Gentech-Hopfen wächst noch nicht bei den Bauern in der Hallertau, in Tettnang oder im fränkischen Spalt, wo man schon 1538 den ersten Herkunftsnachweis, das so genannte Hopfensiegel, einführte. Doch auch in Deutschland forscht man seit einigen Jahren an der Genmanipulation von Hopfen. Unterstützt mit Steuergeldern, wachsen bereits seit Februar 2003 transgene Hopfenpflanzen in Gewächshäusern bayerischer Forscher.Ob der Gentech-Hopfen ein (noch) gesünderes Bier oder wenigstens mehr Jobs schaffen kann, darf…

[+] mehr...

Auf dem Verbandstag der Bayerischen Bienenzüchter e.V. sprach SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Kofler über die Gefahr der Gentechnik besonders für die Imker.Sie könne sehen, dass sich auch Imker schwer damit tun, ruhig zu bleiben, wenn in Honig, den eine Großmarktkette aus Kanada und den USA importiert, Spuren genmanipulierter Pflanzen gefunden würden. Überraschend sei das allerdings nicht. Beim großflächigen Anbau genmanipulierter Pflanzen würden unweigerlich Verunreinigungen in den Honig gelangen. Sie…

[+] mehr...

Der Generalstaatsanwalt am Berufungsgericht im südfranzösischen Toulon hat gegen den Globalisierungsgegner und Bauernführer José Bové wegen der Zerstörung von Genfeldern eine Aufhebung der Bürgerrechte für die Dauer von einem Jahr beantragt. Diese Strafe könnte die politischen Absichten des 52jährigen durchkreuzen, der jüngst beim Pressefest der l"Humanité seine Bereitschaft angekündigt hatte, als linker »Sammelkandidat« bei der Präsidentenwahl von 2007 anzutreten.

junge welt

[+] mehr...

Die 25 LandwirtschaftsministerInnen der EU haben diese Woche keine Mehrheit zur Zulassung der genveränderten Maissorte 1507 zu Stande gebracht. Nun wird also die EU-Kommission die endgültige Entscheidung fällen - die somit ein Ja werden dürfte.Doch schon im Ministerrat wurde deutlich, dass der Widerstand gegen genveränderte Lebensmittel weiter bröckelt. Erstmals war nun auch Dänemark auf der Seite der Pro-Gentech-Fraktion zu finden: Obwohl Pioneer Hi-Bred, die Produktionsfirma der Sorte 1507, zugestanden…

[+] mehr...

Am 5. Oktober ist es so weit. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat für diesen Tag eine Entscheidung über das oberösterreichische "Gentechnik-Verbotsgesetz" angekündigt. Das Land hatte vor dem EuGH gegen die Entscheidung der EU-Kommission geklagt, die das Landesgesetz mit Hinweis auf die EU-Wettbewerbsregeln untersagt hatte. Oberösterreich will die Ausbringung von gentechnisch verändertem Saatgut untersagen.

OÖNachrichten: Gentechnik-Lostag

[+] mehr...

Die Familie Alber hat dort erkannt, dass man neue Wege gehen, die ausgetretenen Pfade auch mal verlassen muss, um das Ziel, die Landwirtschaft im Ballungsraum nicht nur eine Fußnote der Geschichte werden zu lassen, sondern ihr auch Zukunft zu verleihen, zu erreichen.Dahinter steckt Überzeugung, denn seit 1984 bewirtschaftet Walter Alber seine Felder nach Bioland-Richtlinien. Drei Gründe waren es, die ihn bewogen umzustellen. Zum einen hatte er damals eine Familie gegründet. "Wenn man Kinder hat, geht man…

[+] mehr...

Ein schwarz-gelb-grünes Bündnis wäre für Angela Merkel eine Möglichkeit, Kanzlerin zu werden. Doch das Risiko für die Union ist groß - vor allem für die CSU.Noch am Wahlabend verschickte allerdings der CSU-Bundestagsabgeordnete Josef Göppel ein Fax an die Medien. Titel: "Plädoyer für Schwarz-Gelb-Grün" - ebenso signalisierte der bayerische Umweltminister Schnappauf (CSU) Offenheit für Gespräche mit den Grünen. Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt beurteilt die Chancen für eine Koalition ihrer Partei…

[+] mehr...

