12.04.2010 | permalink

Amflora unter Verschluss

Greenpeace verschließt die Amflora Greenpeace-Protest vor dem Amflora-Lagerhaus. (Foto: Greenpeace)

Greenpeace-Aktivisten machen Ernst: Heute morgen haben sie das Lager verschlossen, in dem die Gentechnik-Kartoffel Amflora lagert. Vor genau drei Monaten wurde die Kartoffel beim Bundesamt zum Anbau angemeldet, womit sie ab heute ausgebracht werden kann. Greenpeace protestiert mit der Aktion gegen die Zulassung der Gentechnik-Kartoffel, die einem unabhängigen Rechtsgutachten zufolge gegen die EU-Freisetzungsrichtlinie spricht. Besonders bedenklich ist das gesundheitsgefährdende Antibiotikaresistenz-Markergen. Auch die Prüfung ökologischer Risiken ist mangelhaft. Trotzdem hatte die EU-Kommission die Amflora Anfang März zum Anbau zugelassen. Dieses Jahr soll die Kartoffel auf 20 Hektar in Bütow/Mecklenburg-Vorpommern angebaut werden. Der österreichische Gesundheitsminister hat den Anbau Anfang April in Österreich verboten. Der Protest vor dem Lagerhaus wurde mittlerweile von der Polizei beendet.

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