Die ostdeutsche Gentechnikfirma Novoplant GmbH plant einen Freisetzungsversuch mit genmanipulierten Pharma-Erbsen in Gatersleben (Sachsen-Anhalt). Die Gen-Erbsen sollen ein Medikament gegen bakterielle Durchfallerkrankungen von Schweinen produzieren und in Zukunft als Antibiotika-Ersatz in Futtermittel gemischt werden.
Baden-Württemberg wird sich weiterhin an bundesweiten Forschungsvorhaben mit gentechnisch veränderten Pflanzen beteiligen. Das teilte Agrarminister Peter Hauk am Freitag bei der Vorstellung des neuen «Landwirtschaftlichen Technologiezentrums Augustenberg» in Karlsruhe mit. «Auf diesem Gebiet gibt es keine Geheimniskrämerei», sagte der Minister. Es sei die Pflicht des Staates, die Koexistenz zu gewährleisten. Die Gegner sollten laut Hauk Interesse an wissenschaftlich begleiteten Feldversuchen auf diesem…
Die Ernten aus gentechnischer Landwirtschaft halten offenbar nicht, was die Gentech-Industrie verspricht. Weder erfüllten Gen-Produkte die Erwartungen an Qualität oder Preis, noch linderten sie Hunger oder Armut in Afrika oder sonst irgendwo, kritisierten Friends of the Earth Africa in Nigeria. Das belegt der aktuelle Bericht über die weltweite Ernteleistung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) im Zeitraum 1996-2006 von Friends of the Earth International (FoEI), der am 9. Januar erschien.
Zu einer Tagung und Expertendiskussion zum Thema "Gentechnik in der Praxis - Chance oder Risiko?" reisen am 13. Januar 50 Studierende aus Kassel und Bremen nach Bonn. Das Besondere: Sie selbst haben diese Veranstaltung als Abschluss und Höhepunkt eines Seminars der Universität Kassel und der Hochschule Bremen organisiert.
Die Bill und Melinda Gates Stiftung hat nach dem Vize-Chef von Monsanto, Robert Horsch, einen weiteren "St. Louisianer" in ihr Team zur Bekämpfung des Hungers in Afrika berufen. Diesmal kommt er vom Donald Danforth Centre für Pflanzenforschung in Monsantos Heimatstadt St. Louis, das den philantropischen Bedarf des Unternehmens deckt.
Der Arbeitskreis „Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz“ der brandenburgischen DVU-Landtagsfraktion ist irritiert darüber, daß sich Brandenburger Landtagsabgeordnete von US-Amerikanern ihre Erfahrungen mit gentechnisch veränderten Pflanzen erzählen lassen, statt Brandenburger Landwirte zu befragen. Der Arbeitskreisvorsitzende Norbert Schulze unterstützte heute während der Vorbereitung der Januarsitzung des Arbeitskreises in dieser Hinsicht die Kritik von Karsten Jennerjahn, Präsident des…
Jeden Tag Riesenbrotberge auf der Müllkippe sowie brutale Szenen industrieller Hühnermast: Der Dokumentarfilm „We feed the world“ des Österreichers Erwin Wagenhofer zeigt in eindrucksvollen Einstellungen und aufschlussreichen Kommentaren, wohin uns die weltweite Industrialisierung der Landwirtschaft bereits gebracht hat und bringen wird.
Zwar reden nicht alle von "Vertuschung" wie die baden-württembergischen Grünen. Aber viele Bürger und Vertreter von Verbänden fühlen sich entweder enttäuscht oder gar verschaukelt angesichts der Tatsache, dass sieben Jahre lang in aller Heimlichkeit auf Initiative des Bundes und mit Hilfe der Landesregierung im Kreis Freilandversuche mit Genmais durchgeführt wurden. Dass eine Veröffentlichung damals nicht vorgeschrieben war, ist für sie ein schwacher Trost.
