Den Anbau der beiden gentechnisch veränderten (GV-)Maissorten Bt 11 und 1507 möchte EU-Umweltkommissar Stavros Dimas nicht zulassen. Er bestätigte am Donnerstag in Brüssel seine Ablehnung, obwohl die Kommission zunächst die Genehmigung der GV-Maissorten vorgeschlagen hatte. Dimas befürchtet schädliche Wirkungen auf die Umwelt und beruft sich auf dabei auf Wissenschaftler, die nicht zur Europäischen Lebensmittelbehörde (Efsa) gehören.

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Im Interview mit der Märkischen Allgemeinen spricht Brandenburgs Agrarminister Dietmar Woidke über die Notwendigkeit des Ökolandbaus und erklärt, warum er in der Agrar-Gentechnik keine Chance für die Zukunft sieht.

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Ein Vergleich zwischen einem Landwirt aus der Wetterau und dem schweizerischen Hersteller von gentechnisch verändertem Mais Syngenta ist einem Bericht der 'Wetzlarer Neuen Zeitung' zufolge vor dem Oberlandesgericht Frankfurt gescheitert. Der Landwirt aus Wölfersheim führe den Tod seiner 70 Kühe auf den Genmais zurück, mit dem er die Tiere gefüttert habe. Der Genmais-Hersteller bestreite das. Das Unternehmen habe den vom Gericht vorgeschlagenen Vergleich einer Zahlung von 100.000 Euro an den Landwirt…

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Der Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veranstaltet am Montag, dem 26. November, eine öffentliche Anhörung zur Novellierung des Gentechnik- Gesetzes. Noch vor der Anhörung demonstrieren Bäuerinnen verschiedener Verbände mit Mähdreschern am Brandenburger Tor gegen die Verunreinigung ihrer Produkte.

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Die EU-Kommission hat von der WTO mehr Zeit bekommen, um eine Lösung für das österreichische Importverbot für zwei gentechnisch veränderte Maissorten zu finden. Nach Gesprächen mit USA, Kanada und Argentinien, die bei der WTO gegen die restriktive EU-Gentechnikpolitik geklagt haben sei es laut Kommission gelungen, die Frist für die Antwort der EU von 21. November auf 11. Jänner zu erstrecken.

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Eine heftige und eindeutige Diskussion war Folge der Veranstaltung der SPD-Bundestagsfraktion zum Thema 'Grüne Gentechnik' in Schwabach.

'Gegen die Hersteller gentechnisch veränderter Saaten ist die Mafia ein Kinderchor', sagte Michael Stöhr, Vorsitzender des Bund Naturschutz im Kreis Roth. Andrea Dornisch von der Interessengemeinschaft gegen Gentechnik aus Kammerstein befürchtet gravierende gesundheitliche Folgen. Karl Nehmeier, Schwabacher Landwirt und Vertreter des Bauernverbands, forderte die…

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Landwirte in der Slowakei, die gentechnisch veränderte (GV-)Pflanzen anbauen, müssen diese Flächen ab dem 1. Januar 2008 offen legen. Dies hat ein slowakisches Gericht in einem Urteil verfügt, berichtet Agra Europe London. Damit folgt das Gericht einer Petition der Umweltorganisation Greenpeace, die eine Ausweisung der Flächen mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) gefordert hatte. Damit könnte es auch in der Slowakei bald zu Feldzerstörungen kommen.

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Die Berliner Stiftung "ethecon" hat der Inderin Dr. Vandana Shiva (55) den "Blue-Planet-Award 2007" verliehen. Die promovierte Quantenphysikerin, Umweltschützerin, Feministin und Bürgerrechtlerin erhält die Auszeichnung "in Anerkennung ihres herausragenden Einsatzes für den Erhalt unserer Erde" am 1. Dezember in Berlin überreicht. Hubert Ostendorf von der Düsseldorfer fiftyfifty-Galerie hat sie interviewt.

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Eine Grundschule in Krefeld. Täglich verkauft die Hausmeisterin belegte Brötchen und Schulmilch an die SchülerInnen. Doch plötzlich stoppt der Verkauf von Kakao- oder Vanille-Milch. Denn die Firma Campina kann nicht garantieren, dass ihre Kühe nur natürlichen Mais als Futter bekommen. "Ich habe durch Greenpeace davon erfahren, dass unser Schulmilch-Lieferant auch Milch von Landwirten kauft, die genmanipulierten Mais verfüttern", sagt Ulrike Huhndorf der Rheinischen Post. "Ich war entsetzt."

