Der Anteil der landwirtschaftlichen Anbaufläche mit genetisch manipuliertem Saatgut stieg in Argentinien in der aktuellen Erntesaison 2006/2007 im Vergleich mit der vorangegangenen um fünf Prozent. Insgesamt wird in Argentinien jetzt auf 18,4 Millionen Hektar Land genetisch verändertes Saatgut gepflanzt - das sind rund 18 Prozent der weltweiten Anbaufläche für Gen-Pflanzen.

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Landwirte in Oberhavel haben für dieses Jahr rund siebenmal größere Flächen für den Anbau von Genmais angemeldet als 2006. Nach Angaben des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Bonn sind 16 Flächen mit einer Gesamtgröße von rund 611 Hektar registriert, auf denen der gentechnisch veränderte Mais der Sorte Monsanto 810 gesät werden soll. Im vergangenen Jahr waren es nur 83 Hektar.

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Er bekam in der Zollernstadt Hechingen viel Szenenapplaus, der neue Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied. Doch bei seiner Aussage zur Gentechnik »Anbau nein, Forschung ja«, verfielen die Bauern aus den beiden Landkreisen Tübingen und Zollernalb in eisiges Schweigen. Er habe »damit gerechnet«, für diese Worte keinen Applaus zu bekommen, konterte der groß gewachsene Präsident des Landesbauernverbands am Samstag. Aber er wolle eines »deutlich sagen«: Der Landesverband spreche sich dafür aus, »dass weiterhin…

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"Es ist das erste Mal, dass sich Verbraucher aus 21 europäischen Ländern an die EU wenden und ihr Recht auf Information einfordern. Die europäischen Bürger wollen endlich wissen, was sie essen und nicht mehr unwissentlich den Anbau von Gen-Pflanzen fördern." sagt Greenpeace-Verbraucherexpertin Corinna Hölzel.

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Nicht weniger als 41 der weltgrößten Reisexporteure, -verarbeiter und -händler haben am Dienstag schriftlich der Gentechnik eine Absage erteilt. Nachzulesen in der neuen Greenpeace-Studie Reis-Industrie in der Krise. Selbst Ebro Puleva, Weltführer bei der Reisverarbeitung, erklärt, keinen US-Reis mehr zu verarbeiten. Das sind Reaktionen der Reis-Industrie auf den großen Reisskandal im Jahr 2006. Damals wurden auf der ganzen Welt Verunreinigungen mit Gen-Reis entdeckt.

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Der Deutsche Bauernbund hat gestern auf seiner Jahrestagung in Potsdam seine grundsätzliche Ablehnung des Einsatzes von Gentechnik in der Landwirtschaft bekräftigt. Die meisten Patente auf gentechnisch veränderte Pflanzen würden sechs Konzernen gehören, so Reinhard Jung, Geschäftsführer des Bauernbundes Brandenburg. Bei dieser Konstellation sieht Jung die unternehmerische Freiheit der bäuerlichen Betriebe gefährdet.

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Die SPD-Fraktion hat eine Stellungnahme zur weiteren Novellierung des Gentechnikgesetzes erarbeitet. Darin fordert sie einen Sicherheitsabstand von 300 Metern beim Anbau von gentechnisch verändertem Mais. Die Verunreinigung von gentechnikfreien Produkten soll verhindert und die Analysekosten den Verursachern zugeordnet werden.

Der BÖLW sieht in der von der SPD vorgelegten Stellungnahme eine geeignete Grundlage zur Weiterentwicklung des Gentechnikgesetzes.

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BUND und Foodwatch haben die Bundesregierung aufgefordert, bei der Novellierung der EU-Öko-Verordnung auf einen scharfen Grenzwert für gentechnisch veränderte Partikel in Bio-Lebensmitteln zu dringen. Er sollte an der Nachweisgrenze von 0,1 Prozent liegen.

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Die TIBO Landwirtschafts GmbH Neutrebbin arbeitet seit 15 Jahren mit der Firma Pioneer, einer der führenden Pflanzenzüchter weltweit, zusammen. Jetzt sollen neue gentechnisch veränderte Sorten ins Feld gestellt werden. Während der jüngsten Gemeindevertretersitzung stellte die Firma das Ansinnen vor.

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Zu einem Vortrag zum Thema Gentechnik hatte der Grünen-Kreisverband Kulmbach in den Gasthof Geuther eingeladen. „In der Lebensmitteltechnik wird diese Thematik seit Jahren heftig diskutiert. Bio-Landbau wird bei Zulassung der Gentechnik in absehbarer Zeit sicher nicht mehr möglich sein“, sagte eingangs Dr. Alexander Philipp.

