Mit einem großflächigen Freilandversuch soll die Gentechnik in der Prignitz Einzug halten. Der in Ludwigshafen ansässige Chemiekonzern BASF hat die Freisetzung von gentechnisch veränderten Kartoffeln beantragt. Der größte der drei Standorte ist laut einer öffentlichen Bekanntmachung Sükow bei Perleberg. Auf 79,4 Hektar sollen hier ab April gentechnisch veränderte Kartoffeln angebaut werden. Derselbe Antrag richtet sich noch auf zwei wesentlich kleinere Flächen in Bütow und Zepkow (Mecklenburg-Vorpommern).

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Im Tauziehen um ein neues Gentechnikgesetz bekommt Landwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) unverhoffte Rückendeckung vom Koalitionspartner. Die SPD-Wirtschaftsexperten Rainer Wend und Doris Barnett forderten zum Auftakt der Grünen Woche einen "differenzierten und fairen Umgang" mit dem Thema.

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"Ein wichtiges Zeichen" setzte die Stadt Walldorf mit ihrem Beitritt zum Bündnis für eine gentechnikfreie Region, findet die Karlsruher Grünen-Bundestagsabgeordnete Sylvia Kotting-Uhl. Sie hoffe, heißt es in einer Pressemitteilung der Politikerin, dass andere Gemeinden im Land diesem Beispiel folgen würden.

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Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) weist Kritik zurück, er wolle die Agrogentechnik gegenüber anderen Produktionsweisen bevorzugen. Er plädiert für ein "friedliches Nebeneinander" von gentechnischer, konventioneller und ökologischer Landwirtschaft.

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Der kritische Agrarbericht 2007 hat erneut die Agro-Gentechnik als Schwerpunkt. Dreizehn von 48 Beiträgen sind diesem Thema gewidmet. Damit will das Bündnis über die unterschiedlichen Interessenlagen aufklären und Argumente gegen diese "überflüssige Gefährdung unserer Lebensgrundlagen" liefern.

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Zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin formiert

sich Widerstand gegen den vermehrten Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft. "Der Anbau von genveränderten Pflanzen im Freiland

birgt erhebliche Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt, die vor allem in ihrer langfristigen Wirkung nicht abschätzbar sind", sagte der Präsident des Deutschen

Naturschutzrings, Hubert Weinzierl, der "Berliner Zeitung"

(Donnerstag).

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Zur morgen in Berlin beginnenden Internationalen Grünen Woche erklärt der stellvertretende Parteivorsitzende Wolfgang Methling:

Landwirte und Verbraucher müssen die Möglichkeit haben, zwischen gentechnisch freien und gentechnisch veränderten Futter- und Lebensmitteln zu wählen. Deshalb ist eine eindeutige Kennzeichnungspflicht für alle Produkte notwendig.

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Zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin formiert sich der Widerstand gegen den vermehrten Einsatz der Gentechnik auf dem Acker. "Der Anbau von genveränderten Pflanzen im Freiland birgt erhebliche Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt, die vor allem in ihrer langfristigen Wirkung nicht abschätzbar sind", sagte der Präsident des Deutschen Naturschutzrings, Hubert Weinzierl, der Berliner Zeitung.

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Das Bundeskabinett soll sich nach Worten von Landwirtschaftsminister Horst Seehofer im Februar mit der Novelle des Gentechnikgesetzes befassen.

Erste Grundzüge der Reform sollten der Ministerrunde im Februar zugeleitet werden, sagte Seehofer vor Journalisten heute auf der Agrarmesse 'Grüne Woche'.

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Erdbeeren und Fische haben mehr gemeinsam als man denkt. Genauso Schneeglöckchen und Kartoffeln, sowie Bakterien und Mais. Sie alle haben Gene. Und Sie können die Gene miteinander verrühren und vermischen. Das zumindest tun Gentechniker in der Lebensmittelindustrie. Den menschgemachten Mix lehnen in Deutschland die meisten Verbraucher allerdings ab. Angebaut werden „gentechnisch veränderte Lebensmittel“ trotzdem: Nun auch im Leipziger Umland – in Bad Düben. Elisabeth Weise war für uns dort.

