Einerseits plant Landwirtschaftsminister Horst Seehofer für ein neues Gentechnikgesetz, den Haftungsfall bei einer Verunreinigung mit transgenen Organismen erst bei 0,9 Prozent anzuerkennen - und nicht schon bei der Nachweisgrenze von 0,1 Prozent. Andererseits betrachtet er den kommerziellen Anbau mit den heute zur Verfügung stehenden Sorten mit Vorsicht.Einen großartigen Nutzen gewinnt Seehofer dem Gen-Mais nicht ab. Schließlich kann der Schädling Maiszünsler mechanisch und sogar ohne Insektizide in Schach…

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Aufbauend auf einer breiten Bauernsolidarität und demgrundsätzlichen Verbot der Aussaat von gentechnisch verändertemSaatgut hat Agrarlandesrat ErichSchwärzler die Vorarlberger Bauern in einem Briefgebeten, bei jeder Saatgutlieferung von ihren Saatguthändlern eineGarantie-Erklärung zu verlangen, dass nur gentechnikfreies Saatgutgeliefert wird.Von den Saatgutlieferanten und Saatguthändlern hat LRSchwärzler eine schriftliche Garantie-Erklärung auf gentechnischfreies Saatgut verlangt, welche in den nächsten…

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Die "Interessensgemeinschaft Zivil Courage Neumarkt" macht nun mobil gegen die mögliche Ausweitung der grünen Gentechnik im Landkreis Neumarkt.Rund 45 Vereine und Institutionen, wie etwa der Kreisverband des Bayerischen Bauernverbandes oder die Benediktinerabtei Plankstetten, beteiligen sich an der Kampagne. Die Gruppe, die auch unter dem Namen "Bündnis gentechnikfreier Landkreis" bekannt ist, möchte Landwirte und Verbraucher gleichermaßen über die Problematik der Gentechnik informieren.

Mittelbayerische…

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Genetisch veränderter Mais wird schon seit mindestens acht Jahren in NRW angebaut. Das Bundessortenamt bestätigte, dass sich in Greven und Borken seit 1998 Probefelder befinden. Landwirte und Umweltschützer waren bislang davon ausgegangen, dass Gen-Mais Mon810 der US-Firma Monsanto zu Beginn des Jahres ausgesät wurde.NRWs ehemalige Landwirtschaftsministerin Bärbel Höhn (Grüne) überrascht die lange Laufzeit der Probefelder. "Von den Feldern in Greven und Borken wusste ich zu meiner Amtszeit nicht", sagte…

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Eine Analyse des WTO-Berichts der EU hat Greenpeace jetzt erstmals in übersetzter Fassung herausgegeben. Im April 2006 hat die EU-Kommission ihren Bericht an die WTO veröffentlicht, in dem sie ihre Bedenken zum Anbau und Verzehr von gentechnisch veränderten Pflanzen zusammengefasst hat. Darin wird deutlich, dass auch die Kommission die Sicherheit dieser Pflanzen grundsätzlich in Frage stellt.

Greenpeace: Verheimlichte Risiken [215 KB]

GLOBAL 2000: Das Gentechnik-Doppelspiel der EU-Kommission [Apr. 2006]

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"Sie wollen keine genmanipulierten Lebensmittel? Pech gehabt", titelt Michael Meacher, Mitglied des britischen Parlaments, seinen Kommentar zum Gentechnikkurs der Regierung Großbritanniens. Meacher war unter Tony Blair von 1997 bis 2003 Umweltminister und wurde aus seinem Amt entlassen, weil er sich dem Pro-Gentechkurs nicht beugte.Anlass zur Besorgnis geben ihm die neuesten Beratungsergebnisse des Ministeriums für Umwelt, Nahrung und Landwirtschaft (DEFRA) zum Gentechnik-Anbau. Daran kritisiert er die…