Das Wiener Gentechnik-Vorsorgegesetz in KraftMorgen tritt das Wiener Gentechnik-Vorsorgegesetz inKraft. "Dieses Gesetz ist Teil der Doppelstrategie, die Wien gewählthat, um die landwirtschaftliche Produktion auch künftiggentechnikfrei zu halten", erläutert Umweltstadträtin Ulli Sima. Dasneue Gesetz sieht für einen möglichen Anbau von genmanipuliertemSaatgut behördliche Bewilligung und sehr strenge Kriterien vor. Teil2 der Strategie ist die Plattform "Freiwillig ohne Gentechnik", zuder sich die Stadt Wien,…

[+] mehr...

Über erschreckende Erfahrungen beim Anbau von gentechnisch verändertem Mais berichtete gestern der philippinische Forscher Raymundo Rovillos in Linz.Krankheiten bei Mensch und Tier, Verarmung der Kleinbauern, mangelnde Kennzeichnung: Das sind die Erfahrungen, die der Forscher rund um den Anbau von so genanntem Bt-11-Mais (Syngenta) auf den Philippinen gesammelt hat. Interessante Daten, insbesondere für Oberösterreich, steht doch Anfang Oktober die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs an, hinsichtlich…

[+] mehr...

Transgene Bäume und Sträucher bergen eine besondere Gefahr. Ihre Sonderrolle in der Bedrohung der biologischen Vielfalt verdanken sie insbesondere ihrer potentiellen Langlebigkeit. Wie Christof Potthof, Redakteur des Gen-ethischen Informationsdienstes, in seinem Überblick-Artikel zeigt, können sie sich über Samen und Pollen, zum Teil über Wurzeln und scheinbar tote Teilstücke, wie Äste, ausbreiten. Ihre Verbreitung ist praktisch nicht zu kontrollieren.

ökonews.at

AKTION: Erklärung an das UN Forum on Forests…

[+] mehr...

Keine Gentechnik ins Essen. Das ist das klare Votum einer überwältigenden Mehrheit der Wählerinnen und Wähler. Gleichgültig welche Parteien die neue Regierung in Deutschland stellen - sie müssen das Votum gegen die Agro-Gentechnik berücksichtigen. Die Stimmen für Bündnis 90/ Die Grünen, SPD und Die Linke.PDS stehen für die absolute Mehrheit der Verbraucher, die Gentechnik nicht in ihren Lebensmitteln haben wollen. Hans Hohenester, Vorsitzender des Naturland Präsidiums fordert ein Umdenken in der Union und…

[+] mehr...

Beim Treffen der EU-Agrarminister am Montag und Dienstag in Brüssel steht die Zulassung einer weiteren Gentechnik-Maissorte auf der Tagesordnung. Wie schon bei ähnlichen Fällen zuvor, wird es voraussichtlich weder für eine Zustimmung noch für die Ablehnung der Zulassung die notwendige qualifizierte Mehrheit geben, heißt es aus Diplomatenkreisen. Damit geht das Thema zurück an die Kommission, die bisher regelmäßig auf Zulassung entschieden hat. Für Österreich nimmt Landwirtschaftsminister Josef Pröll (V) an…

[+] mehr...

Gerade das kleine Land Österreich hätte aber mit einem generellen Importverbot bei Futtermittel enorme ChancenAllerdings ist ein Ignorieren der Probleme rund um gentechnisch veränderte Lebensmittel die teuerste Lösung. Ein "bisschen schwanger" geht im Agrarbereich, geht in einer klein- strukturierten Landschaft wie sie Österreich hat, nicht. Neben den höheren Kosten für eine parallele Produktion von gentechnikfreiem und nichtgentechnikfreiem Futtermittel sind die Gefahren für die Biobauern allgemein enorm;…

[+] mehr...

Gentechnisch manipuliertes Saatgut ist nach Erkenntnissen von Bioland in Deutschland illegal ausgebracht worden. Die Firma Seminis aus Neustadt am Rübenberge führte demnach Zucchinisamen aus den USA ein, die in der EU nicht für den Anbau zugelassen sind. Ein geringer Teil davon ist nach Angaben des Bundesamtes für Verbraucherschutz auch in Niedersachsen ausgesät worden.