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Verbraucherinnen und Verbraucher wollen keine Gentechnik – auch nicht im Tierfutter.

Damit sie wissen, was sie essen, fordern eine Million Menschen in ganz Europa eine Kennzeichnung für Produkte wie Milch, Eier und Fleisch, die von Tieren stammen, die GVO-Pflanzen fressen.

Greenpeace präsentierte am Mittwoch 400 000 deutsche Unterschriften im Verbraucherministerium und fordert von Verbraucherminister Horst Seehofer, die Kennzeichnungslücke für tierische Produkte zu schließen. „Die umfassende Kennzeichnung…

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Protest zahlt sich aus! Monsanto verzichtet auf den für dieses Jahr geplanten Versuchsanbau von BT-Mais im Schwalm-Eder-Kreis. Am 20. Januar hatten 500 Menschen gegen den Anbau von GVO-Mais demonstriert.

Das Unternehmen hält jedoch am 13 ha großen Versuchsfeld in Niedermöllrich fest, um in Zukunft trotzdem dort forschen zu können. Während Monsanto es sehr bedauert, dass biotechnologische Forschung an manchen Orten derart behindert wird, feiern die Grünen "den ersten Sieg in der Region".

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Die vom 29. Dezember 2006 bis 29. Januar 2007 in der Stadtverwaltung Nerchau ausliegenden Unterlagen zum Antrag der BASF Plant Science auf Erteilung einer Genehmigung für die Freisetzung gentechnisch veränderter Kartoffelpflanzen sind teilweise in Englisch abgefasst. Aufgrund dieses Verfahrensmangels fordert die Linkspartei.PDS den sofortigen Abbruch des Genehmigungsverfahrens.

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Im Streit zwischen Union und SPD über ein neues Gentechnikgesetz ist noch keine Einigung in Sicht. Umstritten sind aus SPD-Sicht vor allem Erleichterungen für die Forschung an gentechnisch veränderten Pflanzen. SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber sagte dem Tagesspiegel, dass er mit dem Vorschlag von Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU), nur noch die unmittelbaren Nachbarn von Forschungsfeldern zu entschädigen, nicht einverstanden ist.

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Im Kloster Plankstetten wird am 7. Februar Politik gemacht. Bevor das Gesetz zur Gentechnik in den Bundestag kommt, wird sich Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer öffentlich in der Abtei die Argumente des Biolandverbandes anhören und diskutieren.

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Geht es nach dem Wunsch des „Vereins zur Wirtschaftsförderung in Fischbachtal“, dann wird das gesamte Gemeindegebiet eine gentechnikfreie Zone. Der Verein hat einen Antrag entsprechenden Inhalts an die Gemeinde gestellt, die Verwaltung diesen mit weiteren Unterlagen als Vorlage für die heutige Sitzung der Gemeindevertretung aufbereitet.

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In Endingen am Kaiserstuhl ist in den Jahren 2000 und 2002 Genmais angebaut worden. Das hat die Anfrage der Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen an den Emmendinger Landrat Hanna Hurth ergeben. Auf einer Fläche von 100 Quadratmetern habe es heimliche Genmaisversuche gegeben. Im Jahr 2001 hatte das Landwirtschaftsministerium dem BUND Nördlicher Kaiserstuhl mitgeteilt, dass in Endingen kein Versuch mit gentechnisch verändertem Mais stattfindet.

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Großes Aufsehen war dieser Meldung sicher: "Gentechniker in den USA haben Kühe erzeugt, die möglicherweise gegen Rinderwahnsinn resistent sind", verbreitete das Fachblatt Nature Biotechnology zum Jahreswechsel. "Die Forscher sehen darin eine Möglichkeit, BSE-freie Rinderprodukte zu schaffen", ergänzte die Nachrichtenagentur dpa. In Deutschland weckte dies Befürchtungen, die Genkühe seien für die Fleischproduktion bestimmt.

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Der Streit um den geplanten Anbau von Genmais im nordhessischen Niedermöllrich spitzt sich zu. Grüne und SPD warfen der CDU-Landesregierung am Freitag nach einer Sondersitzung des Landtags- Umweltausschusses vor, Schäden für die Region in Kauf zu nehmen und sich über die Ablehnung vor Ort hinweg zu setzen.

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In diesem Jahr ist in der Oberpfalz wohl kein Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft geplant. Das teilte die Grünen Landtagsabgeordnete Maria Scharfenberg mit.

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