14.04.2010 | permalink
Greenpeace-Aktivisten pflanzten heute in Bütow gentechnikfreie Kartoffeln, dort, wo eigentlich bald die Amflora wachsen sollte. -+-(Foto: Greenpeace)
Greenpeace zieht alle Register: Heute morgen pflanzten Aktivisten auf dem Acker in Bütow/Mecklenburg-Vorpommern, wo eigentlich die Gentechnik-Kartoffel Amflora wachsen sollte, gentechnikfreie Kartoffeln. Laut Greenpeace sind die gepflanzten Kartoffeln mit den Namen Henriette und Eliane ebenso für die industrielle Produktion von Papier und Baustoffen nutzbar wie die Amflora. Denn sie produzieren etwa genauso viel der geeigneten Stärke Amylopektin wie die Amflora. Die Amflora enthält im Gegensatz zu den gentechnikfreien Sorten ein gesundheitsgefährdendes Antibiotika-Resistenzgen. Laut Freisetzungsrichtlinien dürfen jedoch keine Gentechnik-Pflanzen mit Antibiotika-Resistenzgen mehr in Umlauf gebracht werden. Trotzdem wurde die Amflora Anfang März von der EU-Kommission zugelassen. Auch Lebensmittel dürfen nun bis zu 0,9% mit Amflora-Spuren verunreinigt werden.
Newsletter bestellen
● Gentech-Kartoffel:
BASF zieht sich zurück
● Bt-Mais und Bienen:
EuGH-Urteil: Großer Erfolg für Imker-Bündnis
● Patente:
Tomaten-Patent in höchster Instanz

Unsere Flyer zeigt Ihnen die wichtigsten Gründe gegen Gentechnik auf einen Blick: Ideal, um ihn im Bekanntenkreis, in Schulen o.ä. zu verteilen.
Spenden Sie hier!
Bestellen Sie den Flyer hier
Das PDF bekommen Sie hier
Die Guten Gründe online
Alle Informationen auf dieser Seite sind kostenlos. Das heißt aber nicht, dass unsere Arbeit nichts kostet. Unterstützen Sie den Infodienst - damit es auch weiterhin kritische Informationen zum Thema Gentechnik für alle gibt!
Online-Spende hier!
.. dass ein mittelständisches deutsches Unternehmen bis zu mehrere hunderttausend Euro im Jahr einplanen muss, um Gentechnik-Rohstoffe zu vermeiden?

Eine Studie zeigt, an zentralen Stellen in den Gentech-Genehmigungsbehörden sitzen Wissenschaftler, die in Lobbyvereinen eng mit Industrievertretern zusammenarbeiten. Anstatt die Industrie zu kontrollieren, setzen sie sich für ihre Interessen ein.
Then, Lorch (April 2008): Kontrolle oder Kollaboration?
Die Experten sind sich einig. Gegen den Hunger in der Welt hilft keine Gentechnik! Lesen Sie hier, was es mit der Nahrungsmittelknappheit tatsächlich auf sich hat.
Dossier Infodienst