Der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen hat in Nord- und Südamerika zu einer intensiveren Landwirtschaft, mehr Einsatz von Herbiziden und damit zu einem Rückgang der Artenvielfalt geführt. Zu diesem Ergebnis kommen Behörden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Auswertung zahlreicher Studien.

Ende Juni veröffentlichten das deutsche Bundesamt für Naturschutz (BfN), das österreichische Umweltbundesamt und das schweizerische Bundesamt für Umwelt ihre Analyse. Dabei bezogen sie sich auf…

[+] mehr...

Nachdem die Agrochemiekonzerne Monsanto und Dupont-Pioneer vier Anträge zurückgezogen haben, warten noch neun gentechnisch veränderte Pflanzen auf eine Anbaugenehmigung für die EU.

Auf einer Sitzung des für Gentechnik zuständigen Ausschusses der EU-Mitgliedsstaaten bestätigte die EU-Kommission, dass Monsanto seit vergangenem Jahr insgesamt acht Anbauanträge zurückgezogen hat. Nach Recherchen des Vereins Testbiotech aus München sind zwei davon „in jüngster Zeit“ in den Papierkorb gewandert: dabei handelt…

[+] mehr...

Ein breites Bündnis aus Stiftungen, Ärzten und Tierschutzorganisationen forderte heute Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt auf, der zunehmenden Nutzung von gentechnisch veränderten Tieren entgegenzuwirken. Die Anzahl verbrauchter transgener Tiere sei im Jahr 2012 auf fast eine Million gestiegen. „Dies steht im Gegensatz zu den in Deutschland und der EU geltenden gesetzlichen Zielsetzungen, künftig weniger Versuchstiere für wissenschaftliche Zwecke einzusetzen“, so Christiane Baumgartl vom…

[+] mehr...

Anlässlich der XI. Konferenz „Politik gegen Hunger“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sprach sich Minister Christian Schmidt (CDU) gestern dafür aus, bei Investitionen in die Landwirtschaft verantwortungsbewusst zu agieren. Nur so könnte Ernährungssicherung, nachhaltige Entwicklung und Sicherheit weltweit gefördert werden. Ein klares Nein zur Gentechnik als Instrument zur Förderung von verantwortungsbewusster Landwirtschaft kam nicht, obwohl viele Publikationen klar aufzeigen: das…

[+] mehr...

Etwa 1.000 Menschen protestierten vergangenes Wochenende gegen die geplante Schweinemastanlage im brandenburgischen Haßleben. Für den Veranstalter - das Bündnis „Meine Landwirtschaft“ – ist der Wiederaufbau der Großanlage, die für 36.000 Schweine geplant ist, ein Symbol einer verfehlten Agrarpolitik – die Meinung der Anwohner rund um den Megastall gehen auseinander. Umweltaspekte, Tierethik und Solidarität mit Landwirten aus Exportländern wie Ghana stehen der Hoffnung auf Arbeitsplätze gegenüber.

[+] mehr...

Letzte Woche veröffentlichte die EU-Lebensmittelbehörde EFSA einen Bericht, wonach gentechnisch veränderter Raps des Agrarkonzerns Monsanto genauso sicher sei wie herkömmliche Sorten. Allerdings räumen die EFSA-Experten ein, sie könnten „die Möglichkeit nicht ausschließen, dass der genetische Transformationsprozess (...) zu einem unbeabsichtigten Effekt geführt hat.“ Der Grund: die genmodifizierten Rapspflanzen blühen später. Dabei sollen sie nur gegen ein Herbizid immun sein.

Der Gentech-Raps MON 88302…

[+] mehr...

In einem offenen Brief haben mehrere Organisationen Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) aufgefordert, die unkontrollierte Ausbreitung gentechnisch veränderter Organismen einzudämmen. Gentechnik-Raps und andere wild wachsende GVO stellten ein „erhebliches Risiko für die ökologischen Systeme und deren Stabilität“ dar.