Hamburger Abendblatt

Pressetext Deutschland: Wer verbotene Gentech-Zucchini sät, kann Probleme ernten

[+] mehr...

Immer mehr Landwirte erklären sich dazu bereit, auf gentechnisch veränderte Nutzpflanzen zu verzichten. Inzwischen gibt es in Baden-Württemberg 14 "gentechnikfreie Regionen", zwei weitere kommen bald hinzu. Der Verzicht soll sich auch finanziell auszahlen, hoffen die Bauern.Aus Furcht vor einer Gentechnikwelle in der Landwirtschaft setzen die Bauern im Südwesten zunehmend auf freiwilligen Verzicht. Zwischen Main und Bodensee haben sich mehr als 1000 Landwirte in 14 "gentechnikfreien Regionen"…

[+] mehr...

Zum dritten Mal in diesem Jahr landet gentechnisch verändertes Saatgut in Deutschland - ohne dass es als solches erkennbar gewesen wäre. Bauern halten den wiederholten Fehler für "systematisch". Greenpeace ist empörtHundert Pflanzen bringen die ganze schöne Genwelt von Monsanto durcheinander. Tatort: Gemüsegärten zwischen Rhein und Pfälzer Wald. Täter: Mitarbeiter der Firma Seminis Vegetable Seeds Germany. Tatmotiv: Dummheit. Die Tat: Verstoß gegen sämtliche nationalen und internationalen Vorschriften. Ohne…

[+] mehr...

Die in Niedersachsen ansässige Firma Seminis Vegetable Seeds Germany, eine Tochter des US-Konzerns Monsanto, hat in der Pfalz ungenehmigt gentechnisch veränderte Gemüsepflanzen freigesetzt. Die Pflanzen seien mittlerweile wieder "außer Landes geschafft worden", sagte ein Sprecher des Mainzer Umweltministeriums.Die Nachricht, die die Gemüsebauern in der Vorderpfalz alarmieren muss, kam aus Niedersachen. Von dort wurden die rheinland-pfälzischen Umweltbehörden darüber informiert, dass es im Pfälzer…

[+] mehr...

Nach der Einführung einer garantiert gentechnikfreien Milch seitens der NÖM wollen die Grünen auch im Burgenland die Milchproduktion umstellen und verlangen dafür finanzielle Unterstützung für die Molkerei Oberwart und die Milchbauern.Milch von Kühen, die gentechnisch verändertes Futter bekommen haben, muss grundsätzlich nicht entsprechend gekennzeichnet sein, weil sie eben nicht direkt gentechnisch veränderte Substanzen enthält.

ORF: Grüne wollen garantiert gentechnikfreie Milch

[+] mehr...

Unbeugsam geben sich die Mitglieder der Plattform "Pro Leben - Anti Gentechnik". Hocherfreut waren sie, als der Europäische Gerichtshof vergangenes Jahr ihre Genklage gegen die EU annahm. Dabei ging es darum, dass die von der Europäischen Union propagierte Koexistenz von normalem Saatgut und solchem, das gentechnisch verändert ist, nicht möglich sei. Die Gen-Gegner führten folgenden Umstand für sich ins Treffen: "Durch den Wind werden die Pflanzenpollen über weite Strecken verbreitet und mischen sich so…

[+] mehr...

Mycogen Plant Seeds, Inc., eine Tochtergesellschaft der Dow AgroSciences LLC, erhält laut einer vom US-Patentamt am 13. September 2005 herausgegebenen Ankündigung die US-Patentrechte an einem transgenen Bt in Pflanzen. Sowohl Mycogen als auch Dow AgroSciences sind 100-%ige Tochtergesellschaften der Dow Chemical Company (NYSE: DOW).

Finanzen.net

[+] mehr...

Wir nehmen Datenschutz ernst!
Unsere Seiten nutzen in der Grundeinstellung nur technisch-notwendige Cookies. Inhalte Dritter (YouTube und Google Maps) binden wir erst nach Zustimmung ein.
Cookie-Einstellungen | Impressum & Datenschutz

OK