Ein groß angelegter Freisetzungsversuch der gentechnisch veränderten Stärkekartoffel "Amflora" sorgt im Süden Mecklenburgs und in Nordbrandenburg für Unruhe. Auf 43 Hektar wird bei Zepkow (Müritzkreis) die Amflora-Knolle für die industrielle Stärkeproduktion angebaut und bewacht.

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Vor dem Lichtenfelser Rathaus stellte sich eine Initiative gegen gentechnische Veränderungen beim Anbau von Nutzpflanzen vor. Die Region soll frei von Gentechnik werden. "Wehret den Anfängen" ist die Devise. Anlass ist die Kritik einer Kabinettsvorlage zur Regulierung des Anbaus von gentechnisch veränderten Nutzpflanzen, über die der Bundestag und der Bundesrat in den kommenden Monaten entscheiden werden.

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Die erste Etappe der Protest-Aktion "Genfrei gehen", ein Marsch nach Buchholz, startete gestern am Holstentor. Renate Künast, die extra ihren Urlaub in der Sächsischen Schweiz unterbrochen hatte und eigentlich die Auftakt-Etappe mitlaufen wollte, musste verzichten. Eine Sehnenscheidenentzündung am rechten Fuß macht ihr derzeit zu schaffen.

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Der Streit um ein Genmais-Feld in Kreuzbruch landet - wie erwartet - vor Gericht. Andrea Gottemeier als Verpächterin von 18 Hektar Land verlangt, dass das Feld wegen möglicher wirtschaftlicher Risiken umgebrochen wird. Am 14. August trifft sie dann vor dem Landwirtschaftsgericht am Amtsgericht Neuruppin auf die Pächter des Ackers, die Landwirte Ditmar und Darius Dessau.

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Genfrei Gehen

Heute startet die Protestaktion Genfrei Gehen. Joseph Wilhelm, Biopionier und Vorstand der RAPUNZEL NATURKOST AG wird ab 27. Juli bis Mitte September 2007 quer durch Deutschland – von Lübeck nach Lindau – wandern. Mit dieser Aktion möchte er ein Zeichen der Aktivität setzen und vor allem den Landwirtschaftspolitiker/innen und der dahinterstehenden Gen-Lobby die rote Karte zeigen.

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Der Bund Naturschutz sieht großen Ergänzungsbedarf bei der Gentechnik-Gesetzesnovelle und mobilisiert für Herbst weitere Protestaktionen in Bayern. Er sieht den Schutz der gentechnikfreien Landwirtschaft und Natur nicht gewährleistet, sollte es zu einer Ausweitung des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen in Bayern kommen. Auch der BUND sieht bei diesem Entwurf die gentechnikfreie Landwirtschaft in Gefahr.

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Der Spagat für Umweltminister Sigmar Gabriel ist denkbar groß: Sein neues Gentechnikgesetz soll zugleich den Interessen von gentechnikfreundlichen Bauern, der Biotech-Branche und kritischen Naturschützern gerecht werden. Der Ärger ist programmiert.

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Eine gentechnisch veränderte Soja-Sorte von Bayer Crop Science hat den ersten Schritt im Genehmigungsverfahren der EU hinter sich. In diesen Tagen veröffentlichte die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) ihre Stellungnahme zur Herbizidresistenten Sojabohne A2704-12. Durch den Import und die Verarbeitung der GVO-Soja gebe es keine zusätzlichen Risiken, zitiert der österreichische Agrarpressedienst AIZ die EFSA. Umweltrisiken musste sie nicht prüfen, da der Anbau in der EU nicht zur Debatte stand.

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Genforschung soll erlebbar werden. In Buch soll das erste Center in Deutschland zum Thema 'Leben und Genforschung' aufgebaut werden. Vorgesehen ist eine Investition von 28 Millionen Euro. Da ein erheblicher Anteil an öffentlichen Fördermitteln bereitgestellt werden soll, muss die Kommune die Federführung bei diesem Projekt übernehmen.

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SPD und Union ringen in Berlin heftig um neue Gesetze zur Gentechnik in der Landwirtschaft. Dabei stehen die Bedürfnisse der chemischen Industrie den Bedenken der Landwirte und Imker entgegen. Über die Auswirkungen, die die Bauern und Imker von den Freisetzungsversuchen gentechnisch veränderter Organismen befürchten, diskutierte Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger mit Mitgliedern der Hofer BN-Kreisgruppe auf dem Hof von Bio-Landwirt Gerhard Lang in Neuenreuth.

