Der Deutschen Bauernverband (DBV) macht sich Sorgen wegen der Gentechnik. Doch nicht die schleichende Verunreinigung des Futters mit nicht zugelassenen Genpflanzen bekümmert sie, sondern ihre Wettbewerbsfähigkeit: "Die Versorgung mit Eiweißfuttermitteln und damit letztlich die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten deutschen Veredlung sind in Gefahr, wenn an der Null-Toleranz für in der EU noch nicht zugelassener GVO-Sorten festgehalten wird", erklärte das DBV-Präsidium in einer Erklärung im Rahmen seiner…

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Karge Ernten, hohe Lebensmittelpreise und Hungerrevolten: Um weltweit für ausreichend Nahrungsmittel zu sorgen, fordern rund 400 Wissenschaftler und Politiker eine komplette Neuausrichtung der Landwirtschaft. Der Rat warnt auch vor den Gefahren genmanipulierter Pflanzen für die Entwicklungsländer. Dadurch würden lokale Anbaupraktiken, die die Nahrungsmittelversorgung der Bevölkerung und die Wirtschaft sicherten, unterwandert. Wenn sich nicht bald etwas ändere, drohe dort der Kollaps, so die Warnung der…

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In den Beweggründen unterschiedlich, aber in der Ablehnung der Gentechnik in der Landwirtschaft einig, so präsentierten sich Vertreter der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V., Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland, sowie die "Aktion 3.Welt Saar" und die Bürgerinitiative "BürgerInnen sagen NEIN zur AgroGentechnik im Landkreis Cochem-Zell" anlässlich einer Pressekonferenz in Mainz. "Es gibt kein Recht der Gentechnikindustrie, unsere Felder systematisch zu verunreinigen. Die konventionell…

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Das Votum hat eine Vorgeschichte. Bereits in der letzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung hatte sich die Mehrheit dafür ausgesprochen, dass landwirtschaftliche Flächen der Stadt nur noch an Pächter abgegeben werden dürfen, die keine gentechnisch veränderten Pflanzen anbauen. Doch was im Bereich der landwirtschaftlichen Produktion zu einem schnellen Beschluss führte, ist aufgrund langer Vertriebswege und der übergreifenden Gesetzeslage für eine Kommune schwierig. Ob und wie die so genannte grüne…

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Am Wochenende wurde bereits das dritte Feld, auf dem dieses Jahr Gentech-Pflanzen angebaut werden sollen, besetzt. In Northeim sollen Gentech-Rüben des Saatgut-Unternehmens KWS Saat AG noch im April ausgesät werden. Das dürfte schwierig werden, denn jetzt ist dort ein Lager mit ca. 15 AktivistInnen errichtet worden. Die KWS Saat AG, die die Versuche durchführt, hat die BesetzerInnen in einem Gespräch nun aufgefordert, das Feld zu verlassen. Die Versuche sollen auf jeden Fall durchgeführt werden, so heißt es…

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In Europa ist gentechnisch veränderter Reis nicht zugelassen. Dennoch tauchen immer wieder Produkte aus so genanntem gv-Reis auch in deutschen Lebensmittelläden auf. Seit heute schreibt die Europäische Union deshalb vor, dass alle Reislieferungen und Reisprodukte aus China auf gentechnische Veränderungen hin untersucht werden müssen.

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Groß-Gerau - Noch ist der Widerstand in der Bevölkerung gegen den Anbau von gentechnisch verändertem Mais in der Kreisstadt verhalten. Um das zu ändern, hatten Bündnis 90/Die Grünen das 'Genmaismonster' auf den Wochenmarkt nach eingeladen.

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Waiblingen – 'Die Gentechnik darf nicht durch die Hintertür in die EU eingeführt werden.' Das fordert Karl-Heinz Bok, Kreisvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) anlässlich der Forderung von EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel nach einer Aufweichung der Nulltoleranz-Grenze in der EU. Fischer Boel hatte jüngst vorgeschlagen, den Import von gentechnisch veränderten Organismen, die nicht in der EU zugelassen sind, bis zu einer bestimmten Grenze zu tolerieren.

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Der breite Protest gegen einen Freisetzungsversuch mit genmanipulierten Pharma-Erbsen im vergangenen Jahr hat offenbar Wirkung gezeigt. Die ostdeutsche Gentechnikfirma Novoplant, die die Gen-Erbsen entwickelt hatte, musste jetzt Insolvenz anmelden. In den Erbsen, die Novoplant auf dem Gelände der Genbank Gatersleben (Sachsen-Anhalt) angebaut hatte, sollte ein Medikament gegen Durchfallerkrankungen von Schweinen hergestellt werden. Den Pflanzen war dazu Genmaterial der Maus eingebaut worden. 75.000…

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60 Menschen beteiligten sich am 13.04. an einer Fahrraddemonstration von Bahnhof Falkenberg (Elster) zu einem geplanten Genversuchsacker der BASF. Der weltweit größte Chemiekonzern plante dort einen Versuch mit genmanipulierten Kartoffeln. Auf dem Feld pflanzten die DemonstrantInnen zahlreiche gentechnikfreie Kartoffeln ein, so dass der Versuch nicht mehr mit vertretbarem Aufwand wissenschaftlich auswertbar ist. Ein anwesender Vertreter der BASF deutete bereits an, dass die BASF so zur Aufgabe des Versuches…