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Jahrelang hatte Monsanto in Argentinien kein Patent auf Roundup-Ready Soja (RRS) angemeldet. Inzwischen gibt es kaum mehr konventionelles Soja in dem südamerikanischen Land. Rund 98 Prozent der Sojaanbaufläche werden mit RRS bestellt. Der illegale Handel mit nachgebautem Gentech-Saatgut wurde dem Konzern schließlich zuviel. Er forderte Patentgebühren, welche die argentinischen Soja-Farmer nicht bereit waren zu zahlen. Daraufhin verklagte Monsanto dänische und niederländische Soja-Importeure. Die…

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Landwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) ist ein vorsichtiger Mann. Zumindest wenn es um das Thema genveränderte Pflanzen geht. Mit der Gentechnik auf dem Acker müsse man sensibel umgehen, die Bedenken der Verbraucher seien nicht zu unterschätzen, betont Seehofer gern. Und deswegen lässt sich der Minister viel Zeit. Die von der Bundesregierung geplanten Erleichterungen beim Anbau von Gen-Pflanzen jedenfalls stehen trotz mehrmaliger Ankündigungen und trotz einer Verpflichtung im Koalitionsvertrag noch…

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Ein gentechnisch verändertes Gras bahnt sich momentan im US-Bundesstaat Oregon den Weg in die Freiheit. Das Gentech-Gras hat sich schon bis in eine Entfernung von 3,8 Kilometer weit von seinem Ursprungsort ausgebreitet. Das von der Firma Scotts Company für Golfplätze entwickelte Gras trägt ein bakterielles Gen, das ihm Widerstandskraft gegenüber dem Unkrautvernichtungsmittel Roundup verleiht.

wissenschaft.de (New Scientist)

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Die US-Firma Ventria Bioscience hat einen gentechnisch veränderten Reis entwickelt, aus dem Medikamente hergestellt werden, die gegen Durchfall bei Kindern wirken sollen. "Dieser Ansatz lenkt vom eigentlichen Problem ab," erklärt Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag. "Denn mit den Medikamenten sollen nur Symptome behandelt werden." Entscheidend ist der Kampf gegen die vielfältigen Ursachen von Durchfall, gerade bei Kindern in so genannten Entwicklungsländern:…

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Der NRW-Forschungsminister und FDP-Parteivize Andreas Pinkwart hat für die grüne Gentechnik Erleichterungen gefordert. Bei der Forschung mit gentechnisch veränderten Pflanzen sollten Freilandversuche auf Feldern vor Vandalismus besser geschützt werden. Deshalb müssten Haftungsansprüche konkretisiert werden und die Veröffentlichungspflicht für solche Projekte im Gentechnikgesetz entfallen.

Die Welt

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Auf 1,4 Millionen Hektar gedeihen die nachwachsenden Rohstoffe. In der Regel ist das heute Raps, doch zunehmend wird auch Mais und Getreide zu diesem Zweck angebaut. Noch spielt die Gentechnik dabei keine Rolle. Aber Politiker und der Deutsche Bauernverband werben für die Möglichkeit, mit Gentechnik mehr Energie auf den Feldern zu erzeugen.Die Umweltauswirkungen - etwa die Gefahr der unkontrollierten Verbreitung - seien aber identisch, egal ob die Gentechnik bei Energie- oder Lebensmittelsaaten zum Einsatz…

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Gegen die Vorreiterrolle des bayerischen Staates in Sachen Gentechnik haben trotz Regen zahlreiche Bürger am Pestkreuz bei der Höheren Landbauschule in Rotthalmünster protestiert.Bis zur Ernte im Oktober laden die Mitglieder des Aktionsbündnisses Gentechnikfreie Schöpfung jeden Sonntag die Bürger zur Kundgebung mit Rahmenprogramm ein. Mit einer ökumenischen Andacht hat das Bündnis seine Protestveranstaltungen am Genmais-Feld gestartet.Wie bereits im Jahr 2005 hat das Landratsamt Passau-Rotthalmünster unter…

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Obwohl auf dem Gelände der Landesanstalt für Pflanzenbau gentechnisch veränderter Mais ausgesät wurde, spricht die Initiative "Gentechnikfreie Region Mittlerer Oberrhein" von einem Erfolg ihrer Bewegung."Es ist sehr wichtig, dass etwas in Bewegung kam", sagt Rheinstettens Oberbürgermeister Gerhard Dietz (SPD), gleichzeitig davor warnend, schnelle Erfolge zu erwarten. "Wir müssen uns auf einen Langstreckenlauf einrichten, denn die großen Saatgutfirmen werden nicht locker lassen."

