In diesem Jahr sollen erstmals in Deutschland gentechnisch veränderte Pharma-Pflanzen auf freiem Feld angebaut werden. Dies geht aus den Antragsunterlagen der Universität Rostock hervor, die dem Umweltinstitut München e.V vorliegen. Wissenschaftler der Universität Rostock haben Gene aus dem Cholera-Bakterium und aus einem Virus, das die hämorrhagische Kaninchenkrankheit (RHD) - eine meist tödlich verlaufende Erkrankung - hervorruft, in zwei verschiedene Kartoffellinien transferiert. Diese sollen im Rahmen eines Freisetzungsversuchs in Großlüsewitz in der Nähe von Rostock angebaut werden und der Produktion von Impfstoffen gegen Cholera und RHD dienen. Der Versuch ist von Mai 2006 bis Oktober 2008 beantragt.
Wir nehmen Datenschutz ernst!
Unsere Seiten nutzen in der Grundeinstellung nur technisch-notwendige Cookies. Inhalte Dritter (YouTube und Google Maps) binden wir erst nach Zustimmung ein.
Cookie-Einstellungen | Impressum & Datenschutz