Gentechnikgegner und Bauernführer José Bové muss für vier Monate ins Gefängnis. Vor drei Jahren hatte Bové ein Feld mit GVO-Mais zerstört. Das französische Kassationsgericht hat das Urteil heute bestätigt. Vor wenigen Tagen hatte Bové seine Kandidatur für die französischen Präsidentschaftswahlen bekannt gegeben. Den Wahlkampf wolle er trotzdem weiterführen.

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Über 200 Menschen machten sich am 4.Februar in Unterspiesheim auf, um von der Kirche zu den Feldern zu gehen, wo der Konzern Monsanto dieses Jahr sogenannten Bt-Mais zur Aussaat bringen will. Ca. 2 km entfernt von der Anbaufläche liegen Felder von Biobauern. In Schwebheim haben sich die Bauern zu einer „gentechnikfreien Zone“ zusammengeschlossen

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Die FDP-Fraktion fordert in einem Gesetzentwurf zur Änderung des Gentechnikgesetzes Planungssicherheit für Landwirte, die genetisch veränderte Pflanzen anbauen wollen.

In dem Entwurf heißt es, diese „Zukunftstechnologie“ solle gestärkt werden, hoch qualifizierte Arbeitsplätze sollten gesichert und neue geschaffen werden.

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In der Landesanstalt für Pflanzenschutz Rheinstetten-Forchheim werden seit vergangenen Jahr Genmais-Versuche durchgeführt. Zuletzt waren es Freilandversuche. Die Bürgerinitiative Genmais freies Rheinstetten sowie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordern nun die baden-württembergische Landesregierung auf, eine Fortsetzung dieser Versuche für 2007 zu unterlassen.

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Plattling. Gentechnisch veränderter Mais, kontaminierter Honig, Auskreuzung mit gentechnisch unveränderten Pflanzen - für Helmut Fritsche ein Albtraum, den er nicht hinnehmen will. Mit Imkern, Landwirten und Verbrauchern will der Aholminger etwas gegen den Einzug von gentechnisch veränderten Pflanzen auf Feldern rund im Plattling und Osterhofen unternehmen und diskutierte Vorschläge für eine sachliche Auseinandersetzung seiner Interessengemeinschaft (IG) mit der Grünen Gentechnik.

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Rechtsextreme versuchen zunehmend über Bürgerinitiativen und Protestbewegungen in der Gesellschaft Fuß zu fassen. Jüngstes Beispiel: Die „Gentechnikfreien Region Nebel/Krakow am See“, ein Zusammenschluss ökologischer Landwirte, wird vom NPD-Mitglied Helmut Ernst geführt.

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In Ascha gibt es sie schon länger, in Stallwang ist sie gerade „ausgerufen“ worden: die „gentechnikfreie Zone“. Alle Landwirte bis auf einen, der gerade im Ausland ist, haben eine freiwillige Selbstverpflichtung unterschrieben. Darin legen sie sich darauf fest, künftig von ihrem Händler ein Zertifikat zu verlangen, dass das gekaufte Saatgut nicht gentechnisch verändert ist.

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Der Anteil der landwirtschaftlichen Anbaufläche mit genetisch manipuliertem Saatgut stieg in Argentinien in der aktuellen Erntesaison 2006/2007 im Vergleich mit der vorangegangenen um fünf Prozent. Insgesamt wird in Argentinien jetzt auf 18,4 Millionen Hektar Land genetisch verändertes Saatgut gepflanzt - das sind rund 18 Prozent der weltweiten Anbaufläche für Gen-Pflanzen.

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Landwirte in Oberhavel haben für dieses Jahr rund siebenmal größere Flächen für den Anbau von Genmais angemeldet als 2006. Nach Angaben des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Bonn sind 16 Flächen mit einer Gesamtgröße von rund 611 Hektar registriert, auf denen der gentechnisch veränderte Mais der Sorte Monsanto 810 gesät werden soll. Im vergangenen Jahr waren es nur 83 Hektar.

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Er bekam in der Zollernstadt Hechingen viel Szenenapplaus, der neue Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied. Doch bei seiner Aussage zur Gentechnik »Anbau nein, Forschung ja«, verfielen die Bauern aus den beiden Landkreisen Tübingen und Zollernalb in eisiges Schweigen. Er habe »damit gerechnet«, für diese Worte keinen Applaus zu bekommen, konterte der groß gewachsene Präsident des Landesbauernverbands am Samstag. Aber er wolle eines »deutlich sagen«: Der Landesverband spreche sich dafür aus, »dass weiterhin…

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"Es ist das erste Mal, dass sich Verbraucher aus 21 europäischen Ländern an die EU wenden und ihr Recht auf Information einfordern. Die europäischen Bürger wollen endlich wissen, was sie essen und nicht mehr unwissentlich den Anbau von Gen-Pflanzen fördern." sagt Greenpeace-Verbraucherexpertin Corinna Hölzel.