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Eine Gruppe von Gentechnik-Gegnern hält seit Samstag ein Feld in der Nähe von Northeim besetzt. Sie wollen nach eigenen Angaben verhindern, dass dort von einem großen Saatgut- Unternehmen gentechnisch veränderte Zuckerrüben angebaut werden. Nach Gießen und Oberboihingen ist dies das dritte Feld, das in den letzten Tagen besetzt wurde, um den Anbau von Gentech-Pflanzen zu verhindern. Die Aktivistinnen in Oberboihingen waren bereits erfolgreich: Die Fachhochschule sicherte ihnen zu, in den nächsten Jahren…

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Blasmusik, jonglierende junge Menschen, viele Transparente und eine Reihe von Reden, diese Eindrücke prägten am Samstavormittag die Northeimer Innenstadt. 50 radelnde Demonstranten und in etwa genau so viele Passanten hatten sich auf dem Münsterplatz eingefunden, um gegen den Anbau von gentechnischen veränderten Pflanzen zu demonstrieren. Aktueller Anlass ist der geplante Versuchsanbau von gentechnisch veränderten Rüben durch die KWS-Saat AG auf zwei Versuchsfeldern in Northeim und in Wetze.

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Nach 10 Tagen Besetzung des Gießener Gengerstenfeldes hoffen die BesetzerInnen, dass die Gießener Universität endlich eine klare Ansage macht, auf solche Versuche künftig zu verzichten. Dabei macht ihnen der Erfolg einer ähnliche Aktion in der Nähe von Stuttgart Mut: "Mit riesiger Freude haben wir die Nachricht erhalten, dass bereits nach einer Woche Besetzungsdauer der Genmaisversuchsfelder in Oberboihingen die FH Nürtingen einen mehrjährigen Verzicht auf Freilandversuche mit gentechnisch veränderten…

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Bayern gibt den versuchsweisen Anbau umstrittener gentechnisch veränderter Maissorten auf. Das gab der bayrische Landwirtschaftsminister Josef Miller gestern bekannt. Doch auf die sogenannte "Sicherheitsforschung" wolle man nicht verzichten. Die Grünen warfen Miller und vor allem Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer Halbherzigkeit vor. Letzterer hätte den umstrittenen Gen-Mais Mon810 längst verbieten müssen so wie viele andere europäische Länder.

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Oberasbach zeigt Flagge und wird als erste Kommune Mitglied im "Bündnis gentechnikfreie Region Fürth Stadt und Land". Der von den Freien Wählern (FW) im Stadtrat eingebrachte und schließlich beschlossene Antrag erklärt darüber hinaus die Absicht der Stadt, bei der Neuverpachtung der insgesamt knapp zehn Hektar landwirtschaftlicher Flächen und der Verlängerung bestehender Pachtverträge in den Kontrakten einen Passus einzufügen, der den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen verbietet. Als dritten Punkt will…

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Gene essen?

Gene übertragen sich normalerweise nur geschlechtlich. Das heißt, wer gentechnisch veränderte Organismen zu sich nimmt, verändert nicht sein eigenes Erbmaterial. Eigentlich! Es gibt Befürchtungen, dass durch Gentechnik übertragene Gene (sogenannte Transgene) auf Bakterien und sogar auf Pflanzen und Tiere überspringen können. Das bezeichnet man als horizontalen Gentransfer. Ein im März 2008 veröffentlichter Bericht der ISIS (Institute of Science in Society) gibt diesen Befürchtungen neue Nahrung. Jetzt gibt…

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Aufatmen bei den Gegnern der Grünen Gentechnik: In diesem Jahr wird es in Groß Lüsewitz bei Rostock keine Freisetzungsversuche mit gentechnisch verändertem Weizen geben. Sowohl in Mecklenburg-Vorpommern als auch in Sachsen-Anhalt sind die umstrittenen Versuche für 2008 abgesagt worden. Toller Erfolg für die Gentechnik-GegnerInnen: Zuvor wurden Unterschriften von 130 Unternehmen, Bauern und Umwelt- bzw. Naturschutzverbänden gegen die Versuche gesammelt.

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"Es gibt zu viele, die beim Thema grüne Gentechnik mit den Schultern zucken", schilderte Ulrich Kumpf bei dem Treffen in Geislingen die Problematik, mit der sich der Verband der "Brauer mit Leib und Seele" seit längerer Zeit auseinandersetzt. Als "nicht beherrschbar" bezeichnete Kumpf die genetische Veränderung von Getreide und anderen Lebensmitteln. Unterstützung erhält Brauer aus Bonn von Ulrich Kelber, dem Vizechef der SPD-Bundestagsfraktion.

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Die FeldbesetzerInnen in Oberboihingen haben ihr Ziel erreicht: Die Fachhochschule Nürtingen wird in den nächsten fünf Jahren auf dem Versuchsfeld keine weiteren Freisetzungen von Gentech-Mais durchführen. Diese Nachricht bekamen die AktivistInnen in einem Gespräch mit der Direktion der Fachhochschule.

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Zu zehn Tagessätzen mit jeweils zehn Euro verurteilte das Amtsgericht Rottenburg gestern den Tonndorfer Berufsimker Michael Grolm. Die Richterin sah es als erwiesen an, dass Grolm als Pressesprecher der Initiative "Gendreck weg" 2006 auf der Internetseite der Gentechnik-Gegner zu einer Straftat aufforderte. Dort war der Aufruf zu lesen, im brandenburgischen Badingen an einer "freiwilligen Feldbefreiung" teilzunehmen. Am 30. Juli 2006 zerstörten Gentechnik-Gegner dort eigenen Angaben zufolge rund 1500…

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