Aus Sicht der NGOs, darunter die „Gesellschaft für ökologische Forschung“, die „Katholische Landvolk Bewegung“ und der Verein „Die Bäcker.Zeit für Geschmack“, kann die…

[+] mehr...

„Wir können die Risiken grüner Gentechnik nicht endgültig abschätzen – und wir brauchen diese Technologie in Deutschland auch nicht“, sagte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) heute beim Deutschen Bauerntag. Auf EU-Ebene habe man mit dem Opt-Out für „Klarheit“ bei nationalen Gentechnik-Anbauverboten gesorgt. Im Bundestag war dies noch gestern bezweifelt worden. Die Grünen warfen der Regierung vor, „in Brüssel für die Konzerne den Genmais durchkämpfen.“

Ob der unvorhersehbaren Risiken…

[+] mehr...

Nach dem deutschen „Ja“ zum Opt-Out auf EU-Ebene hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) betont, künftige Gentechnik-Anbauverbote dürften nicht im Rahmen des Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) ausgehebelt werden. Im Bundestag musste sich die Regierung scharfe Kritik von den Grünen anhören: sie begünstige die großen Agrarkonzerne.

„Ihnen geht es doch primär um die Interessen der Agrarlobby“, warf der Grünen-Abgeordnete Sven-Christian Kindler der Großen Koalition vor. „Bestes Beispiel…

[+] mehr...

Derzeit wachsen in Deutschland nur auf kleinen Flächen Eiweißpflanzen, die als Alternative zu importiertem Gentech-Soja im Futtertrog landen können. Das soll sich ändern: der Bundestag hat gestern die Förderung des Leguminosen-Anbaus beschlossen, drei Millionen Euro sollen dieses Jahr bereit stehen.

Als Teil des Agrarhaushalts 2014 wurde gestern auch eine Eiweißpflanzenstrategie beschlossen. Mit den Fördermitteln soll der Anbau von Soja- und Ackerbohnen, Lupinen, Futtererbsen, Klee – alles eiweißhaltige…

[+] mehr...

Ein halbes Jahr nachdem eine Fachzeitschrift eine von Industrie und Behörden heftig attackierte Studie zu den Risiken von gentechnisch verändertem Mais zurückgezogen hat, wurde sie nun erneut veröffentlicht. Das Journal „Environmental Sciences Europe“ des renommierten Wissenschaftsverlags Springer stellte die Untersuchung von Forschern der Universitäten Caen in Frankreich und Verona in Italien heute freizugänglich zur Verfügung. Die Forscher sind von ihrer Arbeit immer noch überzeugt: Sie liefere Hinweise,…

[+] mehr...

In einem EU-Ausschuss wurde heute über den gentechnisch veränderten Mais NK603 abgestimmt. Der Hersteller, der US-Agrochemiekonzern Monsanto, hat eine Verlängerung der Zulassung als Futter- und Lebensmittel um weitere 10 Jahre beantragt. Wieder einmal kam es zu einem Patt – Deutschland enthielt sich erneut der Stimme.

Wie ein Sprecher der EU-Kommission dem Informationsdienst Gentechnik mitteilte, gab es im Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit heute 161 Stimmen für die…

[+] mehr...

In der brandenburgischen Uckermark formiert sich Protest gegen eine geplante Mastanlage, in der dereinst 36.000 Schweine zur Schlachtreife gebracht werden sollen. Der Bau sei nicht nur für Tiere und Umwelt schlecht, sondern gefährde auch den wirtschaftlich wichtigen Tourismus in der Region, sagen Kritiker, die für kommenden Sonntag zu einer Demonstration aufgerufen haben. Zudem basiere die Überproduktion an Fleisch auf Futtermitteln aus Gentechnik-Soja.

„Die starke Ausweitung der Schweinemast in…

[+] mehr...

Das Parlament des zentralasiatischen Kirgistan hat Anbau, Import und Verkauf gentechnisch veränderter Organismen verboten. Ein entsprechendes Gesetz sei vor zwei Wochen verabschiedet worden, meldet die Agentur 24.kg.

