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Mitmachen: Aktionen zu Agro-Gentechnik & Co

Stop Gene Drive-Kampagne

18. Januar 2020 - September 2020

Am 18. Januar startete die europaweite Stop-GeneDrives-Kampagne von Save Our Seeds. Die Kampagne setzt sich zum Ziel, im Sinne des Vorsorgeprinzips und zum Schutz der Artenvielfalt, zukünftige Freisetzungen von Gene Drive Organismen in die Umwelt in Deutschland, Europa und weltweit zu verhindern, bevor es zu spät ist. Die Gene Drive-Technologie ermöglicht es, mittels neuer gentechnischer Verfahren wie CRISPR/Cas wildlebende Arten unwiederbringlich gentechnisch zu verändern oder auszurotten - mit unvorhersehbaren Folgen für die bereits stark bedrohte Artenvielfalt. Mit einer Petition soll die Bundesregierung dazu aufgefordert werden, ihren im Juli 2020 beginnenden Vorsitz der EU-Ratspräsidentschaft dazu zu nutzen, die Anwendung der Gene Drive-Technologiein der Natur europaweit zu ächten. Weiterhin soll sich die deutsche Bundesregerung als Verhandlungsführerin der EU bei der nächsten Vertragsstaatenkonferenz der UN-Biodiversitätskonvention (COP 15 CBD) für ein globales Moratorium auf die Freisetzung von Gene Drive Organismen in die Umwelt, einschließlich Feldversuchen, einsetzen.

Jetzt Petition unterzeichnen und einen Beitrag für den Artschutz leisten!

Mehr Informationen zu Gene Drives und weiteren Mitmach-Möglichkeiten gibt es hier:

https://www.stop-genedrives.eu / https://www.stop-genedrives.eu/kampagne-bewerben/

Europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten"

25. November 2019 bis September 2020

Am 25. November startete die Europäische Bürgerinitiative (EBI) „Bienen und Bauern retten", die von einem Bündnis von rund 90 Organisationen aus 17 EU-Ländern initiiert wurde. Die Initiative fordert, den Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide bis 2035 zu beenden. Außerdem soll die Politik Bäuerinnen und Bauern beim Umstieg auf eine umweltfreundliche Landwirtschaft unterstützen und dafür sorgen, dass die Tier- und Pflanzenwelt wieder vielfältiger wird. Wenn bis September 2020 mindestens eine Million Menschen die Initiative mit ihrer Unterschrift unterstützen, sind die Europäische Kommission und das EU-Parlament verpflichtet, sich mit den Forderungen der Initiative auseinanderzusetzen. 

Jetzt mitmachen und für eine bienenfreundliche Landwirtschaft und eine gesunde Umwelt unterschreiben!

Mehr Informationen gibt es hier https://www.aurelia-stiftung.de/de/aktuelles/europaeische-buergerinitiative-bienen-und-bauern-retten-gestartet.html oder hier https://www.savebeesandfarmers.eu/

Mitmachen bei der Bundestagspetition

Januar bis Anfang Februar

96 % des Blütenpollens sind mit Pestiziden belastet, ein Drittel davon mit mehr als zehn verschiedenen Wirkstoffen zugleich! (Daten Deutsches Bienenmonitoring 2017)
Das macht unsere Bienen und ihre Brut krank. Pestizide greifen ihre Widerstandsfähigkeit an und sind hauptverantwortlich für das dramatische Insektensterben.

Unter dem Motto: "Pestizidkontrolle jetzt!" wendet sich Thomas Radetzki direkt an den Bundestag, um eine grundlegende Reform des Pestizid-Zulassungsverfahrens zu erreichen. Innerhalb von vier Wochen werden 50.000 Mitunterzeichner*innen gebraucht, damit wir die Forderungen zur Pestizidkontrolle in einer öffentlichen Anhörung des Bundestages diskutieren können.

Mehr Informationen findet ihr hier: https://www.radetzki.com/

Postkarten-Aktion: Keinen Freifahrtschein für Gene Drives!

Start: September 2018

Mit sogenannten "Gene Drives" sollen Fliegen, Mücken, Nagetiere und auch Wildpflanzen gentechnisch so verändert werden, dass sie sich möglichst schnell in der Umwelt ausbreiten. Die Veränderung oder gar Ausrottung einer natürlichen Population geht jedoch mit erheblichen Risiken für Mensch und Umwelt einher.

Fordern Sie daher Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, national und international die Freistetzung von Gene-Drive-Organismen zu verhindern.


Kennzeichnung von Gentechnik bei Fleisch, Milch, Eiern

Start: 22.10.2013

Alttag Bild

In der EU gibt es kaum gentechnisch veränderte Zutaten in Lebensmitteln. Weil diese gekennzeichnet werden müssen, können die Verbraucher sie im Regal stehen lassen - für die Hersteller ein Verlustgeschäft.

Anders sieht es aber bei tierischen Produkten wie Fleisch, Milch, Eiern und Käse aus. Das Futter, das die Tiere bekommen, stammt sehr häufig von Gentechnik-Pflanzen wie Soja und Mais, die in Nord- und Südamerika angebaut werden. Für die Verbraucher ist das anhand der Verpackung nicht erkenntlich. Foodwatch und das Umweltinstitut München fordern, diese Transparenz-Lücke gesetzlich zu schließen.


Postkarten verteilen

Verteilt und verschickt unsere Postkarten zum Thema Agro-Gentechnik! Ihr bekommt sie von uns kostenlos zugeschickt.


Ausstellung organisieren: "Ran an den Speck!"

Start: Juni 2015

Eine Ausstellung zum Thema Fleischkonsum (inkl. des Aspekts der Gentechnik-Futterpflanzen) organisieren: das nötige Material, Beratung, etc. gibt es kostenlos von finep.

"Die Wanderausstellung können Sie an verschiedensten Orten und zu unterschiedlichen Anlässen zeigen (z. B. Rathaus-Foyer, Bücherei, VHS oder Stadtfest) solange sie in einem Innenraum steht. Sie kann bei finep kostenlos ausgeliehen werden."

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