Während die "Koexistenzfähigkeit" von gentechnisch verändertem und konventionellem Mais bei Versuchen in Groß Lüsewitz, Wendhausen, Mariensee, Braunschweig und Forchheim bis 2009 getestet werden soll, haben Wissenschaftler der englischen Universität Exeter bereits herausgefunden, dass das Mischpotential, das sogenannte "Auskreuzungsrisiko", in Versuchsfeldern meist deutlich unterschätzt wird.

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Die Aktionstage für gentechnikfreie Landwirtschaft und Lebensmittel des Aktionsbündnisses "Gentechnikfreie Region Mittlerer Oberrhein" gehen ihrem Ende entgegen: Abschluss und Höhepunkt der Protestaktion ist am Sonntag, 10. Juni, eine große Abschlussveranstaltung auf dem Marktplatz. Anlass für die Protesttage ist die Fortsetzung der Gen-Mais-Versuche in Rheinstetten-Forchheim.

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Nach dem Wirbel in den vergangenen Wochen kam die Nachricht überraschend: Auf drei landwirtschaftlich genutzten Flächen in Ribbeck (Havelland) kann gentechnisch veränderter Mais angebaut werden. Die Genehmigung dafür hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit erteilt.

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Im Landkreis Havelland wird nun doch gentechnisch veränderter Mais angebaut. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit erteilte jetzt die Genehmigung für Freilandversuche auf drei Flurstücken in Ribbeck für die Vegetationsperioden 2007 bis 2010. Für den Standort Bergerdamm ergeht in den nächsten Wochen ein gesonderter Bescheid.

Betreiber dieser Versuchsflächen ist, die in Buxtehude ansässige Firma Pioneer Hi-Bred Northern Europe Sales Division GmbH.

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Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat heute der Firma Monsanto die Freisetzung von gentechnisch verändertem Mais zu wissenschaftlichen Zwecken unter Sicherheitsauflagen genehmigt. Die Freisetzungen sollen stattfinden in Oberboihingen und Grünsfeld (Baden-Württemberg), Klein Lüsewitz und Gerdshagen (Mecklenburg-Vorpommern), Gerbitz und Bergzow (Sachsen-Anhalt), Rasslitz (Sachsen), Düllstadt (Bayern) und Niedermöllrich (Hessen).

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Sachsens Grüne verlangen von der Staatsregierung die Vernichtung von genetisch verändertem Mais. Angesichts der bestehenden Umweltrisiken müssten die eingesäten und heranwachsenden Genmais-Felder komplett umgepflügt und die betroffenen Bauern entschädigt werden, sagte Grünen-Landesvorstandssprecher Rudolf Haas am Mittwoch in Dresden.

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„Wer derart provoziert und sich gegenüber allen guten Argumenten der Bauern und der besorgten Bürger beratungsresistent zeigt, der darf sich nicht wundern, wenn seine gentechnisch veränderten Maispflanzen platt gemacht werden,“ so Georg Janßen, Bundesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V. in einer ersten Stellungnahme zu der Zerstörung eines Genmaisfeldes des Präsidenten der Landwirtschaftskammer, Fritz Stegen, in Bokel (Landkreis Cuxhaven).

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Auf dem Versuchsfeld der Justus-Liebig-Universität Gießen wurden Anbauversuche zerstört, in denen auch gentechnisch veränderte Maissorten geprüft werden, die resistent gegen den Befall durch den Maiszünsler sind.

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Es ist eine elende Trickserei: Die Europäische Zulassungsstelle für Gentechpflanzen hat Sicherheitsbedenken gegen den Anbau einer gentechnisch veränderten Kartoffel und stellt deswegen den Antrag von BASF zurück. Während in Brüssel längst noch nicht klar ist, wie die Entscheidung um die Amflora-Kartoffel ausfallen wird, erlaubt das dem Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer unterstellte Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) nun den großflächigen Anbau genau dieser…

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"Verbauen wir den Landwirten nicht von vornherein Möglichkeiten?", fragte Gemeindevertreter Uwe Schilling in die Runde - "Müssen wir diese Vorreiterrolle spielen?" Sie sollten, beschlossen die Vertreter der Gemeinde Neulewin am Donnerstag auf ihrer Sitzung. Die Neulewiner wollen Signale setzen, ihre Gemeinde als gentechnikfreie Zone ausweisen.

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Frankreich prüft ein Verbot des auch in Deutschland umstrittenen Genmaises MON 810 der Firma Monsanto. Die Verbreitung des von der Pflanze produzierten Giftes zur Vernichtung von Schädlingen erfolge „nicht unter genau den Bedingung, die man erwartet hat“, sagte Umweltminister Alain Juppé der Zeitung „Le Parisien“ vom Freitag. Er bezog sich dabei ausdrücklich auf die jüngste Debatte um ein vorübergehendes Anbauverbot in Deutschland.

