27.04.2010 | permalink
Foto: Pixelio.de, Thomas Max Müller
Laut einer Umfrage unter Pommes- und Chipsherstellern in Deutschland besteht kein Interesse an gentechnisch veränderten Kartoffeln in Deutschland. Die BASF hatte angekündigt, nach der Zulassung der Amflora nun auch Anträge für gentechnisch veränderte Kartoffeln zu stellen, die für den Lebensmittelmarkt bestimmt sind. Greenpeace hat daraufhin Anfragen bei großen Kartoffelverarbeitern gestartet. Das Ergebnis: Acht von zehn der Unternehmen beabsichtigen, künftig keine Gentechnik-Kartoffeln einzusetzen. Die Hälfte der Unternehmen spricht sich außerdem gegen eine Anbauzulassung von Gentechnik-Kartoffeln für Lebensmittel aus. In dem Fall würden erhöhte Kosten für die Produzenten entstehen, weil sie für getrennte Warenströme sorgen müssten. Die Amflora-Kartoffel, die für die Stärkeverarbeitung gedacht ist, hatte Anfang März eine Anbauzulassung in der EU bekommen. Österreich hat bereits ein Anbauverbot erlassen, das ab morgen in Kraft tritt.
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