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Die BASF rechnet im September mit der Zulassung der EU-Kommission für ihre genveränderte Stärkekartoffel Amflora. 2008 solle dann wie geplant mit dem kommerziellen Anbau begonnen werden, sagte heute der Geschäftsführer der BASF-Tochter Plant Science, Hans Kast, im pfälzischen Limburgerhof. Er zeigte sich optimistisch, Abnehmer für die genveränderten Kartoffeln zu finden, die nur industriell genutzt werden sollen. Das Unternehmen sei mit allen wichtigen Firmen der Stärkeindustrie in Deutschland im Gespräch.

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Der Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, Michael Thielen, sagte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, das Koalitionskonzept beinhalte erleichterte Verfahren für die Forschung an genveränderten Pflanzen. Das Ministerium werde dafür sorgen, dass staatlich geförderte Wissenschaftler keine Angst vor Schadensersatzforderungen ihrer Nachbarn haben müssten. 'Wir wollen zum Inkrafttreten des Gesetzes in den Förderregeln des Bundes eine Haftungsübernahme durch den Staat anbieten', sagte Thielen.

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Für Achim Ecker steht fest: Gentechnik ist kriminell, Feldbefreiungen, wie er sie gemeinsam mit sechs weiteren Belziger Bürgern am vergangenen Wochenende bei Altreetz (Märkisch-Oderland) unterstützt hat, deshalb notwendig und legitim. Und so lief er mit weiteren Verbündeten querbeet durch das Maisfeld von Landwirt Bernd Hoffmann und sammelte Beweisstücke – sprich Maiskolben.

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Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) begrüßt die Absicht der Koalition, parallel zum Gentechnikgesetz die 'Ohne-Gentechnik-Verordnung' praxisnäher zu gestalten.

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Mit den jetzt erarbeiteten Gesetz- und Verordnungsentwürfen werden maßgebliche Fragen zur Gentechnik, wie Haftung, Transparenz, Forschung und Koexistenz geklärt. Im Zuge der Erarbeitung der Entwürfe fanden auf breiter Ebene intensive Diskussionen statt, die zu einem ausgewogenen und umfassenden Gesetzespaket führten, das der großen Sensibilität, mit der die Gentechnik in der Bevölkerung wahrgenommen wird, Rechnung trägt.

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Der Entwurf des neuen Gentechnikgesetzes von Landwirtschaftsminister Seehofer ist besser als sein Vorgänger vom Frühjahr. Die SPD hat der Union, die beim Thema Gentechnik auf dem Acker regelmäßig in ein Innovationsdelirium verfällt, offenbar so manches ausgeredet. Vor allem der Seehofer-Plan, eine gentechnische Verschmutzung bis zu 0,9 Prozent als grundsätzlich nicht haftungsrelevant zu tolerieren, scheint vom Tisch.

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Hundertfünfzig Meter Mindestabstand für genmanipulierte Pflanzen: Die Regierung verschärft das Gentechnikrecht - etwas. Wegen der Ängste der Bevölkerung, sagt der Landwirtschaftsminister. Doch Umweltschützern geht das nicht weit genug - und auch die genfreundliche FDP schimpft.

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Gegen den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft sprach sich der Marktgemeinderat Altusried einhellig aus. Altusried unterstützt damit den Kreistagsbeschluss, das Oberallgäu als gentechnikfreie Region auszuweisen.

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Rund 400 Menschen haben am Sonntag im Oderbruch gegen den Anbau von Genpflanzen protestiert. Am Rande eines Demonstrationszugs bei Altreetz gelang es nach Angaben der Initiative «Gendreck weg» mindestens 50 Aktivisten, in Genmaisfelder vorzudringen. Sie sollen dort Pflanzen platt getreten oder herausgerissen haben. Der Genmaisanbau sei illegal, sagten Sprecher der Initiative. (Foto: Christophe Noisette, www.lairederien.net)

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Gentechnik-Gegner haben sich am Sonntag zu einer Protestaktion im Oderbruch versammelt. Rund 400 Aktivisten starteten nach Angaben der Initiative «Gendreck weg» am Sonntagvormittag zu einem Demonstrationszug vorbei an mehreren Genmaisfeldern in Altreetz. Zahlreiche Aktivisten hatten angekündigt, Genpflanzen herausreißen zu wollen.

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