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Greenpeace-Gruppen in Bayern haben in den letzten Wochen nach gentechnisch veränderten Speiseölen in Gaststätten recherchiert und sind fündig geworden. In Regensburg, Schweinfurt und im Chiemgau wurden insgesamt 63 Gaststätten kontrolliert, 14 davon hatten Gen-Öle verwendet. Eine Kennzeichnung in den Speisekarten gemäß der vor über drei Jahren in Kraft getretenen Gentechnik-Kennzeichnungsverordnung wurde dabei in keinem einzigen Fall gefunden. Die Greenpeace wirft dem bayerischen…

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Vor wenigen Tagen hatte der Bund den Handel mit gentechnisch verändertem Mais der Sorte MON 810 gestoppt. Allerdings gelten der Anbau und die Verarbeitung noch als zulässig. Jetzt aber bekommen die betroffenen Bauern Schwierigkeiten. Sie sollen die Pflanzen unterpflügen. Der NABU hatte wegen möglicher Risiken für Schmetterlinge durch den MON 810 mit einer Klage gedroht. „Der vom NABU erwirkte Anbaustopp des Genmaises ist ein wichtiger Erfolg für den Naturschutz und den Erhalt der Artenvielfalt. Genpflanzen…

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Klare Haltung: Die Stadt Schopfheim duldet auf ihren eigenen, landwirtschaftlich genutzten Flächen keine gentechnisch veränderten Pflanzen oder Organismen. Diese Marschroute ließ sich die Verwaltung vom BUT-Ausschuss (Bau, Umwelt und Technik) in der jüngsten Sitzung absegnen.

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Verbraucherminister Horst Seehofer akzeptiert in seinem Entwurf zum neuen Gentechnikgesetz, dass Felder und Lebensmittel dauerhaft mit Gen-Pflanzen verunreinigt werden. Zu diesem Ergebnis kommt ein juristisches Gutachten, das Greenpeace zum Entwurf des neuen Gentechnikgesetzes in Auftrag gegeben hat. Der Entwurf aus dem Seehofer-Ministerium wird seit Anfang Mai in der Koalition diskutiert und soll demnächst im Kabinett abgestimmt werden. Voraussichtlich im Herbst wird der Bundestag entscheiden. Greenpeace…

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Im Streit um die EU-Ökoverordnung sind die Kompromissbemühungen der amtierenden deutschen EU-Ratspräsidentschaft vorläufig gescheitert. Zahlreiche Mitgliedstaaten lehnten im Sonderausschuss Landwirtschaft (SAL) den Vorschlag Deutschlands ab, die Ausnahmeregelung für die Verwendung von gentechnisch veränderten Zusatzstoffen zu streichen.

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Der Streit über den Einsatz von Gentechnik in der brandenburgischen Landwirtschaft geht weiter. Die CDU griff Agrarminister Dietmar Woidke vom Koalitionspartner SPD gestern scharf an. Er falle mit seiner Kritik an der "grünen Gentechnik" und der Warnung vor einem Imageschaden für das Land den Bauern in den Rücken.

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Der Verein für die Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen (VERN) hat, unterstützt von einem breiten Bündnis, einen Eilantrag auf Beendigung der Freisetzung von gentechnisch verändertem Weizen auf dem Gelände der Genbank in Gatersleben (Sachsen-Anhalt) gestellt. Ziel war die Blüte und damit den Pollenflug und mögliche Auskreuzungen von gentechnischen Veränderungen auf die in der Genbank lagernden alten Weizensorten zu verhindern. Den Eilantrag hat das Verwaltungsgericht Köln jetzt abgelehnt. „Diese…

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In der Nachbarschaft des fränkischen Kitzingen bereiten Gentechnikgegnerinnen und -gegner derzeit ein großes gentechnikfreies Camp vor. Sie kündigten für den 29. Juni eine öffentliche freiwillige Feldbefreiung an. Die Feldbefreier halten ihren diesjährigen Aktionsort für gut gewählt: mitten im Heimatland des Bundeslandwirtschaftsministers. Berufsimker und Aktivist Michael Grolm: "Minister Horst Seehofer kommt aus einem Bundesland, in dem der Widerstand gegen Gentechnik sehr stark ist. Als zu Jahresbeginn…

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Im US-amerikanischen Bundesstaat Kansas darf gentechnisch veränderter Reis angebaut werden. Das hat das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) vorige Woche beschlossen und sich damit über die Bedenken von Seiten der US-Reisindustrie und Verbraucherschützern hinweggesetzt. Der Reis bilde menschliches Protein, dass nach der Extraktion aus der Pflanze zur Produktion von Medikamenten gegen Diarrhöe und Dehydration verwendet werden soll.

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