Pegnitz - Nicht nur im Kreisrat, auch im Pegnitzer Stadtrat hat Anneliese Kleißl-Keil von den Grünen einen Antrag gestellt, man möge sich unmissverständlich gegen den Anbau genmanipulierter Pflanzen im Stadtgebiet aussprechen. Nach längerer Diskussion wurde dieser Antrag in der letzten Stadtratssitzung verworfen. Allerdings nicht aus inhaltlichen Gründen, sondern aus rein formalrechtlichen.

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Rund 200 Umweltschützer, Bauern und Züchter haben in Gatersleben gegen den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen im Freien protestiert. Sie zogen vom Bahnhof zum Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung. In Gatersleben befindet sich eine Gendatenbank, in der tausende alte Pflanzenarten erhalten werden.

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Die öffentliche Kritik an genmanipuliertem Mais wirkt: Das Kölner Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung (MPIZ) verzichtet dieses Jahr ganz auf den umstrittenen Gentech-Mais Mon 810. In Borken muss der schon ausgesäte Gen-Mais bis Anfang kommender Woche untergegraben werden.

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In diesem Jahr stand das Thema Gentechnik oben an. Gestern wies der Bauernbund Brandenburg eine Kritik des Landesbauernverbandes an Landwirtschaftsminister Dietmar Woidke (SPD) zurück.

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Als vor einem Jahr bekannt geworden war, dass auf Ladenburger Gemarkung genmanipulierter Mais angebaut wurde, diskutierte man auch im benachbarten Dossenheim das Thema. Schnell war man sich einig, dass man dies in Dossenheim nicht wünsche. Ein Verbot war nicht möglich, doch wollte man mit der freiwilligen Verzichtserklärung ein Zeichen setzen.

Alle Landwirte haben die Verzichtserklärung unterschrieben. Sie erklären damit kein gentechnisch verändertes Saatgut auszubringen und auch keine gentechnisch…

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Eine Riesen-Kröte gab der Bayerische Bauernverband jetzt dem Bund Naturschutz (BN) in Kulmbach zu schlucken: Der Vorstand des Bayerischen Bauernverbandes Kulmbach wird die Aktion „Gentechnikfreier Landkreis Kulmbach“ des BN nicht unterstützen.

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Das Bundessortenamt hat einen selbst in Auftrag gegebenen Versuchsanbau von gentechnisch verändertem Mais auf einem Feld im münsterländischen Borken gestoppt. Der vorgeschriebene Mindestabstand zu Nachbarfeldern von 150 Metern sei nicht eingehalten worden, begründete ein Sprecher der Behörde (Hannover) am Mittwoch die Verfügung an das Agrarunternehmen Monsanto.

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Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat angesichts einer eigenen Studie über mögliche Risiken einen Anbaustopp der Genmaissorte MON 810 gefordert. Der Genmais «ist nicht ausreichend erforscht und entspricht nicht dem, was angemeldet wurde», sagte Gentechnik-Experte Christoph Then zur Vorstellung der Studie. Im Gegensatz zu den Angaben des Herstellers Monsanto würden die vom Gentech-Mais produzierten Gift-Mengen erheblich schwanken.

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Eine länderübergreifende Protestradtour gegen Gentechnikanbau in Sachsen und Brandenburg führte unter Polizeibegleitung am Samstag von Torgau über Mühlberg nach Elsterwerda. Der Hintergrund: Brandenburg und Sachsen sind die deutschen Bundesländer, für die 2007 die größten Anbauflächen für gentechnisch veränderte Pflanzen in Planung sind. Dagegen gibt es überall in den Regionen Protest.

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Werden Bio-Schweine unwissentlich mit gentechnisch verändertem Futter versorgt, darf ihr Fleisch nicht mehr als Öko-Produkt verkaufen. Das geht aus einem Beschluss des Verwaltungsgerichts Lüneburg hervor.

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Horst Seehofer hatte am Mittwoch den Anbau der Genmaissorte MON 810 an strenge Auflagen geknüpft und den Handel mit Saatgut vorerst gestoppt. In Niedersachsen wurde bereits an acht Standorten besagter Mais ausgesät. Der agrarpolitische Sprecher Hans-Jürgen Klein fordert das Unterpflügen des gentechnisch veränderten Mais.

