Der Naturschutzbund (NABU) und der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund (DBIB) haben sich für einen sofortigen Anbaustopp des Gen-Maises MON 810 sowie ein generelles Anbauverbot von Gen-Pflanzen in Schutzgebieten ausgesprochen. Nach wie vor steht der kommerziell angebaute Gen-Mais in Schutzgebieten wie z.B. in Brandenburg und Sachsen und gefährdet dort Bienen und Schmetterlinge, kritisieren die beiden Verbände in einem am Dienstag in Berlin vorgestellten Positionspapier. Beide Verbände kritisieren…
Auf Flächen, die im Eigentum der Gemeinde Rohr (Bayern) stehen, dürfen keine gentechnisch veränderten Pflanzen angebaut werden. Der Rohrer Gemeinderat fasste in der jüngsten Sitzung einstimmig einen entsprechenden Grundsatzbeschluss. Bürgermeister Herbert Bär hatte das Thema auf die Tagesordnung gesetzt.
Rund 100 Demonstranten mit zahlreichen Transparenten begleitet von zwölf Traktoren haben am Samstag gegen den Anbau von gentechnisch verändertem Mais in Clauen protestiert. Mit ihrer friedlichen Aktion wollten sie das Bundessortenamt dazu bewegen, den Anbau der Maissorte MON 810 einzustellen.
Die Stadt Holzgerlingen will gentechnisch veränderte Lebensmittelprodukte aus städtischen Einrichtungen verbannen. Der Gemeinderat hat beschlossen, dass alle Verträge mit Lebensmittellieferanten um eine entsprechende Klausel ergänzt werden sollen. Falls rechtlich möglich, sollen auch schon bestehende Verträge einen solchen Zusatz bekommen. Insbesondere Kindergärten, Schulen sowie Alten- und Pflegeheime sollen damit gentechnikfrei werden.
Der Streit um den Anbau von Genmais in Kreuzbruch zieht weite Kreise. Nachdem Greenpeace bereits von einem Präzedenzfall sprach, bringen sich nun auch die Befürworter von gentechnisch veränderten Pflanzen in Stellung.
Auch der Gentech-Mais NK603 der Gentechnikfirma Monsanto ist möglicherweise gesundheitsgefährdend. Das ist das Ergebnis eines heute von Greenpeace vorgestellten Reports der französischen Expertengruppe CRIIGEN. Ähnlich wie bei Monsantos Gentech-Mais MON863 war es auch bei Gentech-Mais NK603 in Rattenversuchen zu Funktionsveränderungen bei Nieren, Gehirn, Herz und Leber gekommen. Die Daten für die jetzt vorliegende Auswertung stammen von Monsanto selbst. Sowohl NK603 als auch MON863 sind in Deutschland als…
38 kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland erhalten über 28 Millionen Euro Fördergelder vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Grund: Sie arbeiten mit gentechnisch veränderten Pflanzen oder setzen gentechnische Methoden in der Züchtungsforschung ein. Keines dieser Unternehmen hat bisher jedoch einen Antrag auf Zulassung gentechnisch veränderter Organismen gestellt. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE hervor.
Eine breite Allianz protestierte am Mittwoch gegen Gentechnik vor dem Hessischen Landtag. Die Bürgerinitiative gegen Gen-Saat im Schwalm-Eder-Kreis (Nordhessen) wehrt sich dagegen, dass der Genfood-Konzern Monsanto von 2008 an Mais in Wabern-Niedermöllrich anpflanzen darf. "Wir wollen gentechnikfrei einkaufen", so die Niedermöllricher Lehrerin Klaudia Mander. Ein Nebeneinander von Gen-Pflanzen und Biohöfen sei nicht möglich, "das Zeug kreuzt aus".
Das Feld mit gentechnisch veränderter Gerste, das für Versuche im Rahmen der Biosicherheitsforschung auf der Forschungsstation des Instituts für Phytopathologie und Angewandte Zoologie am Alten Steinbacher Weg in Gießen von Versuchsleiter Prof. Dr. Karl-Heinz Kogel und seinen Mitarbeitern im April angelegt worden
war, ist in der Nacht zum 13.06.07 von unbekannten Tätern zum Teil zerstört worden.
Gestern wurde die neue EU-Öko-Verordnung von den EU-Agrarministern beschlossen. Hinsichtlich der Gentechnik in Bio-Produkten gibt es zwei Änderungen: Verunreinigungen müssen bis zu einem Wert von 0,9% nur dann nicht gekennzeichnet werden, wenn nachgewiesen werden kann, dass die GVO-Bestandteile zufällig oder unvermeidbar ins Produkt gelangt sind. Zusatzstoffe dürfen bei Nichtverfügbarkeit in Bio-Qualität auch durch gentechnisch veränderten Organismen hergestellt sein.
