Robert Heubeck hat Angst. Der Schweinezüchter aus Neppersreuth fürchtet den Chemiekonzern Monsanto. Der hat sich nämlich erst kürzlich ein Patent auf die Zucht normaler Schweine gesichert. Laut Greenpeace basiert es ausschließlich "auf der Nutzung von Erbanlagen, die bei allen europäischen Schweinerassen vorkommen". Damit, so Heubeck, strebe der US-Konzern eine Monopolisierung der Tierzucht in Europa an. "Letztlich wird Monsanto nämlich Lizenzgebühren für jedes Ferkel fordern", prophezeite Heubeck. Das…

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Mehrere hundert Menschen haben am Samstag an verschiedenen Orten in Franken für gentechnikfreie Lebensmittel demonstriert. Nach Angaben des Bundes Naturschutz in Bayern protestierten in Bayreuth 100 Landwirte mit zehn Traktoren gegen gentechnisch veränderte Pflanzen und Futtermittel.

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Nach einer heute veröffentlichten Emnid-Umfrage verlangen 70 Prozent der Bundesbürger und 80 Prozent der Bayern, dass Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer ein Anbau-Verbot für den Gen-Mais MON810 in Deutschland erlässt. Selbst 75 Prozent der CSU-Wähler sprechen sich für ein Verbot aus. Die vom Online-Netzwerk Campact in Auftrag gegebene repräsentative Meinungsumfrage wurde heute während einer Aktion von einem breiten Bündnis aus Umwelt-, Bio- und Imker-Verbänden vorgestellt.

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Der Imker Michael Grolm zerstört Gen-Mais-Felder. So versucht er sich gegen die Verunreinigungen seines Honigs mit Gen-Mais-Pollen zu schützen. Selbst gerichtliche Verurteilungen halten ihn nicht davon ab. Die taz-Leserinnen und -Leser haben ihn dafür nun zum Helden des Alltags gewählt.

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Das Bündnis für eine gentechnikfreie Metropolregion Nürnberg hat für Samstag, den 13.9., vielfältige Protestveranstaltungen gegen Agrogentechnik geplant. Der Bürgerzusammenschluss, der sich in den Landkreisen der Metropolregion gebildet hat, wird am kommenden Samstag mit vielfältigen Aktionen seiner Forderung nach konkreten politischen Schritten für die Sicherung der gentechnikfreien Lebensmittelerzeugung Nachdruck verleihen. Hier erfahren Sie, was wann wo genau geplant ist.

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Das österreichische Waldviertel will weiter eine gentechnikfreie Zone bleiben. Im Rahmen der Initiative Waldviertel garantierte die überwiegende Mehrzahl der Bauern den gentechnikfreien Anbau von Produkten. Auch auf europäischer und internationaler Ebene will man den Kampf für Gentechnikfreiheit weiter verstärken, wurde bei einer Informationsveranstaltung am Edelhof bei Zwettl bekräftigt.

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Im Saale-Orla-Kreis wird Gen-Technik in der Landwirtschaft - die so genannte grüne Gentechnik - bisher nicht genutzt, in ganz Thüringen äußerst minimal. Das ist die Quintessenz von OTZ-Gesprächen mit der Vorsitzenden des Kreisbauernverbandes Saale-Orla, Louise Hauke, die als Vorsitzende der Genossenschaft Agrarprodukte Ludwigshof tätig ist, und dem Landessprecher der Grünen in Thüringen, Frank Augsten, der Geschäftsführer von Öko-Herz Thüringen ist und ehrenamtlich als Sprecher des Aktionsbündnisses "Für…

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Heute vor fünf Jahren ist das "Cartagena Protokoll über die biologische Sicherheit" in Kraft getreten. Es regelt den globalen Export und Import von gentechnisch veränderten Organismen (GVOs). "Das Cartagena Protokoll ist ein entscheidender Schritt zum Schutz der Biodiversität und zur Verankerung des Vorsorgeprinzips in der Umweltpolitik. Durch die Lebensmittelkrise, den steigenden Einsatz von Bioenergie im internationalen Klimaschutz und dem zunehmenden internationalen Handel vor allem durch China, Indien…

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In dieser Woche haben brasilianische Sojaproduzenten einen Zusammenschluss für gentechnikfreies Futter gegründet. So soll garantiert werden, dass die gestiegene Nachfrage nach gentechnikfreiem Futter befriedigt werden kann. Mit dabei ist unter anderem die Maggi Group, einer der größten Sojaproduzenten Brasiliens. Ein zweischneidiges Schwert: Zum einen sichert ein großer Zusammenschluss von Sojaproduzenten, dass ausreichend gentechnikfreie Futtermittel zu günstigen Preisen am Weltmarkt verfügbar sind, zum…

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Für die Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen gibt es künftig in der Schweiz schärfere Regeln. So hat der Bundesrat die Gebiete, in den solche Freisetzungen möglich sind, weiter eingeschränkt. Mit einer Freisetzungsrichtlinie konkretisiert die Schweiz das Gentechnikgesetz und das geänderte Umweltschutzgesetz.

