03.05.2010 | permalink

Amflora: Agrarminister fordern Anbauregeln

Grünenprotest bei Agrarministerkonferenz Grüne demonstrierten Anfang Mai vor der Agrarminister- konferenz in Plön gegen die Amflora. (Bild: Die Grünen/MV)

Die Agrarminister der Länder haben die Bundesregierung aufgefordert, Regeln für den Anbau von gentechnisch veränderten Kartoffeln zu erarbeiten. Dieses Jahr wurde die Gentechnik-Kartoffel Amflora, die Anfang März von der EU-Kommission zum Anbau zugelassen wurde, auf 15 ha in Mecklenburg-Vorpommern ausgebracht. Da es für gentechnisch veränderte Kartoffeln in der Verordnung über die gute fachliche Praxis noch keine pflanzenartspezifischen Vorgaben gibt, hat das Land Mecklenburg-Vorpommern in Eigeninitiative mit dem Landwirt und mit der BASF Anbauregeln für die Amflora erarbeitet. Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Till Backhaus hat am Freitag auf der Agrarministerkonferenz angeregt, allgemeingültige Regeln zu erlassen. Dies geht den Grünen nicht weit genug. Sie fordern einen Anbaustopp, weil sich die Vermischung von konventionellen und Gentechnik-Kartoffeln nicht vermeiden lässt. Mit einer Mahnwache protestierten die Grünen am Freitag am Rande des Gentechnik-Kartoffelackers in der Nähe von Bütow und wiesen auf die Risiken für Gesundheit und Umwelt hin.

Newsletter bestellen

Flyer - Gute Gründe gegen Gentechnik

Unsere Flyer zeigt Ihnen die wichtigsten Gründe gegen Gentechnik auf einen Blick: Ideal, um ihn im Bekanntenkreis, in Schulen o.ä. zu verteilen. 

 Spenden Sie hier!
 Bestellen Sie den Flyer hier
 Das PDF bekommen Sie hier
 Die Guten Gründe online

+ + Spenden für den Infodienst + +

Alle Informationen auf dieser Seite sind kostenlos. Das heißt aber nicht, dass unsere Arbeit nichts kostet. Unterstützen Sie den Infodienst - damit es auch weiterhin kritische Informationen zum Thema Gentechnik für alle gibt!
 Online-Spende hier!

Wussten Sie schon ...?


.. dass ein mittelständisches deutsches Unternehmen bis zu mehrere hunderttausend Euro im Jahr einplanen muss, um Gentechnik-Rohstoffe zu vermeiden?

 Wirtschaft und Gentechnik

Der deutsche Gentech-Filz

Eine Studie zeigt, an zentralen Stellen in den Gentech-Genehmigungsbehörden sitzen Wissenschaftler, die in Lobbyvereinen eng mit Industrievertretern zusammenarbeiten. Anstatt die Industrie zu kontrollieren, setzen sie sich für ihre Interessen ein.
 Then, Lorch (April 2008): Kontrolle oder Kollaboration?

Hunger und Gentechnik

(c)

Die Experten sind sich einig. Gegen den Hunger in der Welt hilft keine Gentechnik! Lesen Sie hier, was es mit der Nahrungsmittelknappheit tatsächlich auf sich hat.  Dossier Infodienst

Nachrichten
Gerd das Gen auf facebook Infodienst Gentechnik auf twitter