Die KLJB spricht sich gegen den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen auch im Bereich nachwachsender Rohstoffe aus. „Der boomende Anbau nachwachsender Rohstoffe darf nicht die Einstiegshilfe für gentechnisch veränderte Pflanzen sein! Es gibt gravierende Risiken und begründete Bedenken gegen die Agro-Gentechnik, egal ob im Nahrungsmittelbereich oder bei nachwachsenden Rohstoffen“, erläutert Monica Kleiser, KLJB-Bundesvorsitzende. Ein entsprechendes Positionspapier verabschiedete der Bundesausschuss der…

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Ab kommendem Jahr soll auf ostdeutschen Äckern ein besonderes Früchtchen wachsen: Die erste gentechnisch veränderte Kartoffel, die ihren Lebenszweck nicht als Sattmacher erfüllt, sondern als Baustoff, als Hartplastik, als Papierglätter oder auch als Arzneimittelkapsel.

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Bis zum 23. November 2006 können noch öffentliche Kommentare zum laufenden Zulassungsverfahren zur gentechnisch veränderten Nelke Florigene Moonacqua abgegeben werden. Es handelt sich dabei um Blumen, deren Blütenfarben zu dekorativen Zwecken gentechnisch verändert wurden.

Eine Zusammenfassung des Genehmigungsantrags steht auf der Internetseite des Joint Research Center. Das Forschungszentrum der EU-Kommission nimmt die öffentlichen Einwände entgegen.

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Experten weisen den Regeln der "guten fachlichen Praxis" beim Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) eine hohe Bedeutung zu. Dies wurde während einer öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am Mittwochvormittag deutlich. Hauptstreitpunkt waren Regelungen zum Mindestabstand zwischen GVO-Feldern und Feldern mit gentechnisch nicht veränderten Pflanzen ebenso wie die sich durch eventuelle Auskreuzung ergebenden Haftungsregelungen. Die…

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Für die Abteilung Global Development hat die Bill und Melinde Foundation Geoffrey Lamb, ein früherer Vizepräsident der Weltbank, eingestellt, aber auch Robert Hosch, ehemaliger Vizepräsident von Monsanto. Ziel dieser Abteilung ist die Bekämpfung der Armut „durch die Verbesserung des Anbaus und der Märkte für kleine Bauern“. Hosch ist in der Stiftung tätig, so die Seattle Times, um mit Gentechnik die Erträge zu steigern. Damit könnten auf den Umweg über die Stiftung die auf Gentechnik setzende Politik der…

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Die »gute fachliche Praxis« beim Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft war gestern Thema im Agrar-ausschuss des Bundestags. Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen warnt vor einer EU-weiten Zulassung des Gentech-Maises MON 810, der in Deutschland kommerziell angebaut wird, und legte zwei Gutachten zu Risiken und einer möglichen Koexistenz mit gentechfreier Landwirtschaft vor.

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Licht in die Angelegenheit zu bringen, war nicht gerade leicht: Vehement hat sich das Bundessortenamt gegen die Behauptung aus dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gewehrt, das Bundessortenamt habe bei Rheinbach auf einer zwei Hektar großen Fläche von 2001 bis 2004 gentechnisch veränderten Mais angebaut.

Interessante Informationen finden sich aber auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. "In der Nähe von Bonn", heißt es da, gab es von 2001 bis…

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Laut Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage unserer Fraktion besitzen die süddeutschen Bauern lange Erfahrung mit dem Schädling und greifen daher auf die bewährten und naturverträglicheren Bekämpfungsmethoden zurück.

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Bereits seit Dezember 2005 ist der Gentech-Mais MON 810 in Deutschland für den uneingeschränkten kommerziellen Anbau zugelassen. Österreich hingegen hat seit langem ein Importverbot für diese Sorte verhängt, was der EU-Kommission ein Dorn im Auge ist. Brüssel macht deshalb Druck auf die Behörden in der Alpenrepublik. Dort hat man jetzt aber eine aktuelle Studie veröffentlicht, wonach die Risikoabschätzung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) keine hinreichend verlässlichen…

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Vor 80 im Johannes-Brenz-Haus versammelten Interessierten präsentierte sich am Sonntag das Aktionsbündnis zur Schaffung einer gentechnikfreien Anbauregion Schönbuchrand. "Wir wollen Verantwortung zeigen und den Gentechnik-Zug bremsen", erklärte Landwirt Markus Scheible vom Hofgut Mauren.