Ein Labor soll künftig Lebensmittel auf Gentechnik überprüfen. Das Wirtschaftsministerium wies laut Agenturbericht allerdings auf Schwierigkeiten eines Importverbots hin. Weltweit gibt es nur wenige Länder, die sowohl Anbau als auch Import von Gentechnik-Pflanzen, Futter- und…

[+] mehr...

Nachdem Deutschland sich bei der Importzulassung für fünf weitere Gentechnik-Pflanzen der Stimme enthalten hat, üben die Grünen scharfe Kritik an der Bundesregierung. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe „ihr wahres Gesicht“ gezeigt. Die EU-Kommission kann die gentechnisch veränderten Soja- und Maislinien der Agrochemiekonzerne Monsanto, Bayer und BASF als Futter- und Lebensmittel zulassen, weil eine Abstimmung der Mitgliedsstaaten im Patt endete.

„Zwei Tage vor dem angeblichen Gentech-'Ausstieg' mit…

[+] mehr...

Während Gentechnik-Forscher noch mit Tests beschäftigt sind, bringen Supermärkte in Großbritannien schon lila-schwarze Tomaten mit erhöhtem Gehalt an Antioxidantien auf den Markt. Seit Anfang Juni sind die Früchte bei der Kette Marks and Spencer erhältlich. Die Tomaten wurden auf herkömmliche Weise aus alten Sorten gezüchtet.

Die Tomaten der Sorte „Indigo Rose“ haben mehr Anthocyane – Farbstoffe, die ihnen eine dunkle Farbe verleihen und antioxidative Wirkung entfalten sollen. Damit könnten Schäden durch…

[+] mehr...

Harsche Kritik erntete der derzeit diskutierte Richtlinienentwurf für nationale Ausstiegsklauseln für den Anbau von Gentechnikpflanzen nun auch aus den Reihen der konventionellen Agrarwirtschaft. Der Präsident der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG), Carl-Albrecht Bartmer, warnte vor einer „Gefälligkeitsdemokratie“.

Bei der Eröffnung der DLG-Feldtage gab Bartmer laut der agrarzeitung zu bedenken, dass die in den letzten Tagen heftig kritisierte Opt-Out-Lösung Konsequenzen für die…

[+] mehr...

Der US-Bundesstaat Vermont muss sich vor Gericht gegen die Spitzenverbände der Lebensmittelindustrie verteidigen. Hintergrund: als einer der ersten Staaten des Landes hat Vermont kürzlich eine Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Zutaten beschlossen. Für Gentechnik- und Snackfoodunternehmen steht viel auf dem Spiel. Deshalb haben sie nun Klage eingereicht.

Zu den Mitgliedsunternehmen der klagenden Verbände gehören die Größen der Branche, darunter Coca-Cola, Pepsico und Nestlé sowie…

[+] mehr...

Fünf weitere Gentechnik-Pflanzen dürfen wohl bald in die EU importiert werden. Es handelt sich um Soja- und Maispflanzen von Monsanto, Bayer, BASF und Pioneer – auch sie werden in den Futtertrögen der hiesigen Ställe landen. Deutschland enthielt sich bei der entscheidenden Abstimmung letzte Woche der Stimme - insgesamt kam keine qualifizierte Mehrheit zustande. Nun kann die EU-Kommission den Gentech-„Events“ grünes Licht erteilen.

Am Dienstag vergangener Woche trat in Brüssel ein Ausschuss zusammen, in…

[+] mehr...

In den USA werden Freiwillige demnächst mehrere Wochen lang gentechnisch veränderte Bananen essen, wie die afp berichtet. Die Gentech-Banane wurde an der Technischen Universität Queensland entwickelt, mit Unterstützung von Microsoft-Milliardär Bill Gates.

mehr:

[+] mehr...

Wir nehmen Datenschutz ernst!
Unsere Seiten nutzen in der Grundeinstellung nur technisch-notwendige Cookies. Inhalte Dritter (YouTube und Google Maps) binden wir erst nach Zustimmung ein.
Cookie-Einstellungen | Impressum & Datenschutz

OK