Die seit Monaten andauernde Diskussion um eine Weiterentwicklung des Gentechnikrechts hat neuen Schwung bekommen. Überraschend beschloss das Bundeskabinett Eckpunkte für eine Gesetzesnovelle. Dem Vernehmen nach soll das Bundeskanzleramt auf eine Kabinettsentscheidung gedrängt haben, ohne dass sich die Koalitionsfraktionen zuvor über die strittigen Fragen verständigt hätten. Die Eckpunkte, die nach den Worten von Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer von allen Ressorts und damit auch den…

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Grüne Gentechnik - Fluch oder Segen? Dieser Frage ging Clemens Dirscherl, Geschäftsführer des evangelischen Bauernwerkes Württemberg, in einem Vortrag nach. Auf Einladung des "Grünen Gockels" referierte er zur Gentechnik als "Herausforderung für unser täglich Brot".

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Aus einer Studie der Universität Göttingen geht hervor, dass die Mehrheit der Landwirte den Einsatz von Gentech-Pflanzen kritisch bewerten. Zwar spricht der Leiter der Studie, Prof.

Achim Spiller davon, dass laut seiner Umfrage Landwirte nicht mehrheitlich gegen grüne Gentechnik sind. Allerdings sprechen sich nur ein Drittel der Landwirte klar für den Einsatz von gentechnisch veränderten Saatgutsorten aus. In der Studie wurden insbesondere Besitzer von größeren landwirtschaftlichen Betrieben in…

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Im Landkreis Dahme-Spreewald wird in diesem Jahr kein Genmais angebaut. Nach massiver Kritik durch den Spreewaldverein habe ein Bauer seinen Antrag zurückgezogen, bei Luckau 12 Hektar genveränderten Mais anzubauen, meldete die RBB-Landeswelle Antenne Brandenburg am Mittwoch unter Berufung auf den Leiter des Landwirtschaftsamtes Dahme-Spreewald.

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Auf dem zweiten Landestreffen der gentechnikfreien Regionen gestern in Dalwitz macht Norbert Roloff, dessen Umweltorganisation BUND als Koordinator fungiert, auf die aktuelle Entwicklung aufmerksam. Es seien längst nicht mehr nur Bauern, die sich mit diesem Thema beschäftigen würden. „Erst in der vergangenen Woche haben die Stadtvertretungen von Röbel und Waren ihre Kommunen zu gentechnikfreien Regionen erklärt“, berichtet Roloff.

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Sämtliche Natur- und Landschaftsschutzgebiete in Mecklenburg-Vorpommern sowie die dem Land gehörenden Wälder sollen nach dem Willen des Aktionsbündnisses für eine gentechnikfreie Landwirtschaft zu gentechnikfreien Regionen erklärt werden.

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Zum heute vom Bundeskabinett beschlossenen Eckpunktepapier zur Novellierung des Gentechnikgesetzes fordert der Deutsche Bauernverband (DBV) eine rasche politische Einigung. Die Landwirte in Deutschland müssten endlich Rechtssicherheit erlangen. Ziel müsse es sein, die Koexistenz aller Anbauformen zu gewährleisten, ohne dass die Anbauentscheidung eines Landwirtes das Wirtschaften eines anderen beeinträchtige.

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Das Thema Gentechnik reicht in der Regel allein aus, um bei manchen den Bluthochdruck in die Höhe schießen zu lassen. Die Bezeichnung »grüne Gentechnik« sei schon eine »echte Provokation«, stellte Moderator Gunter Haug gleich zu Beginn des Gesprächs fest. Zur Veranstaltung geladen hatte die Berg Brauerei Ulrich Zimmermann aus Ehingen-Berg und die »Schmeck den Süden«-Gastronomen der Region.

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Wortgefechte für und wider die Gentechnologie lieferten sich die Teilnehmer einer Diskussionsveranstaltung in Krakow am See. Amtsvorsteher Wilfried Baldermann hatte dazu eingeladen. In die Diskussion zur Gentechnik hat sich auch das Amt Krakow am See eingeschaltet.