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Nicht weniger als 41 der weltgrößten Reisexporteure, -verarbeiter und -händler haben am Dienstag schriftlich der Gentechnik eine Absage erteilt. Nachzulesen in der neuen Greenpeace-Studie Reis-Industrie in der Krise. Selbst Ebro Puleva, Weltführer bei der Reisverarbeitung, erklärt, keinen US-Reis mehr zu verarbeiten. Das sind Reaktionen der Reis-Industrie auf den großen Reisskandal im Jahr 2006. Damals wurden auf der ganzen Welt Verunreinigungen mit Gen-Reis entdeckt.

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Der Deutsche Bauernbund hat gestern auf seiner Jahrestagung in Potsdam seine grundsätzliche Ablehnung des Einsatzes von Gentechnik in der Landwirtschaft bekräftigt. Die meisten Patente auf gentechnisch veränderte Pflanzen würden sechs Konzernen gehören, so Reinhard Jung, Geschäftsführer des Bauernbundes Brandenburg. Bei dieser Konstellation sieht Jung die unternehmerische Freiheit der bäuerlichen Betriebe gefährdet.

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Die SPD-Fraktion hat eine Stellungnahme zur weiteren Novellierung des Gentechnikgesetzes erarbeitet. Darin fordert sie einen Sicherheitsabstand von 300 Metern beim Anbau von gentechnisch verändertem Mais. Die Verunreinigung von gentechnikfreien Produkten soll verhindert und die Analysekosten den Verursachern zugeordnet werden.

Der BÖLW sieht in der von der SPD vorgelegten Stellungnahme eine geeignete Grundlage zur Weiterentwicklung des Gentechnikgesetzes.

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BUND und Foodwatch haben die Bundesregierung aufgefordert, bei der Novellierung der EU-Öko-Verordnung auf einen scharfen Grenzwert für gentechnisch veränderte Partikel in Bio-Lebensmitteln zu dringen. Er sollte an der Nachweisgrenze von 0,1 Prozent liegen.

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Die TIBO Landwirtschafts GmbH Neutrebbin arbeitet seit 15 Jahren mit der Firma Pioneer, einer der führenden Pflanzenzüchter weltweit, zusammen. Jetzt sollen neue gentechnisch veränderte Sorten ins Feld gestellt werden. Während der jüngsten Gemeindevertretersitzung stellte die Firma das Ansinnen vor.

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Zu einem Vortrag zum Thema Gentechnik hatte der Grünen-Kreisverband Kulmbach in den Gasthof Geuther eingeladen. „In der Lebensmitteltechnik wird diese Thematik seit Jahren heftig diskutiert. Bio-Landbau wird bei Zulassung der Gentechnik in absehbarer Zeit sicher nicht mehr möglich sein“, sagte eingangs Dr. Alexander Philipp.

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Verbraucherinnen und Verbraucher wollen keine Gentechnik – auch nicht im Tierfutter.

Damit sie wissen, was sie essen, fordern eine Million Menschen in ganz Europa eine Kennzeichnung für Produkte wie Milch, Eier und Fleisch, die von Tieren stammen, die GVO-Pflanzen fressen.

Greenpeace präsentierte am Mittwoch 400 000 deutsche Unterschriften im Verbraucherministerium und fordert von Verbraucherminister Horst Seehofer, die Kennzeichnungslücke für tierische Produkte zu schließen. „Die umfassende Kennzeichnung…

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Protest zahlt sich aus! Monsanto verzichtet auf den für dieses Jahr geplanten Versuchsanbau von BT-Mais im Schwalm-Eder-Kreis. Am 20. Januar hatten 500 Menschen gegen den Anbau von GVO-Mais demonstriert.

Das Unternehmen hält jedoch am 13 ha großen Versuchsfeld in Niedermöllrich fest, um in Zukunft trotzdem dort forschen zu können. Während Monsanto es sehr bedauert, dass biotechnologische Forschung an manchen Orten derart behindert wird, feiern die Grünen "den ersten Sieg in der Region".

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Die vom 29. Dezember 2006 bis 29. Januar 2007 in der Stadtverwaltung Nerchau ausliegenden Unterlagen zum Antrag der BASF Plant Science auf Erteilung einer Genehmigung für die Freisetzung gentechnisch veränderter Kartoffelpflanzen sind teilweise in Englisch abgefasst. Aufgrund dieses Verfahrensmangels fordert die Linkspartei.PDS den sofortigen Abbruch des Genehmigungsverfahrens.

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