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Weil die EU nichts tut, drohen die USA mit Strafzöllen. Die EU will sich in Sachen Genmais nicht unter Druck setzen lassen. Heute verstreicht eine Frist, die das Schiedsgericht der Welthandelsorganisation (WTO) der EU gesetzt hat, um das österreichische Verbot von zwei genmanipulierten Maissorten aufzuheben. Nun drohen Handelssanktionen, die die Kläger - die USA, Kanada und Argentinien - mit Genehmigung der WTO gegen die EU verhängen können. Allerdings scheint die WTO den Konflikt entschärfen zu wollen.…

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Im August diesen Jahres hatten Landwirte in sechs Bundesländern Rapssaatgut der Deutschen Saatveredelung (DSV) ausgesät, das geringfügige Spuren von gentechnisch verändertem Raps enthalten soll. Aufgrund dieses Verdachtes wurden in den betroffenen Bundesländern Anordnungen zum Umbruch der Rapsfelder erlassen. Diese Aktionen basieren allerdings nur auf der Untersuchung einer einzigen Saatgutprobe, in der Signale für eine mögliche gentechnische Verunreinigung im Bereich der Nachweisgrenze beobachtet wurden,…

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Heute früh luden AktivistInnen der Initiative Gendreck-weg einen großen Misthaufen vor der Monsanto-Zentrale Deutschland mit Sitz in Düsseldorf ab. "Monsanto – wir wollen euren Mist nicht. Keine Gentechnik auf unseren Äckern!" war auf den Transparenten zu lesen. "Es stinkt zum Himmel, dass Monsanto uns alle zu Versuchskaninchen in einem riesigen Freilandversuch macht", so Mirjam Anschütz von Gendreck-weg. "Sogar das Seehofer- Ministerium kommt zu dem Schluss, es gebe berechtigten Grund zur Annahme, dass der…

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US-Pharmaforscher haben Pflanzen geschaffen, die Schädlinge töten, indem sie deren Genexpression stören. Der Experimentalmais leitet die so genannte RNA-Interferenz ein, die Erbgutbestandteile ausschalten kann – und geht damit deutlich weiter als bisherige genetisch veränderte Nutzpflanzen, die beispielsweise giftige Proteine abgeben.

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Ein besonders dickes Päckchen mit Unterschriften und Informationsmaterial zum Thema Agro-Gentechnik erhielt Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Horst Seehofer. Hauptanliegen der Unterschriftenaktion des AGM ist die Einführung eines Kontrollzeichens "gentechnikfrei erzeugt" nach österreichischem Vorbild, da dieses Label mehr Transparenz bei tierischen Produkten aus konventioneller Erzeugung schaffen kann.

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Das Bienensterben in den USA und die Einbrüche bei den Bienenvölkern in Europa sensibilisierte und beunruhigte die Öffentlichkeit. Mit der Bedrohung rückt die Bedeutung der Bienen in der Landwirtschaft und für die Biodiversität stärker in den Fokus. Der zunehmende Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen (GVO) wird als Faktor für die Bienengesundheit ebenso kontrovers diskutiert wie die Rolle der Bienen für die Koexistenz von Feldern mit und ohne GVO-Anbau. Vor diesem Hintergrund führt der NABU einen…

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Greenpeace Karlsruhe hat heute auf die Online-Aktion für eine gentechnikfreie Landwirtschaft hingewiesen. "Jeder ist dazu aufgerufen, sich zum Schutz der Umwelt und der Verbraucher für ein starkes Gentechnikgesetz einzusetzen." Eine große regionale Beteiligung bedeute auch eine Stärkung des Aktionsbündnis "Gentechnikfreie Region Mittlerer Oberrhein".

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Am Mittwochabend ist Achim Krell in der Groß-Bieberau Bürgerhalle Referent bei der Informationsveranstaltung zum Thema Agro-Gentechnik. Nachdenklich lauschten die rund 200 Besucher mehr als drei Stunden Vorträgen, Fragen und Antworten zu einem komplexen Thema. Informationen lieferte der vom Journalisten Dieter Schieck moderierte Abend zu Hauf, konträre Standpunkte ebenfalls.

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Es darf schon als verblüffend angesehen werden, wie die Attac-Gruppe Rupertiwinkel es bisher immer fertig gebracht hat, den Kurhaussaal in Waging für jede ihrer Veranstaltungen zu füllen. Sicher dürfte das an den Themen liegen, die viele Menschen berühren und auch an den Vortragenden, die die Ziele der Attac-Gruppe unterstützen. Für die kürzlich gehaltene Podiumsdiskussion zum Thema "Auch in Zukunft ohne Agro-Gentechnik" konnte die Attac wieder kompetente und interessante Leute gewinnen, die die Gefahren…

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Vertreter des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) und von Bürgerinitiativen haben am Freitag in Schwerin die Sicherheitsmaßnahmen nach Freilandversuchen mit gentechnisch veränderten Kartoffeln kritisiert. Nach der Ernte seien alle Schutzvorkehrungen wie Wachdienst, Zäune und Bewegungsmelder von den Versuchsflächen in den Landkreisen Demmin und Müritz verschwunden, sagte Jürgen Schröder, Sprecher der Bürgerinitiative «Demminer Land -gentechnikfrei».

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Es darf schon als verblüffend angesehen werden, wie die Attac-Gruppe Rupertiwinkel es bisher immer fertig gebracht hat, den Kurhaussaal in Waging für jede ihrer Veranstaltungen zu füllen. Sicher dürfte das an den Themen liegen, die viele Menschen berühren und auch an den Vortragenden, die die Ziele der Attac-Gruppe unterstützen. Für die kürzlich gehaltene Podiumsdiskussion zum Thema 'Auch in Zukunft ohne Agro-Gentechnik' konnte die Attac wieder kompetente und interessante Leute gewinnen, die die Gefahren…

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