Die europäischen Agrokonzerne profitieren von den Methoden der Gentechnik auf dem 30-Mrd-USD-Markt für Saatgut mittlerweile auch hierzulande. Zwar zahlt sich die klassische grüne Gentechnik auf dem Heimatmarkt nicht aus: Die überwiegende Mehrheit der Verbraucher lehnt gentechnisch veränderte Pflanzen für die Ernährung ab. Doch die Methoden der Genforschung helfen auch bei der klassischen Zucht. Umsatzzahlen nennen die Unternehmen nicht; sie gelten als Geschäftsgeheimnis. Klar ist aber: Für alle wird die…
Auf acht Flächen im Ortenaukreis ist zwischen den Jahren 1998 und 2004 zu Versuchen gentechnisch veränderter Mais angebaut worden. Das erklärte Landrat Klaus Brodbeck jetzt in einer Antwort auf eine Anfragen der Grünen-Kreisräte Gerd Baumer und Thomas Herdt. Weder die Öffentlichkeit noch die Besitzer angrenzender Flächen waren informiert worden.
Der Bauernbund Brandenburg hat scharfe Kritik an einer Diskussionsrunde zur Gentechnik in der Landwirtschaft geäußert, die heute im Potsdamer Landtag stattfinden soll. "Wir wundern uns, dass unsere Abgeordneten sich ihre Meinung auf Empfehlung der Industrie bilden und nicht im Gespräch mit den Betroffenen, nämlich mit den Landwirten in Brandenburg", sagt Karsten Jennerjahn, Präsident des Bauernbundes, der vor allem Familienbetriebe im Land vertritt.
Dieser gentechnisch veraenderte Mais wurde mehrere Jahre von der Firma Syngenta ohne entsprechende Zulassung in Verkehr gebracht. Daher hat die EU-Kommission bereits im Jahr 2005 ein Ueberwachungs- und Kontrollprogramm in Kraft gesetzt. In Nordrhein-Westfalen werden daher regelmaessig und systematisch Lebensmittel und Futtermittel auf moegliche nicht zugelassene gentechnisch veraenderte Bestandteile untersucht.
Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Carolin Steinmetzer-Mann der Fraktion der Linkspartei.PDS Gentechnisch veränderter Mais in Brandenburg
In den nächsten Wochen erfolgt die juristische Aufarbeitung der "freiwilligen Feldbefreiung" in Badingen vor dem Landgericht Neuruppin und dem Amtsgericht Zehdenick. Beide Termine will die Aktionsgemeinschaft "Gendreck weg" nutzen, um auf die Gefahren aufmerksam zu machen, die vom Gen-Mais ausgehen.
Das interdisziplinäre Masterstudienangebot "Landwirtschaft und Umwelt" wird an der Fachhochschule Bingen angeboten. Agrar- und Umweltwissenschaften wachsen immer stärker zusammen. Ein Themanschwerpunkt bildet die Gentechnik.
In Lebusa bei Schlieben im Landkreis Elbe-Elster sind 4 Genmaisfelder mit insgesamt 47 Hektar angemeldet worden. Solch eine Anmeldung muss spätestens 3 Monate vor der Aussaat im Standortregister erfolgen. Es ist zu befürchten, dass es noch zu weiteren Anmeldungen im Laufe der nächsten 2 Monate kommen wird. Doch die Erfahrungen der letzten beiden Jahre zeigen, dass viele Landwirtschaftsunternehmen nach entsprechenden Protesten ihre Anmeldungen wieder zurückziehen.
Nach Mais, Soja und Raps wollen die Biotechniker auch gentechnisch veränderten Weizen und Gen-Gerste vom Acker ernten. Damit rücken Brot und Bier in den Fokus der grünen Gentechnik.
Gentechnische Forschung an Pflanzen soll nach dem Willen von Agrarminister Horst Seehofer künftig erleichtert werden – für die Bauern aber gelten weiterhin strenge Haftungsregeln.
Der Einsatz für einen gentechnikfreien Landkreis Neumarkt wird auch 2007 ein Schwerpunkt der Gruppe Zivil Courage sein. Das erklärte das "Bündnis für einen gentechnikfreien Landkreis Neumarkt" bei einer Pressekonferenz am Mittwochabend im Neumarkter Bürgerhaus. Zivil Courage Neumarkt wurde am 29. März 2006 gegründet und ist ein sehr breites Bündnis mit 40 Unterstützerorganisationen - bäuerlichen Gruppierungen, Naturschutzverbänden, kirchlichen Gruppen, Unternehmen, Verbraucherorganisationen.
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