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Acht Personen standen Donnerstag, den 11.01.2007 in Zehdenick (Mark) wegen einer Feldbefreiung vor Gericht, begleitet von hoher Polizei- und Medienpräsenz und augenscheinlich auch militanten Vorfeldaktionen in der Stadt und am Gericht. Der Weg zum Gericht war eigentlich schon für sich allein genommen ein Genuss. Menschen, die am Morgen des 11.01.2007 mit Zug anreisten, trafen schon am Bahnhof Zehdenick auf die Ergebnisse nächtlicher Aktionen

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Die Koalition steht vor einer harten Auseinandersetzung um die Nutzung gentechnisch veränderter Pflanzen. Unmittelbar vor Eröffnung der Grünen Woche in Berlin machte die SPD gestern klar, dass sie die Anbaupläne von Agrarminister Horst Seehofer (CSU) nur nach erheblichen Korrekturen mittragen will.

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Die Münchner ödp hat den CSU-Europaabgeordneten Bernd Posselt in einem Schreiben zu einer klaren Position gegen die im Januar anstehende Entscheidung zur Nutzung der landwirtschaftlichen Gentechnik aufgefordert. Das Europaparlament wird in wenigen Tagen über einen Initiativbericht des Agrarausschusses befinden, der nach Ansicht des stv. Vorsitzenden der ödp München, dem Ernährungs- und Gesundheitsexperten Thomas Semonsky "der grünen Gentechnik trotz aller Widerstände seitens der bayrischen Landwirte und…

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In Deutschland soll im Jahr 2007 wieder gentechnisch veränderter Mais MON 810 der Firma Monsanto angebaut werden. Der Mais wird zum Zwecke der Futtermittelherstellung angebaut, hat aber keine Zulassung als Lebensmittel. Zudem ist der Vertrieb und der Anbau des MON 810-Saatguts nach einem Rechtsgutachten der Anwaltskanzlei Gaßner, Groth, Siederer & Coll. rechtswidrig, weil eine gentechnikrechtliche Genehmigung für die in Deutschland verwendeten Sorten fehlt.

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80 Prozent der Deutschen sind gegen Gentechnik; die Industrie muss also endlich zur Kenntnis nehmen, dass Genfood ein Angebot ohne Nachfrage ist. Das zeigt auch die Gegenwehr der Bauern: Bereits 27000 Landwirte wirtschaften in 100 Regionen Deutschlands garantiert gentechnikfrei.

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Die Karlsruher Landtagsabgeordnete Gisela Splett (B90/Grüne) hat in einer Pressemitteilung die Ankündigung von Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU), weitere Versuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen in Rheinstetten-Forchheim durchzuführen, scharf kritisiert. "Die Ergebnisse der bisherigen Versuche rechtfertigen es keineswegs, weitere Versuche in einer ansonsten bisher gentechnikfreien Region durchzuführen", betont die promovierte Geoökologin Gisela Splett.

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Anlässlich der diesjährigen Grünen Woche in Berlin erklärten bei dem regelmäßig stattfindenden Austausch zwischen dem Deutschen Bauernverband (DBV) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) die Präsidenten Gerd Sonnleitner und Prof. Hartmut Vogtmann, dass im Rahmen der Genehmigung von Freisetzungsversuchen von gentechnisch veränderten Organismen eindeutige Festlegungen zum Ablauf der Versuche zu treffen sind.

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Die Polizei kam mit 300 Beamten. Reiter- und Hundestaffeln sicherten das Gelände, ein Helikopter kreiste über dem Feld. Die Stimmung an diesem letzten Sonntag im Juli war alles andere als entspannt: Rund 80 Aktivisten waren nach Zehdenick im Norden Berlins gekommen, um in einer „Feldbefreiung“ gentechnisch veränderte Maispflanzen auszureißen. „Wir wollen keine Gentechnik“, sagt Michael Grolm. Der Berufsimker von der Initiative "Gendreck-weg" wird sich an diesem Donnerstag vor dem Landgericht Neuruppin…

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Ein öffentlich zugängiges Register über landwirtschaftliche Flächen, auf denen gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden, fordert die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). Hintergrund sind Versuche der Semundo-Saatzucht GmbH in Varendorf bei Bienenbüttel, die laut AbL geheim durchgeführt wurden.

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'Wir sind empört über die Pläne des Agrarkonzerns Monsanto, in Nordhessen ein auf Dauer angelegtes riesiges Forschungs- und Freisetzungszentrum für gentechnisch veränderte Pflanzen anzulegen. Versuche mit gentechnisch verändertem Mais auf einer Fläche von 2000 qm sollen bereits im Frühjahr 2007 beginnen. Der Konzern kann sich auf intensiven Widerstand in der Region gefasst machen', kündigt Martin Häusling, agrarpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, an. Bereits gestern gab es…

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