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Mitmachen: Aktionen zu Agro-Gentechnik & Co

Petition: Schützt die Biene vor Gentechnik!

Frühjahr 2020 bis 2021

Die Biene ist ins Fadenkreuz der »neuen Gentechnik« geraten. Unter dem Vorwand sie schützen zu wollen, greifen Biotechnolog*innen tief ins Erbgut der Honigbiene ein. Mit sogenanntem »Genome Editing« soll das nach Rind und Schwein drittwichtigste Nutztier gentechnisch »optimiert« werden.

So soll beispielsweise mit genveränderten Darmbakterien in das Immunsystem der Honigbiene eingegriffen werden, um sie vor Krankheiten zu schützen. Andere Gentechnikfirmen arbeiten daran, das Erbgut der Biene mit der »Gen-Schere« CRISPR/Cas resistenter gegen Pestizide zu machen. Die Überlegungen gehen sogar so weit, Bienen gentechnisch so zu manipulieren, dass sie durch gezieltes Ein- und Ausschalten von Genen zur Bestäubung auf ausgewählte Felder gelenkt werden können. Das dafür vorgeschlagene gentechnische Verfahren namens »Gene Drive« ist schlimmstenfalls in der Lage, ganze Arten auszulöschen. Selbst der Entwickler der Gene-Drive-Technologie Kevin Esvelt warnt: »Ich habe die Büchse der Pandora geöffnet.«

Mehr Informationen zur Aurelia-Stiftung gibt es hier https://www.aurelia-stiftung.de/de/

Stop Gene Drive-Kampagne

Start: 18. Januar 2020

Am 18. Januar startete die europaweite Stop-GeneDrives-Kampagne von Save Our Seeds. Die Kampagne setzt sich zum Ziel, im Sinne des Vorsorgeprinzips und zum Schutz der Artenvielfalt, zukünftige Freisetzungen von Gene Drive Organismen in die Umwelt in Deutschland, Europa und weltweit zu verhindern, bevor es zu spät ist. Die Gene Drive-Technologie ermöglicht es, mittels neuer gentechnischer Verfahren wie CRISPR/Cas wildlebende Arten unwiederbringlich gentechnisch zu verändern oder auszurotten - mit unvorhersehbaren Folgen für die bereits stark bedrohte Artenvielfalt. Mit einer Petition soll die Bundesregierung dazu aufgefordert werden, ihren im Juli 2020 beginnenden Vorsitz der EU-Ratspräsidentschaft dazu zu nutzen, die Anwendung der Gene Drive-Technologiein der Natur europaweit zu ächten. Weiterhin soll sich die deutsche Bundesregerung als Verhandlungsführerin der EU bei der nächsten Vertragsstaatenkonferenz der UN-Biodiversitätskonvention (COP 15 CBD) für ein globales Moratorium auf die Freisetzung von Gene Drive Organismen in die Umwelt, einschließlich Feldversuchen, einsetzen.

Jetzt Petition unterzeichnen und einen Beitrag für den Artschutz leisten!

Mehr Informationen zu Gene Drives und weiteren Mitmach-Möglichkeiten gibt es hier:

https://www.stop-genedrives.eu / https://www.stop-genedrives.eu/kampagne-bewerben/

Postkarten-Aktion: Keinen Freifahrtschein für Gene Drives!

Start: September 2018

Mit sogenannten "Gene Drives" sollen Fliegen, Mücken, Nagetiere und auch Wildpflanzen gentechnisch so verändert werden, dass sie sich möglichst schnell in der Umwelt ausbreiten. Die Veränderung oder gar Ausrottung einer natürlichen Population geht jedoch mit erheblichen Risiken für Mensch und Umwelt einher.

Fordern Sie daher Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, national und international die Freistetzung von Gene-Drive-Organismen zu verhindern.


Kennzeichnung von Gentechnik bei Fleisch, Milch, Eiern

Start: 22.10.2013

Alttag Bild

In der EU gibt es kaum gentechnisch veränderte Zutaten in Lebensmitteln. Weil diese gekennzeichnet werden müssen, können die Verbraucher sie im Regal stehen lassen - für die Hersteller ein Verlustgeschäft.

Anders sieht es aber bei tierischen Produkten wie Fleisch, Milch, Eiern und Käse aus. Das Futter, das die Tiere bekommen, stammt sehr häufig von Gentechnik-Pflanzen wie Soja und Mais, die in Nord- und Südamerika angebaut werden. Für die Verbraucher ist das anhand der Verpackung nicht erkenntlich. Foodwatch und das Umweltinstitut München fordern, diese Transparenz-Lücke gesetzlich zu schließen.


Postkarten verteilen

Verteilt und verschickt unsere Postkarten zum Thema Agro-Gentechnik! Ihr bekommt sie von uns kostenlos zugeschickt.


Ausstellung organisieren: "Ran an den Speck!"

Start: Juni 2015

Eine Ausstellung zum Thema Fleischkonsum (inkl. des Aspekts der Gentechnik-Futterpflanzen) organisieren: das nötige Material, Beratung, etc. gibt es kostenlos von finep.

"Die Wanderausstellung können Sie an verschiedensten Orten und zu unterschiedlichen Anlässen zeigen (z. B. Rathaus-Foyer, Bücherei, VHS oder Stadtfest) solange sie in einem Innenraum steht. Sie kann bei finep kostenlos ausgeliehen werden."

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