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Einen Kurswechsel hat die CSU im Streit um gentechnisch veränderte Lebensmittel vollzogen. Der Freistaat hat in Brüssel sogar einen Vorstoß gestartet, der europäischen Regionen einen Ausstieg aus der grünen Gentechnik ermöglichen würde. Die Allgäuer Zeitung sprach darüber mit Dr. Gerd Müller (CSU), Staatssekretär im Bundesministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie Bundestagsabgeordneter aus dem Wahlkreis Kempten/Oberallgäu/Lindau.

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Ein Besuch der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Sachsen-Anhalt im neuen "Schaugarten Üplingen", in dem genmanipulierte Pflanzen ausgestellt werden, wirft Fragen auf: Wie steht die LINKE eigentlich zur Grünen Gentechnik und braucht es eine einheitliche Position?

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Allein über 80.000 Gläser Honig wird Prinz Charles in den nächsten Tagen aus Deutschland erhalten. Denn weltweit haben Imkerverbände ihre Mitglieder aufgerufen, dem "Prince of Wales" ein Glas des süßen Blütensaftes zukommen zu lassen. Hintergrund der Aktion ist ein Interview des Thronfolgers im Daily Telegraph, in dem er scharfe Kritik an der Agro-Gentechnik und an Exzessen in der industriellen Landwirtschaft geäußert hat.

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Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein weigert sich seit einem Jahr, die Ackerstandorte zu nennen, auf denen im vergangenen August versehentlich Gen-Rapssaatgut ausgebracht worden war. Der Bioland-Landesverband klagt nun auf Herausgabe dieser Informationen. Gen-Raps ist EU-weit verboten. Im August 2007 wurde Raps-Saatgut, das unbeabsichtigt mit gentechnisch verändertem Saatgut verunreinigt war, in mehreren Bundesländern ausgesät.

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EM ist die Kurzbezeichnung für die effektiven Mikroorganismen, die Prof. Dr. Teru Higa vor gut 25 Jahren in Japan an der Ryukyus Universität auf Okinawa zusammenstellte. Zweites Kernthema waren die Berichte und Diskussionen zur Interessensgemeinschaft "Zivilcourage", die sich vehement gegen den Einsatz gentechnisch veränderter Organismen in der Landwirtschaft wehrt. Neben dem engagierten Vortrag von Christoph Fischer, Geschäftsführer der EM-Chiemgau, zu diesem Thema trat auch Percy Schmeiser auf.

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Ladenburg. "Lassen Sie sich von den Herren des russischen Wachdienstes nicht provozieren", hatte der Vorsitzende des BUND-Ladenburg und Mitglied in der Aktionsgemeinschaft Bürger für eine gentechnikfreie Landwirtschaft (BürGenLand), Alexander Spangenberg, bei der Demonstration gegen die Genmaisversuche gestern in Ladenburg-Neubotzheim wohl eine Vorahnung, dass die Kundgebung mit einem Eklat enden könnte. Bereits in der letzten Woche sei er von Wachmännern am Rande des Maisfelds angegriffen worden,…

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Die EU-Kommission hat gestern eine bislang nicht zugelassene gentechnisch veränderte Sojabohne als Lebens- und Futtermittel erlaubt. Im EU-Ministerrat hatte es zuvor keine qualifizierte Mehrheit für eine Zulassung gegeben, so dass wieder einmal die EU-Kommission entscheiden musste. Die EU-Kommission hat sich, auch wenn es Sicherheitsbedenken gab, in den vergangenen Jahren so gut wie immer für die Zulassung von Gentech-Pflanzen ausgesprochen.

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Nach einem Besuch auf dem Milchviehbetrieb von Erich Pilhofer wurde Bundesminister für Verbraucherschutz und Landwirtschaft, Horst Seehofer, mit dem Kutschengespann von Stefan Hochmann zum eigentlichen Veranstaltungsort für die Kundgebung, nach Großenfalz zum Gasthaus Wagner gebrachte.

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Seit Mai 2008 darf der Lebensmittelhandel die Bezeichnung "Ohne Gentechnik" verwenden. Bis jetzt machen aber nur weniger Händler und Hersteller mit. "Wenn der Einzelhandel nicht bald einsteigt, droht das Label zum Flop zu werden", sagt die Gentechnik-Expertin beim Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Heike Moldenhauer. Auf unserer Dossierseite erfahren Sie, wie Sie dies verhindern können. Unterstützen Sie auch die Mitmachaktion vom BUND!

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Am letzten Donnerstag sind zwei "Feldbefreier" zu je sechs Monaten Haft verurteilt worden. Das Amtsgericht Gießen sah es als erwiesen an, dass die Gentechnik-Gegner im Juni 2006 den Zaun um das Versuchsgelände durchtrennten, die Pflanzen herausrissen und zertrampelten. Die Gentechnikgegner beschwerten sich über autoritäres und voreingenommenes Verhalten des Richters, der die Angeklagten während der Verhandlung des Raumes verwies.

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