendungen gegen die Aussaat von gentechnisch verändertem Mais in der Gemarkung Bergzow für Versuchszwecke im Bürger-Info-Center Parey vorgebracht werden. Aber : Inzwischen zeichnet sich ab, dass der Landwirt, der den Mais sowohl ausbringen als auch testen wollte, vom Anbau und von der Freisetzung Abstand nehmen möchte.

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Wie geht es weiter mit der Umsetzung der Idee, Fischbachtal zu einer gentechnikfreien Region zu erklären? Der zweite Vorsitzende des Vereins zur Wirtschaftsförderung Fischbachtal, Ullrich Krost, hatte dies angestoßen, dabei die Unterstützung der kommunalen Gremien gefunden. Bei einer Informationsveranstaltung aber kam Gegenwind auf – aus den Reihen der in erster Linie Betroffenen: der Landwirte.

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Erstmals in der US-Geschichte hat ein Bundesrichter angeordnet, dass eine gentechnisch veränderte Pflanze nicht mehr angebaut und verkauft werden darf. Bereits im Februar dieses Jahres hatte der Bundesgerichtshof verkündet, dass die Zulassung des Gentech-Alfalfas durch das US-Landwirtschaftsministerium nicht rechtens war, weil eine genaue Prüfung der Auswirkung des Anbaus auf die Umwelt nicht erfolgt war.

Weitere Infos zur Zulassungspraxis in den USA lesen Sie in unserem Dossier.

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Eine heute veröffentlichte Studie unabhängiger französischer Wissenschaftler belegt das potentielle Gesundheitsrisiko von gentechnisch verändertem Mais. Der seit Januar 2006 für den Import in die Europäische Union als Lebens- und Futtermittel zugelassene Gen-Mais MON863 des Herstellers Monsanto produziert ein Insektengift gegen Schädlinge. Im MON863-Fütterungsversuch mit Ratten wiesen die Tiere Vergiftungssymptome und Schädigungen von Leber und Nieren auf.

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Sind zwölf Kühe gestorben, weil sie gentechnisch veränderten Mais gefressen hatten? Das Gießener Landgericht sieht keinen Zusammenhang und hat jetzt die Schadensersatzklage eines Landwirts aus der Wetterau gegen den Schweizer Agromulti Syngenta abgewiesen.

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„Auf Neulinger Gemarkung wird kein gentechnisch verändertes Saatgut angebaut“, sagt Landwirt Mathias John. Er hat die „Initiative gentechnikfreie Flur Stromberg-Bauschlotter Platte“ ins Leben gerufen. Jetzt hat John die Ergebnisse einer Unterschriftenaktion vorgestellt, die auf eine breite Unterstützung hindeuten.

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Gegen den Freisetzungsversuch mit genmanipulierten Pharma-Erbsen der Gentechnikfirma Novoplant GmbH in Gatersleben haben 75 000 Menschen Einwendungen geschrieben. Das Umweltinstitut hatte sie acht Wochen lang gesammelt und nun dem zuständigen Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) überreicht.

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Zu einem Informationsabend über die Gefahren der grünen Gentechnik hatte die Initiative Gentechnikfreie Landwirtschaft am Mittwoch in das Hotel „Zur Isar“ eingeladen. „Es tut dem Herzen gut, dass so viele der Einladung gefolgt sind“, freute sich der Landschaftsgärtner aus Mienbach bei Reisbach, Hans-Günter „Fritz“ Laimer, es zeige, dass die Sensibilität für dieses Thema und das Informationsbedürfnis steige.

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Bokel (gwh). Die Grünen im Landtag kritisieren wegen ökologischer und gesundheitlicher Risiken den geplanten Anbau von gentechnisch-verändertem Mais - auch in Bokel. Verpackt in eine Anfrage an die Landesregierung. Deren Antwort: "Wir dürfen uns den Potenzialen, die durch die grüne Gentechnik geboten werden, nicht verschließen."

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Im nordhessischen Niedermöllrich (Schwalm-Eder-Kreis) haben am Samstag nach Angaben der Polizei rund 600 Menschen erneut gegen die Aussaat von gentechnisch verändertem Mais protestiert. Auch Landwirte hätten an der Demonstration teilgenommen.

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Am Samstag den 10. März, war die Greenpeacegruppe Köln von 10:00 bis 14:00Uhr mit einem Infostand auf dem Markt am Konrad-Adenauer-Platz in Bergisch Gladbach präsent. Welche Probleme mit genetisch veränderten Pflanzen verbunden sind, ob und wo es auch in der hiesigen Region Freisetzungen gibt, das alles war Thema am Stand.

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