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Mais, Raps, Soja, Baumwolle: Die Agromultis Bayer, Monsanto, Syngenta oder Pioneer haben diese Pflanzen gentechnisch verändert und ihnen neue Eigenschaften eingeimpft. Jetzt ist die Kartoffel dran, und mit ihr schließt ein weiterer Titan der Branche auf: Denn wenn der Chemiegigant BASF im Frühjahr 2007 mit "Amflora" die Gen-Knolle erstmals kommerziell von Vertragsbauern anpflanzen lässt, dann ist das für den Ludwigshafener Konzern eine Premiere im Reich der Gen-Manipulierer. Die Zulassung aus Brüssel für…

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In Zukunft müssen wohl alle Importe von US-Langkornreis in die EU auf Spuren von nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Organismen (GVO) untersucht werden. Die EU und die USA haben sich mit Blick auf Funde des in der EU nicht zugelassenen GV-Reis LL601 bisher nicht über einheitliche Probenahme- und Analyseverfahren einigen können,teilte die EU-Kommission mit. Deshalb will die Kommission am kommenden Montag, 23. Oktober im Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette den Vorschlag unterbreiten, alle…

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Jetzt haben französische Behörden einen neuen Gen-Reis in Lieferungen aus den USA entdeckt. Auch dieser Gen-Reis stammt aus dem Hause Bayer CropScience. Er trägt den Namen LL62.

Vor über vier Wochen waren Verunreinigungen mit dem zum Verwechseln ähnlich klingenden Gen-Reis LL601 festgestellt worden. Sie führten dazu, dass Brüssel Labortests für US-Langkornreisimporte zur Auflage machte. Die Tests zeigen bisher, dass die LL601-Verunreinigung in US-Reislieferungen nicht nachgelassen hat.

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"Grüne Gentechnik auf unseren Feldern lehnen wir kategorisch ab. Wir werden für eine gentechnikfreie Natur unserer Heimat kämpfen." Diese Devise gab Ludwig Sothmann, der Bayern-Vorsitzende des Landesbundes für Vogelschutz (LBV), am Samstag bei der Delegiertenversammlung im ACC aus und machte damit einmal mehr deutlich, dass sein Verein auch an die Politik klare Forderungen stellt. Vor allem das Thema Landwirtschaft und Agrarpolitik will der LBV künftig stärker beackern, lautete die Marschrichtung der bis…

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Die Welthandelsorganisation (WTO) veröffentlichte kürzlich den Abschlussbericht im Streit um das fünfjährige De-facto-Moratorium für gentechnisch veränderte Organismen (GVO). Das Verfahren gegen die EU war 2003 von den USA, Kanada und Argentinien angestrengt worden. In der Frage des EU-Zulassungsstopps erhielten die Kläger Recht. Doch entgegen den Erwartungen werden einige grundsätzliche Positionen der EU durch das WTO-Urteil außer Streit gestellt. Selbst Importverbote einzelner EU-Mitgliedsländer sind…

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Auf Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten Paul Locherer war Peter Hauk, Minister für Ernährung und Ländlicher Raum in Baden-Württemberg, nach Amtzell gekommen. Er sprach vor 150 Zuhörern über Fördermodelle und Milchquote. Die größten Einwände kamen in der Diskussionsrunde gegen die vom Minister gemachten Aussagen zur Gentechnik. Hauk hatte erklärt, dass man sich für die "grüne Gentechnik" offen halten solle, weil man nicht wisse, "was noch alles kommt und man sich sonst abhängig macht". Er, so der…

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Die nordrhein-westfälische Landwirtschaftskammer hat jahrelang mit genetisch verändertem Mais experimentiert, ohne die damalige Landwirtschaftsministerin Bärbel Höhn (Grüne) darüber zu informieren. Auch jetzt fließt die Information nur unter Druck: Die Grüne und die SPD-Fraktion im NRW-Landtag hatten in der vergangenen Woche parlamentarische Anfragen an die Landesregierung gestellt.

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Im Jahr 1996 erhielt "Roundup Ready-Soja" von Monsanto die Importzulassung für die EU und läutete damit auch bei uns die Ära der genetisch veränderten Lebensmittel ein.

Seitdem wächst die Diskrepanz zwischen den wirtschaftlichen Erwartungen der gv-Unternehmen einerseits und der Zurückhaltung - bis Ablehnung - in der Bevölkerung andererseits. Denn während der längerfristige Nutzen der Schöpfungen von Monsanto, BayerCropScience oder Aventis CropScience von Studien in Frage gestellt wird, sind die Vorteile…

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Vier Verbände aus Landwirtschaft, Umweltschutz und Lebensmittelwirtschaft und drei Einzelsachverständige werden am 25. Oktober im Agrarausschuss des Bundestags zur guten Fachlichen Praxis Stellung nehmen. Sie erläutern den Ausschussmitgliedern ihre Vorstellungen, wie in Zukunft der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in Deutschland aussehen sollte.

Die Meinungen darüber, wie Koexistenz zu sichern ist, divergieren stark unter den Sachverständigen. Nach Auskunft des Deutschen Bauernbunds kann…

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Tomaten, die durch eine gentechnische Veränderung mehr Flavonoide enthalten, senken einer aktuellen Studie zufolge bei Mäusen den Gehalt des so genannten C-reaktiven Proteins (CRP).

Bei den Mäusen, die die Haut der gentechnisch veränderten Tomaten gefressen hatten, war der CRP-Anteil nach sieben Wochen niedriger als bei den Mäusen der Vergleichsgruppe, heißt es in einer Pressemitteilung der BASF-Gruppe. Ein niedriger CRP-Gehalt senkt das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Zu den teilnehmenden…

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