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Nach wie vor lehnt die große Mehrheit der Verbraucher Europas gentechnisch veränderte (GVO) Lebensmittel ab, wir Landwirte sollten uns diese Marktchance nicht durch die schleichende Kontamination aus Versuchsfeldern kaputt machen lassen, meint der Initiator der Arbeitsgemeinschaft „Gentechnikfreie Landwirtschaft“ Helmut Fritsche aus Aholming. Er sieht nach wie vor gute Chancen in Niederbayern eine große gentechnikfreie Zone zu errichten, in der sichergestellt ist, dass Landwirte ihre Produkte, Lebensmittel…

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Die Biotech-Firma Novoplant möchte in unmittelbarer Nähe einer der weltweit wichtigsten Samenbanken gentechnisch veränderte Pharma-Erbsen aussäen. Das Münchener Umweltinstitut ist entsetzt und verlangt, das "riskante Experiment" in Sachsen-Anhalt zu stoppen.

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Die Verwendung von gentechnisch veränderten Organismen (GVOs) in Bioerzeugnissen bleibt gesetzlich verboten. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V. begrüßt, dass in der Neufassung der EU-Bioverordnung weiterhin ein Verbot der Anwendung von gentechnisch veränderten Organismen in Erzeugung und Verarbeitung festgeschrieben bleibt.

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Der Bayerische Bauernverband lehnt das neue Gentechnik-Gesetz von Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU) und den kommerziellen Gentechnik-Anbau ab. Die Sicherheitsabstände von gentechnisch veränderten Pflanzen zum konventionellem Anbau müssten auch bei Wetterkapriolen wie dem Sturm „Kyrill” gewährleisten, dass es keine Vermischung gebe, verlangte der Referent für spezielle Marktfragen, Markus Seemüller.

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2500 Quadratmeter Versuchsfläche für den Anbau von gentechnisch verändertem Mais sind heuer in Wallerdorf und Aholming gemeldet. Biobauer Helmut Fritsche aus Aholming befürchtet dadurch Auskreuzungen auf den eigenen Feldern sowie Imageschaden und Verdienstausfall - und will deshalb eine Gentechnikfreie Region im Landkreis Deggendorf gründen.

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Der Bund Naturschutz macht mobil: Er will den gesamten Landkreis Kulmbach zur gentechnik-freien Zone ausrufen. Nun hat der Kreisverband des Bayerischen Bauernverbandes zwar bislang zwar noch keine Anstalten gemacht, dabei aktiv mitzuwirken. Doch einige Landwirte haben bereits Solidarität bekundet.

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Die Versammlung von Zivilcourage Vogelsberg in Lauterbach-Maar gestern Abend war laut einhelliger Meinung der Besucher ein voller Erfolg. Der Storndorfer Landwirt und Initiator der Organisation Dr. Peter Hamel begrüßte neben vielen betroffenen Verbrauchern, Bauern und Mittelständlern aus der Region auch Gruppen aus den Nachbarkreisen Fulda/Rhön, Wabern-Niedermöllrich, Ebsdorfergrund/Marburg und aus der Wetterau rund 200 Zuhörer.

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Gemeinsam die Stimme erheben – Haushalt ohne Genfood. Bundesweiter Start der Aktion www.mein-nein.de mit Starköchin Sarah Wiener als Schirmherrin. Einladung zur Pressekonferenz bei Sarah Wiener am 1. März 2007 in Berlin.

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In einer Sitzung beschlossen 167 Betriebe in Nordostdeutschland künftig auf Gentechnik zu verzichten. Die Verwendung von konventionellem Stalldung von Tieren, die mit Gentechnikkomponenten gefüttert werden, ist untersagt. Ferner ist wie auch bei Demeter der Einsatz von bestimmtem Saatgut nicht mehr zulässig.

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Wissenschaftler des Instituts für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung I der Universität planen im Frühjahr die Aussaat von gentechnisch verändertem Mais. Dies hat der Leiter des Projekts, Professor Wolfgang Friedt, bestätigt. Gerda Weigel-Greilich (Grüne), Bürgermeisterin und Umweltdezernentin der Stadt Gießen, kündigte den Widerstand der Stadt gegen das Vorhaben an.

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Es sind Wissenschaftler des Instituts für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung I der Gießener Universität, die im Frühjahr die Aussaat von gentechnisch verändertem Mais des Typs MON 810 des US-amerikanischen Saatgutherstellers Monsanto planen. Dies bestätigte der Leiter des Projekts, Prof. Wolfgang Friedt, auf Anfrage. Wie Friedt erklärte, handelt es sich dabei um eine "reguläre Sortenprüfung" im Auftrag des Bundessortenamtes.

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