Erfolg für Greenpeace: Wo Landliebe draufsteht, soll künftig keine Gen-Milch mehr drin sein. Der Molkerei-Konzern Campina/Landliebe will ab September 2007 nur noch Futter aus Europa an seine Milchkühe verfüttern lassen. Mit Gen-Soja und Soja aus Urwaldzertörung soll Schluss sein. Damit reagiert der Molkereikonzern auf die seit zwei Jahren laufende Greenpeace-Kampagne gegen Gen-Milch.
Der Verband Private Brauereien Deutschland e.V. hat die Bundesregierung nachdrücklich aufgefordert, bei der anstehenden Novellierung des Gentechnikgesetzes eine Gefährdung des gentechnikfreien Anbaus von Braurohstoffen wie Gerste und Weizen durch den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen auszuschließen.
Andrea Gottemeier ist am Boden zerstört. Betroffen schaut sie auf die Erde. "Kontaminiert", sagt die Kreuzbrucherin. "Das ist jetzt verseuchtes Ackerland." Mon 810 sei schuld. Doch der Übeltäter ist nirgends zu sehen. Niemand von dort hätte wohl geahnt, einmal mit Mon 810 benachbart zu sein. Mit Genmais. Erst recht nicht Andrea Gottemeier, der das Land sogar gehört und die bis vor kurzem überhaupt nichts davon wusste, was auf ihrem Grundeigentum passiert. Der Pächter hatte sie nicht darüber informiert. Es…
Immer deutlicher geht Brandenburgs Agrarminister Dietmar Woidke (SPD) auf Distanz zur grünen Gentechnik. Vom Bund fordert er rasch klarere Regelungen. Der durch den Gen-Mais-Anbau entstandene Imageschaden werde auch zu einer wirtschaftlichen Bedrohung der auf Naturtourismus und Ökolandbau setzenden Region, sagt Woidke im Gespräch mit der Berliner Zeitung.
Die EU-Agrarminister beschäftigen sich heute mit der Reform der Ökoverordnung. Die Kennzeichnung von ungewollt verunreinigten Bio-Produkten steht zur Diskusssion. Ab einem Wert von 0,9% sollen diese in Zukunft gekennzeichnet werden, so der Wunsch der Bio-Verbände. Erlaubt ist Gentechnik in Bio-Lebensmitteln deshalb nicht.
"Baden-Württemberg muss gentechnikfrei bleiben", forderte die baden-württembergische Landesvorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Brigitte Dahlbender, am gestrigen Sonntag auf dem Marktplatz in Karlsruhe. Dort fand eine Protestkundgebung des Aktionsbündnisses "Gentechnikfreie Region Mittlerer Oberrhein" statt, mit der auf die Folgen des Anbaus von Genmais in der Region aufmerksam gemacht werden sollte.
Der Chemiekonzern BASF wird 2007 „noch nicht“ mit dem großflächigen Anbau der Gen-Kartoffel „Amflora“ in der Nähe von Perleberg beginnen. „Diese Auskunft haben wir von BASF“, sagte Peter Rudolph, Gentechnik-Verantwortlicher im Brandenburger Verbraucherschutzministerium, am Montag dem Tagesspiegel. Der Chemiekonzern will nahe Perleberg auf 80 Hektar sowie in Mecklenburg-Vorpommern gentechnisch veränderte Kartoffeln säen.
Monsanto – Hau ab! Lidl – Hau ab! G8 – Haut ab!, tönte es am Sonntagvormittag durch die Straßen von Rostock. Kaum hatten sich Einwohner und Polizisten von der lautstarken Demo am Vortag erholt, schon zog erneut das bunte Volk durch die Stadt, um für eine bessere Welt zu demonstrieren. Diesmal hatten G8-Gegner die Agrarkonzerne und die weltweite Handels- und Landwirtschaftspolitik im Visier.
Der Verband Private Brauereien Deutschland e.V. hat die Bundesregierung nachdrücklich aufgefordert, bei der anstehenden Novellierung des Gentechnikgesetzes eine Gefährdung des gentechnikfreien Anbaus von Braurohstoffen wie Gerste und Weizen durch den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen auszuzschließen.
Im Rahmen der G8-Aktionswoche fand am Sonntag der "Aktionstag Landwirtschaft" statt. Er richtete sich gegen die Fischerei- und Landwirtschaftspolitik der G8 und gegen den katastrophalen Zustand der globalen Agrarwirtschaft. Dieser Zustand vergrößert den Hunger in der Welt und die G8-Staaten und die dort ansässigen Konzerne tragen die größte Verantwortung dafür. Im Mittelpunkt der Aktionen stand die Ablehnung von genmanipulierten Lebensmitteln und der unfaire globale Lebensmittelhandel.
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