Pforzheimer Zeitung

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In keinem anderen Flächenland wurden in diesem Jahr weniger Areale für den Anbau von Gen-Mais angemeldet als in Hessen: ganze 0,01 Hektar, bei 954 Hektar in Deutschland insgesamt.Wenn es nach den Grünen im Landtag geht, soll das auch so bleiben. "Gentechnikfrei - das ist und wird auch künftig ein Standortvorteil für Hessens Landwirte und Lebensmittelwirtschaft sein", meint der Bio-Landwirt und Grünen-Landtagsabgeordnete Martin Häusling.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Noch immer wird das Für und Wider der Grünen Gentechnik in Deutschland kontrovers diskutiert. In Rumänien ist das anders. Es gilt als Eldorado für Gen-Pflanzen, ist zu einer Art Freilandversuchslabor geworden für amerikanische Agrarkonzerne, vor allem für den Anbau von Soja. Mit den paradiesischen Zuständen für die Agrarindustrie wird wohl bald Schluss sein. Denn Rumänien will in die EU und der gewerbliche Anbau von Gen-Soja ist hier verboten.

Deutschlandradio: Rumänien bereitet sich auf den EU-Beitritt vor

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Nach dem Verbot von Gentech-Saatgut bläst nun auch den Importeuren von Gentech-Futtermitteln ein scharfer Wind entgegenBereits im Mai dieses Jahres beschloss das polnische Parlament ein Verbot des Handels mit gentechnisch verändertem Saatgut. Präsident Lech Kaczynski unterzeichnete das Gesetz. Kürzlich erfolgte der nächste Streich. Innerhalb von zwei Jahren sollen Hersteller beziehungsweise Importeure von GV-Futtermitteln deren Unbedenklichkeit für Mensch, Tier und Umwelt beweisen. Andernfalls droht ein…

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Am Mittwoch haben 15 Greenpeace-Aktivisten auf einem Feld im brandenburgischen Wölsickendorf genmanipulierten Mais geerntet. Er soll am Donnerstag - verpackt in 30 Mülltonnen - an der Campina-Zentrale in Heilbronn abgegeben werden. Grund: Der Molkereikonzern bezieht seine Milch unter anderem von der Agrargenossenschaft Höhe e.G.. Diese baut den Gen-Mais in Wölsickendorf an.

die tageszeitung

Greenpeace: Gen-Mais wandert in die Tonne

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Unbekannte haben in der Altmark ein 10.000 Quadratmeter großes Forschungs-Feld mit Mais-Pflanzen zerstört. Alle Pflanzen auf dem Versuchs-Acker in Beetzendorf-Wohlgemuth wurden mit einer Sichel gekappt. Nach Angaben des Landwirtschafts-Ministeriums gingen die Täter vermutlich davon aus, dass dort gentechnisch-veränderter Mais angebaut wurde. Es habe sich jedoch um natürliche Pflanzen gehandelt. Durch die Zerstörungen ist ein landesweiter Pflanzen-Versuch gescheitert. Der Schaden wird auf über 100.000 Euro…

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Für den Bereich der Forschung müssen noch Details im Gesetzesentwurf geregelt werden. "Gemeinsam mit dem Forschungsministerium bereiten wir gerade einen Vorschlag vor," erklärt Landwirtschaftsminister Horst Seehofer im Interview mit der Welt. Ein Sicherheitsabstand von 150 Metern und eine Vereinbarung mit der beteiligten Wirtschaft statt eines Haftungsfonds gelten bereits als sichere Eckpunkte in seinem Papier zur Neuregelung des Gentechnikrechts.

Die Welt

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