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Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat mit sofortiger Wirkung angeordnet, dass die Abgabe von Saatgut mit gentechnisch verändertem Mais der Linie Mon 810 an Dritte nur erfolgen darf, wenn die Saatgutfirma Monsanto einen entsprechenden Monitoringplan vorlegt. Das will sich der Biotech-Konzern nicht gefallen lassen - und hat seine Lobbyisten in Berlin ins Rennen geschickt.

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Der Vormarsch gentechnisch veränderter Pflanzen bringt Mecklenburg-Vorpommerns Agrarlobby auf Schlingerkurs. Sowohl Land als auch Bauernverband lehnen eine Anbauempfehlung aufgrund fehlender Haftungs- und Koexistenzregeln zwar ab, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Ausgeschlossen wird er aber nicht.

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Nachdem Horst Seehofer Ende Februar ein neues Eckpunktepapier zum Gentechnikgesetz vorgestellt hat, liegt nun ein Referentenentwurf für das Gesetz vor. Mit dem Entwurf bestätigt sich Seehofers Kurs: Die Gentechnik wird gefördert, Verbraucherinteressen stehen hinten an. Die Grünen erteilen dem Gesetzesentwurf eine klare Absage. Für den Bund ökologischer Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) hat Horst Seehofer mit diesem Entwurf seine Glaubwürdigkeit verloren.

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Das Europäische Patentamt (EPA) in München hat ein umstrittenes Gen-Patent auf Sojabohnen vollständig widerrufen. Das teilte EPA-Sprecher Rainer Osterwalder mit. Die Behörde gab damit etlichen Einwendungen statt, unter anderem von der Umweltorganisation Greenpeace.

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In Sachsen-Anhalt hat am Donnerstag die Freisetzung gentechnisch veränderter Erbsen begonnen. «Das BVL und Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer ignorieren ein weiteres Mal den breiten Wunsch der Bevölkerung nach gentechnikfreien Produkten» kritisierte Georg Janßen von der Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft (AbL).

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Der US-Gentechnikkonzern Monsanto will am Donnerstag vor der Beschwerdekammer des Europäischen Patentamtes (EPA) in München seinen Monopol-Anspruch auf alle Gentech-Sojabohnen der Welt durchsetzen. Gentechnisch veränderte Soja macht bereits 60 Prozent aller Soja der Welt aus - Tendenz steigend. Somit hat sich Monsanto einen wachsenden Anteil am Geschäft mit einer der wichtigsten Nutzpflanzen der Welt gesichert.

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Die Saatgutindustrie versucht immer stärker, mithilfe der Politik gentechnisch veränderte Pflanzensorten anzubauen und die Landwirtschaft davon abhängig zu machen. Dem wollen die Bissinger mit ihrer Aktion etwas entgegensetzen. Bantam-Mais ist eine samenfeste Maissorte, deren Körner zur Wiederaussaat geeignet sind im Gegensatz zu den heute industriell verwendeten Hybrid-Sorten.

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Mit kleinen Pflänzchen gegen die großen Gentechnik-Konzerne: Vertreter der Grünen sähten gestern auf dem anerkannten Ökobetrieb von Rita und Franz Petrasch (vorn) in Schnabelwaid Bantam-Mais aus. Willibald König-Zeußel, Norbert Piersch (Kreisvorstand Bayreuth Land), Sabine Steiniger (Kreisvorstand Stadt) wollen mit der Aktion, die in diesen Wochen bundesweit durchgeführt wird, ein Zeichen setzen. Auch Kreisrätin Claudia Rettig ruft dazu auf, im eigenen Vorgarten die Maissorte zu pflanzen und dies dem…

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Im Fläming wird vorerst kein gentechnisch verändertes Getreide angebaut. Der Agrarbetrieb, der im Baruther Ortsteil Klasdorf acht Hektar Genmais anpflanzen wollte, hat seinen Antrag zurück gezogen. Entsprechende Recherchen der rbb-Nachrichtensendung "Brandenburg aktuell" bestätigte am Freitag das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Im Standortregister sei diese Fläche bereits gelöscht worden, erklärte die Behörde.

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